800 Jahre getrennt! Die Eroberungen der Hunnen und der Mongolen

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26 Dez. 2023 11:04 - 26 Dez. 2023 11:18 #12663 von Basileus
In einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift konnte man kürzlich unter dem Titel “Sattel und Steigbügel machten Reiterkrieger zu überlegenen Kämpfern“ Folgendes lesen:

Die Reitervölker der eurasischen Steppe verschafften sich wohl im 4. und 5. Jahrhundert einen entscheidenden Vorteil: Sie entwickelten einen Reitsattel mit einer festen Innenstruktur aus Holz und kombinierten ihn mit Steigbügeln. Damit konnten die Pferde mehr Gewicht tragen und die Tiere besser gelenkt werden– die neue Ausrüstung sorgte somit wohl für eine militärische Überlegenheit. Wo genau diese Entwicklung ihren Anfang nahm, haben Archäologen nun herausgefunden: An zwei Fundplätzen in der Mongolei kamen ein hölzerner Reitsattel und ein Steigbügel aus Eisen zum Vorschein.“
www.spektrum.de/news/sattel-und-steigbue...e#Echobox=1702570166  

Das wurde natürlich nach der C14-Methode datiert, bei der bekanntermaßen den Experten das gewünschte Datum des Ergebnisses vorab mitgeteilt wird, so dass diese aus einer Reihe von möglichen Daten das gewünschte Datum auswählen können. 

Und weiter heißt es in der Zeitschrift: “So formierte sich in der Zeit des Holzsattels in Mittel- und Ostasien eine Stammesföderation, das Rouran-Khaganat. Der Kern des Verbunds lag in der heutigen Mongolei, durch ihre Feldzüge bauten die Rouran ein Reich auf.“ 

Die Rouran sind nun nach dem griechischen Geschichtsschreiber Theophylaktos Simokates mit den Awaren identisch, die angeblich vom 6.-9. Jahrhundert (also zu Zeiten des fiktiven Karls des Großen) in Osteuropa, insbesondere in Pannonien, auf dem Gebiet des heutigen Ungarn, herrschten. 

Zuvor, im 5. Jahrhundert waren dort angeblich schon die Hunnen aufgetaucht, die ursprünglich aus demselben Gebiet stammen wie die Rouran, aus der heutigen Mongolei. Und dort leben bekanntermaßen immer noch die Mongolen, die im 13. Jahrhundert in Europa einfielen.  

 

Die Hunnen werden auch tatsächlich noch von älteren Historikern als Mongolen bezeichnet, z.B. benennt F. Kortüm (Geschichtsprofessor in Bern und Heidelberg) in seiner “Geschichte des Mittelalters“ von 1836 seinen zweiten Abschnitt mit dem Titel “Vom Einfall der Mongolen oder Hunnen in Osteuropa ...“.

Er schreibt darin u.a. über die Ereignisse des 4./5. Jahrhunderts: “Den Anstoß dazu gaben die Mongolen (d. h. Nomaden) oder Hunnen, ...“ 

Nach der Chronik des Lupus Protospatharius Barensis sind die Hunnen nun auch identisch mit den Ungarn! 

Nach offizieller Geschichte fallen die Ungarn um das Jahr 900 in Italien ein, nach Lupus im Jahre 920, wobei er Ungarn und Hunnen gleichsetzt:
"Anno 920. introierunt Ungari, idest Unni in Italiam mense Februarij." 

Nach offizieller Geschichte kamen die Hunnen 468 Jahre zuvor, 452 AD. Ebenfalls bei Lupus finden wir das Todesjahr des Heiligen Martin 861. In der offiziellen Geschichte ist es 397. Das sind 464 Jahre Differenz. Hier sind offensichtlich Ereignisse, die die offizielle Geschichte dem 4./5. Jahrhundert zurechnet, um 464-468 Jahre verschoben. 

Quellenbasiert können wir also zusammenfassend feststellen:
Hunnen = Mongolen und Hunnen = Ungarn.
Und die Awaren stammen aus demselben Gebiet wie Hunnen und Mongolen, der heutigen Mongolei! 

Ein Video dazu auf meinem YouTube-Kanal “Chronologiekritik”:

youtube.com/shorts/U031Den9WCE  

 

Und mehr zum “800-Jahres-Zyklus in der Geschichte“ in einer Leseprobe aus meinem Buch "Die größten Mythen der Geschichte entlarvt":
www.historyhacking.de/app/download/77170...hte.pdf?t=1691255086
 

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27 Dez. 2023 11:44 - 27 Dez. 2023 11:49 #12664 von Tuisto
Gesamte Chronik des Lupus:
Protospatariu: Breve Chronicon (thelatinlibrary.com)

Zum Jahr 912 schreibt Lupus konkret folgendes: "Anno 912. complentur ab obitu S. Martini anni 51."

Übersetzt: 
Im Jahr 912 wurden sie durch den Tod des heiligen Martin im Jahr 51 fertiggestellt oder aber auch:
Jahr 912: Fertigstellung ab dem Ende von St. Martin nach 51 Jahren. (Hinweis: obitu ist der Ablativ von obitus)

Der Ablativ stellt mit seiner impliziten Fragestellung "Wann?, Warum?" klar, dass nicht St. Martin selbst, sondern die Basilika St. Martin in Tours nach ihrer Zerstörung 861 (vermutlich durch die Wikinger) gemeint ist, die nach 51 Jahren wieder hergestellt war.

"Die Kirche wurde am 8. November 853 von den Normannen niedergebrannt. Im Jahr 867 flohen die Mönche der Abtei Saint-Martin in Tours vor dem Vormarsch der Normannen mit den Reliquien des Heiligen Martin aus ihrem Lehen. Sie fanden Zuflucht in der Abtei Saint-Germain in Auxerre, wo sich König Karl der Kahle aufhielt und ihnen die Stadt Chablis schenkte, in der sie die Reliquien des Schutzpatrons in der ehemaligen Kirche Saint-Loup in dieser Stadt aufbewahrten. Wenn der Frieden zurückkehrt, kehren die Relikte nach Tours zurück. Im 9. und 10. Jahrhundert gründeten sie an der Stelle der alten Kirche die Stiftskirche von Chablis sowie das Priorat Saint-Cosme de Chablis, das sie dann leiteten .Die Kirche wurde am 30. Juni 903 erneut niedergebrannt, woraufhin das Heiligtum von einer befestigten Anlage umgeben wurde, die von der von Tours getrennt war und 918 fertiggestellt wurde. Im Jahr 994 kam es zu einem großen Brand, der unter der Leitung von Hervé de Buzançais, dem damaligen Schatzmeister von Saint-Martin, zu einem Wiederaufbau und 1014 zu einer erneuten Weihe führte."
Basilika Saint-Martin de Tours – Wikipedia

Die erneute Fertigstellung um 912 (nach Wiki 918) nach Plünderungen und Zerstörungen durch die Wikinger wurde allerdings bereits 994 durch Brand wieder zu Nichte gemacht. 

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27 Dez. 2023 18:28 - 27 Dez. 2023 18:55 #12665 von Basileus

Zum Jahr 912 schreibt Lupus konkret folgendes: "Anno 912. complentur ab obitu S. Martini anni 51."

Übersetzt: 
Im Jahr 912 wurden sie durch den Tod des heiligen Martin im Jahr 51 fertiggestellt oder aber auch:
Jahr 912: Fertigstellung ab dem Ende von St. Martin nach 51 Jahren. (Hinweis: obitu ist der Ablativ von obitus)

Der Ablativ stellt mit seiner impliziten Fragestellung "Wann?, Warum?" klar, dass nicht St. Martin selbst, sondern die Basilika St. Martin in Tours nach ihrer Zerstörung 861 (vermutlich durch die Wikinger) gemeint ist, die nach 51 Jahren wieder hergestellt war.
 

Nein.

Richtig übersetzt:
"Im Jahre 912 sind seit dem Tode des Heiligen Martin 51 Jahre vergangen."

Lupus (bzw. der Ersteller dieser Chronik) verwendet das Wort "complentur" in Bezug auf abgelaufene Jahre auch noch zwei weitere Male im Text, aber nie in einem anderen Sinn.

1)
"Anno 1083. hoc anno complentur 517. anni, ex quo intraverunt Langobardi in Italiam ..."
Hier sind im Jahre 1083 seit dem Einfall der Langobarden in Italien 517 Jahre vergangen (stimmt übrigens etwa mit der offiziellen Geschichte überein).

2)
"Anno 1082, hoc anno complentur ad initio mundi 6281. ab Urbe condita 824."
Hier lässt Lupus das Wort "anni" aus, was sich aber aus dem Zusammenhang ergibt.
Im Jahre 1082 sind seit dem Anfang der Welt 6281 Jahre (= 5199 BC) und seit der Gründung Roms 824 (= 258 AD!) Jahre vergangen.

Die Verwendung des lateinischen complere in Bezug auf abgelaufene Jahre lebt noch im heutigen spanischen "cumplir" (z.B. cumpleaños = Geburtstag) und im italienischen compiere fort.

Eine "Basilika St. Martin in Tours" wird nirgends erwähnt. Auch lässt der Text keinen Zusammenhang zu dieser Basilika im weit entfernten Frankreich erkennen - der Textersteller soll in Süditalien um das Jahr 1100 AD gelebt haben.

Der Heilige Martin ist also nach Lupus 51 Jahre vor 912 gestorben, also im Jahre 861. Das sind 464 Jahre Differenz zur offiziellen Geschichte, nach der der Heilige Martin 397 verstorben sein soll. Auch die Differenz Hunnen/Ungarn, die Lupus gleichsetzt, ist mit 468 Jahren ähnlich. Hier sind offensichtlich Ereignisse, die die offizielle Geschichte dem 4./5. Jahrhundert zurechnet, um 464-468 Jahre verschoben.

Mehr zu Lupus und seiner Chronik in diesem Artikel hier im Forum (insbesondere für die Interessenten, die sich über Lupus' Gründungsjahr Roms 258 wundern!):
"Lupus Protospatharius Barensis und ein Versuch der Rekonstruktion der Chronologie"
de.geschichte-chronologie.de/index.php/t...tion-der-chronologie

sowie auch in meinem Buch "Jesus Christus auf dem Kaiserthron":
www.amazon.de/Jesus-Christus-auf-dem-Kai...&ref_=aufs_ap_sc_dsk

und im Video "Jesus Christus auf dem Kaiserthron"



Zur Ursache der chronologischen Verschiebungen von 458-471 Jahren siehe auch mein Buch "Die wohlkonstruierte Chronologie", insbesondere ab S. 170:
www.amazon.de/Die-wohlkonstruierte-Chron...t%2Caps%2C262&sr=8-1

Dazu gibt es auch ein Video "Die erfundene Chronologie der Antike":


 

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28 Dez. 2023 17:22 #12667 von Tuisto
Vorab: Ich sage nicht, dass man nicht so interpretieren könnte wie Basileus, aber seine Annahme ist unwahrscheinlich.

Warum?

1. Stimmt die Aussage nicht: "Eine "Basilika St. Martin in Tours" wird nirgends erwähnt. Auch lässt der Text keinen Zusammenhang zu dieser Basilika im weit entfernten Frankreich erkennen - der Textersteller soll in Süditalien um das Jahr 1100 AD gelebt haben.

Lupus erwähnt St. Martin, wobei es vordergründig egal ist, ob er die Basilika oder den verstorbenen St. Martin von Tours meinte. Beide sind nun mal nur und ausschließlich mit Tours verknüpft. Um 1100 kannte jeder Christ St. Martin als Bischof von Tours.
Tours war zudem schon (gemäß offizieller Geschichtsschreibung) seit Jahrhunderten das wichtigste Pilgerziel, noch vor Santiago de Compostela.
"Die Basilika und die Abtei Saint-Martin waren als Grablege des heiligen  Martin von Tours  mehr als ein Jahrtausend lang eine der wichtigsten christlichen Pilgerstätten" Wiki.

2. Obitu bedeutet:
obitus -ūs, m (u-Deklination)   
obitu : Abl. Sg.
  1. Untergang
  2. Sterben, Tod, Vernichtung
  3. Besuch, Bereisen
complentur:
complēre, compleō, complēvī, complētum (e-Konjugation)   
complentur : 3. Pers. Pl. Präs. Ind. Pass.
  1. anfüllen, füllen, ausfüllen, erfüllen, ergänzen
  2. vollzählig machen, beenden, vollenden, auffüllen
  3. besetzen
  4. aufbrauchen, verbrauchen (KL)
Man kann also sehr wohl im Einklang mit der gelehrten Chronologie übersetzen:
"51 Jahre nach dem Besuch (der Wikinger) oder der Vernichtung von St. Martin (durch die Wikinger) war (die Basilika) 912 wieder hergestellt."

Im Hochmittelalter war das Allgemeinwissen.

Zweifelsfrei wähnt sich Lupus in der offiziellen Chronologie, wie seine Hinweise auf die Indiktion und historische Ereignisse belegen.


 

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28 Dez. 2023 17:58 - 28 Dez. 2023 18:09 #12668 von Basileus
"Anno 912. complentur ab obitu S. Martini anni 51."

Man kann also sehr wohl im Einklang mit der gelehrten Chronologie übersetzen:"51 Jahre nach dem Besuch (der Wikinger) oder der Vernichtung von St. Martin (durch die Wikinger) war (die Basilika) 912 wieder hergestellt."
 

Das ist Unsinn und hat nichts mit der zitierten Chronik des Lupus zu tun.

Richtig übersetzt:
"Im Jahre 912 sind seit dem Tode des Heiligen Martin 51 Jahre vergangen."

Ich habe das in meinem letzten Posting oben ausreichend begründet.

Wer allerdings auf Biegen und Brechen die offizielle Geschichte und Chronologie für richtig halten will,
und von seinem Glauben nicht lassen kann,
der muss irgendwelche hanebüchenen Hilfshypothesen erfinden (oder heutzutage der Wikipedia entnehmen),
damit sein Weltbild nicht einstürzt.

Ich werde darüber mit einem Vertreter der "gelehrten Chronologie" nicht diskutieren, da das sinnlos ist.
Genau auf diese absurde Art und Weise ist ja die gefakte "gelehrte Chronologie" zustande gekommen.

Zurück zum Thema!

Mehr zum "800-Jahres-Zyklus in der Geschichte" in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal:

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13 Jan. 2024 18:05 - 13 Jan. 2024 19:07 #12677 von Basileus
Nach den Hunnen kam die Justinianische Pest, die größte Pestseuche der Antike. 

Und nach den Mongolen kam der Schwarze Tod, die größte Pestseuche des Mittelalters,
auch hier genau 800 Jahre später! 

 

Man beachte auch: Der bekannte Pestarzt Doktor Schnabel trägt eine Maske.
Ohne Maske ist die Pest keine Pest!
Wer hätte das gedacht! 

Ein Video dazu auf meinem YouTube-Kanal “Chronologiekritik”:

www.youtube.com/shorts/Go_rJxcSKN0

 

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16 Jan. 2024 11:24 #12678 von Allrych
Richtig, die Justinianische Pest und der Schwarze Tod im 14. Jh. sind 800 Jahre voneinander entfernst.
Es gibt aber auch noch die Attische Pest, "um 430 AC". - Bis Justinian sind es hier ca. 900 Jahre.
Hier gilt es zu wissen, dass ein trojanischer Krieg gemäss der Matrix von einer Seuche begleitet ist.
Der Peloponnesische Krieg ist eine Abwandlung eines solchen Kriegs.

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26 Jan. 2024 19:52 - 26 Jan. 2024 19:55 #12680 von Basileus
Ja, daran sieht man, dass die Geschichten in der Offiziellen Geschichte nur kopiert wurden. 

Bei solchen menschlichen Erfindungen ist zu erwarten, dass auch Fehler gemacht werden. 

Ein entscheidender Fehler der offiziellen Geschichte liegt im Fehlen von großen Seuchen zwischen der Justinianischen Pest und dem Schwarzen Tod 800 Jahre später, die beide zudem denselben Erreger (Yersinia pestis) haben sollen. 

Hier zwei Listen aus der deutschen und englischen Wikipedia: 



 

Eine Klosterquelle (“Fulda“) berichtet noch von drei kleineren Seuchen unbekannter Ursache bis 927, und byzantinische Quellen berichten noch von kleineren Folgeausbrüchen der Justinianischen Pest bis 746/747. Dann ist dort auch Schluss. Dies sind wahrscheinlich Kopien, die auch mit Kopien der vorausgehenden Kaiserlisten zusammenhängen. 

Von 746 bis 1346 vergehen aber genau 600 Jahre ohne Ausbruch dieses selben Pesterregers, von anderen nennenswerten Seuchen ganz zu schweigen! 

Da haben die Geschichtenerfinder ganz offensichtlich die Seuchen in ihren sogenannten “Schriftquellen“ vergessen. 

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10 Feb. 2024 11:14 - 10 Feb. 2024 11:15 #12682 von Basileus
Friedrich Kortüm (Geschichtsprofessor in Bern und Heidelberg) fährt in seinem Werk „Geschichte des Mittelalters“ von 1836 auf Seite 46 (in der Ausgabe 2007, Erfstadt) wie folgt fort:

So geartet, erschien das kräftige, unstete Naturvolk der Mongolen in vielen Horden […] zersprengte und unterwarf die Grenzwache Europas, den Stamm der Alanen, und traf, über den Don vorbrechend, auf das östlichste Geschlecht der Germanen, die Ostgoten.“ 

Obwohl hier explizit „Mongolen“ genannt sind, bezieht sich diese Schilderung aber auf das heute sogenannte 4. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung. Und die Mongolen des 4. Jahrhunderts werden heute von der offiziellen Geschichte als „Hunnen“ bezeichnet. 

Es werden also Ereignisse verdoppelt (und auch verdreifacht usw.), mit anderen (Völker-)Namen versehen und mit sogenannten Schriftquellen (Fakes) ausgestattet und werden so Inhalt der offiziellen Geschichte mit Jesus Christus am Anfang der Zeitrechnung. 

Dies war erforderlich, da das neu entstandene Christentum eine andere Jahreszählung übernommen hatte, die 1010 Jahre vor der Herrschaft des „Auferstandenen“ (ein Synonym für „Jesus Christus“ = Kaiser Anastasios) begann. Die so zwangsläufig entstandenen „leeren Zeiten“ mussten dann mit fiktiven Kaisern, Königen und Ereignissen gefüllt werden, die nur Verdopplungen und Verdreifachungen tatsächlicher Ereignisse sind, und in vielen Fällen auch ganz einfach Erfindungen. 

Ein Video dazu auf meinem YouTube-Kanal “Chronologiekritik”:
„Eine neue Chronologie der Geschichte der Menschheit“: 

 
 

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25 Feb. 2024 15:48 - 25 Feb. 2024 15:50 #12687 von Basileus
Es ist ebenso erstaunlich, dass auch die Leben der Führer sowohl der Hunnen als auch der Mongolen beim Einfall in Europa (Attila und Batu) ziemlich genau 800 Jahre auseinander liegen. 

Attila soll um 400-406 geboren und 453 gestorben sein.

Batus Geburtsjahr wird mit ca. 1205 angegeben, sein Todesjahr mit 1255.

Geburt und Tod der beiden liegen also auch ziemlich genau 800 Jahre auseinander. 

Im Leben solcher Kunstfiguren der Geschichte spielen Schlachten die wichtigste Rolle. 

Attila besiegte 436 die Burgunden am Rhein und vernichtete deren Reich. Die Burgunden zogen daraufhin in Richtung Südwesten und gründeten an der Rhone im heutigen Frankreich ein neues Reich. 

Batu besiegte 802 Jahre später (gleiche Differenz wie beim Todesjahr) die Wolgabulgaren an der Wolga und vernichtete deren Reich. Auch die Bulgaren zogen daraufhin in Richtung Südwesten und gründeten ein neues Reich an einem anderen großen Fluss, an der Donau (auf dem Balkan). 

Da wurde ganz offensichtlich eine Geschichte kopiert, leicht verändert und um 800 Jahre in der Chronologie versetzt, um diese mit fiktiven Ereignissen zu füllen!

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