Der Zerfall von Gebäuden geht relativ schnell.

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12 Jahre 11 Monate her #8571 von Ingwer

Aber manchmal wundert man sich, wie schnell dass Stein zerfällt.

Die Witterung bzw. das Wetter bestimmt den Zerfall. Das kann natürlich je nach
Gesteinsart schnell gehen.

Beispiel: In Bern wird gegenwärtig das Pflaster der zentralen Marktgasse erneuert. - Pflastersteine sollten doch lange halten. Nicht dort: Nach weniger als 20 (!) Jahren muss die Kopfsteinpflästerung renoviert werden.

Granitpflaster hält lange, je nach Belastung. Es gibt aber auch andere Pflastergesteine.
Erneuerungen sind nicht immer dem Zweck geschuldet, sondern hängen vom Vorstand der
Gemeinde ab, ob es ästhetisch in ein vorgeformtes Bild des Betrachters passt.
Dies kann auch ein Ratsmitglied sein. Zum Anderen bringen oft gute Beziehungen neue
Aufträge in solchen Sachen, obwohl eine Erneuerung von jedweder Art gar nicht not tut.
Dies ist dem Geld, den Beziehungen und dem Geschäft geschuldet. Zahlen tut dies eh
der Steuerzahler.

@Störtebecker,

Unsere Vorfahren erbauten Fachwerkhäuser, die Erdgeschosse aus Naturstein und setzten eine leichte, gutdurchlüftete Skelettkonstruktion darüber. Die Lehm- und Mauerfüllungen ließen sich schnell reparieren.

Die Altvorderen waren ja auch nicht so dumm, Häuser mit Plastikfenster und
Aussendämmung zu bauen, wo die Häuser fast luftdicht dem Schimmel kein Paroli bieten können.

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12 Jahre 11 Monate her - 12 Jahre 10 Monate her #8574 von lemur++
Das Thema wird auch in Russland besprochen.

Ein Gebäude in Abchasien:

Anhang Abhasia.jpg wurde nicht gefunden.


-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.
GChK = Geschistschronologiekritik.
CHRONOLOGIEKRITIK ist auch die Kritik der Traditionellen Geschichte.
Letzte Änderung: 12 Jahre 10 Monate her von admin-alt.

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12 Jahre 11 Monate her #8575 von Allrych
"lemur" bringt ein ausserordentlich interessantes Bild-Beispiel für den Zerfall von Gebäuden:

Nicht nur die Erosion und Korrosion, sowie die Witterung, nagt an verlassener Bausubstanz, sondern auch die Vegetation.

In diesem Zusammenhang soll auch auf das Buch von Alan Wiseman: "Die Welt ohne uns" (2007) verwiesen werden. Dort wird besonders eindringlich geschildert, wie schnell Manhattan zerfallen würde, wenn es keine Menschen mehr gäbe.

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12 Jahre 11 Monate her #8579 von Allrych
Gebäude, die nicht mehr genutzt und unterhalten werden, zerfallen schnell.

In Rom steht als erhaltenes "antikes" Gebäude der Kuppelbau des Pantheons. Er kann nicht 300 Jahre alt sein. - Anderseits stellen die ältesten Holzschnitte in Chroniken wie Hartmann Schedel und Sebastian Münster das Bauwerk dar. - Es ist also mindestens 250 Jahre alt.

Zumindest das Innere des Pantheons muss aber renoviert worden sein. Nur der Eingang mit der Säulenvorhalle und die Kuppel gehören zu den ganz alten Teilen.

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12 Jahre 11 Monate her - 12 Jahre 11 Monate her #8580 von Ingwer
Das Buch von Gerd Heene über das Pantheon zeigt die wahrscheinlichste Konstruktions- und Bauart auf. Der antike Zement!
Wobei ja "antik" nicht alt sein muss!
Letzte Änderung: 12 Jahre 11 Monate her von Ingwer.

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12 Jahre 11 Monate her - 12 Jahre 10 Monate her #8582 von stoertebecker
Allrych schrieb:

Beispiel: In Bern wird gegenwärtig das Pflaster der zentralen Marktgasse erneuert. - Pflastersteine sollten doch lange halten. Nicht dort: Nach weniger als 20 (!) Jahren muss die Kopfsteinpflästerung renoviert werden.



Mit Pflastersteinen kann man viele Fehler machen. Sinnvoll sind sie mit Fugen aus Sand, damit das Regenwasser versickern kann.
Lässt man 40-Tonner drüberfahren, sieht es in kürzester Frist so aus, als hätte es ein Erdbeben gegeben.

Auf diesem Bild sind die Steine im märkischen Sand versunken:

Anhang pflaster4.jpg wurde nicht gefunden.

Letzte Änderung: 12 Jahre 10 Monate her von admin-alt.

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