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Gretchenfrage (peinliche)
16 Jahre 1 Woche her #2371
von *CD
Gretchenfrage (peinliche) wurde erstellt von *CD
Wie halten wir's eigentlich mit der Innenwelttheorie?
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16 Jahre 1 Woche her #2372
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Gretchenfrage (peinliche)
CD, offen gesagt:
Was soll der Stuss mit "Innerweltheorien"?
Wir reden über Geschichts- und Chronologiekritik, zuletzt über
die Datierung von Scaliger.
Also was soll diese Frage?
Was soll der Stuss mit "Innerweltheorien"?
Wir reden über Geschichts- und Chronologiekritik, zuletzt über
die Datierung von Scaliger.
Also was soll diese Frage?
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16 Jahre 1 Woche her #2373
von *CD
*CD antwortete auf Aw: Gretchenfrage (peinliche)
Die Antwort von Allrych kam schnell und inhaltlich voraussehbar - sonst noch Meinungen und Stellungnahmen hierzu?
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16 Jahre 1 Woche her #2374
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Gretchenfrage (peinliche)
Nochmals an die Adresse von "CD" und offen gesagt:
Wer ins Forum schreibt, soll ein konkretes Thema präsentiern,
das auch die anderen nachvollziehen können.
Was soll aber das mit der "Gretchenfraage"?
www.dillum.ch/html/inhalt.html
Wer ins Forum schreibt, soll ein konkretes Thema präsentiern,
das auch die anderen nachvollziehen können.
Was soll aber das mit der "Gretchenfraage"?
www.dillum.ch/html/inhalt.html
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16 Jahre 1 Woche her #2375
von Ingwer
Ingwer antwortete auf Aw: Gretchenfrage (peinliche)
@CD,
Meinen Sie die Hohlwelttheorie?
Wenn ja, dann kann Jemand, der schon dort war, ein paar Bilder mitbringen.
Die heutige Technik gibt dies her.
Ansonsten bleibt es eine Theorie. Man nimmt diese zur Kenntnis.
Allrych hat aber richtig gefragt...Wo ist der Bezug zur CK?
Vielleicht kommt es ja noch!
Meinen Sie die Hohlwelttheorie?
Wenn ja, dann kann Jemand, der schon dort war, ein paar Bilder mitbringen.
Die heutige Technik gibt dies her.
Ansonsten bleibt es eine Theorie. Man nimmt diese zur Kenntnis.
Allrych hat aber richtig gefragt...Wo ist der Bezug zur CK?
Vielleicht kommt es ja noch!
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16 Jahre 6 Tage her #2377
von *CD
*CD antwortete auf Aw: Gretchenfrage (peinliche)
Nun, es ist doch ganz einfach: Man kann die Zeit nicht ohne den Raum haben! Man kann nicht Geschichte und Chronologie hinterfragen, ohne sich Gedanken zur Kosmologie zu machen. Dies war den Alten noch völlig klar, uns aber vielleicht nicht mehr, was ein dramatischer Fehler wäre und vielleicht auch ein Grund, weshalb die CK nicht weiterkommt...
Alle alten Werke zur Chronologie handeln in erster Linie von Astronomie, und dies natürlich nicht ohne Grund! Welches Bild vom Universum haben wir im Kopf, wenn wir geschichtliche Fragen angehen? Irgendeines, gar keines, spielt das überhaupt eine Rolle? Setzen wir gar stillschweigend ein Weltbild voraus (so etwas wie "kopernikanisch-keplerisch"), das gar nie bewiesen wurde? Haben wir ein naives Verständnis unseres Planetensystems, in dem kleine Kugeln um eine grosse kreisen?
Andere Fragen: Wie halten wir's mit der Theorie der Erdexpansion? Eine interessante Theorie, die enorme Implikationen bezüglich der Erdgeschichte hätte! Oder wie halten wir's mit dem EVU des Chris Marx? Wer etwas tiefer über den Gang der Zeit nachdenkt (wie es Marx tat), der muss sich zwangsläufig grundsätzliche Überlegungen auch zur Theorie des Raums machen!
Bei der Kritik am Almagest des Ptolemäus etwa (Newton, Fomenko) geht es letztlich nur um Astronomie. Mit dem falschen Weltbild im Kopf stürzt aber vielleicht nicht Ptolemäus, sondern die Kritik an ihm...
Oder das berühmte "Josua-Ereignis"! Es gibt eigentlich nur drei Strategien, um damit umzugehen: Man ignoriert das Ereignis, man ignoriert die (bekannten) Gesetze der Physik oder man flüchtet sich in die "Innenwelt".
Oder wie halten wir's mit dem Thema (horribile dictu) "Schöpfung vs. Evolution"? Die biblische Erzählung von der Erschaffung der Welt ist ja nach wie vor die radikalste Kritik an der offiziellen Geschichte (da mit maximaler Zeitverkürzung operierend)! Sie müsste uns daher sehr genehm sein...
Was für ein Universum ergibt sich eigentlich aus Plichtas Primzahl-Theorie? Wie ist der Aufbau der Welt (und damit zwingend auch der Zeitstruktur!) kabbalistisch zu verstehen? Und wie kann der menschliche Geist überhaupt die Welt erkennen? Hat das, was im Gehirn des Menschen vorgeht, überhaupt etwas mit der "Aussenwelt" zu tun? Haben unsere Vorfahren wahrnehmungsmässig gleich getickt wie wir? Falls nicht und falls uns dies auch noch egal ist, was wollen wir dann über Vergangenes schwadronieren?
Machen wir uns nichts vor: Mit unserer Verleugnung der "offiziellen Geschichte" sind wir für Aussenstehende so etwas wie Anhänger der "Hohlwelt-Theorie". Wir müssen diese intellektuelle Sackgasse offensiv angehen: Wenn wir nämlich kosmologische und psychologische Grundsatzfragen nicht einbeziehen und offen diskutieren, dann werden wir mit unserer Kritik an der Geschichte und der Chronologie grandios scheitern! Und das ist es, was sich ja schon seit längerem abzeichnet...
Alle alten Werke zur Chronologie handeln in erster Linie von Astronomie, und dies natürlich nicht ohne Grund! Welches Bild vom Universum haben wir im Kopf, wenn wir geschichtliche Fragen angehen? Irgendeines, gar keines, spielt das überhaupt eine Rolle? Setzen wir gar stillschweigend ein Weltbild voraus (so etwas wie "kopernikanisch-keplerisch"), das gar nie bewiesen wurde? Haben wir ein naives Verständnis unseres Planetensystems, in dem kleine Kugeln um eine grosse kreisen?
Andere Fragen: Wie halten wir's mit der Theorie der Erdexpansion? Eine interessante Theorie, die enorme Implikationen bezüglich der Erdgeschichte hätte! Oder wie halten wir's mit dem EVU des Chris Marx? Wer etwas tiefer über den Gang der Zeit nachdenkt (wie es Marx tat), der muss sich zwangsläufig grundsätzliche Überlegungen auch zur Theorie des Raums machen!
Bei der Kritik am Almagest des Ptolemäus etwa (Newton, Fomenko) geht es letztlich nur um Astronomie. Mit dem falschen Weltbild im Kopf stürzt aber vielleicht nicht Ptolemäus, sondern die Kritik an ihm...
Oder das berühmte "Josua-Ereignis"! Es gibt eigentlich nur drei Strategien, um damit umzugehen: Man ignoriert das Ereignis, man ignoriert die (bekannten) Gesetze der Physik oder man flüchtet sich in die "Innenwelt".
Oder wie halten wir's mit dem Thema (horribile dictu) "Schöpfung vs. Evolution"? Die biblische Erzählung von der Erschaffung der Welt ist ja nach wie vor die radikalste Kritik an der offiziellen Geschichte (da mit maximaler Zeitverkürzung operierend)! Sie müsste uns daher sehr genehm sein...
Was für ein Universum ergibt sich eigentlich aus Plichtas Primzahl-Theorie? Wie ist der Aufbau der Welt (und damit zwingend auch der Zeitstruktur!) kabbalistisch zu verstehen? Und wie kann der menschliche Geist überhaupt die Welt erkennen? Hat das, was im Gehirn des Menschen vorgeht, überhaupt etwas mit der "Aussenwelt" zu tun? Haben unsere Vorfahren wahrnehmungsmässig gleich getickt wie wir? Falls nicht und falls uns dies auch noch egal ist, was wollen wir dann über Vergangenes schwadronieren?
Machen wir uns nichts vor: Mit unserer Verleugnung der "offiziellen Geschichte" sind wir für Aussenstehende so etwas wie Anhänger der "Hohlwelt-Theorie". Wir müssen diese intellektuelle Sackgasse offensiv angehen: Wenn wir nämlich kosmologische und psychologische Grundsatzfragen nicht einbeziehen und offen diskutieren, dann werden wir mit unserer Kritik an der Geschichte und der Chronologie grandios scheitern! Und das ist es, was sich ja schon seit längerem abzeichnet...
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