Edward A. Petherick - Edwin Johnson und seine Schriften

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09 Dez. 2019 14:51 #12180 von Wolf Odinson
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09 Dez. 2019 22:20 #12181 von Wolf Odinson
Erst einmal hallo an die Mitglieder und Leser dieser Seite!

Da die bereits übersetzten Teile des Werkes noch nicht durch die Endkorrektur sind, freuen wir uns, falls es z.B. Korrekturvorschläge seitens der Mitglieder hier gibt.

Hier der link zur Übersetzungsvorlage:
archive.org/details/riseofenglishcul00johnrich

Gruß...

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09 Dez. 2019 23:54 - 10 Dez. 2019 00:10 #12182 von Basileus
Hierzu
"Den von Johnson abgelegten Staffelstab haben wir mit unserer Übersetzung aufgegriffen, um ihn dem deutschen Volk zu überreichen, in der Hoffnung, das Werk leiste einen Beitrag, dem deutschen Volk wieder die Befähigung zurückzugeben, den lieblichen Klang der Wahrheit von der schrillen Kakophonie der Lüge zu scheiden."
ist allerdings IMHO eine kleine Anmerkung nötig.

Es ist sehr löblich, Johnsohns geniale Werke den deutschsprachigen Lesern zugänglich zu machen!

Aber: Das sogenannte "deutsche Volk" ist allerdings eine Fiktion, die aus dem erfundenen "deutschen Mittelalter" erwachsen ist. 1871 wurde diese Fiktion (!) von mehreren deutschsprachigen Staaten aufgegriffen, die dann ein "Deutsches Kaiserrreich" gründeten.
Siehe auch: Die Mediävistik als Legitimationswissenschaft der Nazis und deutschen Nationalisten und deren Dekonstruktion

Wer käme heute auf die Idee, die BRD, Österreich und die Schweiz zu vereinigen?

Erst durch die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts und die dadurch ausgelösten massiven Bevölkerungsverschiebungen kam es dann zum deutschen Volk, das wir heute als solches bezeichnen, also dass sich zumindest sprachlich und im Modus der staatlich gesteuerten Unterdrückung versteht.

Drei Kriege formten das deutsche Volk, das wir heute kennen.

Dazu gehört auch die Vertreibung und Ermordung eines Teiles der Staatsangehörigen des Deutschen Reiches in der Zeit von 1933-1945, insbesondere der Juden, aber auch der Schwerbehinderten, der Homosexuellen, der Sinti und Roma, der politischen Gegner usw.
Sonst würde das "deutsche Volk" heute ganz anders aussehen - insbesondere hätte es mehr Spitzenkräfte!

Die Fiktion eines "deutschen Volkes" diente der Wirtschaft Preussens (der absolut stärksten deutschsprachigen Macht) und später Westdeutschlands (Alt-BRD), um billige und qualifizierte Arbeitskräfte "heim ins (fiktive) Reich" zu holen - also alle diejenigen und deren Nachkommen, die die deutschen Landen früher verlassen hatten.

Der Anschluss der DDR hat gezeigt, dass es gar kein "deutsches Volk" als solches gibt, jedenfalls nicht im Sinne der französischen, amerikanischen oder russischen Nation. Die Ossis wurden nach dem Ende der DDR enteignet und werden heute in ihrem eigenen Land wie Deutsche 2. Klasse behandelt. Im Westen sind sie den Türken und anderen Migranten gleichgestellt.

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11 Dez. 2019 23:58 #12183 von prusak2

Wolf Odinson schrieb: Erst einmal hallo an die Mitglieder und Leser dieser Seite!
Da die bereits übersetzten Teile des Werkes noch nicht durch die Endkorrektur sind, freuen wir uns, falls es z.B. Korrekturvorschläge seitens der Mitglieder hier gibt.
Gruß...


Guter Wille ist löblich. Allerdings ließen sich zahlreiche orthografische oder grammatische Fehler abstellen, wenn man nur mal die Rechtschreibprüfung von word drüber laufen ließe. Auch scheint hier und da ein unnötiger Anglizismus durch (z.B. in der Formulierung "durch dieses Engagement").

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12 Dez. 2019 00:13 #12184 von prusak2

Basileus schrieb: dass es gar kein "deutsches Volk" als solches gibt, jedenfalls nicht im Sinne der französischen, amerikanischen oder russischen Nation.


Nana, das gehört doch gar nicht hier her und ist zudem noch schlampig formuliert.
Die russische "Nation" ist ja wohl auf drei oder mehr Staaten verteilt - die zueinander stehen wie Deutschland, Österreich, Niederlande, also halb freundlich, halb feindlich. Und Staaten wie Spanien, Großbritannien oder Italien werden ja wohl eher von Völkern als von einem Volk bewohnt.

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