Wie weiter oben schon angedeutet, müssen wir uns sukzessive Kaiser Herakleios widmen.
Buddha, Jesus oder Mohammed werden in der freien Wissenschaft eher als Erfindungen denn als reale Personen interpretiert. Ausgangspunkt für alle sind die alten in den antiken Amphitheatern aufgeführten Dramen um die Götter Dionysius und Apoll und die später eingeführte Monotheisierung der alten Götterwelt.
Zu Ohlig aus Wiki:
"Thesen zum frühen Islam
In den letzten Jahren vor seiner Emeritierung hat sich Ohlig – der einräumt, „weder Orientalist noch spezialisierter Islamforscher, sondern Theologe und Religionswissenschaftler“ zu sein, was ein „nicht unbeträchtliches Manko“ sei[2] – mit neuen, sehr kontroversen Thesen zur Frühgeschichte des Islam befasst. 2005 gab er mit Gerd R. Puin den Sammelband „Die dunklen Anfänge. Neue Forschungen zur Entstehung der frühen Geschichte des Islam“ heraus. Hier vertritt er die These, der Islam sei als christliche, antitrinitarische arabische Bewegung entstanden, „muhammadun“ (wörtlich: „ein Gepriesener“) sei ursprünglich nur ein Titel für Jesus Christus gewesen und bezeichne diesen auch im Koran. Die (Um-)Deutung als Name eines arabischen Propheten sei erst um das Jahr 800, also 150 oder 200 Jahre nach der traditionell angenommenen Lebenszeit Mohammeds, erfolgt. Den Propheten Mohammed habe es demnach als historische Person niemals gegeben, vielmehr sei er eine fiktive Gestalt, eine auf einem Missverständnis beruhende Erfindung späterer Zeit, als sich der Islam zu einer eigenen Religion entwickelt und man sich nachträglich eine prophetische Gründerfigur ausgedacht habe.
In Zusammenarbeit mit dem Syrologen Christoph Luxenberg vertritt Ohlig überdies die Auffassung, dass der Koran nicht nur einem syro-aramäischen Sprachumfeld entstamme, sondern zumindest in großen Teilen auf einer syrischen christlichen Grundschrift basiere, die lediglich ins Arabische übertragen worden sei, wobei dem Übersetzer allerdings mehrere sinnentstellende Fehler und Missverständnisse nachzuweisen seien.[3]
So beziehe sich zum Beispiel die Sure 97 in Wahrheit nicht auf die Verkündigung des Koran an einen Propheten Mohammed, sondern sei ursprünglich schlicht eine Beschreibung der Geburt Jesu.
Darüber hinaus vertritt Ohlig folgerichtig die These, dass die bereits im späteren 7. Jahrhundert zweifelsfrei belegte islamische Zeitrechnung nicht auf der Hidschra beruhe, denn einen Propheten Mohammed habe es ja nie gegeben, und also auch keinen Auszug desselben aus Mekka; vielmehr beziehe sie sich auf den Beginn des Perserfeldzugs des oströmischen Kaisers Herakleios gegen die Sassaniden im Jahr 622.[4] Bei diesem Kampf hätten christliche arabische Hilfstruppen auf der Seite des Herakleios eine wichtige Rolle gespielt und als Dank in diesem Jahr ein eigenes Reich als foederati gründen können. Die islamische Zeitrechnung beziehe sich also in Wahrheit auf die Gründung eines eigenen Reiches durch christliche Araber, die bald darauf die völlige Unabhängigkeit erreicht hätten
Zu Luxenburg aus Wiki:
"Die Sure 97 (Al-Qadr), die nach traditioneller Interpretation die Nacht der Herabsendung des Koran betrifft, beziehe sich laut Luxenberg – wie auch laut der christlichen Bahira-Legende sowie nach Auffassung von Richard Bell und Günter Lüling – in Wirklichkeit auf die Geburt Jesu an Weihnachten."
Al-Qadr (arabisch سورة القدر ‚Bestimmung‘) ist die 97. Sure des Korans. Sie ist eine Sure aus Mekka und besteht aus lediglich 5 Versen. Nach traditioneller Auffassung handelt sie von der Nacht, in der der Koran herabgesandt wurde. Dies soll im Monat Ramadan geschehen sein, siehe Lailatu 'l-Qadr.
Nach islamischer Überlieferung wird das Rezitieren dieser Sure von Gott gleich vergolten, als ob der Leser den Monat Ramadan gefastet und Lailatu 'l-Qadr mit Gottesdiensten verbracht habe.
Text der Sure (in der Übersetzung von Rudi Paret)
1.Wir haben ihn (d.h. den Koran) in der Nacht der Bestimmung hinabgesandt.
2.Aber wie kannst du wissen, was die Nacht der Bestimmung ist?
3.Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate.
4.Die Engel und der Geist kommen in ihr mit der Erlaubnis ihres Herrn hinab, lauter Logos(wesen).
5.Sie ist (voller) Heil (und Segen), bis die Morgenröte sichtbar wird (w. aufgeht).
Interpretation von Christoph Luxenberg
Schon den englischen Orientalisten und Koranübersetzer Richard Bell erinnerten 1939 die Begriffe „Nacht“, „Engel“ und „Frieden“ („Heil“ in der obigen Übersetzung von Paret) an eine Weihnachtsmette.[1] Im Rahmen seiner syro-aramäischen Interpretation des Korans, die davon ausgeht, dass der Koran zu einem Großteil auf der arabischen Wiedergabe eines christlichen Lektionars (aramäisch: qeryana) beruht, deutet der deutsche Orientalist Christoph Luxenberg die Sure, die ihm zufolge als „Schicksalsbestimmung (des Geburtssterns)“ zu betiteln ist, als eine Version von Weihnachten und interpretiert den Text wie folgt:[2][3]
1.Wir haben ihn (= den Jesusknaben) in der Nacht der Schicksalsbestimmung (des Geburtssterns) herabkommen lassen.
2.Was weißt du, was die Nacht der Schicksalsbestimmung ist?
3.Die Nacht (= die Nokturn) der Schicksalsbestimmung ist gnadenreicher als tausend Vigilien.
4.Die Engel, vom Geiste (begleitet), bringen darin mit Erlaubnis ihres Herrn allerlei Hymnen herab.
5.Friede ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung."
Die Deutung ist zweifelsfrei richtig, allerdings bezieht sich die Sure 97 zunächst auf den 97. Tag im JK/GK, das ist der 6.4.0. Ramadan ist ursprünglich der Monat RAM = Widder also März oder 21.3. bis 20.4. als Sternzeichen. Erst seit Umstellung des Sonnenjahres auf ein echtes Mondjahr läuft der Ramadan in etwa 32 Sonnenjahren durch das ganze Sonnenjahr. (11 Tage pro Jahr fehlen dem Mondjahr zum Sonnenjahr).
Der 6.4.0 war der Tag der (kalendarisch bestimmten) Zeugung von Jesu nach orientalischer Lesart, wonach der Tageswechsel etwa gegen 18 Uhr am Abend zuvor stattfindet und nicht um Mitternach, wie bei den Römern.
Mit anderen Worten: Jesus wurde römisch gegen 18 Uhr am 5.4.0 und orientalisch um 18 Uhr wegen des Tageswechsels am 6.4.0 GK gezeugt.
Genau über diese Frage, 6.4. oder 5.4., wurde im angeblichen 6. und 7. Jahrhundert in Alexandria schwer gestritten. Durchgesetzt hat sich in dieser Frage der vom byzantinischen Kaiser Justinian unterstützte Iron, der von der Versammlung jedoch mit dem Anathema belegt wurde.
Hier ein Auszug des Textes von Ananias von Shirak (600 - 650 AD):
"Here, it is said, intervened Iron 7), a doctor of the royal court in the city of Constantinople, but who was by race a stranger and not a citizen, and who was by some said to be an Alexandrine. He, it is said, was offended with the committee of philosophers in Alexandria, because not being invited to join them he thought that he was flouted; and accordingly he set to work to oppose the truth, and depreciated their calculation. And the same with the results of earlier sages ---- you might say, because he reckoned them to be ignoramuses; and he constructed a new fangled chronology, opposed to divine writ and to all other chronologers; as also a calendar.
And he changed |580 the 19 years cycle of the moon from the sixth of april, and fixed instead the fifth of April, and made that the starting point (or wellhead) of the period. And he based his system on the tenth Pharmuti according to the Egyptians, which among us is sounded Pharmaphiur. And he placed this day at the head of the cycle, full moon and anepact

, contrary to the ancients. As also they had regard to the Hebrew [date] in forming their scheme, so he in the same way took the Egyptian method, as if to prove to the savants of Alexandria that they were extremely ignorant. You, he said, who do not understand your own country, how can you arrange the calendar of other countries? And for the Romans in this way he set the fifth of April at the head of the cycle; and he appointed for it an epact 9) [of] eight [days], because he declared the moon to have been 13 days old on the day of its creation, adding together 8 and 5, that is to say he reckoned the epact and the full moon for a mystery thereto.10) But he also reckoned the cycle (lit. the taking in turn) of 13 lunar numbers in connexion with the solar ones for a mystery withal.11) And he added in upon the epact a number 11x11, until the period of nineteen and the cycle were completed."
www.tertullian.org/fathers/ananias_of_shirak_on_easter.htm
Es liegt auf der Hand, dass Sure 97, sowohl die Zeugung am 5.4./6.4.0 als auch die Auferstehung am 5.4.33 (= Geburt) als auch die Geburt am 6.1.0 beschreibt., JK/GK-Wechsel inklusive!
Die Sure scheint auf die Osterfeier der angeblich im 2. Jahrhundert gegründeten kleinasiatischen montanistischen Solarquartadecimaner zurückzugehen, die am 6.4. und 7.4. die Auferstehung (= Geburt) feierten. (z.B. Strobel, S. 185 und 373)
"Montanus war ein neugewonnener Christ und soll
ehemaliger Beschnittener der Kybele oder Priester des Apollon gewesen sein - was aber auch auf Häretikerpolemik zurückgehen kann"
Die Kabbala läßt grüßen!
de.wikipedia.org/wiki/Montanismus
Hinweis:
Vermutlich wollte Aeas den 25.3. zum Kopfjahr des 19-jährigen Zirkels machen.
Der 6.4. (0/532 + 19 = 551 AD, das ist analog 1 vor Christus) war demnach das letzte Jahr des Zirkels, wo er den Saltus lunae einbaute. Das heißt, der Zyklus liegt auf dem Jahr 1 (= 533/552)und nicht auf dem Jahr 0 (= 532/551).
Im 19-jährigen Zirkel muss man in Bezug auf den JK einmal die 11 durch 12 Tage ersetzen, was man sinnvollerweise am Ende des Zirkels macht. 6.4. - 25.3. = 12 Tage.
Irion aber begann korrekt ein Jahr zuvor und damit mit dem 5.4.(0/532/551), nicht anders als sein zeitgleicher? oder sogar früher schaffender Kollege Exiguus.
Seinen Saltus legte er (vermutlich) in das Zyklusjahr 18 (29.3. - 16.4. = 12 Tage),
die Alexandriner hingegen in das Zyklusjahr 19 (17.4. - 5.4. = 12 Tage)
Das sind aber moderne Emendationen, da die Schriften leider sehr unklar abgefasst sind.