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Die Tetrarchie der Sachsen und germanischen Völker
7 Jahre 7 Monate her - 7 Jahre 7 Monate her #11459
von Bisqit
Die Tetrarchie der Sachsen und germanischen Völker wurde erstellt von Bisqit
Die falsche Darstellung der germanischen Völker, und bewusste Verheimlichung und Zerstörung der ersten demokratischen Staatsform ,durch die römische Kirche.
Letzte Änderung: 7 Jahre 7 Monate her von Bisqit. Begründung: Verbesserung
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7 Jahre 7 Monate her - 7 Jahre 7 Monate her #11466
von Basileus
Basileus antwortete auf Die Tetrarchie der Sachsen und germanischen Völker
Dass Tacitus' "Germania" (eines der Lieblingsbücher der Nazis,
Himmler: "Wie hoch, sittenrein und erhaben unsere Vorfahren doch waren")
eine Fälschung der "Humanisten" aus dem 15. Jahrhundert ist, ist lange bekannt.
Nur die offiziellen Historiker wollen es nicht wahrhaben, aus bekannten Gründen.
"Für die Nationalsozialisten war Tacitus’ "Germania" eine Art heiliger Text, wie Christopher B. Krebs in seiner Studie betont:
Die "Germania" wurde in der Schule gelehrt, in Naziliteratur ausgiebig zitiert, und für unzählige Nationalsozialisten, vom einfachen bis hin zum hochrangigen Parteimitglied, war sie eine Quelle der Begeisterung. Sie stellte die einzige umfassende Schilderung der germanischen Völker dar, man las sie als Bericht über die deutsche Vergangenheit und pries sie allgemein als ,einzigartiges Denkmal’. "
www.deutschlandfunk.de/klartext-gegen-de...am:article_id=211103
Und dass die alten Germanen die Demokratie erfunden haben sollen - YMMD
Himmler: "Wie hoch, sittenrein und erhaben unsere Vorfahren doch waren")
eine Fälschung der "Humanisten" aus dem 15. Jahrhundert ist, ist lange bekannt.
Nur die offiziellen Historiker wollen es nicht wahrhaben, aus bekannten Gründen.
"Für die Nationalsozialisten war Tacitus’ "Germania" eine Art heiliger Text, wie Christopher B. Krebs in seiner Studie betont:
Die "Germania" wurde in der Schule gelehrt, in Naziliteratur ausgiebig zitiert, und für unzählige Nationalsozialisten, vom einfachen bis hin zum hochrangigen Parteimitglied, war sie eine Quelle der Begeisterung. Sie stellte die einzige umfassende Schilderung der germanischen Völker dar, man las sie als Bericht über die deutsche Vergangenheit und pries sie allgemein als ,einzigartiges Denkmal’. "
www.deutschlandfunk.de/klartext-gegen-de...am:article_id=211103
Und dass die alten Germanen die Demokratie erfunden haben sollen - YMMD
Letzte Änderung: 7 Jahre 7 Monate her von Basileus.
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7 Jahre 7 Monate her #11467
von prusak2
Vielleicht ist es ein Argument gegen "Nazischweine",
was aber mit dem Text nichts zu tun hat.
Uwe Topper hat vor langer Zeit viel Geschrei um die Fälschungen erhoben, ja.
Da hatte er noch nicht versucht, Illigs Idee von den 297 fehlenden Jahren zu kapern.
Aber die Kritik an der Chronologie nagt auch an solchen Urteilen.
Wer mehr als 1.000 Jahre streicht, kann solche Texte auch wieder
als halbwegs echt ansehen. Sogar das merkwürdige Auffinden
in einer deutschen Abtei wird wieder plausibel.
Gleichwohl bleibt die Germania ein Text, nicht mehr.
prusak2 antwortete auf Die Tetrarchie der Sachsen und germanischen Völker
Ganz so einfach ist dies nicht.Basileus schrieb: Dass Tacitus' "Germania"... eine Fälschung der "Humanisten" aus dem 15. Jahrhundert ist,
ist lange bekannt.
Vielleicht ist es ein Argument gegen "Nazischweine",
was aber mit dem Text nichts zu tun hat.
Uwe Topper hat vor langer Zeit viel Geschrei um die Fälschungen erhoben, ja.
Da hatte er noch nicht versucht, Illigs Idee von den 297 fehlenden Jahren zu kapern.
Aber die Kritik an der Chronologie nagt auch an solchen Urteilen.
Wer mehr als 1.000 Jahre streicht, kann solche Texte auch wieder
als halbwegs echt ansehen. Sogar das merkwürdige Auffinden
in einer deutschen Abtei wird wieder plausibel.
Gleichwohl bleibt die Germania ein Text, nicht mehr.
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7 Jahre 7 Monate her #11469
von Basileus
Basileus antwortete auf Die Tetrarchie der Sachsen und germanischen Völker
Zu Tacitus "Germania" schreibt der Forengründer E.Gabowitsch in
"Die erfundene Antike 2":
"Den späten, also humanistischen
Charakter einzelner „antiker“ Werke
haben englische, deutsche und französische
Historiker des 19. Jahrhunderts
festgestellt. Sie haben sich überwiegend
mit der Entlarvung des berühmten „römischen“
Historikers Tacitus als einen
erfundenen Autor beschäftigt und seine
Werke als Apokryphen bezeichnet, also
ihn und „seine“ historischen Schriften
als ein Produkt der Renaissancezeit.
Eine kritische Betrachtung von „Annalen“
und „Geschichte“ von Tacitus
begann Voltaire in seinem „Philosophischen
Lexikon“. Weitere kritische
Stimmen folgten, aber erst am Ende
des 19. Jahrhunderts begann man ganz
offen darüber zu sprechen, dass die Tacituswerke
eine Renaissancefälschung
darstellen. 1878 veröffentlichte John
Wilson Ross (1818-1887) in London
das Buch „Tacitus and Bracciolini: the
Annals forged in the XVth century“
(„Tacitus und Bracciolini: die Annalen
wurden im 15. Jahrhundert gefälscht“),
in welchem er die Beweisführung für
die Fälschung der Tacituswerke durch
den oder nach einer Bestellung von dem
berühmten italienischen Humanisten
Poggio Bracciolini präsentierte.
1890 führte der Franzose P. Hochart
im Buch „De l‘Authenticite des Annales
et des Histoires de Tacite” (Authentizität
von Annalen und Geschichten von
Tacitus) einen noch detaillierteren und
noch besser begründeten Beweis dafür,
dass Poggio die Werke von Tacitus
fälschte oder fälschen ließ. In einem
zusätzlichen Band antwortete er seinen
Kritikern und vertiefte die Beweisführung
noch weiter.
1920 veröffentlichte Leo Wiener im
Buch, „Tacitus‘ Germania and other
forgeries” („Germania von Tacitus und
weitere Fälschungen”) seine philologische
Untersuchung der Tacituswerke und
behauptete, dass auch Araber an dieser
Fälschung beteiligt gewesen seien.
Alle diese kritischen Arbeiten wurden
durch Historiker ignoriert. In Russland
wurden sie in mehreren Büchern propagiert.
Morozov zitierte ausführlich aus
diesen Büchern und benutzte diesen
Fälschungsfall für die Begründung seiner
totalen Ablehnung der Antike. Auch
Fomenko hat in mehreren Büchern den
Fall detailliert beschrieben. Die entsprechenden
Seiten aus der ersten englischen
Übersetzung eines der Bücher Fomenkos
veröffentlichte Günter Lelarge auf der
Internetzseite der Zeitschrift „Zeitensprünge“.
Leider wurde dieser Text von
der Seite später entfernt (Herr Illig mag
keine Zitate von Fomenko). Auch Uwe
Topper in seiner „Großen Aktion“ beweist
die Unechtheit von „Germania“."
usw. mit Details
Dann können wir ja die Geschichtsanalytik und Chronologiekritik gleich sein lassen,
wenn jetzt nach Ihnen doch alles echt sein soll.
Ist das Ihr Vorschlag?
"Den späten, also humanistischen
Charakter einzelner „antiker“ Werke
haben englische, deutsche und französische
Historiker des 19. Jahrhunderts
festgestellt. Sie haben sich überwiegend
mit der Entlarvung des berühmten „römischen“
Historikers Tacitus als einen
erfundenen Autor beschäftigt und seine
Werke als Apokryphen bezeichnet, also
ihn und „seine“ historischen Schriften
als ein Produkt der Renaissancezeit.
Eine kritische Betrachtung von „Annalen“
und „Geschichte“ von Tacitus
begann Voltaire in seinem „Philosophischen
Lexikon“. Weitere kritische
Stimmen folgten, aber erst am Ende
des 19. Jahrhunderts begann man ganz
offen darüber zu sprechen, dass die Tacituswerke
eine Renaissancefälschung
darstellen. 1878 veröffentlichte John
Wilson Ross (1818-1887) in London
das Buch „Tacitus and Bracciolini: the
Annals forged in the XVth century“
(„Tacitus und Bracciolini: die Annalen
wurden im 15. Jahrhundert gefälscht“),
in welchem er die Beweisführung für
die Fälschung der Tacituswerke durch
den oder nach einer Bestellung von dem
berühmten italienischen Humanisten
Poggio Bracciolini präsentierte.
1890 führte der Franzose P. Hochart
im Buch „De l‘Authenticite des Annales
et des Histoires de Tacite” (Authentizität
von Annalen und Geschichten von
Tacitus) einen noch detaillierteren und
noch besser begründeten Beweis dafür,
dass Poggio die Werke von Tacitus
fälschte oder fälschen ließ. In einem
zusätzlichen Band antwortete er seinen
Kritikern und vertiefte die Beweisführung
noch weiter.
1920 veröffentlichte Leo Wiener im
Buch, „Tacitus‘ Germania and other
forgeries” („Germania von Tacitus und
weitere Fälschungen”) seine philologische
Untersuchung der Tacituswerke und
behauptete, dass auch Araber an dieser
Fälschung beteiligt gewesen seien.
Alle diese kritischen Arbeiten wurden
durch Historiker ignoriert. In Russland
wurden sie in mehreren Büchern propagiert.
Morozov zitierte ausführlich aus
diesen Büchern und benutzte diesen
Fälschungsfall für die Begründung seiner
totalen Ablehnung der Antike. Auch
Fomenko hat in mehreren Büchern den
Fall detailliert beschrieben. Die entsprechenden
Seiten aus der ersten englischen
Übersetzung eines der Bücher Fomenkos
veröffentlichte Günter Lelarge auf der
Internetzseite der Zeitschrift „Zeitensprünge“.
Leider wurde dieser Text von
der Seite später entfernt (Herr Illig mag
keine Zitate von Fomenko). Auch Uwe
Topper in seiner „Großen Aktion“ beweist
die Unechtheit von „Germania“."
usw. mit Details
Dann können wir ja die Geschichtsanalytik und Chronologiekritik gleich sein lassen,
wenn jetzt nach Ihnen doch alles echt sein soll.
Ist das Ihr Vorschlag?
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7 Jahre 7 Monate her #11470
von prusak2
Es lohnt immer, alles noch mal neu zu bedenken.
Schließlich steckt die Chronologiekritik in einer tiefen Krise.
Also: man müsste darüber diskutieren.
prusak2 antwortete auf Die Tetrarchie der Sachsen und germanischen Völker
Basileus schrieb: Dann können wir ja die Geschichtsanalytik und Chronologiekritik gleich sein lassen,
wenn jetzt nach Ihnen doch alles echt sein soll. Ist das Ihr Vorschlag?
Es lohnt immer, alles noch mal neu zu bedenken.
Schließlich steckt die Chronologiekritik in einer tiefen Krise.
Also: man müsste darüber diskutieren.
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7 Jahre 7 Monate her - 7 Jahre 7 Monate her #11471
von Basileus
Basileus antwortete auf Die Tetrarchie der Sachsen und germanischen Völker
Mit Tetrarchie (nach griech. "tetra": vier-) der "Sachsen und germanischen Völker" ist sicher gemeint, dass es laut offizieller Geschichte im Mittelalter vier Stammesherzogtümer gab,
1) der Sachsen,
2) der Franken,
3) der Alemannen (Schwaben), und
4) der Bayern.
Diese entstanden laut offizieller Geschichte gleich zweimal, einmal im Frühmittelalter vor dem Reich Karls des Großen und seiner Nachfolger (Karolinger) und einmal danach im Hochmittelalter und existieren NEBENEINANDER. Das Reich des Lothars, des Enkels Karls des Großen, (Lothringen) wird mitunter auch dazugezählt.
In der offiziellen Geschichte herrschen nun diese vier bzw. fünf Stammesherzogtümer über ein fiktives, geeintes Reich der Deutschen NACHEINANDER (!), und dazu bei dreien auch noch über den gleichen Zeitraum von 113 Jahren, nebst weiterer Regelmäßigkeiten:
1) der Sachsen,
2) der Franken,
3) der Alemannen (Schwaben), und
4) der Bayern.
Diese entstanden laut offizieller Geschichte gleich zweimal, einmal im Frühmittelalter vor dem Reich Karls des Großen und seiner Nachfolger (Karolinger) und einmal danach im Hochmittelalter und existieren NEBENEINANDER. Das Reich des Lothars, des Enkels Karls des Großen, (Lothringen) wird mitunter auch dazugezählt.
In der offiziellen Geschichte herrschen nun diese vier bzw. fünf Stammesherzogtümer über ein fiktives, geeintes Reich der Deutschen NACHEINANDER (!), und dazu bei dreien auch noch über den gleichen Zeitraum von 113 Jahren, nebst weiterer Regelmäßigkeiten:
Letzte Änderung: 7 Jahre 7 Monate her von Basileus.
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