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Mario Arndt - Die wohlstrukturierte Geschichte - Kritik

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10 Jahre 4 Monate her #10132 von Allrych
Hallo Ingwer,

Du sagst, alles folgt einem Plan. - Dann brauchen wir absolut nichts mehr zu tun. Alles liegt in Gottes - oder in Allahs - Wille beschlossen.

Aber Spass beiseite:

Wenn man Arndt folgt, dann kann man schon den Sieger der nächsten Fussball-WM voraussagen!

Es geht hier um (erfundene) Geschichte, nicht um die Gegenwart.

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10 Jahre 4 Monate her #10204 von Basileus
Danke an Allrych für die ausführliche Kritik!

Hierzu eine kurze Anmerkung:
"Aber endgültig erledigt wird das Werk dadurch, dass Arndt sogar in den Vornamen der USA-Präsidenten eine Wohlstrukturiertheit erkennen will (S. 36 f.).

Und am Schluss finden sich sogar Strukturmerkmale bei den Siegern der Fussball-Weltmeisterschaften des 20. Jahrhunderts! "


Hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Die Liste der Präsidenten der USA (ebenso wie die der Könige/Königinnen von Großbritannien) dienen als Beispiel für nicht vorhandene Strukturierung.

Die Liste der Fußball-Weltmeister dient als Beispiel dafür, dass es durchaus auch in beliebigen Listen (von unzähligen) Regelmäßigkeiten geben kann, wie hier das einfache Muster aus vier Elementen, dass sich gespiegelt wiederholt. Es sind aber nur Fußball-WMs betroffen und keine anderen Sportarten. Da es eine Vielzahl von Sportarten gibt, ist es durchaus wahrscheinlich, dass sich irgendwo auch einmal eine Regelmäßigkeit befindet (natürlich rein zufälligerweise). Dass es gerdade die sehr populäre Sportart Fußball trifft, ist Zufall. Das Muster und dessen einfache Wiederholung ist zudem recht einfach im Vergleich zu den zahlreichen Wiederholungenm desselben Musters der Anordnung der Königsnamen im christlichen Mittelalter - und zwar durchgehend für alle christlichen Reiche des Mittelalters, aus denen später Nationalstaaten wurden. Auch ist für den Anfang und das Ende des Musters keine sachliche Begründung vorhanden, wie etwa bei den Königsmustern des Mittelalters mit neuen Dynastien und neuen Namen an den jeweiligen Grenzen.


Die Bemerkungen zur Formatierung, zu den Tabellen sowie zu den Abbildungen werde ich bei einer späteren Überarbeitung berücksichtigen. Allerdings habe ich eher den Eindruck, dass diese gewisse "Unordnung" die Außergewöhnlichkeit des Buches unterstreicht - unbeabsichtigt. Der Leser wird immer wieder auf Neues stoßen, bzw. auf eine neue Sicht auf bereits Bekanntes - darum geht es vor allem in dem Buch. Ich habe den Klappentext bereits überarbeitet. Er lautet jetzt:

"Mario Arndt präsentiert dem Leser eine originelle Einführung in die Geschichte Alteuropas und dessen Weltsicht, und gleichzeitig eine tiefgründige Analyse dieser Geschichte aus der Sicht eines Informatikers. Es ist ein Buch wie kein anderes!

Die Geometrie diente seit der Antike in den Wissenschaften als Methode, alles in ein System mit idealen und symmetrischen Formen zu gießen. Die Analyse der Geschichte des Mittelalters zeigt, dass die geometrische Methode auch hier Anwendung fand. Die von Mario Arndt entdeckten und analysierten Regelmäßigkeiten und Strukturen in der Abfolge der mittelalterlichen Herrscher und Päpste belegen eine Fälschung der Geschichte von riesigem Ausmaß. Die Konstruktion der Geschichte reicht bis in das antike Römische Reich zurück. Dieses Buch ist so intelligent und gleichzeitig unterhaltsam, dass man es unbedingt gelesen haben muss.

www.historyhacking.de "

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10 Jahre 3 Monate her #10214 von Allrych
Ein Dank an Basileus oder Mario Arndt, dafür dass er sich geoutet hat.

Bei der Kritik an dem neuen Buch bleibe ich bei meinen Argumenten. Besonders die chaotischen Tabellen sind einfach inakzeptabel. - Schliesslich ist das Thema, die strukturierten Herrscherlisten, hauptsächlich in tabellarischer Form darzustellen.

Es wäre besser gewesen, noch einmal über die Formatierung zu gehen. - Mit historischen Büchern sollte es keine Schnellschüsse geben.

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  • eva
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9 Jahre 10 Monate her #10995 von eva

Basileus schrieb: Hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Die Liste der Präsidenten der USA (ebenso wie die der Könige/Königinnen von Großbritannien) dienen als Beispiel für nicht vorhandene Strukturierung.


1. Offenkundig haben Sie diese Strukturierungen nicht verstanden. Es sind keine Strukturierungen, wie Sie von Ihnen vorgenommen wurden, aber es sind klar erkennbare Strukturen.

2. Angesichts der großen Zahl von Ausnahmen bei Ihren Strukturen stellt sich auch die Frage, wie sinnvoll diese Strukturen sind.

3. Wären Sie in der Lage Strukturen zu präsentieren, ohne Hilfe zu Ausnahmen nehmen zu müssen, dann wäre das ganze vielleicht interessant.

4. Das Ende der Strukturen ist ziemlich willkürlich gewählt, weil es auch in der Neuzeit Herrscherlisten gibt, die sich klar strukturieren lassen, von Ihnen aber leider ignoriert werden, weil Sie eine daraus folgende Erfindung bis ins 20. Jh. dann doch nicht vertreten wollen.

Freuen Sie sich darüber, dass Sie hier und in vergleichbaren Kreisen wenige Fans besitzen, aber bitte bitte, seien Sie etwas realistischer, was die Chancen in der Wissenschaft angeht! Dann erleben Sie keine allzu große Enttäuschung!

Bis zum nächsten Mal in diesem Theater. Wenn mir mal wieder langweilig ist, dann meld ich mich mal wieder mit neuem Account an und schreibe was.

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