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Gardelegen
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16 Jahre 2 Monate her #1725
von Scharlmanje
Scharlmanje antwortete auf Aw: Gardelegen
Hurtig war die Jugend mit dem Wort: "ad actea legen" kann man die Idee, dasss es sich wirklich um eine nennenswert alte Gottheit handeln könnte. Da hat jemand aus Chronos Krodo zu machen, wie man aus dem Telefon einen Fernsprecher gemacht hat.
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- berlinersalon
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16 Jahre 2 Monate her #1726
von berlinersalon
berlinersalon antwortete auf Aw: Gardelegen
die beeindruckendste leistung der jugend
ist immer noch ihr stolz
der altenteil des stolzes
sind allerdings seine Dummheiten
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sind allerdings seine Dummheiten
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16 Jahre 2 Monate her #1728
von ron
ron antwortete auf Aw: Crodo ad acta?
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16 Jahre 2 Monate her - 16 Jahre 2 Monate her #1730
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: Gardelegen
Da Crodo = Chronos = Saturn, der Zeit und Fischergott (Nun) ist, der hier auf Erden wiederum der Schöpfergott Ptah = Peter = Vulkanos = Hephaistos sein sollte, liegt erst recht die Verbindung zwischen Ägypten/Ibis/Thot/Mond und dem Garten Gethsemane nahe.
Zumal sich Jesus direkt auf Jonas, den Sohn des Nun und seine 3 Tage als Toter im Bauch des Walfisches (Cetus?) berief.
Am Donnerstag, den 31.3.33 in der Nacht vor Vollmond am nächsten Mittag (Kreuzigung) wurde Jesus lt. Evangelien von Judas an die Garde verraten und in Fesseln gelegt. Es ist bis heute ein Rätsel und darüber wurden zig-tausende Seiten Exegese geschrieben, weshalb seine Garde, nämlich die anwesenden Jünger - wieviel waren es eigentlich? - in tiefen Schlaf verfiel. Jesus Garde hatte sich kurzerhand hingelegt.
Am Samstag nach der Kreuzigung verbrachte Jesus 1000 = 1 Tag in der Unterwelt bei Crodo, seinem Oheim, dem Fischerkönig in der Gralsburg (Lebenskreisburg => Et in Arcadia ego oder besser => nite arca dia goe: es geht ein Bogen von der Nacht zum Tag und vom Tod zum Leben, nämlich vom 25.12.1 bis zum 25.3.33 = 31 Jahre und 3 Monate = 11413 Tage bis zum Freitag + 1 = 1000 Tage bis zum Samstag bei Saturn = 12.414 Tage + 1 Tag bis zur Wiederauferstehung = 12.415 Tage, wie von Exiguus im Argumentum XV richtig berechnet: "An dem Tage, da er seinen Leib verlies, waren (1)33 Jahre und 3 Monate verstrichen (vom 5.1.0. - 5.4.33 Tuisto), das sind 12.414 Tage...Mit den Schalttagen sind dies 12.415 Tage und vom 25. Dezember bis zum 25. März 90 Tage."
Anmerkung 1: Die 133 Jahre und 3 Monate beziehen sich auf Mittwoch, den 6.1.-100 JK, Vollmond und damit auf Cäsars Geburtsjahr und auf die Identität beider Kalenderfiguren. Sie enden am 5.4.33 JK mit seiner Aufererstehung
Anmerkung 2: Exiguus erwähnt deshalb den 25.12. und den 25.3, weil er nun von den 33 Jahren und 3 Moanten vom 5.4.0/6.4.0 zum 5.4.33 zu den 31 Jahren und 3 Monaten vom 25.12.1 bis zum 25.3.33 springt.
Anmerkung 3: Es interessiert hier nicht die Frage nach der möglichen oder unmöglichen Realität eines solchen überlieferten Geschehens, sondern ausschließlich die offerierte kalendarisch-komputistische Lösung, die offensichtlich auf die Geographie und Städtegründung übertragen wurde.
Natürlich spiegelt sich das Geschehen auch im Fixsternhimmel wider.
Wegen des Lautwechsel G zu W wie bei Guerre zu War ist auch die von Scharlmanje vorgenommene Umwandlung zu Gar-Legende = Wahre Legende oder War = Kriegslegende von Interesse. Das Klagelied der (liegenden) Wächter sangen danach die Apostel, wer sonst?
Der assoziierte Zusammenhang der 3000 km Leyline von Jerusalen nach Gardelegen und Osterburg - schließlich ging es während der Santa Semana um Ostern = Soter = Nostre(-Damus = ISIS = Maria) - mit Ägyptens T(h)ot und Wiedergeburt, mit Gethsemane und mit der Gralssage, scheint somit recht schlüssig zu sein.
Hier übrigens noch eine sehr gute, leicht verständliche Erklärung der Gralssage. Sie basiert auf gesicherten Erkenntnissen aus der heidnischen Zeit und einer treffenden Namensanalyse :
www.koinae.de/Gral16.htm
Zumal sich Jesus direkt auf Jonas, den Sohn des Nun und seine 3 Tage als Toter im Bauch des Walfisches (Cetus?) berief.
Am Donnerstag, den 31.3.33 in der Nacht vor Vollmond am nächsten Mittag (Kreuzigung) wurde Jesus lt. Evangelien von Judas an die Garde verraten und in Fesseln gelegt. Es ist bis heute ein Rätsel und darüber wurden zig-tausende Seiten Exegese geschrieben, weshalb seine Garde, nämlich die anwesenden Jünger - wieviel waren es eigentlich? - in tiefen Schlaf verfiel. Jesus Garde hatte sich kurzerhand hingelegt.
Am Samstag nach der Kreuzigung verbrachte Jesus 1000 = 1 Tag in der Unterwelt bei Crodo, seinem Oheim, dem Fischerkönig in der Gralsburg (Lebenskreisburg => Et in Arcadia ego oder besser => nite arca dia goe: es geht ein Bogen von der Nacht zum Tag und vom Tod zum Leben, nämlich vom 25.12.1 bis zum 25.3.33 = 31 Jahre und 3 Monate = 11413 Tage bis zum Freitag + 1 = 1000 Tage bis zum Samstag bei Saturn = 12.414 Tage + 1 Tag bis zur Wiederauferstehung = 12.415 Tage, wie von Exiguus im Argumentum XV richtig berechnet: "An dem Tage, da er seinen Leib verlies, waren (1)33 Jahre und 3 Monate verstrichen (vom 5.1.0. - 5.4.33 Tuisto), das sind 12.414 Tage...Mit den Schalttagen sind dies 12.415 Tage und vom 25. Dezember bis zum 25. März 90 Tage."
Anmerkung 1: Die 133 Jahre und 3 Monate beziehen sich auf Mittwoch, den 6.1.-100 JK, Vollmond und damit auf Cäsars Geburtsjahr und auf die Identität beider Kalenderfiguren. Sie enden am 5.4.33 JK mit seiner Aufererstehung
Anmerkung 2: Exiguus erwähnt deshalb den 25.12. und den 25.3, weil er nun von den 33 Jahren und 3 Moanten vom 5.4.0/6.4.0 zum 5.4.33 zu den 31 Jahren und 3 Monaten vom 25.12.1 bis zum 25.3.33 springt.
Anmerkung 3: Es interessiert hier nicht die Frage nach der möglichen oder unmöglichen Realität eines solchen überlieferten Geschehens, sondern ausschließlich die offerierte kalendarisch-komputistische Lösung, die offensichtlich auf die Geographie und Städtegründung übertragen wurde.
Natürlich spiegelt sich das Geschehen auch im Fixsternhimmel wider.
Wegen des Lautwechsel G zu W wie bei Guerre zu War ist auch die von Scharlmanje vorgenommene Umwandlung zu Gar-Legende = Wahre Legende oder War = Kriegslegende von Interesse. Das Klagelied der (liegenden) Wächter sangen danach die Apostel, wer sonst?
Der assoziierte Zusammenhang der 3000 km Leyline von Jerusalen nach Gardelegen und Osterburg - schließlich ging es während der Santa Semana um Ostern = Soter = Nostre(-Damus = ISIS = Maria) - mit Ägyptens T(h)ot und Wiedergeburt, mit Gethsemane und mit der Gralssage, scheint somit recht schlüssig zu sein.
Hier übrigens noch eine sehr gute, leicht verständliche Erklärung der Gralssage. Sie basiert auf gesicherten Erkenntnissen aus der heidnischen Zeit und einer treffenden Namensanalyse :
www.koinae.de/Gral16.htm
Letzte Änderung: 16 Jahre 2 Monate her von Tuisto. Begründung: Ergänzung
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16 Jahre 2 Monate her #1732
von Basileus
Basileus antwortete auf Aw: Gardelegen
Sowohl Roland als auch Krodo, ein alter sächsischer Gott (und somit seit den Sachsenkriegen Karls des Großen obsolet),
haben ja mit Karl dem Großen sehr viel zu tun.
Roland, ein "General" von Karl dem Großen erlebt eine "Renaissance" in der Zeit von Karl IV. im "14. Jh." als Symbol städtischer Freiheit.
Wenn man sich die Rolandsstatuen so ansieht, so erkennt man vom römischen Imperator bis zum Barock-Schnösel so ziemlich alle Kunstrichtungen vom "1.-17. Jh.", was darauf hindeutet, daß der Zeitraum wesentlich kleiner gewesen sein muß:
de.wikipedia.org/wiki/Roland_(Statue)#Bilder
Die meisten Rolands-Statuen stammen aus dem 17.-19.Jh., vereinzelt angeblich auch aus dem 15.-16.Jh.:
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rolande
haben ja mit Karl dem Großen sehr viel zu tun.
Roland, ein "General" von Karl dem Großen erlebt eine "Renaissance" in der Zeit von Karl IV. im "14. Jh." als Symbol städtischer Freiheit.
Wenn man sich die Rolandsstatuen so ansieht, so erkennt man vom römischen Imperator bis zum Barock-Schnösel so ziemlich alle Kunstrichtungen vom "1.-17. Jh.", was darauf hindeutet, daß der Zeitraum wesentlich kleiner gewesen sein muß:
de.wikipedia.org/wiki/Roland_(Statue)#Bilder
Die meisten Rolands-Statuen stammen aus dem 17.-19.Jh., vereinzelt angeblich auch aus dem 15.-16.Jh.:
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rolande
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16 Jahre 2 Monate her #1738
von ron
ron antwortete auf Aw: Gardelegen
habe noch eine Variante gefunden:
Gardelegen = Grode-Löben = Crodos Schloss (Haus)
Quelle:
Versuch einer Geschichte der Churmark Brandenburg Von Samuel Buchholtz
Text:
Der Sächsische Götzendienst aber verdienet am meisten in Betrachtung gezogen zu werden; denn davon haben wir noch einige Nachricht. Es ist noch kein rechter Beweis vorhanden, ob sie eigentlich zu reden verschlossene Tempel gehabt, ob sie wohl ihre Gottheiten nicht blos in Hainen verehret. Denn die Irmen Säule war nicht in einem Hain, sondern zu Ehresberg, einem Hauptschlosse.Uns dünket, daß sie ihre Götzen zum Theil auf einige öffentlichen Platzen in ihren Schlössern, die sie Löben, oder Leven, geheissen, aufgerichtet. Denn Löbe, oder Leve, hieß Götzen Loben, ein öffentlicher Platz, wo entweder Gottesdienst oder Gericht gehalten ward und der war oft mit einem bedeckten Gange und Schranken umschlossen, als eine Halle.
Daher heissen noch so viel Oerter in Deutschland, sonderlich in Sachsen darnach, Aschersleben , Gattersleben, Heimersleben etc. und auch Gardeleben. Eben diese Stadt Gardelebm. dünket uns den Namen von solchem Gottesdienstlichen Platze des Gottes Crodo, oder Grodo zu haben und so viel zu heissen als Grodens Löbe; welches wenigstens natürlicher ist, als die Herleitung von Gvarda Legionum, oder Quarta Legio. Denn es ist nichts wahrscheinlicher , als daß unsre Sachsen auch den Crodo oder Grodo verehret. Doch ist die jetzige Stadt wohl nicht das erste Grodeleben oder Gardeleben. Man will die daben gelegene Isemschnibbe, gerne zu einem Aufenthalt Sächsischer Götzen machen und ist dabey, wegen des Namens Isern, auf die Egyptische Göttin Isis gefallen. Allein, wir glauben nahe zu zutreffen, wenn wir es für das rechte alte Grobe-oder Gardeleben und für dieses alten Götzen Crodo oder Grodo Aufenthalt ansehen. Den Namen Isernschnibbe hat es ohne Zweifel erst erhalten, als das jetzige Gardeleben schon nahe daben gestanden, dis Schloß aber an die von Adel gekommen , die es, durch ihre sichere Streiferenen daraus, auf den Wanderer, zu diesem Namen gebracht, weil der Reisende, der da vorbey gemust, es gleich als ein eisern Fangwerkzeug, als eine Schnibbe, oder Fuchseisen betrachtet , dem man nur mit genauer Noch entgehe. Es haben dergleichen Schlösser nicht selten solche Namen bekommen und das Burtanger Fort in Ober Issel, ist ein ähnliches Beyspiel davon; denn es soll so viel, als Buhr Tange, eine Bauer Zange heissen. Doch dis im Vorbeygehen. Es war demnach in so weit schon eine Veränderung des Gottesdienstes, daß man denselben nicht mehr blos in Hainen hielt, (denn das geschach doch noch daneben,) sondern auch in den Löben, auf den Schlössern. Noch größer aber war die Veränderung, daß sie auch die Gottheiten vermehreren und viele Götzenbilder aufstelleten, die sie nicht mehr blos als Zeichen der Götzenbilder Gottheit««, sondern für die Gottheiten selbst ansahen. Wir glauben nicht unrecht zu thun, »venn wir die Römer für die Verführer der Deutschen hierin ansehen. Diesen Götzen gaben sie andre Namen, die vorher nicht scheinen statt gefunden zu haben. Man findet also, z. E. bey den Sachsen nicht mehr den Thuisto,Teut,
oder Diet, ob er Wohl mit andern Worten zusammen gesetzt, vielfältig in den Namen der Sachsen erscheinet, als Dietrich, Dietmar, wenigstens verehrten sie ihn Crodo nicht, als den obersten Gott, sondern gaben diese Ehre dem Crodo oder Grodo. Dessen Name zwar scheint uns von Grot, oder Groß her zu kommen und es kan seyn, baß es ein neuer Name des Teut, oder Diet ist, den man anfanglich nur also, als den Großen, zu benahmet, bis mit der Zeit der rechte Name dem Zunamen aufgeopfert worden. Cranz meinet, daß er den Saturn bedeutet, das aber nicht eben wahrscheinlich ist. Daß sie den allgemeinen Herrn und Schöpfer der Welt darunter verstanden, sollte man aus der Abbildung, die Cranz von ihm machet , ziemlich schliefen. „ Die Sachsen, sagt er, verehrten zu Harzburg den „Crodo, das Bild eines alten Mannes, auf einem Fische stehend, der in der ei« „neu Hand ein Rad hielt, die Vereinigung des Volts vorzustellen und in der andern „einen Krug, zur Anzeige des Ueberfiusses aller Dinge. Doch können wir eben nicht sagen, ob dieser Götze würklich so gebildet gewesen, als ihn Cranz vorstellet. Daß er zu Harzburg verehret worden, das sehen wir aus dieser Stelle des Cranz; aber er hat noch an mehr Orten seine Löben gehabt und wie schon gesaget, vermuthlich auch auf dem alten Schlosse Gardeleben, oder Isernschnibbe.
Gardelegen = Grode-Löben = Crodos Schloss (Haus)
Quelle:
Versuch einer Geschichte der Churmark Brandenburg Von Samuel Buchholtz
Text:
Der Sächsische Götzendienst aber verdienet am meisten in Betrachtung gezogen zu werden; denn davon haben wir noch einige Nachricht. Es ist noch kein rechter Beweis vorhanden, ob sie eigentlich zu reden verschlossene Tempel gehabt, ob sie wohl ihre Gottheiten nicht blos in Hainen verehret. Denn die Irmen Säule war nicht in einem Hain, sondern zu Ehresberg, einem Hauptschlosse.Uns dünket, daß sie ihre Götzen zum Theil auf einige öffentlichen Platzen in ihren Schlössern, die sie Löben, oder Leven, geheissen, aufgerichtet. Denn Löbe, oder Leve, hieß Götzen Loben, ein öffentlicher Platz, wo entweder Gottesdienst oder Gericht gehalten ward und der war oft mit einem bedeckten Gange und Schranken umschlossen, als eine Halle.
Daher heissen noch so viel Oerter in Deutschland, sonderlich in Sachsen darnach, Aschersleben , Gattersleben, Heimersleben etc. und auch Gardeleben. Eben diese Stadt Gardelebm. dünket uns den Namen von solchem Gottesdienstlichen Platze des Gottes Crodo, oder Grodo zu haben und so viel zu heissen als Grodens Löbe; welches wenigstens natürlicher ist, als die Herleitung von Gvarda Legionum, oder Quarta Legio. Denn es ist nichts wahrscheinlicher , als daß unsre Sachsen auch den Crodo oder Grodo verehret. Doch ist die jetzige Stadt wohl nicht das erste Grodeleben oder Gardeleben. Man will die daben gelegene Isemschnibbe, gerne zu einem Aufenthalt Sächsischer Götzen machen und ist dabey, wegen des Namens Isern, auf die Egyptische Göttin Isis gefallen. Allein, wir glauben nahe zu zutreffen, wenn wir es für das rechte alte Grobe-oder Gardeleben und für dieses alten Götzen Crodo oder Grodo Aufenthalt ansehen. Den Namen Isernschnibbe hat es ohne Zweifel erst erhalten, als das jetzige Gardeleben schon nahe daben gestanden, dis Schloß aber an die von Adel gekommen , die es, durch ihre sichere Streiferenen daraus, auf den Wanderer, zu diesem Namen gebracht, weil der Reisende, der da vorbey gemust, es gleich als ein eisern Fangwerkzeug, als eine Schnibbe, oder Fuchseisen betrachtet , dem man nur mit genauer Noch entgehe. Es haben dergleichen Schlösser nicht selten solche Namen bekommen und das Burtanger Fort in Ober Issel, ist ein ähnliches Beyspiel davon; denn es soll so viel, als Buhr Tange, eine Bauer Zange heissen. Doch dis im Vorbeygehen. Es war demnach in so weit schon eine Veränderung des Gottesdienstes, daß man denselben nicht mehr blos in Hainen hielt, (denn das geschach doch noch daneben,) sondern auch in den Löben, auf den Schlössern. Noch größer aber war die Veränderung, daß sie auch die Gottheiten vermehreren und viele Götzenbilder aufstelleten, die sie nicht mehr blos als Zeichen der Götzenbilder Gottheit««, sondern für die Gottheiten selbst ansahen. Wir glauben nicht unrecht zu thun, »venn wir die Römer für die Verführer der Deutschen hierin ansehen. Diesen Götzen gaben sie andre Namen, die vorher nicht scheinen statt gefunden zu haben. Man findet also, z. E. bey den Sachsen nicht mehr den Thuisto,Teut,
oder Diet, ob er Wohl mit andern Worten zusammen gesetzt, vielfältig in den Namen der Sachsen erscheinet, als Dietrich, Dietmar, wenigstens verehrten sie ihn Crodo nicht, als den obersten Gott, sondern gaben diese Ehre dem Crodo oder Grodo. Dessen Name zwar scheint uns von Grot, oder Groß her zu kommen und es kan seyn, baß es ein neuer Name des Teut, oder Diet ist, den man anfanglich nur also, als den Großen, zu benahmet, bis mit der Zeit der rechte Name dem Zunamen aufgeopfert worden. Cranz meinet, daß er den Saturn bedeutet, das aber nicht eben wahrscheinlich ist. Daß sie den allgemeinen Herrn und Schöpfer der Welt darunter verstanden, sollte man aus der Abbildung, die Cranz von ihm machet , ziemlich schliefen. „ Die Sachsen, sagt er, verehrten zu Harzburg den „Crodo, das Bild eines alten Mannes, auf einem Fische stehend, der in der ei« „neu Hand ein Rad hielt, die Vereinigung des Volts vorzustellen und in der andern „einen Krug, zur Anzeige des Ueberfiusses aller Dinge. Doch können wir eben nicht sagen, ob dieser Götze würklich so gebildet gewesen, als ihn Cranz vorstellet. Daß er zu Harzburg verehret worden, das sehen wir aus dieser Stelle des Cranz; aber er hat noch an mehr Orten seine Löben gehabt und wie schon gesaget, vermuthlich auch auf dem alten Schlosse Gardeleben, oder Isernschnibbe.
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