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Die wohlstrukturierte Antike 13 Sep 2013 19:39 #31

  • andrea
  • andreas Avatar
Na zum Glück war dein Benehmen, deine Wortwahl, deine andauernden Beleidigungen vollkommen konform mit der Netikette, ein Zeichen deiner guten Erziehung, ein Zeichen deines wunderbar sachlichen Diskussionsstils.

Es ist absolut faszinierend in diesem Thread zu lesen, wie vollkommen verblendet und realitätsfern ihr Typen hier seid!

Dazu muss man nur den Müll lesen, den Tuisto und du so von sich geben.

Das positive ist: Ich weiß aus sehr gut unterrichteter Quelle, dass du und Heinrich = Archimedes von mehr Leuten dort als absolute Spinner angesehen werdet.

Da ist es doch schon besser, sich in diesem Forum hier aufzuhalten.

Da muss man mit keiner Kritik rechnen. Man braucht keine Netiquette beachten - vielmehr gehört es zum guten Ton alles zu beleidigen, was nicht eurer Meinung ist.

Spielt also hier Forscher und überlasst das richtige Forschen denen, die sich damit auskennen.

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Die wohlstrukturierte Antike 13 Sep 2013 23:23 #32

andrea schrieb:
Das positive ist: Ich weiß aus sehr gut unterrichteter Quelle, dass du und Heinrich = Archimedes von mehr Leuten dort als absolute Spinner angesehen werdet.

Die gut unterrichtete Quelle, die in die Köpfe vieler Menschen schauen kann, würde mich schon interessieren. Leider wird dazu aber keine nähere Auskunft kommen.
Die Diskussion hatte nunmal eine unerwartete Wendung genommen, die den Administratoren dort nicht in den Kram passte.
Der Hinweis auf "Rhytmus und Saisonalität", nach der in den mittelalterlichen Geschichtswerken eine für den wißbegierigen Forscher "regelmäßige Anordnung der Ereignisse" sichtbar wird, wäre zum Beispiel vom Dogmatiker-Lager nie gekommen.
Die alte Überzeugung, nach der Geschichte mit der realen Vergangenheit identisch wäre, hat eben lange schon ausgedient.

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Die wohlstrukturierte Antike 14 Sep 2013 02:38 #33

andrea schrieb: ...Es ist absolut faszinierend in diesem Thread zu lesen, wie vollkommen verblendet und realitätsfern ihr Typen hier seid!


"I can't help but grin, my demons are coming from deep within." :]

etc.

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Letzte Änderung: von Kevernburger-Gemälde.

Die wohlstrukturierte Antike 14 Sep 2013 09:46 #34

Ach so, Andrea - die Entmannte oder war es die mit dem verbogenen Kreuz?
Kommt auf´s gleiche raus!
Kein Rückgrat, aber über das Tav reden wollen.
Dumm und frech wie Schifferscheiße, sagt man gemeinhin dazu.

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Die wohlstrukturierte Antike 19 Sep 2013 18:09 #35

  • Altfrid III.
  • Altfrid III.s Avatar
Hallo Basileus, ich dacht mir, ich besuche dich mal hier in deinem Lieblingsforum, wo man dir so schön zujubelt. Aber egal, jeder wie er mag.


Basileus schrieb:
Aber diese Diskussion dort ist für mich jetzt abgeschlossen.

Das hingegen finde ich schade, da du ja z. Bsp. im Hinblick auf deine Behauptung "David = Karl" eine recht steile These aufgestellt hattest, obwohl dir die tatsächliche Herleitung des Namens "Karl" ja bekannt ist - wie du selbst schriebst. Leider konntest du dich wegen der Schließung des Threads dort nicht weiter dazu äußern, zumal dir dort einige Kritik entgegen schlug.

Vielleicht tust du das ja hier?

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Die wohlstrukturierte Antike 20 Sep 2013 17:49 #36

Willkommen im 'Ring of Fire' der häretischen Ideen, Altfrid III.
Du wirst (zumindest) 'angesengt' werden... (hehehe)
- übrigens, 'gejubelt' wird hier nicht - hier geht's runter, bis auf die 'Substanz'.
Aber jeder darf hier, - wie 'er' mag...

[Zensur gibt's es hier leider auch - 'ron' hat's natürlich auch nicht...]

Folgende Benutzer bedankten sich: Heinrich77

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Letzte Änderung: von Kevernburger-Gemälde.

Die wohlstrukturierte Antike 22 Sep 2013 20:36 #37

  • Altfrid III.
  • Altfrid III.s Avatar
Hallo liebes Kevernburger Gemälde, vielen Dank für die freundliche Begrüßung. Das mit dem angesengt werden wird sich zeigen, aber eigentlich erwarte ich belastbare Argumente. Die waren bisher eher Mangelwahre.

P.S.: Was hat man hier eigentlich gegen Hans Mommsen. Ich find den eigentlich ganz nett.

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Letzte Änderung: von Altfrid III..

Die wohlstrukturierte Antike 23 Sep 2013 06:16 #38

Mit Erwartungen ist das so eine Sache. In der Regel bekommt man nie so viel, wie man erhofft - aber auch nicht so wenig wie man befürchtet (vice versa).
Wichtig ist vor allem, der unkontrollierte Fluß des Systems.

Sonst bekommt man Traktorenwerke in Pinsk:

...When trust begins to crumble, and is reinforced through “regulation” of what ideas are safe, and what are not “convenient”, then the process of decision-making changes, the data collection becomes skewed, and eventually, your World Sentient Programs are gaming out scenarios increasingly disconnected from reality…

Read more: NSA SPYING, SWIFT, AND HOW NOT TO RUN A BREAKAWAY CIVILIZATION
gizadeathstar.com/2013/09/nsa-spying-swi...akaway-civilization/
- Giza Death Star Community

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Die wohlstrukturierte Antike 12 Apr 2014 20:38 #39

Da in dem dubiosen Grenzwissen-Forum wieder eine eklige Hetz- und Lügenkampagne gegen mich losgetreten wurde
(oder jetzt ständig geistig Gestörte aus einer Irrenanstalt Zugriff zum dortigen Forum haben),
mitsamt den damit verbundenen Lügen zu meiner Forschung,
stelle ich für möglicherweise irritierte Interessenten nochmals klar (mit Quellenangaben und dortigen weiteren Literaturhinweisen):

Es gab nach offizieller Geschichte jeweils genau 36 Könige/Herrscher in den germanischen Nachfolgereichen im Westen des Römischen Reiches,

1) bei den Westgoten
de.wikipedia.org/wiki/Liste_westgotischer_K%C3%B6nige
(beim Zählen beachten: Theoderich der Große war eigentlich König der Ostgoten, deren Dynastie genauso lang dauerte wie die der Ottonen, 105 Jahre lang, mit weiteren Parallelen)

2) bei den Merowingern
fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des_monarques_de_France
fr.wikipedia.org/wiki/Clodion_le_Chevelu
(erste Liste ergänzt um die drei Könige Chlodio, den ersten nachweisbaren König der Merowinger, Merowech und Childerich I., siehe zweiten Link)

3) bei den Langobarden
it.wikipedia.org/wiki/Sovrani_longobardi
(beim Zählen beachten: jeweils zwei Amtszeiten bei Luitperto und Rachis

4) bei den Burgunden
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Herrscher_von_Burgund

Interessanterweise, und das kann kein Zufall sein, ist 36 auch die Anzahl der assyrischen Könige nach dem dubiosen "Eusebius". Bekanntermaßen waren Assyrer nach Vorstellungen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Vorfahren der Deutschen. Die Stadt Trier wurde z.B. nach einer Geschichte, die heute "Sage" genannt wird, von Trebeta, dem Sohn des Assyrerkönigs Ninus, gegründet.
www.tertullian.org/rpearse/eusebius/eusebius_chron_german.htm
de.wikipedia.org/wiki/Trebeta

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Die wohlstrukturierte Antike 13 Apr 2014 00:03 #40

"<Der römischen Selbstherrscher Todesarten.>

Gaios Kaisr wurde getötet im Palaste.

Augostos starb zu Nola,

Tiberras starb in Mysen.

Gaios Kaisr wurde getötet im Palaste."

www.tertullian.org/rpearse/eusebius/eusebius_chron_german.htm

Der erste Gaios Kaisr wird heute als Julius Caesar bezeichnet, der zweite Gaios Kaisr als Caligula. Beide heißen laut offizieller Geschichte Gaius Julius Caesar. Chef der Mörder war in beiden Fällen ein gewisser Cassius. Die Todesart war auch identisch: Stichwaffen.

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Letzte Änderung: von Basileus.

Die wohlstrukturierte Antike 13 Apr 2014 08:10 #41

Wie wichtig die Todesarten der Herrscher sind, hat bereits Fomenko betont.

Ich habe dabei weitere Beziehungen festgestellt: Parallel zu sehende Persönlichkeiten haben gleiche oder ähnliche Todesarten.

Demosthenes z.B. Hat sich auf Kalauria = Kalabrien vergiftet. - Auch sein Schutzpatron Alexander der Grosse soll vergiftet worden sein.

Cicero (die Demostehenes-Parallelität) wurde in Süditalien = Kalabrien mit dem Schwert getötet (man habe ihm damit den Kopf abgehauen).
Aber auch seinem Schutzpatron Pompejus dem Grossen wurde der Kopf abgehauen.

Und sowohl Caesar wie Caligula und Caracalla kamen durch den Dolch um.

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Die wohlstrukturierte Antike 13 Apr 2014 13:28 #42

Ja, ganz richtig, die Todesarten sind wichtig. Was man sich da z.B. für Karl den Großen ausgedacht hat ("Pleuritis“), und wie widersprüchlich das ist, hat ja vor kurzem D.Suhr in seinem Buch beschrieben.

Bei den Königslisten sind es bei den Burgunden beim Anlegen eines einheitlichen Maßstabes natürlich nur 12 Könige bis zum Beginn der fränkischen Herrschaft, wobei das Königreich Burgund nicht unterging.
Das werden die Leser sicherlich gemerkt haben.

So sind es auf jeden Fall die drei großen Reiche der Westgoten (am Ende in Hispanien), Merowinger (heutiges Frankreich/Deutschland) und Langobarden (am Ende in Italien) mit genau 36.

Faszinierend ist es aber allemal, daß es bis zum Ende des Königreichs Burgund (unter fränkischer Herrschaft) wiederum genau 36 sind,
3 x 12. Auch hier findet man die Triade wieder.

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Letzte Änderung: von Basileus.

Die wohlstrukturierte Antike 17 Mai 2019 11:36 #43

Der erste Herrscher und König der Stadt Rom hieß Romulus, nachdem der unterlegene Mitgründer Remus die Gründung nicht uberlebte.

Und die alten Römer brachten es fertig, daß der letzte Herrscher und Kaiser des Weströmischen Reiches auch Romulus (Römerlein) hieß.

Geboren wurde er als Romulus Augustus - wie der erste Kaiser der Römer, der "Augustus" genannt wird.

Romulus Augustus wurde "Augustulus", das Kaiserlein, genannt. Er bekam dann noch einen Augustus-Titel dazu, als er Kaiser wurde, wie alle Kaiser.

Also wurde er RÖMERLEIN KAISERLEIN genannt!

Mit dieser Witzfigur scheint sich die offizielle Geschichte wohl selbst ein wenig zu veralbern. Ernst nehmen kann das nun wirklich keiner!

Und Romulus Augustus ist außer den beiden ersten sowohl der einzige römische Herrscher mit dem Namen Romulus, als auch der einzige römische Herrscher mit dem (Geburts-)Namen Augustus.

So vereint der letzte Kaiser des Weströmischen Reiches sowohl den Namen des ersten Herrschers der Stadt Rom als auch den Namen des ersten Kaisers des Römischen Reiches in einer Person.

Im Osten des Römischen Reiches hat das genausogut geklappt. Der erste Kaiser von Konstantinopel (und Stadtgründer) und der letzte heißen genauso und tragen ebenso den Namen der Stadt in sich. Der erste war Konstantin I., der letzte Konstantin XI.

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Letzte Änderung: von Basileus.

Die wohlstrukturierte Antike 20 Mai 2019 16:36 #44

Erstaunlich, dass man die Begriffe "Imperator", Augustus" und "Caesar" ohne weiteres mit dem Kaisertitel gleichsetzen kann, auch wenn sie recht selten einzeln vorkommen. Im Prinzip ist die Formel "IMP([ NAME ])AVG" nichts weiter als ein Heiligenname.

Hier noch was zum schmökern, falls sich jemand fragt, wie diese großbuschstabigen Abkürzungen zustande gekommen sind:
archive.org/details/nominasacra00trauuoft/page/n10

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Die wohlstrukturierte Antike 30 Mai 2019 10:29 #45

Ja, sehr interessant und aufschlussreich!

Ein Kaiser Augustus ist den mittelalterlichen lateinischschreibenden Imperatoren (heute im Deutschen "Kaiser" genannt) in seiner Bedeutung als "Erhabener" offensichtlich unbekannt. Für diese war "Augustus" (IMP AVG = Imperator Augustus) "der Mehrer" (des Reiches), von lat. "augere" = vermehren/vergrößern.

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Die wohlstrukturierte Antike 01 Jun 2019 17:12 #46

Im "Mittelalter" war die Formel auch eine Andere.
Anstatt "IMP(NAME)AVG" heißt´s dort stets: "(NAME) IMP AVG".

Wer weiß, vielleicht war auch der eine oder andere "IMPertinente AVGust" darunter. ;-)

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Die wohlstrukturierte Antike 02 Jun 2019 10:45 #47

Interessant bei AVG ist auch die Nähe zu Auger/Augur = "der die Vögel beobachtende/Seher/Prophet/Priester" (womit wir dann auch wieder bei den "Heiligen" wären), auch mit AVG abgekürzt.

Beim Imperator Marcus Antonius ("83-30 v.Chr.) soll die Abkürzung AVG (M ANT IMP AVG) auf Münzen angeblich "Augur" bedeuten - sonst aber bei keinem!


it.wikipedia.org/wiki/Secondo_triumvirat..._Octavian_aureus.jpg

Köstlich sind dann die Reaktionen von Vertretern der offiziellen Geschichte, wenn man denen das mal erzählt. Vollkommen unkritisch in Bezug auf das von oben verordnete Geschichtsbild und die Lehrbücher werden dann an den Haaren herbeigezogene Thesen aufgestellt, nur um dieses Geschichtsbild nicht zu gefährden.

Da das Forum Grenzwissen.de ja nicht mehr exisiert, hier einmal beispielhaft ein Link zum "Zentralorgan der Offiziellen Geschichte" in deutschsprachigen Diskussionsforen, Geschichtsforum.de
www.geschichtsforum.de/thema/war-marcus-...auch-augustus.42930/

Gunnar Heinsohn hat 2018 die These aufgestellt, dass Marcus Antonius, und nicht Julius Caesars Neffe Octavian der erste "Augustus" war (dieser wäre dann nach ihm der zweite).
malagabay.wordpress.com/first-augustus-antony-or-octavian/

Er klebt allerdings zu sehr an den aus den Lehrbüchern entnommenen Jahreszahlen (und sonstigen Märchen), die mit den jeweiligen Personen der offiziellen Geschichte verknüpft sind. Diese habe ich (und natürlich auch andere) jedoch bereits als Konstruktion und damit Fiktion entlarvt.
(siehe den Artikel "Die wohlstrukturierte Antike" )

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Letzte Änderung: von Basileus.

Die wohlstrukturierte Antike 22 Jun 2019 17:32 #48

Wie schon oben geschrieben: Im Osten des Römischen Reiches heißen der erste Kaiser von Konstantinopel (und Stadtgründer) und der letzte genauso und tragen ebenso den Namen der Stadt in sich. Der erste war Konstantin I., der letzte Konstantin XI.

Im Jahre 324, im Jahre des Beginns der Alleinherrschaft von Konstantin I. und seiner Gründung der Stadt Konstantinopel als neue Reichshauptstadt, beginnt die Geschichtswissenschaft üblicherweise die Kaiser des Oströmischen, und ab dem späten 16. Jahrhundert sogenannten Byzantinischen Reiches zu zählen.

Doch kurz zurück zu Rom in Italien:
Von der Gründung der Stadt Rom im Jahre 753 v. Chr. bis zum Ende des Weströmischen Reiches 476 sind es 1229 Jahre.

Das sind 700 + 529 Jahre.

Zur Bedeutung der Zahl 529 siehe den Artikel "Die Konstruktion der Zeitrechnungen" + Diskussion dazu hier im Forum .

Vom Beginn des Byzantinischen (Oströmischen) Reiches im Jahre 324 bis zum Ende des Byzantinischen (Oströmischen) Reiches im Jahre 1453 (Eroberung durch die Osmanen) sind es 1129 Jahre.

Das sind 600 + 529 Jahre.
Also auch wieder eine runde Sache mit der 529!

Daß alles zusammenpasst, wird schon aus den beiden Jahreszahlen am Anfang (753 v. Chr. Gründung Roms) und am Ende (1453 Untergang Ostroms) deutlich. Sie tragen beide eine "53" in sich und die Beträge unterscheiden sich um eine glatte 700.

Auch die Anfangsjahre passen mit den jeweils anderen Endjahren perfekt zusammen und ergeben runde Jahrhundertzahlen:
324 + 476 = 800
1453 – 753 = 700


Und mit der Gründung der Stadt Rom (753 BC), dem Untergang des Oströmischen Reiches (1453) und der Zahl 529 ergibt sich der Untergang des Weströmischen Reiches so:
1453 – 753 – 753 + 529 = 476
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Die wohlstrukturierte Antike 13 Jul 2019 10:19 #49

Neben den bereits beschriebenen Zusammenhängen ist auch der Zusammenhang der Konstruktion der Römischen Reiche mit der griechischen Jahreszählung seit der 1. Olympiade (776 v. Chr.) zu berücksichtigen. Konstantinopel war ja schließlich eine griechische Stadt und das Oströmische (Byzantinische) Reich ein griechisch dominiertes Reich.

Von 776 v. Chr. bis 1453 (Eroberung Konstantinopels und damit Untergang des Oströmischen Reiches) vergehen 2229 Jahre. Das sind glatte 1000 Jahre mehr als von der Gründung Roms (753 v. Chr.) bis zum Untergang des Weströmischen Reiches (476).

2229 = 1000 + 700 + 529

Von 776 v. Chr. bis zur Gründung Konstantinopels vergehen 275 Olympiaden à 4 Jahre, d.h. 1100 = 600 + 500 Jahre, auch wieder eine runde Sache!

Die Gründung Konstantinopels steht also am Beginn der 276. Olympiade. Man darf davon ausgehen, dass die gleichen Endziffern “76“ bei 776 v. Chr. (Jahreszählung seit der 1. Olympiade) und 476 (Untergang des Weströmischen Reiches) auch kein Zufall sind. Die Beträge ergeben eine Differenz von wiederum glatten 300 Jahren.

776 – 476 = 300

Ich habe diese Zusammenhänge in folgender Grafik anschaulich zusammengefasst:

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Die wohlstrukturierte Antike 15 Feb 2021 19:51 #50

Mir ist da noch eine weitere interessante Strukturierung der römischen Kaiserzeit aufgefallen, und zwar im 1. Jahrhundert, über das Sueton seine Kaisermärchen schrieb.

Tiberius und Caligula regieren nacheinander insgesamt 27 Jahre (14 - 41). Dann wird Caligula ermordet, und zwar mit Dolchen.

Danach regieren Claudius und Nero nacheinander insgesamt 27 Jahre (41 – 68). Dann tötet sich Nero mit Hilfe seines Dieners, da er sonst ermordet worden wäre, mit einem Dolch – also quasi erzwungener Selbstmord.

Nach dem Vierkaiserjahr regieren Vespasian, Titus (nach Ch. Pfister identisch mit Vespasian) und Domitian nacheinander insgesamt 27 Jahre (69 – 96). Dann wird Domitian ermordet, und zwar mit einem Dolch.

Sehr phantasievoll war dieser Sueton nun wirklich nicht. Immer die gleichen Geschichten!

 
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Die wohlstrukturierte Antike 16 Feb 2021 10:53 #51

Wirklich eine hübsche dreifache Parallelgeschichte von diesem Sueton.
Also waren alle drei Kaiserhäuser, das julische, claudische und flavische in gleicher Weise göttlich.
Ein paar Dinge kann man ergänzen:
3 x 27 ergibt 81 (AD): Das ist das ursprüngliche Datum des plinianischen Vesuvausbruchs.
Und aus diesen obigen Parallelen ergibt sich auch ein Sinn in dem anderen Datum der Geburt Christi: Dieser soll nämlich 4 AC (!) geboren sein. - Christus erreichte nach einigen Quellen ein Alter von 33 Jahren, nach anderen aber 45.
4 AC + 45 gibt 41 AD, das Todesjahr eines Christus namens Caligula. Aber dieser hiess eigentlich Gaius Julius Caesar.

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