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Europäische Geschichte, testweise 100, 200, 300, 400 und 500 Jahre geshiftet 08 Okt 2011 21:55 #1

AV GREK 6.10.2011

Europäische (schweizerische) Geschichte, wahlweise und testweise 100, 200, 300, 400 und
500 Jahre nach hinten und vorne gerutscht.


Stichworte, behandelte Themen:
Sacco di Roma, Zeitverschiebung, Parallelen, Fiktivräume, Weltgeschichte, Baron
Münchhausen = Schiltberger?, Schweizer Garde, Kalenderreform 1700-1752,
Griechenland, Griechische Befreiung 1827, Mond-Sonnenjahre, Französische
Revolution, Arabische Revolutionen, Fälschungsgrenze bis zur Gegenwart,
Freimaurerei, Hidden Hand, Nepalesischer Kalender, Mittelalterkatastrophe 1348,
Lord Byron, Schwur Eidgenossen, Napoleon-Problem, Carl Rottman, Serbien,
Aufstände, deutscher Marco Polo, Türken, Isaak Newton, Basileus Merowinger-Herrscherliste,
Champollion (Napoleon), Stein von Rosetta, Hungerjahre Finnland, 50/100-Jahresshift,
Vulkanausbruch Tambora 1815/1816, Vesuv-Ausbruch, 80-jähriger Krieg, Schweizerischer
Tacitus, Hungerjahre 1817/1867, etc.




Was geschieht, wenn man die Schweizer Geschichte 300 Jahre nach hinten verschiebt?
Wir nehmen die Jahreszahlen 1752 und 1805/1806.
1805/1806 ist ein Koalitionsjahr unter Napoleon, 1752 ist Kalenderreformjahr.
Die neuen Jahre lauten: 1752 - 300 = 1452. 1806 - 300 = 1506.
1752 wird auch über die Umwandlung 1752 CHR-Mond :32x33 zu einem 1806,75 CHR-Sonnenjahr.
Welch Überraschung!

Ich zitiere nach der Webseite des Vatikans:

"Die Schweizer Söldner:
15 000 Männer standen für diesen Dienst zur Verfügung, der von der kleinen Föderation der
Kantone »organisiert« und kontrolliert wurde. Sie vergab das Recht zur Anwerbung von
Kriegsleuten und erhielt dafür Weizen, Salz oder günstige Handelsbedingungen. Die Schweizer
betrachteten den Kriegsdienst als vorübergehende, nur den Sommer über dauernde Emigration
und nahmen deshalb an kurzen großen Feldzügen teil. Dann kehrten sie nach, Hause zurück und
lebten den Winter über vom Sold und von der Kriegsbeute. Sie waren die besten Soldaten ihrer
Zeit, die ohne Kavallerie und mit wenig Artillerie eine geschickte Bewegungstaktik erfunden
hatten, die allen anderen überlegen war. Deshalb wurden sie sowohl von Frankreich als auch
von Spanien angefordert. Sie bildeten eine undurchdringliche, mit Eisen gespickte,
halbbewegliche Mauer. Man kann die Kriege in Italien nicht verstehen, wenn man sich nicht mit
diesen Söldnern befaßt. Schon im 13. und 14. Jahrhundert, nach der Schweizer Unabhängigkeit,
leisteten viele dieser Soldaten Dienst in Deutschland und Italien, und da die Kantone diese
Art der Emigration nicht verhindern konnten, versuchten sie zumindest, sie unter Kontrolle
zu halten.
Die Schweizer Söldner und Frankreich:
Das wichtigste Bündnis schlossen die Schweizer im Jahre 1453 mit Frankreich unter Karl VII.
Es wurde 1474 unter Ludwig XI. erneuert, nachdem er erlebt hatte, wie 1500 Schweizer in der
Nähe von Basel einer zwanzigfachen Obermacht standgehalten hatten. Ludwig XI. stellte Schweizer
Eidgenossen als Ausbilder für das französische Heer ein, ebenso der König von Spanien. Als am
Ende des Jahres 1400 unter Karl VIII. die Kriege in Italien begannen, wurden die Schweizer von
Guicciardini als »Mittelpunkt und Hoffnung eines jeden Heeres« bezeichnet. 1495 retteten die
Schweizer Infanteristen durch ihre unerschütterliche Standhaftigkeit dem König von Frankreich
das Leben. Der Vertrag von 1521 zwischen Frankreich und den Kantonen regelte den Kriegsdienst
der Eidgenossen im Ausland. Dabei verpflichteten sich die Schweizer, dem König zwischen 6000
und 16 000 Soldaten zur Verfügung zu stellen, und erhielten als Gegenleistung den Schutz des
mächtigsten Fürsten Europas. Die schweizerischen Söldner waren ständige Verbündete und
Hilfstruppen, auch wenn die Eidgenossenschaft der eigentliche Befehlshaber dieser Truppen war
und sich das Recht vorbehielt, sie jederzeit abzuberufen. Diese bewaffneten Einheiten waren
völlig unabhängig; sie hatten ihre eigene Hierarchie, ihre eigenen Richter und Standarten. Die
Kommandos wurden von Schweizer Offizieren in ihrer Muttersprache Deutsch erteilt und spiegelten
die Gesetze der Kantone wider. Das Regiment war ihre Heimat und sie behielten ihre Gewohnheiten
auch später bei, als neue Abkommen geschlossen wurden.
Die Schweizer im Vatikan:
Das offizielle Geburtsdatum der Päpstlichen Schweizergarde ist der 22. Januar 1506: der Tag,
an dem bei Einbruch der Dunkelheit eine Gruppe von 150 Schweizern unter ihrem Hauptmann Kaspar
von Silenen aus dem Kanton Uri durch die Portadel Popolo zum ersten Mal in den Vatikan einzog
und von Papst Julius II.gesegnet wurde."

Quelle: www.vatican.va/roman_curia/swiss_guard/swissguard/storia_ge.htm


Wie muss man sich das also vorstellen? Aus Forschungs- und Abwartungsgründen kann man sich hieraus
noch kein abschliessendes Bild machen.
Denn die Zahlen "1752", "1806" sind zunächst nur Zahlen.
Erst wenn es heisst "1752 CHR1" sind damit Ereignisse gemeint, die auf unserem Zeitstrahl wirklich
im Jahre 1752 CHR1 statt gefunden haben. Wenn ich aber 1852 CHR3 schreibe, so entspricht dieses
Jahr ebenfalls dem Jahr 1752 CHR1, weil der CHR3-Kalender dem CHR1 Kalender um 100 Jahre vorgeht,
der Kalender CHR2 dem unsrigen aber 100 Jahre nach.
Bisher konnten erst für den CHR2-Kalender starke Hinweise oder indirekte Beweise gefunden werden,
die seine hypothetische Existenz nach 1348 CHR1 beweisen.
Einem Jahr 1700 CHR1 kann ohne Probleme ein Jahr 1752 CHR1 folgen, wenn man zuerst überall
Mondkalender in Europa hatte: Hier ein Beispiel, wie es ausgesehen haben könnte:

M steht für "Mondjahr im Christuskalender" mit 354 Tagen,
S steht für "Sonnenjahr im Christuskalender" mit 365 Tagen:

...1697-M, 1698-M, 1699-M, 1700-M, 1752-S, 1753-S, 1754-S, ....


Um 1700 und 1752/1753 gab es eine Anpassung und Standardisierung, so dass wir seit diesen Zeitpunkten
nur noch einen reinen, einheitlichen Sonnenkalender in Europa haben.
Ich möchte ergänzen, dass der Sprung von 1700 auf 1752 nur auf dem Papier statt findet, und folglich
diese Lücke nur in der "Geschichtsschreibung", aber nicht in der Realzeit vorhanden ist.
Damit meine ich, dass direkt auf das Jahr 1700 das Jahr 1752 folgte, vielleicht unsere Vorfahren
gezwungen wurden, den Kalender so zu verwenden.

Dies widerspricht nur tlw. den Beobachtungen von Genealogen oder Baugeschichte-Forschern auf der Welt:
Denn dieser Nummern-Sprung-Effekt kann nicht überall gleichartig vorgekommen sein, sondern nur dort,
wo Mondkalender vorhanden waren, oder wo unerwünschte Kalender verschwinden mussten.

Andererseits gibt es auch CHR1-Kalender, die tatsächlich ohne Unterbrüche bis 1348 CHR1 kontinuierlich
zurück reichten, wie mir aus meiner Forschung auffiel. Man muss also sehr genau differenzieren, da
ein Effekt nicht automatisch auf die Globalen Kalenderstrukturen oder die Weltgeschichte, oder die
Erfundene Geschichte übertragen werden kann, respektive nicht zwingend ist.

Bezogen auf die Geschichte der Schweizer Garde könnte dies bedeuten: 1453 ist das gerundete Jahr 1752/1753 CHR1
oder entspricht dem Zeitpunkt 1652 CHR2, weil durch die Schreibweise von verkehrt herum geschrieben Zahlen
auch noch eine Zahl um 297 Jahre (gerundet sind das etwa 300 Jahre) "künstlich" nach hinten geschoben wurde,
ohne dass man das wollte.
Denn jede zehnte Zahl von 0 bis 2000 CHR, die ohne Tausenderstelle geschrieben wird, hat einen 297-Effekt in sich.
Hier ein paar Beispiele:
(1)473 = 374(1) > 374. Scheinbare Differenz: 473-374 = 101.
(1)453 = 354(1) > 354. Scheinbare Differenz: 453-354 = 101.
Auch 101 kann man als 100 Jahre "runden", oder es sind halt leichte Tages/Monatsüberlappungen vorhanden, die zwischen
+/-1 Jahr manchmal noch entscheiden.
(1)503 = 305(1) > 305 oder auch 35, wenn die Null nicht ausgeschrieben wurde. Scheinbare Differenz: 503-305 = 198.
Hier sind es knapp 200 "Fiktivjahre", die zu Verlagerungen von Jahreszahlen führen.

(1)501 = 105(1) > 105. Scheinbare Differenz: 473-374 = 396. Auch hier kann eine Verlagerung von gerundet "400" statt 297
Jahren entstehen, wenn man die Jahreszahlen arabisch-(hebräisch)-persisch liest.
(1)673 = 376(1) > 376. Scheinbare Differenz: 673-376 = 297.
(1)683 = 386(1) > 486. Scheinbare Differenz: 683-386 = 297.
(1)693 = 396(1) > 396. Scheinbare Differenz: 693-396 = 297.
Etc.


Aber auch 500 Jahren kommen in der erfundenen Geschichte noch als Versatz vor, auch wenn sie nicht als Systemfehler
existieren:
1791/1792 = Beginn der Franz. Revolution, die Beginn der "Schwüre" und der Zusammenarbeit der Europäer gegen die "Fremden"
oder Besatzer: 1792 - 500 = 1291/1292, das soll der Beginn der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit dem Rütli-Schwur
gewesen sein.
de.wikipedia.org/wiki/Rütlischwur
Diese Zahl kann man natürlich auch noch ohne Tausenderstelle schreiben, dann kommt man auf 291/292.

Interessanterweise entspricht das Jahr 292 CHR dem Jahr (1)348 des nepalesischen Kalenders:
"Bikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 348/349 (Jahreswechsel April) = Jahr 292".
de.wikipedia.org/wiki/292
Doch 1348 CHR1 ist auch das Katastrophenjahr der Mittelalterkatastrophe und Zeitpunkt der Kalenderspaltungen.
Der jüdische Kalender enthält in diesem Nulljahr 52 Jahre zu viel, die wir auch zwischen 1700 und 1752
antreffen: "292 entspricht 4052/53 JUD (29./30. August)".
Aber: 4052 = (4)052/53 = geschrieben wurde nur 52!
Und im Jahr -191: "191 v. Chr.: Römer schlagen bei den Thermopylen den Seleukidenkönig Antiochos III.
der Große vernichtend."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/190er_v._Chr.

Weitere Zahlen entnehmen Sie der Liste.
www.loaditup.de/files/654974_4xae956edn.pdf






Die Zahl (1)291 taucht aber auch noch als -291 in der römischen Geschichte auf:
"Die Römer schlagen im Römisch-Syrischen Krieg bei den Thermopylen den Seleukidenkönig Antiochos III.
den Großen vernichtend. Antiochos muss alle militärischen Stützpunkte in Griechenland aufgeben."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/191_v._Chr.
Und 500 Jahre danach soll sich gemäss folgender Grafik ein Schwur 1891 in Wien abgespielt haben:
"(1891 Wien - KZ Blechhammer/Schlesien 1944). Schwurszene aus Shakespeares Hamlet. Lithographie
aus "Die Graphischen Künste", Jg. XLIII (1920). Ca. 26 x 28, Blgr. 40 x 30 cm. Signiert. -
(Künstlergraphik)"
Quelle: www.kiefer.de/auktion_artikel.aspx?Autor...2C+Robert&Auktion=62


Einen weiteren Schwur soll es in Griechenland unter "Lord Byron" gegeben haben. Das folgende Bild
heisst "Der Schwur des Lord Byron in Missolunghi" by Ludovico Lipparini.
Bild: www.kunst-fuer-alle.de/english/art/artis...issolunghi/index.htm

Der Künstler hat ein Bild einer christlich, europäischen "Kreuzfahne" und einen Byron gezeichnet,
der eher einem Napoleon als Lord Byron gleicht, und von Türken oder Persern umringt ist.

Doch Lord Byron ist auch dafür bekannt, dass er einen Roman über einen Vampir geschrieben haben soll:
"In der angelsächsischen Literatur griff Lord Byron das Thema in dem Gedicht Der Giaur (1813) und in
seiner unvollendeten Erzählung um den Vampir August Darvell auf ("Fragment of a Novel", 1816), die im
literarischen Wettstreit mit Mary Shelley und Percy Bysshe Shelley entstand."
(de.wikipedia.org/wiki/Vampirroman#Romantik)
"George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron of Rochdale, (22.1.1788 in London - 19.4.1824 in Messolongi,
Griechenland), bekannt als Lord Byron, war ein britischer Dichter, Enkel von John Byron, einem
Südseeforscher und britischen Admiral. Lord Byron war der Vater von Ada Lovelace. Er ist überdies
bekannt als wichtiger Teilnehmer am Freiheitskampf der Griechen."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/George_Gordon_Byron

Lord Byron (oder einer von vielen Byrons) soll 1824 nach Griechenland gegangen sein, wie die WELT dazu schreibt:

"Am 5. Januar 1824 traf ein Mann mit zwei Schiffen und 500 Soldaten am Golf von Patras in
Griechenland ein. Es handelte sich um den europaweit bekannten grossen englischen Dichter Gordon,
Lord Byron. Er schwor, Griechenland die Befreiung zu bringen oder zu sterben. [...]
Entschieden wurde der griechische Freiheitskampf erst 1827 durch das Eingreifen der Grossmächte
Russland, Grossbritannien und Frankreich. Seit 1830 war Griechenland wieder ein freier und
unabhängiger Staat. Lord Byron hatte postum sein Ziel erreicht."

Doch auch 400 Jahre vorher soll Griechenland schon einmal von den Moslems besetzt gewesen sein,
was sich in folgendem Anachronismus äussert, der eher zu einem 400-Jahres-Shift (siehe oben), als
denn zu einer echten Belagerung passt:

Carl Rottman, alias Wikipedia-Autoren schreiben zu der erneuten Befreiung von Griechenland:
"...Insbesondere im Lichte der kurz zuvor (1827) erfolgten Befreiung Griechenlands von der
vierhundertjährigen osmanischen Fremdherrschaft sollte der Zyklus um Sympathie für das
bayerische Engagement beim Aufbau des neuen griechischen Staates werben, das hohe finanzielle
Belastungen mit sich brachte."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rottmann

Aber 1427 ist genau 100 Jahre vor dem Sacco di Roma (1527) und 400 Jahre vor 1827. Und 100 Jahre
vor 1827 wird im Osmanischen Reich in einem Jahre 1727 der Buchdruck verbreitet.
(Seite 542, books.google.ch/books?id=hkT8_jf6EnYC&lp...#v=onepage&q&f=false)
In dieser Zeit findet angeblich die Belagerung der Moslems statt, aber auch eine 350-jährige
angebliche Belagerung von Serbien ist ein chronologischer Effekt, der mit den Zahlen 300 + 50
(oder 52 Jahren) ausgedrückt werden kann, und mit den 400 Jahren in Verbindung stehen:

"Der erste serbische Staat, existierte unter byzantinischer Herrschaft. Danach entwickelte
sich das Land unter den Nemanjiden zu einem grossen Reich, welches fast den ganzen Südwest-Balkan
umfasste. Darauf folgte die 350 Jahre währende osmanische Herrschaft. Im Gefolge der serbischen
Aufstände Anfang des 19. Jahrhunderts entstand 1830 das Fürstentum Serbien, das aber noch dem
Osmanischen Reich tributpflichtig war."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Serbiens
Anmerkung: Genau auch in einem Jahr 1830 soll Griechenland von den Fremden befreit worden sein.


Die unmittelbare Gegenwart mit "arabischen Aufständen" oder Befreiungskämpfen in Lybien, Ägypten,
Tunesien usw., in einem Jahr 2010/2011, führen aber auch zur Frage, ob "Geschichte" und
"Geschichtsereignisse" gemacht werden, oder ob sie einem Plan folgen. Oder, ob sie sogar politisch
inszeniert werden, wie damals schon eingeflogene Schauspieler im Irakkrieg 2003 mit grösster
Wahrscheinlichkeit für die Medien die Freude der einheimischen Iraker bei
"der Befreiung" durch die Amerikaner vorschwindeln sollten:
www.rhetorik.ch/Bildmanipulation/Bildman...on.html#schauspieler

Da gibt es auch internationale Zeitungen, die bereits den Fall der Mauer 1989/1990 mit der angeblich
200 Jahre zuvor statt findenden Französischen Revolution in Zusammenhang bringen, wenn sie anmerken:
"....Die politisch wichtigste Frage lautet also, ob der arabische Aufstand (von 2011) eher nach dem
Modell von 1789 oder eher nach dem von 1989 verlaufen wird. Ersteres steht für eine lange währende
Epoche gesellschaftlicher und politischer Instabilität, Staatszerfall, Kriege und Bürgerkriege,
vor allem immer neue Anläufe zur revolutionären Umgestaltung der Gesellschaft; Letzteres steht für
einen geordneten Transformationsprozess ohne Blutvergiessen und grosse soziale Erschütterungen."
Quelle: www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/er...assen_1.9814456.html

Es mutet fast schon schizoid an, hier keinen Zufall oder eine "freimaurerische", womöglich auch
gelenkte Weltgeschichte zu sehen, wenn man sich über die wahren Gründe von Kriegen und Revolutionen
schlau macht.

Der Sacco di Roma war übrigens auch wieder mit der Schweizer Garde verknüpft:
"Die Plünderung Roms:
Am Morgen des 6. Mai 1527 gab der Generalhauptmann Bourbon von seinem Hauptquartier, dem Kloster
Sant'Onofrio auf dem Gianicolo, aus das Zeichen zum Angriff. Bei der Porta del Torrione wurde er
tödlich verwundet, als er zum Sturm auf die Stadtmauer ansetzte. Nach kurzem Zögern durchbrachen
die spanischen Söldner die Porta del Torrione,während die Landsknechte in den Borgo Santo Spirito
und den Borgo San Pietro einfielen. Die Schweizergarde, die sich vollzählig beim Obelisken eingefunden
hatte, der damals in der Nähe des Campo Santo Teutonico stand, und die wenigen römischen Truppen
leisteten verzweifelten Widerstand. Der Kommandant Kaspar Röist wurde verwundet und später im Quartier
vor den Augen seiner Frau Elisabeth Klingler von den Spaniern auf barbarische Art niedergemetzelt.
Von den 189 Schweizern überlebten nur die 42 Gardisten, die - unter der Führung von Herkules Göldli -
KlemensVII. zu seinem Zufluchtsort, der Engelsburg, begleiteten."
Quelle: www.vatican.va/roman_curia/swiss_guard/swissguard/storia_ge.htm


Interessant zu der osmanischen Herrschaft ist noch folgendes Buch, dass sich als Historik-Belletristik
einreiht, und über eine angebliche reale Person Johann Schiltberger schreibt:

[Als Sklave im Osmanischen Reich und bei den Tartaren: 1394-1427, Gebundene Ausgabe, 255 Seiten
Verlag: Edition Erdmann; Auflage: 1., Aufl. (15. Oktober 2008)]

"Buchbeschreibung: Schiltberger war der erste Deutsche, der in so früher Zeit tief in die orientalische
Welt eindrang und hierüber berichtete. Er reiste als Sklave im Kriegstross türkischer und mongolischer
Könige und berichtete über die mongolischen Kriegszüge, über die religiösen Sitten und Gebräuche und
über die Mythen der vielen Religionen, die um die Gunst der Menschen wetteiferten. Der Leser hört von
den politischen Umwälzungen, die sich während dieser Zeitspanne im Vorderen und Hinteren Orient abspielten.
Jedoch berichtet Schiltberger nicht nur von Kriegsfahrten und Eroberungen, er hat auch Land und Leute,
Sitten und Gebräuche scharf beobachtet und sich Sagen und Erzählungen, die er an den Lagerfeuern hörte,
gut gemerkt. Ein Thema liegt ihm als Teilnehmer eines Kreuzzugs natürlich besonders am Herzen: die
Religion. So erhalten wir ein lebendiges Bild der erstaunlichen Vielfalt des religiösen Lebens in der
Heidenschaft, wie Schiltberger sich ausdrückt. Schiltbergers Bericht ist das erste Zeugnis eines deutschen
Reisenden, der von Ereignissen aus dem türkischen und mongolischen Reich berichtet. Dieser Bericht liegt
hier zum ersten Mal in neuhochdeutscher Fassung vor. Schiltberger war in Kleinasien, Ägypten, im
Zweistromland und in Südrussland."
Quelle: www.amazon.de/Als-Sklave-Osmanischen-Rei...rtaren/dp/3865398057

Schiltberger soll in einer fernen Zeit gelebt haben, und wie Lawrence von Arabien ein Tagebuch geführt haben:
"Johannes Schiltberger (1380 in Freising (oder München)- nach 1427; manchmal auch Johann,
Hannes oder Hans Schiltberger), war ein aus der Gegend um Aichach stammender Teilnehmer am Kreuzzug von
Nikopolis. Er verbrachte sechs Jahre in osmanischer Gefangenschaft, diente nach der Schlacht bei Ankara
bis 1405 unter Timur und bis etwa 1417 unter seinen Nachfolgern im Heer. Die Jahre von 1417 bis 1422
verbrachte er im Gebiet der Goldenen Horde und erreichte auch Gebiete östlich des Urals und im Kaukasus.
1426 gelang ihm die Flucht und er kehrte 1427 nach Bayern zurück (=100 Jahre vor Sacco di Roma).
Seine Erlebnisse schrieb er nach seiner Rückkehr aus über dreissigjähriger Gefangenschaft nieder."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Schiltberger


Fragen: Was wäre, wenn 30 Jahre Gefangenschaft dem 4 fach zu langen 7,5-Jährigem Krieg oder dem Dreissigjährigen
Krieg entsprechen würde? Nikopolis = Nekropolis?

Ausserdem: "Gelegentlich wird Schiltberger als 'deutscher Marco Polo' bezeichnet. Sein Bericht ist nach seinem Tod,
dessen Zeitpunkt nicht überliefert ist, mehrfach gedruckt worden und war im späten 15. und im 16. Jahrhundert
weit verbreitet. Er enthält zahlreiche kulturelle Beobachtungen, die für die bereisten Regionen und die
mitteleuropäische Wahrnehmung aussereuropäischer Gebiete von großer Bedeutung wurden."

Aber zu einem "deutschen" Marco Polo hat es auch einen "deutschen" Tacitus gegeben, der auch so eine
gelehrte oder schillernde Figur war: Der Johannes Müller, der "Schweizerischer Tacitus" genannt wurde.
Siehe www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/Schaffha...e/Denkmal/Müller.htm

Als absolut unglaubwürdig kann Schiltbergers Tagebuch bezeichnet werden, das bis heute überliefert worden sein soll:
"Von Schiltbergers Reisebuch existieren noch drei vollständige und drei fragmentarische Handschriften,
eine Handschrift, möglicherweise ein Autograph, ging verloren...." Dieses Tagebuch soll über 500 Jahre alt sein!



Die Buchbeschreibung zu Schiltbergers Leben liest sich stellenweise so, als würden sie als
Parallele zu einer anderen, in der Geschichstrekonstruktion jedoch wahren, weil lächerlich gemachten
Geschichte gehören, die sowieso niemand ernst nimmt: Derjenigen von Baron Münchhausen!
Aber auch Lawrence von Arabien scheint in Schiltbergers Biographie hier inhaltlich durch, da dieser
auch angeblich in Gefangenschaft geriet.
(Lebzeit Lawrence: 1888 - 1935, de.wikipedia.org/wiki/T._E._Lawrence)
Das Jahr 1830 zeigt direkt auch auf ein Jahr 1888, wenn man es 1830 :32x33 rechnet. Siehe "Griechenlands
Befreiung" in einem Jahre 1830 weiter oben...

Münchhausen war auch im Auftrage seines Herrschers unterwegs, besuchte Russland,
geriet sogar in türkische oder sultanische Gefangenschaft.

"...Vielen Menschen ist der Baron von Münchhausen als literarische Figur und als Filmheld geläufig,
weniger bekannt ist jedoch die historische Person, Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen.
Münchhausen wurde am 11. Mai 1720 in Bodenwerder geboren. Nach Ausbildung und Karriere als Offizier im
Dienste der russischen Zarin, kehrte er 1750 nach Bodenwerder zurück und lenkte die Geschicke seines
Gutes bis zu seinem Tode am 22. Februar 1797. Bereits zu Lebzeiten rühmte man ihn über die Landesgrenzen
hinaus als brillanten, humorvollen Erzähler."
Quelle: www.muenchhausenland.de/index.php?side=content&ID=92&PID=92
Seine Abenteuer:
www.geschichtsatlas.de/~gi3/abenteuer/abenteuer.html
Links:
www.literaturatlas.de/~ld1/abenteue/geschi5.htm

Anmerkungen: Baron Münchhausens Tod kommt kurz vor dem Beginn der Helvetik mit 1798 zu liegen.


Auch hier gibt es inhaltliche Überlappungen zwischen Johannes Schiltberger und dem Baron (Byron?)
Münchhausen. Die Parallelen:

Besuch in Russland: Münchhausen + Schiltberger
Geraten in Gefangenschaft bei Türken/Sultan: Münchhausen + Schiltberger
Sind als Spione unterwegs: Münchhausen + Schiltberger
Sind im Osten unterwegs und erzählen davon: Münchhausen + Schiltberger
Berichten von der grössten Kanone der Welt: Münchhausen + Schiltberger
Auch die symbolische Ähnlichkeit von "Schiltbürger-Streichen" mit "Johannes Schiltbe(ü)rger" fallen auf.


Kanonen bei Münchhausen: "...Die Türken hatten ohnweit der Stadt über der Zitadelle (Festung innerhalb
oder am Rande einer Stadt) auf dem Ufer des berühmten Flusses Simois ein ungeheueres Geschütz aufgepflanzt.
Dasselbe war ganz aus Kupfer gegossen und schoss eine Marmorkugel, wenigstens elfhundert Pfund an
Gewicht. Ich hatte grosse Lust, sagt Tott, es abzufeuern, um erst aus seiner Wirkung gehörig zu urteilen.
Alles Volk um mich her zitterte und bebte, well es sich versichert hielt, dass Schloss und Stadt davon übern
Haufen stürzen würden."
Quelle: www.geschichtsatlas.de/~gi3/abenteuer/a12-1.html

Kanonen im Zusammenhang mit Schiltberger: "...Geoffrey Parker führt die Vorliebe der Osmanen für grosse Kanonen
auf mögliche Probleme in der Massenproduktion zurück oder auf rein militärische Erwägungen dahingehend,
dass es ihnen sinnvoller erschien, mit relativ wenigen grossen Geschützen einige entscheidende Schüsse abgeben
als mit vielen kleinen in rascher Abfolge feuern zu können."
Quelle: www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/108995.html

Aber auch die Deutschen haben im zweiten Weltkrieg gerne das Mass überschritten, indem sie "Dora"
und "Schwerer Gustav" um 1934 bauen liessen:
en.wikipedia.org/wiki/Schwerer_Gustav


Auch Isaak Newton meinte, dass bei den Griechen manchmal 300 oder 400 Jahre falsch datiert wurden:
"In 1728 the last work of Isaak Newton, 'The Chronology of Ancient Kingdoms Amended' [Text; Faximile],
became published. Quite rapidly, however, it fell into oblivion. Wrongly, Newton's observations were
taken as easily disprovable speculations that might belittle the reputation of the most prominent
scientist of his epoch.
Referring to astronomical records and comparing the different traditions, Newton had come to the
conclusion that the written history of ancient Greece once had been aged deliberately:
»..they have made the Antiquities of Greece three or four hundred years elder than the truth.« [p.3]
Later on, this statement is repeated explicitely:
»The Greeks have therefore made the Argonautic Expedition about three hundred years ancienter than
the truth,...« [p.32]"
Quelle: www.jahr1000wen.de/jtw/NewtonE.html


Und Basileus als Autor meint zur Merowinger-Herrscherliste-Konstruktion;
"Die Einbettung der Merowingerliste in ein Gesamtsystem von 428-1740:
Der zweite Teil ab 629, mit König Dagobert I., beginnt 200 Jahre nach dem Anfang des 1. Teils (ca. 428),
und genau 300 Jahre vor dem System der französischen Königsnamen des Mittelalters im Jahre 929
(Tod Karls III., des Einfältigen)."
Quelle: de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...07-26&Itemid=116

Ausserdem von der gleichen Seite von Physiker H.E. Korth:
"Die überlieferte Geschichte sei um drei Jahr hunderte zu lang, das frühe Mittel alter voller
Widersprüche... Diese Thesen las ich zum ersten Mal vor mehr als 10 Jahren. Als Physiker begann
ich bald darauf, neues Beweismaterial zu suchen, sowie eine wissen schaftliche Erklärung, die
ohne Verschwörungsannahmen auskommt.
Die verblüffenden Befunde:
»Dichotomie der Jahreszählung«
erklärt die Beobachtungen der Naturwissenschaft!
Viele Ereignisse sind uns doppelt überliefert!
Vermeintliche Fälschungen erweisen sich als echt!"
Entnommen aus: www.jahr1000wen.de/


In einem Jahr 196 v.Chr. wird der Stein von Rosetta behauen. (de.wikipedia.org/wiki/190er_v._Chr.)
Aber 494 Jahre nach einem Jahr 196 später, wird Jean-Francois Champollion geboren, der diesen
Stein wieder im Jahr 1822 übersetzen kann:
"Jean-François Champollion (23.12.1790 in Figeac im Departement Lot - 4.3.1832 in Paris)
war ein französischer Sprachwissenschaftler. Mit der Entzifferung der ersten Hieroglyphen auf dem Stein
von Rosetta legte er den Grundstein für die wissenschaftliche Erforschung des dynastischen Ägyptens."
de.wikipedia.org/wiki/Jean-François_Champollion



Weitere Merkwürdigkeiten mit 50 und 100 Jahresshift:

Hungerjahre in Finnland:
"Die Hungersnot von 1866 bis 1868 war die letzte Hungersnot in Finnland und Nordschweden. Sie war
auch die letzte natürlich bedingte Hungersnot in Europa. In Finnland ist diese Hungersnot bekannt als
?die Hungerjahre? (finnisch suuret nälkävuodet). Ungefähr 15% der Gesamtbevölkerung ist hierdurch
gestorben, in den am härtesten betroffenen Gebieten sogar 20%. Die Hungersnot hat in drei Jahren etwa
270'000 Tote verursacht, ungefähr 150'000 mehr als die normale Anzahl Todesfälle. Die am härtesten
betroffenen Gebiete waren Satakunta, Häme, Österbotten und Nordkarelien."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Hungersnot_in_Finnland_1866?1868

50 Jahre zuvor findet 1817 ein Hungerjahr in Europa statt, welches als "Jahr ohne Sommer" in die
Geschichtsbücher einging:
"Das Hungerjahr 1817 - Ein Jahr ohne Sommer - Der Nördlinger Stadtschreiber Johannes Müller
(geboren am 10. Juli 1752 und gestorben am 4. November 1824) war ein vielseitig interessierter Mann
(Hinweis GREK: Er hiess "Schweizerischer Tacitus!").
Der Hobbymaler hinterließ eine Fülle an Motiven seiner Heimatstadt und des Rieses. Noch bedeutsamer
ist aber seine Chronik, in welcher er sorgfältig das Tagesgeschehen festhielt. Seine Aufzeichnungen
dienten dem Wallersteiner Heimatforscher Hartmut Steger als Grundlage für seinen diesjährigen Vortrag
über das Jahr 1817, welches als das "Hungerjahr" in die Geschichte eingegangen ist.
Die Ursache für das "Hungerjahr 1817" liegen im Jahr 1816, als sich, wie der Stadtschreiber festhält,
die Witterung auffällig verschlechtert. Im Juni und Juli 1816 regnet es fast pausenlos, Gewitterstürme
mit Hagel vernichten große Teile der Ernte. Bereits am 14. September gibt es den ersten Frost. Am 12.
November wird der, noch nicht eingebrachte Teil der Ernte, unter dem Schnee begraben.
Sonnenflecken und Vulkanausbruch: Was Müller nicht wissen konnte: Im Jahr 1815 war der 4000 Meter
hohe Vulkanberg Tambora in Indonesien ausgebrochen - der stärkste Vulkanausbruch in der Geschichte,
bei dem rund 60 Kubikkilometer Staub, Asche und Gestein (manche Schätzungen sprechen sogar von bis zu
150 Kubikkilometer) hoch geschleudert und bis in die äußersten Luftschichten getragen wurden."
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen...ommer-id9320626.html

Ebenfalls 50 Jahre vor 1817 wanderten viele Deutsche nach Russland aus. Angegeben wird, dass die Kriegsfolgen
des 7-Jährigen Krieges Schuld gewesen wären, dass die Deutschen keine Landwirtschaft mehr betreiben konnten,
weil alles verwüstet war?
"Schon in den Jahren 1764-1767 wanderten rund 30'000 Deutsche ? inklusive einer kleineren Anzahl von
Franzosen, Niederländern und Schweden ? nach Russland aus. Tausende überlebten die Strapazen, den Hunger
und die Krankheiten während der langen Reise nicht.
Vor allem in deutschen Fürstentümern wurden die Menschen von den Versprechungen gelockt, die Katharina II.
durch ihre Anwerber in Zeitungen und Kirchen verbreiten liess. Die Motive, das Land verlassen zu müssen
(Emigration), ergaben sich vor allem aus den Folgen des Siebenjährigen Krieges (1756 ? 1763), unter dem
vor allem die Bewohner der Rheinprovinz, Nordbayerns und -badens, der hessischen Gebiete und der Pfalz zu
leiden hatten."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Russlanddeutschen


Und wäre das nicht genug, könnte folgende 30-Jahre Lücke möglicherweise auch auf einem chronlogischen
Problem, denn als einer Wiederholung von Geschichte beruhen:
"...In der Heimatbeilage des Euskirchener Volksblattes 1924 berichtet Peter Simons in seiner Geschichte
?Aus Euskirchens alten Tagen? über das schreckliche Hungerjahr 1817, das in der Geschichte des 19.
Jahrhunderts nur in dem Jahr 1847 seinesgleichen fand."
Quelle: www.wisoveg.de/euskirchen/hkalender/67hunger.html
1847 liegt ebenfalls in der Nähe der Märzrevolutionen und Umbrüche nach "1848".

Der Dreissigjährige Krieg dauerte angeblich von 1618 bis 1648. Jedoch findet 50 Jahre
zuvor der Achtzigjährige Krieg in den Niederlanden statt, in einem Jahr 1568. Aus Geschichtskritischen
Gründen dürfen wir sowieso davon ausgehen, dass es nie einen bewaffneten Krieg in den letzten 500 Jahren
gegeben hat, der 10 bis 15 Jahre überstiegen hätte: Längere Kriege können in der Neuzeit nur
Wirtschaftskriege sein, so dass Angaben von über 30-jährigen Kriegen schon im Vorhinein unglaubwürdig sind,
und evtl. für eine Kaschierung von anderen Gründen, wie z.B. Pest, Katastrophen, Chronologieverwerfungen,
fremde Besaztungen, und Völkerwanderungen stehen. Unter anderem muss sich eine Landschaft und eine Bevölkerung
auch wieder regenerieren, so dass lange Kriege unglaubwürdig werden.
Die Jahreszahlen 1568,9-M (Mond) werden durch die Mond-Sonnenkalenderumrechnung in ein Jahr 1618-S in
einem Sonnenkalender umgeleitet (1568,9 :32x33 = 1618). Ebenfalls kann man aus einem Kalender-Reformjahr
1699/1700 in ein Jahr 1648 gelangen, wenn man 1700: 33x32 = 1648,4 rechnet.
Da bei der Standardisierung eines einheitlichen CHR1-Kalenders auch Mondkalender verschwinden mussten,
dürfte es zu vielen Anachronismen oder Verwerfungen gekommen sein, die z.T. für Doubleten und Fiktivräume
in der europäischen Geschichte gesorgt haben.
In der Zeit von 1348 CHR1 bis 1950 CHR1 ist es also möglich, dass 2 sich wiederholende Ereignisse in der
Geschichte dennoch wahr sein können, aber durch chronologische Verwerfungen zu unterschiedlichen Zeiten
auf dem Kalenderstrahl abgebildet werden. Erst vor dem Jahr 1348 CHR1 sind alle Ereignisse "erfunden",
da es vor diesem Jahr keinen christlichen Kalender gibt, und damit die Kalenderexplosion wg einer Mittelalter-
Katastrophe beginnt.
Ebenfalls kein Zufall kann es sein, dass die Mitte des 80-jährigen Krieges mit 40 Jahren direkt in einem
Jahr 1608 zu liegen kommt, in welchem Nostradamus eine Lücke bis 1700 CHR1 vorzuweisen hat: "Denn er nennt
keine Jahreszahlen, die von 1608/1609 bis 1700 CHR1 liegen"(Däppen Christoph, Nostradamus, S. 321).

"Im Achtzigjährigen Krieg (auch: Spanisch-Niederländischer Krieg) von 1568 bis 1648 erkämpfte die
Republik der Sieben Vereinigten Niederlande ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone. Mit seinem
Ende schieden sie zugleich aus dem Verband des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation aus."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Achtzigjähriger_Krieg


Der Vulkan-Ausbruch Tambora soll 1816 gewesen sein: Er könnte aber auch in einem Jahr
1618 ("Beginn des Dreissigjährigen Krieges") statt gefunden haben, wenn man die Jahreszahl
ohne ausgeschriebene Tausenderstelle im Süden von Europa von der anderen Seite las:
1816 = (1)816 > 618 > (1)618.
Wikipedia kennt weitere Ausbrüche dieses Vulkanes, wovon nur die letzten Jahreszahlen nach 1500
überhaupt in Frage kommen, so dass "535" eigentlich ein Jahr "1535" gemeint haben könnte, das
ohne Tausenderzahl geschrieben wurde:
"Als das Jahr ohne Sommer wird das vor allem im Nordosten Amerikas und im Westen und Süden Europas
ungewöhnlich kalte Jahr 1816 bezeichnet. In den USA bekam es den Spitznamen ?Eighteen hundred and
froze to death? und wurde entsprechend auch in Deutschland als das Elendsjahr
?Achtzehnhundertunderfroren? berüchtigt. Vergleichbare Sommeranomalien ereigneten sich in Mitteleuropa
etwa 535/536, 1529, 1588, 1601, 1618, 1628, 1675 und 1813."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer
Zwischen 1816 und 1618 liegen auch wieder knapp 200 Jahre, oder "gerundete 198 Jahre" von einem
Zahlensystemfehler durch falsches Interpretieren, wie z.B. in der Shift-Liste hier beschrieben:
www.loaditup.de/files/654974_4xae956edn.pdf

Interessant ist, dass der Vesuv-Ausbruch mit "1529" + 50 Jahren = "1579" direkt als letztes Zahlenpaar
entnommen werden kann: Also irgendwelche "-79 Jahre" eines Nonsens-Kalenders. 79 Jahre passen
aber gerundet auch thematisch zu einem verfälschten oder erfundenen 80-jährigen Krieges, siehe oben.
Trivia: Der Vulkanausbruch und das Hungerjahr von 1816/1817 sind auch direkt wieder mit einem "Lord Byron"
verbunden, den wir weiter oben schon angetroffen haben:
"...Die britische Schriftstellerin Mary Wollstonecraft Shelley verbrachte den Sommer 1816 mit Freunden
in der Nähe des Genfersees. Sie besuchten öfters Lord Byron in der nahegelegenen Villa Diodati. Aufgrund
des extrem schlechten Wetters konnten die Anwesenden oft das Haus nicht verlassen. So beschlossen sie,
jeweils eine Schauergeschichte zu schreiben und den anderen vorzutragen. Shelley schrieb die Geschichte
Frankenstein und Byrons Leibarzt John Polidori (1795?1821) verfasste Der Vampyr ? eine Vampirgeschichte
lange vor dem Entstehen von Bram Stokers Dracula. Lord Byron vollendete seine Geschichte nicht, doch hat
er die Eindrücke dieses Sommers in dem Gedicht Die Finsternis verarbeitet."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer#L...sche_Widerspiegelung

Die Frage ist nun, ob ein Lord Byron wirklich in einem Jahr 1816 auf unserem Zeitstrahl, oder um 100
oder mehr Jahre versetzt, auf einem Zeitstrahl CHR3 lebte: Dann würde er nämlich 100 Jahre früher
in einem Jahr 1717 CHR1 gelebt haben...
Ziemlich rätselhaft und verwirrend.

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