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Ein Verlag mit Schwerpunkt Zeitungs- und Mediengeschichte, sowie Renaissance 10 Okt 2011 03:13 #1

Die folgende Edition-Lumiere-Webseite möchte ich als weitere Kritik- und Chronologiematerial-Seite empfehlen.
Im Zusammenhang mit dem Napoleon-I-III-Problem stiess ich auf das Archiv der Neuen Zürcher Zeitung,
welches angeblich bis 1780 CHR1 zurück reichen soll: www.nzz.ch/_archiv_1.8488888.html
Die Frage, worum es dabei geht ist nicht vordergründig, ob alle Zeitungen oder Zeitungsinhalte stimmig sind,
sondern ob sie einen kontinuierlichen, d.h. nicht fälschbaren Kalenderstrahl abbilden, und damit Rückschlüsse
auf die Chronologie- und Kalenderrekonstruktion geben können.

Als kurzes Beispiel liste ich hier aber auch noch ein paar Bücher auf, die geschichtlich und für das Verständnis
der Renaissance von Interesse sein könnten.
In der Renaissance wurden vor allem verschiedene Konzepte und Ideen entwickelt, die man evtl. nachzeichnen
oder in einen anderen Verständniskontext stellen kann, wenn man die folgenden Bücher auswertet.
Aufgrund des Namens "Lumiere" (Lux=erleuchtet), möchte ich mich von Humanismus- oder Illuminatenwerbung
distanzieren - auch wenn nicht alles am Humanismus wirklich schlecht war und ist...




Die ganze Bücherliste findet man unter folgendem Link:
www.editionlumiere.de/programm.html

Ein entsprechender Link in die Bibliothek dieses Forums führt hier hin:
de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...icle&id=3&Itemid=171

Es wäre sicherlich vorteilhaft, wenn der ADMIN später einmal alle Links von anderen Chronologien
oder Onlinebüchern noch systematisieren würde, damit man eine Systematik in alle GK-Quellen rein kriegt.

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Letzte Änderung: von GREK-AV.

Aw: Ein Verlag mit Schwerpunkt Zeitungs- und Mediengeschichte, sowie Renaissance 10 Okt 2011 03:17 #2

Dieses Buch ist z.B. auch sehr interessant aus dem Blickwinkel der Wissensverbreitung und Aufklärung:

"Welteroberung durch ein neues Publikum. Die deutsche Presse und der Weg zur Aufklärung.
Hamburg und Altona als Beispiel"


"Aufklärung ist ohne Öffentlichkeit und Wissenschaft undenkbar. Wissenschaft meint anfänglich - in einem ganz wörtlichen Sinne - das Wissen über gesellschaftliche Prozesse und weltpolitische Ereignisse. Vermittelt wird es seit dem frühen 17. Jahrhundert durch die Zeitungen. Die Wirkungen des neuen Mediums sind nicht zu überschätzen: Obrigkeitliches Geheimwissen wird öffentlich; die allgemein zugängliche, regelmäßige Information gewährt Einsicht in das Funktionieren des Politischen und führt zur ausgeprägten Weltbezogenheit des sich neu herausbildenden bürgerlichen Publikums. Schnell werden die Zeitungen zum wichtigsten weltlichen Lesestoff. Sie erzeugen das Bedürfnis nach zusätzlichen Mitteln der Information. Flugschriften, Broschüren und erste politische Zeitschriften ermöglichen Diskussionen und erhöhen die Vertrautheit mit den Spielregeln des Politischen - ein wesentlicher Schritt auf dem Weg in die Moderne.

Den zweiten Akt einer regelrechten Welteroberung markieren im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts Zeitschriften, die den Zugang zu den Wissenschaften ermöglichen. Die so hergestellte Öffentlichkeit befreit die Welterkenntnis von theologischen Zwängen. Eine neue Bedeutung erhalten die Naturwissenschaften. Früh wie sonst nirgends erscheinen in Hamburg erste populärwissenschaftliche Zeitschriften.

Am Ende des faszinierenden Weges zur Aufklärung steht die Eroberung moralischer Deutungshoheit. Was bereits am Ende des 17. Jahrhunderts in ethischen Urteilen eines selbstbewußten neuen Lesepublikums aufkeimt, kulminiert in den zwanziger Jahren des 18. Jahrhunderts in den großen Debatten, deren Ort die Moralischen Wochenschriften werden.

Nirgendwo sonst sind diese Prozesse so ausgeprägt zu beobachten wie in der deutschen Pressehauptstadt Hamburg und dem dänischen Nachbarort Altona. Die Pressegeschichte dieser Orte kann mit Fug als deutsche Pressegeschichte gelesen werden. Mit ihr erweist sich das 17. Jahrhundert als eine Epoche von Veränderungen, die ein vollständig neues Medien- und Kommunikationssystem hervorbringen. Auf deren Basis kann sich im 18. Jahrhundert die Aufklärung entfalten."
www.editionlumiere.de/aufkl.html

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Letzte Änderung: von GREK-AV.

Re:Aw: Ein Verlag mit Schwerpunkt Zeitungs- und Mediengeschichte, sowie Renaissance 10 Okt 2011 14:56 #3

Lass Dir doch eine Ausgabe aus der Zeit der französischen Revolution zusenden.
Oder die Kaiserkrönung Napoleons. Oder seine Abdankung. Müsste eigentlich alles in der NZZ erschienen sein.

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Letzte Änderung: von Tuisto.
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