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Sacro Bosco

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16 Jahre 3 Tage her - 16 Jahre 3 Tage her #2416 von Tuisto
Sacro Bosco wurde erstellt von Tuisto
Johannes Sacrobosco oder wie Chronologie gemacht wurde

Werfen wir einen Blick auf den berühmten Mathematiker Sacrobosco (Der heilige Busch, erinnert irgendwie an den brennenden Dornbusch des Moses, die aufsteigende Kundalini, die nicht durch Kundabuffer blockiert wurde)

Er lebte ca. von 1195 bis 1256. 1256 = 4 x 314 oder 4 Pi.
Andere Todesangaben: 1234 (Tetraktis), 1236, 1244 (= 4 x 311, der Durchmesser Aish oder 2 x 622 Hidschra)

Sein berühmtes Buch Tractatus de Sphaera erschien 1230, Tetraktis als 0123, Tod: 1234!

123 ist die Grundlage aller in Zahlen und Kabbala ausgedrückter, fortschreitenden Existenz.
Ich erinnere an die 7 Könige Roms, die 2 x 123 Jahre herrschten, bis 246 u.c. der 123er Zyklus des Chronographen von 354 einsetzt.

Sein für uns wichtigstes Werk ist „De Anni Ratione“, oder „Computos“, worin er 1235 den julianischen Kalender kritisiert und bereits damals den Vorschlag machte, 10 Tage ausfallen zu lassen, um den Frühlingspunkt wieder auf den 25.3. des Cäsar/Augustus zu bringen.

Desweiteren schlug er vor, künftig alle 288 Jahre (2 x 144 biblisch) 1 Tag im Kalender zu streichen.

Ja, war denn der größte Mathematiker seiner Zeit ein Kölscher Jeck? Oder ein Idiot?

Erst rechnet er richtig:
Von -44 bis 1235 verflossen 1279 Jahre. Nach genau 1282 Jahren, also 3 Jahre später, betrug die Differenz tatsächlich exakt 10 Tage.
(1 : 0,0078 Tage Differenz JK zum tropischen Jahr (365,25 – 365,2422)pro Jahr = 128,2 Jahre für 1 Tag)

Dann verlernt er das Rechnen, und gibt statt 128,2 Jahre pro Tag Differenz plötzlich 288 Jahre an. Ja, für wie doof wollen uns denn die frechen Historiker und Pseudokomputisten halten?

Der Trick ist eindeutig. Sacrobosco streicht die 1 bzw. 1000 bei (1)288, im Gegenzug zu den Historikern, die diese Zahl kurzerhand vor die italienischen Centos und Centurien setzten.

Seine Zahl lautet demnach nicht 288 Jahre sondern 128,8 Jahre statt 128,2 Jahre, womit er eine Abweichung von 0,00764 Tage pro Jahr errechnete. Hier geht es nur noch um Sekunden!

Kein anderer als der berühmte Chef der Kalenderkommission, Clavius, gab später seine Bücher neu und von ihm kommentiert heraus!
Überhaupt: „The Compotus was not printed until 1531, (531 war das Ende des ersten großen Osterzyklus und zugleich im Mai die große Planetenkonjunktion) but went through at least 35 editions between 1531 and 1673. It benefitted from being promoted as a university text by the Wittenberg pedagogue and reformer Philipp Melanchthon.”

Wie sehr doch die gesamte Kalenderreform zum Himmel stinkt! Die Protestanten promoten seine Texte und sind zugleich angeblich gegen die Reform! Scaliger stinkt sogar dreifach zum Himmel!

So wurde offensichtlich die Chronologie des Buches und damit eine Teil seiner Lebensdaten konstruiert:

235 = 5 x 47 Monate hat der Metonzyklus. Die 100-0, die bei 288 zu 128,8 fehlen, wurden der 235 als 1235, dem Datum der Veröffentlichung, zugeschlagen.
1235 = 65 x 19, nun haben wir den Metonzyklus in Jahren! Oder 5 x 247, das Märtyrerdatum der christlichen Kopten, mit dem alles begann.

Sacrobosco, der “at some time in the earlier part of the thirteenth century (according to a seventeenth-century account, it was June 5th 1221) arrived in Paris and formed an association with the university there, although whether it was initially as an arts student or as a licentiate (one who, by virtue of having been made a master of arts at another university was already qualified to teach) is not clear.”

1221 = Abba = 3 x 407, das Startdatum des XK: April, Jahr 0, Tag 7.
June, 5 = 6.5. oder 65.
65 x 19 = 1235, was wiederum das Erscheinungsdatum von „De Anni Ratione“ war.

Deshalb musste er Engländer sein. Denn dort schreibt man June, 5 oder April, 7, wie in dieser, seiner persönlichen Chronologiekonstruktion.

www.hps.cam.ac.uk/starry/sacrobosco.html

www.hps.cam.ac.uk/starry/sacrocalen.html

www.hps.cam.ac.uk/starry/sacrobooks.html

www.hps.cam.ac.uk/starry/sacrobooks.html

PS: Leider weiß ich immer noch nicht so genau, wie man Bilder hier einspielt. Wer das Buch von Fomenko „History Fiction or Science“ hat, der findet auf S. 173 ein mittelalterliches Orbitalrad aus einem Buch von Sacrobosco.

Wenn es jemand einscannt und hier einstellt, kann ich anhand dieses Bildes erklären, was es mit der Stiertötungsszene des Mithras in Bezug auf die Präzession auf sich hat. Das gilt nur für die Präzession und nicht für den Kampf und das Liebesspiel der Planeten Mars und Venus.
Letzte Änderung: 16 Jahre 3 Tage her von Tuisto.

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16 Jahre 3 Tage her - 16 Jahre 3 Tage her #2417 von berlinersalon
meinen sie etwas in der art

wikipedia

Letzte Änderung: 16 Jahre 3 Tage her von berlinersalon.

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16 Jahre 3 Tage her - 16 Jahre 3 Tage her #2418 von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: Sacro Bosco
Ja, nur anhand dieses Orbitalrades, das ich kenne, kann ich den Mithraskult nicht erklären. Das geht nur mit dem Bild von S. 173 aus dem Buch von Fomenko, hier wurden nämlich die auf 30 Grad kalibrierten Tierkreiszeichen von 2160 Jahren gegen ihre tatsächliche Länge gezeichnet.

Dabei sieht man sehr schön, dass das Zeitalter des Stieres den Widder bis auf ca. 144 Jahre vollständig umfasst. Dann beginn schon das Zeitalter der Fische, die etwa zur Hälfte in den kalibrierten Wassermann hineinragen.

Hier finden wir bildlich einen der chronologischen Ausgangspunkte, der über den Frühlingspunkt, das Sonnenjahr und den Mondlauf konstruiert wurde.
Letzte Änderung: 16 Jahre 3 Tage her von Tuisto.

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16 Jahre 3 Tage her #2420 von *CD
*CD antwortete auf Aw: Sacro Bosco
Ich sehe in dieser Abbildung nichts bedeutendes, sondern nur die hinlänglich bekannte Tatsache, dass die Zodiakzeichen und die gleichnamigen Sternbilder der Ekliptik erstens unterschiedliche Ausdehnungen haben (Zodiakzeichen immer 30 Grad, die Sternbilder sehr unterschiedlich) und dass sie - natürlich auch aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnungen! - zueinander verschoben sind. Natürlich ist dies gleichwohl ein interessantes Bild, aber es unterscheidet sich im Prinzip nicht von dem, was man auf einer modernen Sternscheibe ablesen kann. Im übrigen bezweifle ich, dass das Bild von Sacrobosco stammt; es dürfte sich eher um einen künstlerischen Versuch des Herausgebers handeln.

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16 Jahre 2 Tage her - 16 Jahre 2 Tage her #2421 von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: Sacro Bosco
Ich zweifle auch, dass das Bild von Sacrobosco stammt, zumal die Erdhalbkugel mit Europa, Afrika und Asien schon recht genau in der Mitte abgebildet wurde.

Aber bereits daran sieht man, wie wir alle von der Historikerzunft betrogen werden.
Wo sind denn die handgeschriebenen Originale des Sacrobosco?

Wo der Hinweis, dass er ein Idiot gewesen sein müsste, wenn er 10 Tage Differenz mit heutiger Präzisison berechnete und dann nur noch alle 288 Jahre einen Schalttag ausfallen lassen wollte? (1)28,8 passen hingegen wunderbar!

Nehmen wir noch Grossetestes 1 Tag auf 300 Jahre.
Womöglich meinte er schon: "1 Tag lassen wir nach 300 Jahren wieder rein!"
(GK = 3 Tag weniger in 400 Jahren)

Wenn ich micht recht entsinne, behauptet Petavius, dass ein griechischer Mönch namens Argyros (= Adlerspieß = in den Raum verlängerte Erdachse) im Jahre 1372 erstmals die Abweichung vom FP festgestellt hätte. (Isaak Argyros [st n. 1372 berechnete die Feier des griechischen Osterfestes: gr. lat. с schol. ed. /. Chris/mann. Heidelberg 1611. 4; in Petavii Urano!.) Man müsste einmal das Originalwerk des Argyros aus Byzanz digitalisiert sehen und erforschen können.

Hier ist jedenfalls noch eine gute Gesamtübersicht und Chronologie aller Reformanätze:
www.newadvent.org/cathen/09247c.htm

Bereits durch sorgfältiges Lesen des kurzen Absatzes: "From the Council of Nicæa to that of Constance" läßt sich die gesamte Kalenderchronologie knacken. Wo ist der anerkannte Historiker oder Komputist, der dazu bereit wäre?

Doch zurück zur Abbildung des Sacrobosco auf S. 173 von Fomenko. Das Besondere daran wäre, dass man im 13. Jahrhundert schon so präzise die 30 Gradeinteilung des Tierkreises gegen die tatsächliche Länge der ekliptikalen Sternbilder gezeichnet haben sollte. Das ist natürlich ausgeschlossen. Das Bild wirkt im recht Prinzip modern, wie CD richtig vergleicht.

Aber es zeigt, dass der Teil des abgeschnittenen bzw. halbierten Stiers, der bildhaft in den schönen Himmelsatlanten herumschnaubt, den Zwillingen zuzuordnen ist. Das unsichtbare Hinterteil des Stieres und damit eigentlich der ganze Widder befindet sich hingegen im kalibrierten Zodiak des Stieres!

Kein Wunder, dass die Israeliten lieber um das goldenen Kalb tanzten, das Sonnensymbol im Sternbild Stier und gar keine Lust auf den RAM hatten, den Moses vom Mondberg Sinai kommend, als neues, göttlich gewolltes Äon mit neuen Gesetzen verkündete. Seit der Widder den Israeliten aufgezwungen wurde, haben sie ihn (wie auch die Muslims) bis heute auch nicht mehr geändert. Das Zeitalter der Fische haben sie offensichtlich verschlafen.

Oder etwa nicht?

Während der Widder nur etwa 144 Jahre lang in sein eigenes Sternbild hineinragte, befinden sich die Fische nun seit rund 2000 Jahre im Sternbild des Widders und wechseln dann wegen der großen Länge dieses Sternbildes in das wie alle auf 30 Grad kalibrierte Zeichen des Wassermanns. Diesen Übergang haben die kabbalistischen Astronomen/Astrologen der vergangenen Jahrhunderte für 2012 bis 2022 berechnet, mit einem Ereigniss-Schwerpunkt zwischen 2016 und 2018. Es ist ihnen dabei nicht entgangen, dass 2017 AD im jüdischen Kalender dem Jahr 5777 entspricht. 216 = 6 x 6 x 6 Jahre später erreicht man 5993.

Wer sich in Mathematik ein wenig auskennt, wird schnell erkennen, dass diese beiden Zahlen (5777 und 5993) ganz besondere Zahlen sind, von denen es auch nur diese Beiden gibt.

Die weitere Bedeutung ist sofort aus der Abbildung ersichtlich:
Das gesamte Fische-Christus Geschehen vollzieht sich im Zodiak des Widderzeitalters.
Cäsar und seine Kalenderreform ragten noch für 100 bis 150 Jahre in das Sternbild Widder des Zodiaks Stier hinein. Dann begann das Fischezeitalter im Zodiak Widder!

Mithras als Widder/Mars tötete das Sternbild Stier, in dem er es real zur Frühjahrsgleiche um -1300 ablöste. Gleichwohl blieb der Ram noch etwa 18 Grade = 1300 Jahre lang im Zodiak Stier!

-1300 soll auch das Kometen/Planetenereignis zwischen Mars (Mithras) und Venus (Stier) lt. biblischer Zeitrechnung und nach Velikovskys Interpretation stattgefunden haben.
Die Gestzestafel wurden nach kabbalsitischer Berechnung und Lesart offiziell -1312 oder -1311 von Gott auf dem Sinai überreicht, 40 Jahre später, -1272 (1273 BC) war die Landnahme und das Joshua Ereignis. Joshua = Jesus war der Sohn des NUN (Fischgott EA, Oannes).

1273 bekam der Habsburger die Kaiserkrone und damit die Herrschaft über das HRR!

Dahinter verbirgt sich u.a. der Perseusmythos. Da man Per-Seus etymologisch als Stier-Mars (Phar = Stier und Zius = Mars => Sohn des Zeus und Venus als kämpferische Athene mit Gorgonenschweif war kopfgeborene Tochter des Jupiter-Zeus, die Kastrationsspiele für die Gottesmutter Kybele/Venus sind ein Erbe des Perseuskampfes) deuten kann, läßt sich vor diesem Hintergrund Mithras in das Sternbild des Erlösers Perseus überführen. Es steht auch unmittelbar oberhalb von Widder und Stier. Natürlich war eine Übertragung in das Sternbild des Perseus erst nach Einführung des Fische gesteuerten Christentums im Zeichen Widder möglich. Deshalb wurde zwangsläufig der Kult des Mithras zerstört! Mithras leitete nicht mehr das Äon als Widder im Stierzodiak!

Wenn nun aber die Präzession gleichbleibend mit ca. 72 Jahren je 1 Grad den Frühlingspunkt rückwärts in der Ekliptik verschob, stimmt prinzipiell die gelehrte Chronologie!
Da beist die Maus keinen Faden ab!

Da aber die gelehrte Chronologie eindeutig der klaren Wahrnehmung der wohl kaum so alten Objekte widerspricht, muß das Geschehen schneller abgelaufen sein. Wesentlich schneller. Katastrophal schnell! Dies bezeugt m.E. die Archäologie der untergegangenen Stätten und Kulturen.

Kybelekult: [Wiki]

Auch im religiösen Bereich standen Eunuchen in verschiedenen Religionen in hohem Ansehen: In der Antike waren etwa die Priester der Kybele Eunuchen (Galli oder auch Galloi). Als sich der Kult der Kybele von Kleinasien aus über das gesamte Römische Reich verbreitete, verbreitete sich auch die Prozedur der Selbstverstümmelung. Jedes Jahr zur Zeit des Frühlingsfestes fanden rauschhafte Festzüge der Priester und Anhänger Kybeles statt, bei denen sich Jünglinge in Frauenkleidern mit einem Zeremonienschwert oder scharfkantigen Gegenständen die Genitalien abschnitten, die sie dann in die Menge der Zuschauer warfen. Diese mussten den Eunuchen-Neuling dann mit Frauenkleidern ausstatten. Von Eunuchen-Priestern ist überliefert, dass es infolge der Kastration häufig zu einer dauerhaften Blasenschwäche kam. Römische Kaiser wie Caligula und Heliogabal wollten sogar selbst die „Große Mutter“ (Kybele) darstellen und traten zuweilen öffentlich als Venus mit goldenem Bart und in Frauenkleidern auf. Auch die Kaiser Nero und Caracalla taten das ihre dazu, den Kult der Kybele weiter zu verbreiten.
Letzte Änderung: 16 Jahre 2 Tage her von Tuisto.

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16 Jahre 2 Tage her #2422 von *CD
*CD antwortete auf Aw: Sacro Bosco
So banal das Bild zunächst wirkt (weil den beobachtbaren Tatsachen entsprechend), umso aufregender wird es, wenn man etwas genauer über dessen astrologisch-astronomischen Implikationen nachdenkt, wie es Tuisto tut! Manchmal gewöhnt man sich zu sehr an das "heute-offenkundige" und vergisst dabei, darüber nachzudenken, wie solche Konstellationen auf die Alten gewirkt haben mussten.

Sacroboscos Text scheint ja bis hinauf zu Clavius eine enorme historiografische Wirkung ausgeübt zu haben - leider ist es schwer nachzuvollziehen weshalb! Wo sind die öffentlichen Fördergelder, die diese Grundlagenwerke der Menschheit mal in eine moderne Sprache übersetzen?

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