Das Augsburger Wunderzeichenbuch - eine Fälschung ?

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11 Jahre 6 Monate her #9413 von berlinersalon
Zu den Rätseln rund um das Wunderzeichenbuch gehören unter anderem der Auftraggeber, die Maler sowie der Aufenthaltsort des historischen Werks. Erst im Jahr 2008 tauchte es wieder auf. 2010 wechselte das Wunderzeichenbuch zu einem unbekannten Preis den Besitzer. Die Forschung geht diesen Rätseln derzeit nach. Die Wasserzeichen auf den Blättern deuten darauf hin, dass die Zeichnungen aus dem süddeutschen Raum stammen. Die jüngste Darstellung im Wunderzeichenbuch ist auf das Jahr 1552 datiert und zeigt ein Unwetter. Auf Grund dieser Datierung und der Wasserzeichen gehen die Forscher davon aus, dass es sich bei dem Werk nicht um eine Fälschung handelt.

bilder

interessant ist, daß sehr viel schräge architektur dokumentiert wurde -
vielleicht wurde das dokument ja auch versteckt und so vor der vernichtung
durch die zentralchristliche katastrofe bewahrt

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11 Jahre 6 Monate her #9414 von Ingwer
Im Kunstbereich gibt es keine Fälschungen. jedes Werk ist ein Unikat und selbst
eine Kopie ist ein Unikat.
Lehrlinge bzw. Gesellen waren oft besser, als ihre Lehrmeister.
Aber darüber gibt es natürlich verschiedene Auffassungen zu diesem Themenbereich.
Für Einige unter uns ist ein Werk, wie z. B. das Wunderbuch von Augsburg, dann eine
Fälschung, wenn man das Datum der Erstellung verschiebt (z. B. nach hinten).
Im Rechtsverständnis gibt es natürlich als Fälschungen benannte Werke.

Das erste gedruckte Wunderbuch war das angeblich 1506 erschienene Wunderbuch
"Unserer Lieben Frau von Tuntenhausen".

Das Buch der Wunder (book of miracles) reiht sich meiner Auffassung nach lückenlos in
die sächsischen Druckwerke anderer Autoren ein.

Es sind trotzdem wunderbare Kunstwerke, welche nicht nur uns, sondern auch noch
unsere Nachwelt in Erstaunen versetzen werden.
Ich habe eine Faksimileausgabe der Berner Chronik einsehen können.
Einfach wunderschön anzusehen. Aber der Kaufpreis von mehr als 2000 Teuro war mir dann
doch zu hoch.

Die schiefen Kirchturmspitzen kann man auch Heute noch in vielen Städten finden.
Sie gehörten einfach zum Gesamtverständnis vergangener Epochen.

Vielleicht sehe ich mir das Augsburger Buch gelegentlich näher an.

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11 Jahre 6 Monate her #9415 von berlinersalon
die fälschung
würde nicht in der qualität des jeweiligen werkes bestehen
sondern in einer beabsichtigten vorspiegelung falscher tatsachen
um zb ein grafisches oder historisches werk zb des 16. jhd vorzutäuschen
was den verkaufspreis grundsätzlich verändern würde
und auch den blick auf die vergangenheit absichtlich verändern könnte



diese 45 grad dachreiter gibt es nur noch
bei den wenigen erhaltenen kranbauten



schräge architektur

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