- Beiträge: 1334
- Dank erhalten: 12
Salzburg vor nur 188 Jahren
- berlinersalon
-
- Offline
- Platinum Mitglied
-
einen blinden haufen anzuführen ?
Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.
- Legoland
- Neues Mitglied
-
- Dank erhalten: 0
Zwei Männer heben den blauen Suppentopf.
Das phallische Tor mit der Auffahrt links und rechts zur Gralsburg.
Man beachte auch die Wolkenbilder (möglicherweise verzerrt).
Ist schlechtes Wetter im Anzug oder wird es wieder schön?
Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.
- berlinersalon
-
- Offline
- Platinum Mitglied
-
- Beiträge: 1334
- Dank erhalten: 12
Der Kunstgärtner Josef Rosenegger war Besitzer des schönen Landguts Bürglstein, dem Schloss Arenberg, und wurde durch Zufall Hobbyarchäologe. Er fand am Bürglstein römische Altertümer. Zunächst stellte er diese nur aus, später begann er damit auch zu handeln. Johann Michael Sattler malte die Ausgrabungsstätte. Der Bürglstein wurde durch Rosenegger geschickt zu einer internationalen Attraktion und gekrönte Häupter sowie zahlreiche Salzburg-Besucher kamen zu ihm. Sogar der bayerische König kaufte ihm viele römische Funde ab. Später stellte sich heraus, dass die Fudne nicht selten dabei durch Fälschungen ergänzt worden waren.
Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.
- Beiträge: 1283
- Dank erhalten: 16
Ich weiss nicht, was Sie sich davon versprechen, Ihr Nichtwissen mit Aggressionen zu überdecken!
Ball flachhalten und kümmern Sie sich um Jenes, wovon Sie Etwas verstehen!
Die Anfänge von Zuweisungen gehen stets von Ihnen aus!
Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.
- Legoland
- Neues Mitglied
-
- Dank erhalten: 0
Zum Vergleich noch zwei weitere Sattler mit dem diskutierten Troja-Gebirge (ohne Tor):
Das Panorama:
Johann Michael Sattler stellt auf dem 1826 bis 1829 gemalten Rundgemälde die Stadt Salzburg und ihr Umland dar. Er wählte dafür einen sonnigen Herbstnachmittag um 16 Uhr, wie alle Turm- und Sonnenuhren zeigen.
Die Darstellung zeichnet sich durch topografische Genauigkeit, vor allem im Bereich des bebauten Gebietes der Stadt aus. Alle Fensterachsen, Kamine und Dachformen der Gebäude stimmen genau. Bei genauer Betrachtung entdeckt man auch eine Vielzahl von Menschen unterschiedlichster Stände und Berufe, bei allerlei Tätigkeiten. Nur die Landschaft oberhalb der Türöffnung ist fiktiv, diese hat Sattler erfunden, denn sonst hätte ja im Bereich der Tür (die später etwas vergrößert wurde) ein Teil der Stadt (im Bereich Nonntal) gefehlt.
--- Text: Salzburg Museum
Ausschnitt aus einem anderen Gemälde:
Foto (2009):
Hubert Maurer war Sattlers Lehrer. Dieser ehelichte schliesslich auch die Ziehtochter Maurers.
Zu Maurer eine interessante Randnotiz über Probleme von Zuschreibungen im 19. Jahrhundert:
Ein Forschungsprojekt an der Wiener Akademie "Handzeichnungen der deutschen und österreichischen Romantik" unter Leitung von Dr. Robert Wagner kam u.a. zur Erkenntnis, dass einige im Kupferstichkabinett vorhandene Nachzeichnungen italienischer Meister der Spätrenaissance von Leopold Kupelwieser starke Ähnlichkeiten mit Werken Maurers aufweisen und daher manche bisherige Zuschreibungen beider in Frage stehen.
Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.
- berlinersalon
-
- Offline
- Platinum Mitglied
-
- Beiträge: 1334
- Dank erhalten: 12
wer meint über recherchen nicht berichten zu müssen
macht sich auf dauer unglaubwürdig
was sie als aggression sehen möchten
ist lediglich eine in die jahre gekommene ungeduld
mit ihrer - nennen wir es methode
Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.