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Fomenko, Tartaria und die Simulations-Hypothese

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3 Tage 14 Stunden her - 3 Tage 14 Stunden her #12900 von Basileus
Anatoly Fomenko stellt die herkömmliche Geschichtsschreibung als massive Fälschung dar und postuliert die Existenz eines mächtigen, hochentwickelten Reiches namens „Groß-Tartaria“, das im 16. Jahrhundert untergegangen sein soll.

Es gibt viele Parallelen zwischen dem Tartaria-Mythos (einschließlich moderner „Mudflood“-Varianten) und dem klassischen Atlantis-Mythos - beide als archetypische Erzählungen verlorener Hochzivilisationen, die als Kritik an der Moderne dienen. Fomenko ist quasi der Platon des 20. Jahrhunderts.

Der entscheidende Punkt ist jedoch: Wir leben in einer konstruierten Realität, in einer Simulation.

Die Forschungen von Mario Arndt legen nahe, dass die Simulation unserer Realität tatsächlich erst während der Renaissance gestartet ist. Alles davor – die Antike und das Mittelalter – wurde nicht in Echtzeit gelebt, sondern ist im Wesentlichen eine vorgerenderte Hintergrundgeschichte, eine riesige „Lore-Datei“, die in die Matrix programmiert wurde, um unserer Welt einen Kontext zu geben.

Da diese Zeit vor der Renaissance niemals in Echtzeit abgelaufen ist, kann es Groß-Tartaria gar nicht gegeben haben und Fomenkos Alternativgeschichte ist eine reine Erfindung ohne realen Hintergrund.

 

 Ein Video zum Thema “The Matrix, Fomenko and the Myth of Tartaria” (natürlich mit deutschen Untertiteln):



 
Letzte Änderung: 3 Tage 14 Stunden her von Basileus.

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