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Geld
15 Jahre 7 Monate her - 15 Jahre 7 Monate her #2789
von ron
Nicht das erste mal spreche ich das Thema Geld an und nicht ohne Grund.
Auch wenn alle Menschen meinen zu wissen, was Geld ist, bleibt es doch eines der größten Mysterien der Zeiten.
Im Zusammenhang mit der Finanzkrise gab es im Internet (nicht im Mainstream) einige Aufklärung über die Entstehung des Geldes in der gegenwärtigen Zeit.
Wann und wie das Geld in die Welt kam ist jedoch nach wie vor völlig ungeklärt.
Unbestritten ist die Rolle des Geldes und die Macht des Geldbesitzes. Kaum jemand zweifelt heute an dem politischen Einfluss der Banker oder an der Hillflosigkeit und Abhängigkeit der Politiker. Selbst der Klerus kann von Hostien allein nicht leben.
Wann begann nun die Misere??
Wann trat das Geld in Europa als Machtfaktor in die Welt?
Die Geschichtsbücher beschreiben dies nur am Rande. Kriege, Heiraten - die Aktionen des Adels und der Kirche bestimmten demnach den Lauf der Geschichte.
Aber wir lesen auch, alle Herrscher einschließlich des Papstes, waren verschuldet und suchten sich mit Verzweiflungstaten aus dem Dilemma zu befreien (Kriege, Kreuzzüge, Templervernichtung).
Zwar hatte Geld im Mittelalter für den Bauern und Kleinbürger eine geringe Bedeutung. Für den Adel, insbesondere den Hochadel und die Kirchenführung ist jedoch glaubhaft verbirgt eine hohe Abhängigkeit des Handelns von Geldgeschäften und vor allem von den Geldgebern.
Wir suchen u.a. immer noch nach dem Verursacher der Geschichtsfälschung. Verschiedene Kaiser und der Papst gelten als die Hauptverdächtigen.
Ich stelle daher folgende These zur Diskussion:
Die überlieferte Geschichte ist im Grunde die Geschichte des Geldes.
Hinter dem Handeln der Herrschenden steckte immer der Druck und die Macht des Geldes.
Die Geschichte der Welt - wie sie war vor dem zinsbringenden Geld - ist ausgelöscht worden.
Das Motiv ist klar:
Das Wissen darum, dass es auch eine Welt ohne beständige Kriege, ohne die Knechtschaft des Geldes gab, muss ausgelöscht werden.
Vielleicht ist dieses System schon einmal gescheitert. Auch diese "Geschichte" musste vergessen werden. Das aktuelle System der Abhängigkeit der Geschicke der Völker vom Geld sollte unerkannt bleiben.
Die Potentaten:
Ausführung durch die geistige und weltlich Herrschaft.
Die Initiative lag bei den Fugger, Medici, Juden ... was weiß ich.
Hatten Sie auch die Macht, die Gelegenheit und Möglichkeit der Umsetzung eines solchen Planes:
zweifellos!!
Mit weiteren Erklärungen kann ich dienen.
Allerdings hat dieser Vorschlag den Vorteil jeder guten Theorie für sich:
sie ist einfach, klar und verständlich
Fugger:
Die Heiligen Drei Könige bei der Anbetung, von Sandro Botticelli, mit den Mitgliedern der Medici-Familie als Könige: Cosimo kniend, Piero und Giovanni als Rückenfiguren im Mittelpunkt, und Angehörigen des Medici-Hofes, ca. 1475
Auch wenn alle Menschen meinen zu wissen, was Geld ist, bleibt es doch eines der größten Mysterien der Zeiten.
Im Zusammenhang mit der Finanzkrise gab es im Internet (nicht im Mainstream) einige Aufklärung über die Entstehung des Geldes in der gegenwärtigen Zeit.
Wann und wie das Geld in die Welt kam ist jedoch nach wie vor völlig ungeklärt.
Unbestritten ist die Rolle des Geldes und die Macht des Geldbesitzes. Kaum jemand zweifelt heute an dem politischen Einfluss der Banker oder an der Hillflosigkeit und Abhängigkeit der Politiker. Selbst der Klerus kann von Hostien allein nicht leben.
Wann begann nun die Misere??
Wann trat das Geld in Europa als Machtfaktor in die Welt?
Die Geschichtsbücher beschreiben dies nur am Rande. Kriege, Heiraten - die Aktionen des Adels und der Kirche bestimmten demnach den Lauf der Geschichte.
Aber wir lesen auch, alle Herrscher einschließlich des Papstes, waren verschuldet und suchten sich mit Verzweiflungstaten aus dem Dilemma zu befreien (Kriege, Kreuzzüge, Templervernichtung).
Zwar hatte Geld im Mittelalter für den Bauern und Kleinbürger eine geringe Bedeutung. Für den Adel, insbesondere den Hochadel und die Kirchenführung ist jedoch glaubhaft verbirgt eine hohe Abhängigkeit des Handelns von Geldgeschäften und vor allem von den Geldgebern.
Wir suchen u.a. immer noch nach dem Verursacher der Geschichtsfälschung. Verschiedene Kaiser und der Papst gelten als die Hauptverdächtigen.
Ich stelle daher folgende These zur Diskussion:
Die überlieferte Geschichte ist im Grunde die Geschichte des Geldes.
Hinter dem Handeln der Herrschenden steckte immer der Druck und die Macht des Geldes.
Die Geschichte der Welt - wie sie war vor dem zinsbringenden Geld - ist ausgelöscht worden.
Das Motiv ist klar:
Das Wissen darum, dass es auch eine Welt ohne beständige Kriege, ohne die Knechtschaft des Geldes gab, muss ausgelöscht werden.
Vielleicht ist dieses System schon einmal gescheitert. Auch diese "Geschichte" musste vergessen werden. Das aktuelle System der Abhängigkeit der Geschicke der Völker vom Geld sollte unerkannt bleiben.
Die Potentaten:
Ausführung durch die geistige und weltlich Herrschaft.
Die Initiative lag bei den Fugger, Medici, Juden ... was weiß ich.
Hatten Sie auch die Macht, die Gelegenheit und Möglichkeit der Umsetzung eines solchen Planes:
zweifellos!!
Mit weiteren Erklärungen kann ich dienen.
Allerdings hat dieser Vorschlag den Vorteil jeder guten Theorie für sich:
sie ist einfach, klar und verständlich
Fugger:
Die Heiligen Drei Könige bei der Anbetung, von Sandro Botticelli, mit den Mitgliedern der Medici-Familie als Könige: Cosimo kniend, Piero und Giovanni als Rückenfiguren im Mittelpunkt, und Angehörigen des Medici-Hofes, ca. 1475
Letzte Änderung: 15 Jahre 7 Monate her von ron.
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15 Jahre 7 Monate her #2790
von Tuisto
Manlese hierzu Paul Lafargue (Schwiegersohn von Karl Marx) und seine Beiträge zu Geld, Mythos und Kapital, es gibt fast nichts besseres:
Hiermal zur Vorbereitung und langsamen Einführung des neuen Gottes "Kapital" im MA:
raumgegenzement.blogsport.de/144/iii-die-predigt-der-kurtisane/
Hiermal zur Vorbereitung und langsamen Einführung des neuen Gottes "Kapital" im MA:
raumgegenzement.blogsport.de/144/iii-die-predigt-der-kurtisane/
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15 Jahre 7 Monate her #2791
von ron
hatte mir vor einigen Monaten auf Anregung von Volker das "Recht auf Faulheit" von Paul Lafargue besorgt.
Ein vorzügliches Buch. Beißender Spott, hervorragende Polemik in Bezug auf die Zustände seiner Zeit sowie auf die damals aktuellen Gesellschaftskonzepte. Die Religion des Kapitals ist auch Thema.
Mir geht es aber nicht um das ausgehende 19 Jh. - nicht um die Zeit Lafarque´s.
Ohne mich festzulegen, interessiert mich eher das 15. - 16. Jh. (einmal unterstellt, das es die Zeit ist, in der grundlegende Weichen gestellt wurden).
Ein vorzügliches Buch. Beißender Spott, hervorragende Polemik in Bezug auf die Zustände seiner Zeit sowie auf die damals aktuellen Gesellschaftskonzepte. Die Religion des Kapitals ist auch Thema.
Mir geht es aber nicht um das ausgehende 19 Jh. - nicht um die Zeit Lafarque´s.
Ohne mich festzulegen, interessiert mich eher das 15. - 16. Jh. (einmal unterstellt, das es die Zeit ist, in der grundlegende Weichen gestellt wurden).
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15 Jahre 7 Monate her #2792
von Ingwer
Geld war ja zuerst eine Anleihe oder ein Schuldschein. Der Wortstamm ist "guilt" = Schuld.
Erst danach kommt die Münze. So kann man es vermuten. Wer zuerst "münzte", ist ungewiss!
Oder man nimmt das Gold. Gold als Geld.
Nicht ganz unschuldig waren die Handels- oder Handwerkergilden. Dies steckt im Namen.
Erst danach kommt die Münze. So kann man es vermuten. Wer zuerst "münzte", ist ungewiss!
Oder man nimmt das Gold. Gold als Geld.
Nicht ganz unschuldig waren die Handels- oder Handwerkergilden. Dies steckt im Namen.
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15 Jahre 7 Monate her - 15 Jahre 7 Monate her #2793
von ron
Noch bevor das runde Metall Geldfunktion bekam, hatte es handelbar Schuldscheine gegeben.
Die Entstehung des Eigentums - getrennt vom Besitz, sollte dem gleichen Konzept entspringen.
Aber darauf kommt es nicht wirklich an.
Ist es plausiebel (denkbar ist es allemal), dass nicht die purpur gekleideten Kaiser und Päpste, sondern die Geldverleier den Knick in der überlieferten Geschichte zu verantworten haben?
Das sehe ich auch so."guilt" = Schuld.
Noch bevor das runde Metall Geldfunktion bekam, hatte es handelbar Schuldscheine gegeben.
Die Entstehung des Eigentums - getrennt vom Besitz, sollte dem gleichen Konzept entspringen.
Aber darauf kommt es nicht wirklich an.
Ist es plausiebel (denkbar ist es allemal), dass nicht die purpur gekleideten Kaiser und Päpste, sondern die Geldverleier den Knick in der überlieferten Geschichte zu verantworten haben?
Letzte Änderung: 15 Jahre 7 Monate her von ron.
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15 Jahre 7 Monate her #2794
von Ingwer
Mit absoluter Sicherheit würde ich die Geldverleiher favorisieren.
Nur diese hatten durch ihre Macht und durch ihre Mittelsmänner die Hebel, das Geld
in die Startpositionen zu befördern!
Nur diese hatten durch ihre Macht und durch ihre Mittelsmänner die Hebel, das Geld
in die Startpositionen zu befördern!
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