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Bauwerke
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Lieber Herr Dübbers,
die Lauffläche der Porta Nigra liegt etwa 1 ½ m unter den heutigen Laufflächen der Nordallee im Norden (erstes Bild im Anhang, Foto KHL 2010) und der Simeonstraße im Süden (zweites Bild im Anhang, Foto KHL 2010). Letzteren Abgang sieht man noch deutlicher in dem Foto von Berthold Werner 2008 in der Wikipedia < de.wikipedia.org/wiki/Porta_Nigra#/media...Porta_Nigra_BW_3.JPG >.
Die ehem. Simeonskirche war kein Anbau, sondern wurde (im 11. Jh.) in die zwei bzw. in den Türmen drei oberen Stockwerke eingebaut, nachdem die Laufflächenerhöhung bereits stattgefunden hatte. Der Rest des Erdgeschosses wurde durch bauwerkbreite Treppen auf beiden Seiten eingeschalt (Abbildungen: < de.wikipedia.org/wiki/Porta_Nigra#/media...n_1670_gross_new.jpg >, < klexikon.zum.de/wiki/Datei:Porta_nigra_lothary_1793.jpeg >). Lediglich der Ostchor war ein Anbau. Die Kirche wurde auf Anordnung Napoleons zwischen 804 und 809 "zurückgebaut", wobei der angebaute Ostchor mit Ausnahme des obersten Stockwerks erhalten blieb; die Abbrucharbeiten wurden nach 1815 von den Preußen bis auf den ehemaligen römischen Laufhorizont fortgesetzt.
Den Laufhöhenunterschied von etwa 1 ½ m kann man auch an der Nordseite des Trierer Doms und an der Südseite der Konstantinsbasilika (evang. Kirche zum Erlöser) besichtigen. An der Westseite des Doms aus dem 11. Jh. lässt sich dagegen belegen, dass seitdem die Laufhöhe nicht weiter erhöht wurde.
Diese 1 ½ m gelten aber nicht allgemein für das gesamte römische Trier, das viel hügeliger oder eigentlich "taliger" war als die heutige Altstadt, und stellen eher ein Mindestmaß dar. Die Palästra der Kaiserthermen lag etwa 3 m unter dem heutigen Laufhorizont, der Laufhorizont der darunter liegenden ersten Stadtvilla (ab Mitte 1. Jh.) lag nochmals etwa 2 m tiefer. Bei der Grabung im Bereich Fleischstraße/Metzelstraße unter der heutigen Trier-Galerie hatte man festgestellt, dass im westlichen Bereich das Straßenniveau bereits in römischer Zeit vom 1. zum 4. Jh. in zwei Ausbaustufen um etwa 2 m angehoben wurde. Die Lauffläche der Viehmarktthermen liegt geschätzte 5 m unter dem heutigen Viehmarktplatz, die der von diesen überbauten Fachwerkhäuserfundamente lag noch einmal etwa ½ m tiefer. Hier gibt es anders als am Dom einen Unterschied zwischen der Laufhöhe des mittelalterlichen Kapuzinerklosters, das auf die Überreste der Thermen aufgesetzt wurde, und dem heutigen Platz: sie liegt nach meinem Augenschein - nirgendwo beschrieben - etwa 3 bis 3 ½ m über der römischen und etwa 2 bis 1 ½ m unter der heutigen.
Die jeweils identifizierten Straten sind also keineswegs überall gleich mächtig, und welche Ursache die Unterschiede haben, hätte sich nur feststellen lassen, wenn die von den Ausgräbern abgetragenen Überlagerungsschichten, die als uninteressant weggekarrt wurden, genauer untersucht worden wären.
Karl-Heinz Lewin
Am 04.10.2019 um 17:26 schrieb Volker Dübbers:
Ich habe zwischendurch mal eine Frage zur Porta Nigra.
Praktisch alle römischen Städte am Rhein (und nicht nur dort) liegenz.T. weit unter dem heutigen Niveau. Will man antike Bauwerke bis zu den Grundmauern sichtbar machen, müssen bzw. mussten sie ausgegraben werden.
Ich kann nun leider nichts dergleichen in Bezug auf die Porta Nigra finden.
Liegt sie ebenerdig? Wurde sie ausgegraben, als man die Kirche anbaute?
Gibt er hierüber Infos?
VD
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kronos schrieb: Hier ist ein Autor, der ehrlich versucht zu ARGUMENTIEREN und seine Thesen mit Indizien zu unterstützen:
PRE-Mud Flood: Tartaria Tech Uncovered. Did Tesla know?
GLOBAL MANDELA EFFECT: Mud Flood, Tartaria & Nikola Tesla
"ein Autor, der ehrlich versucht zu ARGUMENTIEREN"
LOL
Sind Sie Personalfuzzi in einem Unternehmen?
Diese euphemisieren die totale Unfähigkeit von Mitarbeitern in Beurteilungen gerne mit
"Er hat sich bemüht [, die Anforderungen zu erfüllen] ..."
Ehrlichkeit kann ich auch nicht erkennen - ganz im Gegenteil.
Schon nach den ersten Minuten ist klar, dass der Autor versucht, zu manipulieren.
4:44
Anhang Tartary1.png wurde nicht gefunden.
Hier lügt der Autor wie gedruckt. Er behauptet, der Atlantische Ozean wäre auf der Karte "The Tartarian Sea" (Das tartarische Meer). Das ist kompletter Unsinn. Als "The Tartarian Sea" wird auf dieser Karte das heute als Nordpolarmeer (auch Arktischer Ozean/Arctic ocean/Arctic sea) bezeichnete Gewässer benannt.
Und das hier hat mir endgültig gereicht!
6:25
Anhang Tartary2.png wurde nicht gefunden.
"Absolutely no mention of Tartaria."
LOL
Der Autor zählt in der Tabelle auf:
"India, Japan, Persia"
Dazwischen steht aber selbst für Blinde klar erkennbar "Tartary".
Anhang Tartary3.png wurde nicht gefunden.
Der Autor lässt aber "Tartary" ganz bewusst aus, weil es nicht in seine "Argumentation" passt.
Seine "ARGUMENTE" sind also für jeden, der nicht jeden Blödsinn glaubt, sofort als Manipulationen erkennbar.
Ohne Beschönigung kann man auch sagen: Er lügt.
Ich habe mir das Video zwar bis zum Ende angesehen (der Autor will eine MEGAKatastrophe in den 1850er Jahren oder so belegen), aber erspare mir hier weitere Kommentare, da mir die Zeit dafür zu schade ist.
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Es geht aber um die Frage, ob es eine MEGA-Katastrophe gab, die quasi eine alte Kultur (die sogenannte "Antike") auslöschte.
Dafür gibt es keine Belege.
Oft genug wurden/werden Städte (die früher oft an Flüssen oder Meeren gebaut wurden, wegen des Handels und so) von Eroberern zerstört und deren Einwohner werden massakriert und/oder verschleppt. Nach wenigen Jahrzehnten ist dann fast alles unter der Erde.
Hier z.B. Iudea (heute Ayutthaya genannt), die ehemalige Hauptstadt von Siam (heute Thailand), die im 17. Jahrhundert von Botschaftern aus Frankreich als von der Größe und vom Wohlstand her mit Paris vergleichbar dargestellt wurde:
Anhang Judea_de_hoofdstad_van_Siam_Rijksmuseum_SK-A-4477.jpeg wurde nicht gefunden.
Quelle (gemeinfrei): en.wikipedia.org/wiki/File:Gezicht_op_Ju...useum_SK-A-4477.jpeg
Iudea/Ayutthaya wurde 1767 von der Armee Burmas zerstört und sieht heute nach Ausgrabungen so aus:
Anhang 20180117_151002s.jpg wurde nicht gefunden.
(eigenes Foto)
Sieht doch sehr "antik" aus, oder?
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Basileus schrieb:
Erstaunlich, was einem alles unterstellt wird.kronos schrieb: ...
"ein Autor, der ehrlich versucht zu ARGUMENTIEREN"
LOL
Sind Sie Personalfuzzi in einem Unternehmen?
Diese euphemisieren die totale Unfähigkeit von Mitarbeitern in Beurteilungen gerne mit
"Er hat sich bemüht [, die Anforderungen zu erfüllen] ..."
Da sind wohl die Gäule mit Ihnen durchgegangen. Geschenkt!
Genau das meine ich mit 'versucht, ehrlich zu argumentieren'.
Ehrlichkeit kann ich auch nicht erkennen - ganz im Gegenteil.
Schon nach den ersten Minuten ist klar, dass der Autor versucht, zu manipulieren.
...
Hier lügt der Autor wie gedruckt. Er behauptet, der Atlantische Ozean wäre auf der Karte "The Tartarian Sea" (Das tartarische Meer). Das ist kompletter Unsinn. Als "The Tartarian Sea" wird auf dieser Karte das heute als Nordpolarmeer (auch Arktischer Ozean/Arctic ocean/Arctic sea) bezeichnete Gewässer benannt.
Der Autor sagt wörtlich (ab 04:35):
'... above Russia, to the northern track, is the Atlantic Ocean...' (deutsch: '... über Russland, nach Norden hin', befindet sich der Atlantische Ozean...'). Er behauptet also nicht: 'der Atlantische Ozean wäre auf der Karte "The Tartarian Sea" (Das tartarische Meer).' Zwar haben Sie recht, dass dieser Meeresteil heute als 'Arktischer Ozean' bezeichnet wird, doch Wikipedia weiß auch, dass er '... manchmal auch als Nebenmeer des Atlantischen Ozeans betrachtet...' wird ( de.wikipedia.org/wiki/Arktischer_Ozean ). Den Autor hier als Lügner hinzustellen, ist also etwas übertrieben, um nicht zu sagen unredlich.
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