Frankreich 800-1600

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4 Jahre 7 Monate her - 4 Jahre 7 Monate her #12437 von Tuisto
Tuisto antwortete auf Frankreich 800-1600
Einige Ergänzungen:
Das deutsch-französische Ausgangsjahr 798 für die 113/131er Perioden ist auch das 2. Ausgangsjahr der Ostertafel von Karl dem Großen, mit dem Kopfdatum Donnerstag, 5. April als realem Frühlingsvollmond. Die Ostertafel startet 19 Jahre früher mit Montag, dem 5.4.779 in Analogie zur Ostertafel des Exiguus, die Montag, den 5. April 532 als Startpunkt setzt, 247 Jahre früher.
Ich hatte bereits im Zusammenhang mit 119 und 131 darauf hingewiesen, dass die 131er Strecke mathematisch -119 startet.
Es gilt zudem für Frankreich: 1060 + 131 = 1191 und 1191 + 191 = 1310.
Deutsches Reich: 798 + 113 = 911.

In Freundeskreis um Jan Beaufort wird gerade die interessante "Entdeckung" diskutiert, dass Henoch (Übersetzt: Der Eingeweihte?) im Jahr Adamsjahr 622 (= 2 x 311) geboren wurde. Er wurde nach 365 Jahren in den Himmel erhoben, das war das Jahr 987 seit Adam.
Es könnte ein konstruktiver Zusammenhang mit -311 (Seleukidische Epoche) > 0 Jesus > 311 Konstantin > 622 Hijra > 1244 Entdeckung von Toledo lt. Trithemius > 1555 Nostradamus bestehen.
Ausgangspunkt wäre chronologisch betrachtet - 1311, Exodus und 10 Gebote.

Wir finden 529 Jahre (inklusiv gerechnet) von 987 (Tod Ludwig V.) bis 1515, siehe vorhergehende Posts. 987 + 529 = 1516, siehe unten.
Gemäß alter Chronologie rechneten die Hebräer exakt 4000 Jahre bis zum Jahr 0. (Ich rechne immer mathematisch-astronomisch, mit einem Jahr 0, das historisch 1 vor Christus ist). Diese Rechnung haben die Freimaurer mit ihrem Anno Lucis beibehalten.
Es gilt: 4000 - 987 (Tod Henochs) = 3013 (Davidstern bzw. Schöpfung) = 23 x 131.
987 (Tod Henochs) + 3013 (Davidstern) = 4000 Geburt Jesu.
Liest man 3013 gespiegelt als Datum erhält man den 31.03.(253/565), der Tag des letzten Abendmahls bei Hippolyt und Exiguus in Bezug auf den realen Vollmond, Luna 14.

Ganz aktuell aus dem Freundeskreis:
"Benno Jacob Seite 26, Der Pentateuch, dekonstruiert auch mit Henoch in der Mitte zwischen Schöpfung und Turmbau so:
2x987 Henoch = Turmbau 1974
Turm+480 = Stiftshütte 2454
Hütte+480 = Tempel 2934
Tempel+480 = Ende des Exils 3414.
Alfred Jeremias, Das AT, wiederholt dessen Rechnung S.112-114,
mit 3414 plus 586 = 4000 Christus,
wobei von Christus zurück diese 586 BC für uns falsch ist, richtig wäre 538 BC Kyros bzw. 516 BC Serubbabel."

Die Grundlage für die 113er Konstruktion ist ADAM, der hebräisch A-D-M = 1-4-40 = 45 und im Athbasch S-Q-Y = 400-100-10 = 510 ist. In seiner Gesamtheit wird er als 555 bezeichnet.
555 = 113 + 131 + 311.

So lief die Grundkonstruktion ab:
1000 (Gott) = 930 (Adams Lebensjahre) + 70
1000 = 656 (Messias griechisch) + 344 (Torah, die 344 x 17 Verse = 5848 Verse hat)
(Kurze Erklärung: Im Sonnenmodus hat die Torah 16 x 365,25 = 5844 Verse + das Kolel für Torah = 5845.
Im Mondmodus hat die Torah 5847 Verse, das sind 3 mehr, nämlich für die + 3 Tage, die der Mond im 16-jährigen Zyklus benötigt.
Zudem sind 5847 Tage = 198 synodische und 214 siderische Monate, 5847 + das Kolel für Torah = 5848)
656 - 70 = 586 (-586 = I. Tempelzerstörung am 9.11. Jüd) + 311 = 897 Tod Henoch/Ludwig V. + 103 = 1000)
-586 = I. Tempelzerstörung am 9.11. Jüd > 0 Jesus > 70 = II. Tempelzerstörung am 9.11. Jüd.
1000 + 656 = 1656 = Flut MT
1656 + 586 = 2242 = Flut LXX
242 + 344 = 586 + 414 (AIN SOPH AUR) = 1000

6.1.220/296/532 (Jesus in seiner Epiphanie/AIN, die im Kalender jeweils 3 Monate vor seiner zyklischen Zeugung am 5.4. liegt) + 414 (AIN SOPH AUR) = 13.4.222/298/534 Vollmond.
Die Mondtafeln der Römer (Hippolyt und Supputatio) starten am 13. April bei Vollmond, die der Alexandriner, 525 übernommen von Dionysius, am 5. April mit Vollmond, dem nach 9 Monaten die Geburt Jesu in der Nacht vom 5.1. auf den 6.1. folgt. Die Epiphanie geht aber 3 Monate voraus. Dies führte auch zu dem chronologischen Hickhack um +/- 1 Jahr bei den verschiedenen christlichen Jahresbeginnen.
Letzte Änderung: 4 Jahre 7 Monate her von Tuisto.

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4 Jahre 7 Monate her - 4 Jahre 7 Monate her #12439 von Basileus
Basileus antwortete auf Frankreich 800-1600
Das gefällt mir sehr gut, insbesondere die Erweiterung um weitere 131 Jahre nach 1584 bis zum Sonnenkönig Ludwig XIV., womit sich dannn auch ein zweiter Block von 393 (3 x 131) Jahren seit 929 ergibt!

In Russland gibt es ja auch eine klare Strukturierung bis 1682 (Peter I. wird Zar) bzw. 1725 (Peter I. stirbt):
de.geschichte-chronologie.de/index.php/f...ger-petersburg#11138

Auch in Deutschland würde es eine Erweiterung des vorhergehenden Systems bis 1740 geben, wenn man in dieser Zeit die Kaiser zählt (3.5. Ein 8. Abschnitt bis 1740):
de.geschichte-chronologie.de/index.php/z...eme-der-koenigsnamen

 
Letzte Änderung: 4 Jahre 7 Monate her von Basileus.

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4 Jahre 7 Monate her - 4 Jahre 7 Monate her #12445 von Reiner
Reiner antwortete auf Frankreich 800-1600
Russlands Struktur ist sehr hübsch. Einen Sinn für Ästhetik hatten die Herrschaften ja.

An das 18. Jahrhundert wird man sich wohl gewöhnen müssen. Und das könnte noch zu kurz gegriffen sein.

An Tuisto:Ich beginne zu ahnen, wie bedeutend die biblische Chronologie und Zahlenmystik tatsächlich auch für den nachbiblischen Geschichtsroman ist. Dennoch glaube ich fürs erste, dass beide Schöpfungen unabhängig voneinander und mit einigem zeitlichen Abstand erfolgten, und mit unterschiedlicher Motivation. Die Erfinder der nachbiblischen Chronologie haben sich anscheinend reichlich an den biblischen Mustern bedient, sie haben aber auch den Trojastoff, die Nibelungensage (Burgund) u.a. ausgebeutet. Ich würde vorsichtig empfehlen, sich nicht völlig auf das Biblische zu fixieren.

Das sind freilich vorläufige Einschätzungen.
Letzte Änderung: 4 Jahre 7 Monate her von Reiner. Begründung: Format

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4 Jahre 7 Monate her - 4 Jahre 7 Monate her #12446 von Tuisto
Tuisto antwortete auf Frankreich 800-1600
@Rainer: Danke für den Hinweis auf Troja und die Nibelungen.
Zweifelsfrei führen viele ihren Ursprung auf Troja zurück, andere auch auf die Teilnahme an den Alexanderzügen.
Wir finden auch schon im 3./4. Jahrhundert bei Africanus, Hippolyt (Liber Generationis) und Eusebius sowie Hieronymus Geschichtstabellen, die die antiken Völker wie Ägypter, Perser, Griechen und Römer in ihre Chronologien mit einbeziehen. Insbesondere die Olympiadenrechnung spielt hierbei ein wichtige Rolle.

Meine langjährigen Untersuchungen führten bislang aber zu dem Ergebnis, dass die mittelalterliche und frühneuzeitliche Chronologie einschließlich der Namen und Herrschaftsdauern nach biblischen Mustern gestaltet wurde. Fomenko glaubt, dass die Urmatrix das Habsburgergeschlecht sei. Ich hingegen halte die biblischen Angaben für älter, evt. auch nur geringfügig älter. Könnte man beweisen, dass z.B. das Liber Generationis erst im Spätmittelalter erstellt wurde, hätte man natürlich eine ganz andere Ausgangslage.

Die biblischen Angaben sind deshalb gut nachvollziehbar für die Geschichtskonstruktion, weil Geschichtszahlen ursprünglich Kalenderzahlen war, wie schon Gustav Friedrichs Ende des 19. Jahrhunderts bewies. In die biblische Chronologie flossen ja teilweise ägyptische und babylonische Herrschaftsangeben mit ein.
Beispielsweise über die von Jules Oppert entdeckte Formel von Anno Mundi bis zur Sintflut: 10 sumerische Ur-Könige : 10 Patriarchen = 432.000 : 1656 = 6000 : 23, der gemeinsame Faktor ist 72, das aber ist 1 Grad Präzession. Die Basis ist demnach sowohl komputistischer als auch zahlenmystischer Natur, die am besten in der spätmittelalterlich-renaissancezeitlichen Kabbala beschrieben wird.

Ich nehme als Beispiel die im vorherigen Post aufgeführte Berechnung der 4000 Jahre bis Jesus in Verbindung mit dem Todesjahr 987 von Henoch und dem 480-Jahreszyklus.
Nimmt man die 2 x 987 = 1974 Jahre, ab denen der 480 Jahreszyklus startet und rechnet 480-jährig zurück, kommt man nach 3 x 480 Jahren in das Jahr 534.
Genau um diese Anzahl von Jahren wollte Newton die Historie kürzen! Reduziert man um weiter 480 Jahre, bleiben 54 Jahre als Rest.
Diese 54 Jahre verweisen auf den Exeligmos (Dreifachen Saroszyklus) für Sofis und Mofis. Zweifelsfrei war dieser lange vor den ersten biblischen Niederschriften bekannt. Egal ob man diese 500 vor Christus oder wesentlich später ansetzt. Zugleich zeigt 54, kabbalistisch als julianisches Datum 5.4. gelesen, den Beginn des 19-jährigen alexandrinischen Mondzyklus (decemnovennalis) an, der nach Exiguus im Jahr 0 startete. Jesus Kreuzigung wurde fiktiv auf den 25.3.33 gelegt, zwischen die Sofi am 19.3.33 und die Mofi am 3.4.33, wonach er am 5.4.33wieder auferstand. Diese Zusammenhänge belegen den Vorrang der biblischen Geschichtsschreibung (vor allem der  Torah und der 4 Evangelien) vor den anderen europäischen Mythen, Götter- und Heldensagen.
 
Letzte Änderung: 4 Jahre 7 Monate her von Tuisto.

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