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THEMA: De septem secundeis, Teil II

Aw: De septem secundeis, Teil II 12 Aug 2011 12:34 #31

@UlrichM,
Sie schrieben:

Ingwer schrieb:
Im Druck erscheint "leuant" und nicht "levant".

Ein derartig infantiler Einwurf kann doch nur von jemandem stammen, der sich noch nie die Mühe gemacht hat, in mittelalterliche Handschriften oder Druckwerke der Renaissance zu schauen. Es war in damaligen Zeiten generell üblich, daß der Buchstabe V als U dargestellt wurde.
Wer solche einfache Tatsachen nur aus dem einen Grund zur Seite schiebt, um das Diskussionsniveau zu senken, der hat auch keine Beachtung verdient.


Wer so wie Sie, herablassend auf Andere schaut, hat es nicht verdient, Nostradamus-Forscher
genannt zu werden!

generell üblich, daß der Buchstabe V als U dargestellt wurde.

Das ist so nicht richtig! Zudem sind wir hier bei Nostradamus!

Dort wurden willkürlich mit jedem Druck Buchstaben und Worte verändert und dargestellt!
Z. B. kann man dies auf der Seite des Herrn Zannoth (welchen ich respektiere), sehen!
Dort wird z. B. auf einer eingescannten Seite das "v" nicht als "u" gedruckt!
Die Ausgabe von 1562 zeigt auf Seite 7 in der Zeile 6 ganz klar das "v" in verde!
Ausgabe 1562, Seite 7
Weiter auf Seite 12 das Wort "vend" - ganze eindeutig in der 2. Zeile von Unten.
Ausgabe 1562, Seite 12
Weiter Seite 3, Zeile 10 im gleichen Druck, nur zufällig genommen:
Ausgabe 1562, Seite 3

Quelle und Webseite: Wilhelm Zannoth

Das sollte reichen!

Schon mehrfach haben Sie explizit Dinge bestritten, welche für Jedermann / frau sichtbar ist!

Welch ein Vergnügen ist es, sich mit anderen Forschern auszutauschen! Dort trifft man auf offene Ohren!
Letzte Änderung: von Ingwer.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 12 Aug 2011 17:48 #32

Zur Identität von Saturn, Noah, Janus, Vishnu, Oannes, Osiris u.a. hat Hislop deutliche, klare Worte geschrieben:

Die ganze Mythologie Griechenlands und Roms sowie Asiens ist voll von
der Geschichte und den Taten Noahs, und dies kann unmöglich mißverstanden
werden. In Indien ist die Geschichte Noahs nicht nur mit der Legende des Gottes
Vishnu, des »Bewahrers«, verwoben, der dafür gefeiert wird, daß er auf wunderbare
Weise eine gerechte Familie zu der Zeit bewahrt hat, als die Welt überschwemmt
wurde, sondern er trägt auch seinen Namen. Vishnu ist nur die Sanskrit-Form des
chaldäischen »Ish-nuh«, was »der Mensch Noah« oder der »Mensch der Ruhe«
heißt. Im Falle von Indra, dem »König der Götter« und dem Gott des Regens, der
offensichtlich nur eine andere Form desselben Gottes ist, finden wir den Namen
in der klaren Form Ishnu.

Bei dem großen und feierlichen Fest mit der Bezeichnung »das Verschwinden des
Osiris« wird deutlich, daß Noah selbst derjenige ist, der zu der Zeit verlorengegangen
sein soll. Die Zeit, als Osiris »in seinem Sarg eingeschlossen« und dieser Sarg
auf dem Wasser ausgesetzt wurde, wie Plutarch es schreibt, stimmt genau mit der
Zeit überein, als Noah in die Arche ging.

Wo auch immer Noah gefeiert wird, sei es unter dem Namen Saturn, »der Verborgene« (denn dieser Name wurde sowohl auf ihn als auch auf Nimrod angewendet, weil er an dem »Tag des heftigen Zorns des Herrn« in der Arche »verborgen« war), oder »Oannes« oder »Janus«, der »Mensch des Meeres«, so wird er allgemein so beschrieben, daß dadurch deutlich wird, daß
er als Diphues betrachtet wurde, d. i. »von neuem geboren« oder »wiedergeboren«.
Die »von neuem geborenen« Brahmanen, die alle durch den Titel, den sie für sich
beanspruchen, Götter auf Erden sind, zeigen, daß der Gott, den sie repräsentieren
und dessen Vorrechte sie in Anspruch nehmen, als der »von neuem geborene« Gott
bekannt gewesen war.

www.clv-server.de/pdf/255377.pdf
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 12 Aug 2011 18:02 #33

Apropos Grabtafel des Nostradamus.

Ich glaube, dass Zannoth irrt, wenn er D.M. nur dem "Größten Gott" zuordnet.

Schließlich schreibt Nostradamus im Auftrag der septem secundeis, der Erzengel und diese sind Diis Manibus:

Doch bei "D. M." sieht die Sache ganz anders aus, denn das heisst - nach den "Gelehrten" - "Diis manibus" = "Den heidnischen Göttern", oder auf einer christlichen Seite (New Advent) steht als Erklärung :
One of the most common of the latter, "D. M." (i. e. Diis Manibus, to the protecting Deities of the Lower World), was stripped of its pagan meaning, and adopted in a rather mechanical way among the formulæ of the early Christians.
www.zannoth.de/neuigkeiten/grabtafel.html

Die Differenzem beim Tag: 7, 10 oder 17 scheinen wohl der gregorianischen Kalenderreform zu verdanken zu sein.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 12 Aug 2011 19:17 #34

Die Inschrift der Grabplatte schaue ich mir bei Gelegenheit auch mal näher an.
Schliesslich sind Nostradamus, Trithemius und Zeitgenossen in diesem Metier nicht
der Hauptfaktor meiner Freizeit. Da sind Ulrich M., Zannoth und Andere doch wohl besser im Stoff verankert.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 12 Aug 2011 23:31 #35

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
@ Tuisto

Sagt Ihnen der Name Yehuda ben Barzelai etwas?
Und ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß sich Pietro d'Abano gar nicht auf Abraham ibn Ezra bezieht, als dieser von "intelligentia est septenaria" berichtet? Sondern auf Averroes und seiner "De substantia orbis", in der aber von den Planetenengeln kein einziges Sterbenswörtchen fällt!!! Die Quellensuche entwickelt mehr und mehr Potential zu einem spätmittelalterlichen Krimi, dessen Geschichte noch nicht einmal im Ansatz erzählt wurde.

Das ist das Level, das meine Neugierde reizt. Nicht die Weisen aus Safed und auch nicht neuzeitliche Endzeit-Messias-Faschisten, deren perverse Phantasien ich schon aus Prinzip jegliche Aufmerksamkeit verweigere. Deren Schicksal ist ohnehin schon besiegelt, denn Nostradamus spricht nicht umsonst von "der sterilen Synagoge ohne jede Frucht".

"Rabbi Menachem Schneerson sprach bereits in seiner ersten veröffentlichten Tora-Interpretation (Maamar Bati Le-Gani, Jud Schwat 5710) davon, dass es Aufgabe seiner Generation sei, die Ankunft des Messias zu erwirken".

Ein Zitat aus Wikipedia sollte man im übrigen auch als solches kennzeichnen!

Siehe

Tuisto schrieb

Wir müssen davon ausgehen, dass die septem secundeis persönlich Informationen den meditierenden Kabbalisten übermittelten. (Dazu gehörten sehr wahrscheinlich auch Mönche in Europa, Indien oder China. Trithemius beschreibt schließlich das System, wie mit Hilfe von "Geistern" verschlüsselte Informationen an jeden Platz der Welt gebracht werden konnten, er erklärt auch Systeme der Telepathie).


So ist die Frage nach den Quellen mit Sicherheit nicht zu beantworten.
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 13 Aug 2011 12:39 #36

So ist die Frage nach den Quellen mit Sicherheit nicht zu beantworten.


Natürlich nicht.
Aber wir dürfen auch nicht davon ausgehen, dass die alten, magisch operierenden Philosophen ausschließlich Schaumschläger waren. Da sie unisono schrieben, dass sie Botschaften, ähnlich wie wir heute, per Funk Übertragen konnten, ist das ein wichtiger Aspekt für die inhaltliche Beurteilung und für die Geschwindigkeit, mit der manche Ideen sich verbreiteten.

Wichtig ist die Internationalität der Ideen und der beteiligten Philosophen.

Averroes ist mir bekannt. Seltsamerweise wird dieser große muslimische Geist von den orthodexen Muslimen nicht anerkannt. Ich erachte jedoch Maimonides für die wichtigere Person.
Auf ihn bezieht sich nämlich Nostradamus, wenn er sagt, er sei ein Seher und kein Prophet.

Glücklicherweise gibt es eine gute englische Übersetzung von Maimonides "The Laws and Basic Principles of the Torah"

In der Mitte schreibt er von den Engelhierarchien und Gegen Ende davon, dass Propheten nicht irren können, Seher hingegen schon, weil Gott auch in das Geschehen eingreifen kann. Deshalb dürfen Seher, die mit ihren Horrorbotschaften falsch liegen, nicht gleich als Scharlatane verurteilt werden.

www.fordham.edu/halsall/source/rambam-yesodei-hatorah.txt

Der jüdische Übersetzter der Werke von Averroes namens Jacob Anatolio wirkte gemeinsam mit dem berühmten Michael Scotus (und da wären wir dann auch bei Francis Bacon) im Umfeld von Kaiser Friedrich II., wo arabische, jüdische und christliche Philosophen, Magier und Kabbalisten zusammentrafen. Wir sind nun 300 Jahre vor der Hoch-Renaissance wieder in einem internationalen Club berühmter Persönlichkeiten.

Ich habe übrigens nicht behauptet, dass die Weisen aus Safed aus dem Nichts heraus operierten. Die Basis ihres Know Hows waren natürlich die heiligen Schriften und die "antiken" sowie mittealterlichen Kommentare dazu. Aber nur sie konnten unmittelbar Nostradamus Infos zukommen lassen. Tote konnten das nicht. Schriften hin oder her.

Trithemius war übrigens unmittelbar von der mathematisch-logischen Maschinerie = ars magna des Ramon Lull beeinflußt.
de.wikipedia.org/wiki/Ramon_Llull

Nebenbei ist es mir jetzt gelungen, das von Nostradamus veränderte zeitliche Schema der septem secundeis heraus zu finden. Davon in Kürze mehr.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 13 Aug 2011 14:52 #37

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Aber wir dürfen auch nicht davon ausgehen, dass die alten, magisch operierenden Philosophen ausschließlich Schaumschläger waren. Da sie unisono schrieben, dass sie Botschaften, ähnlich wie wir heute, per Funk Übertragen konnten, ist das ein wichtiger Aspekt für die inhaltliche Beurteilung und für die Geschwindigkeit, mit der manche Ideen sich verbreiteten.


Sie sollten eigentlich schon längst erkannt haben, daß ich den esoterischen Jahrmarkt der Beliebigkeiten wohlweislich meide. Die alten, magisch operierenden Philosophen haben Jahrhunderte lang auch sehr viel spekulativen Humbug von sich gegeben, der im Laufe der Zeiten keinen Bestand haben konnte.
Waren wir uns nicht eigentlich darüber einig, daß die "septem secundeis" lediglich Konstanten für Zeiträume darstellen?

Averroes ist mir bekannt. Seltsamerweise wird dieser große muslimische Geist von den orthodexen Muslimen nicht anerkannt. Ich erachte jedoch Maimonides für die wichtigere Person. Auf ihn bezieht sich nämlich Nostradamus, wenn er sagt, er sei ein Seher und kein Prophet.


Averroes ist in unserem Kontext irrelevant geworden. Pietro d'Abano hat zentrale Dinge falsch dargestellt, was anhand entsprechender Hanschriften nachzuweisen sein wird.
Die Frage ist jedoch was ihn dazu bewogen haben mag.

Der jüdische Übersetzter der Werke von Averroes namens Jacob Anatolio wirkte gemeinsam mit dem berühmten Michael Scotus (und da wären wir dann auch bei Francis Bacon) im Umfeld von Kaiser Friedrich II., wo arabische, jüdische und christliche Philosophen, Magier und Kabbalisten zusammentrafen. Wir sind nun 300 Jahre vor der Hoch-Renaissance wieder in einem internationalen Club berühmter Persönlichkeiten.


Eben, die Quellen sind Jahrhunderte vor den Safed-Kabbalisten des 16. Jhds anzusiedeln.
Und wie der Name Yehuda ben Barzelai schon sagt: im Spanien des 12. Jhds, sehr weit westlich von Safed gelegen!

Ich habe übrigens nicht behauptet, dass die Weisen aus Safed aus dem Nichts heraus operierten. Die Basis ihres Know Hows waren natürlich die heiligen Schriften und die "antiken" sowie mittealterlichen Kommentare dazu. Aber nur sie konnten unmittelbar Nostradamus Infos zukommen lassen. Tote konnten das nicht. Schriften hin oder her.


Schriften haben zuweilen ein sehr langes Leben; es kommt immer darauf an, von welchen Händen diese weiter gereicht werden. Und wir wissen gar nichts darüber, über welche Nostradamus verfügte. Da seine Vorfahren Juden waren, besteht zumindest die Wahrscheinlichkeit, daß er Zugriff auf sehr viel mehr hatte, als wir uns vorstellen oder nachweisen können.

Nebenbei ist es mir jetzt gelungen, das von Nostradamus veränderte zeitliche Schema der septem secundeis heraus zu finden. Davon in Kürze mehr.


Es freut mich, daß Sie die Herausforderung annehmen, mich wiederlegen zu wollen. Das ist absolut nicht ironisch gemeint! Ich werde ja sehen, ob Sie etwas vorlegen, was annehmbar ist.
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 13 Aug 2011 20:26 #38

Waren wir uns nicht eigentlich darüber einig, daß die "septem secundeis" lediglich Konstanten für Zeiträume darstellen?


Wir vielleicht schon, aber die alten Philosphen haben den Kopf geschüttelt. Sie insistieren auf der Wahrheit ihrer Aussagen im Hinblick auf schnelle Kommunikation.

Kurze Zwischenfrage:
Glauben Sie an Prophetie?
Ich denke davor kommt sicher die Kommunikation mit Geistern.

Es freut mich, daß Sie die Herausforderung annehmen, mich wiederlegen zu wollen. Das ist absolut nicht ironisch gemeint! Ich werde ja sehen, ob Sie etwas vorlegen, was annehmbar ist.


Ich möchte Sie nicht widerlegen, sondern ergänzen bzw. erweitern um die 2016 bis 2018 Prophetie.

Sie umgehen noch immer Maimondes, der offensichtlich eine Art Alter Ego von Nostradamus ist.

"Maimonides als Astronom [Bearbeiten]Maimonides verfasste keine systematische Abhandlung über Astronomie, war aber mit dem Thema gründlich vertraut, wie einige Stellen im „Führer der Unschlüssigen“ und in seiner Schrift über die Kalenderberechnung „Die Heiligung des Neumondes“ aufzeigen. 1194 schrieb er in einem Brief, der an einige Rabbiner in Südfrankreich adressiert war, dass er Astrologie als erstes weltliches Fach studiert und sämtliche verfügbaren arabischen Quellen zum Thema gelesen habe, wobei er gleichzeitig Astrologie als Pseudowissenschaft verurteilte."

Vielleicht waren bei den Adressaten Vorfahren von Nostradamus dabei?

Kennen Sie schon die Schrift "Heiligung des Neumondes?"
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Aw: De septem secundeis, Teil II 13 Aug 2011 21:15 #39

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Wir vielleicht schon, aber die alten Philosphen haben den Kopf geschüttelt. Sie insistieren auf der Wahrheit ihrer Aussagen im Hinblick auf schnelle Kommunikation.


Die alten Philosophen haben sehr viel Spreu und auch sehr viel Weizen hinterlassen. Ich bin nur am Weizen interessiert. Andernfalls wäre es unmöglich, Nostradamus endlich dingfest zu machen. Haben das nicht etliche Generationen vor uns immer wieder bilderbuchmäßig vorgeführt?

Kurze Zwischenfrage:
Glauben Sie an Prophetie?
Ich denke davor kommt sicher die Kommunikation mit Geistern.


Ich halte Präkognition unbedingt für einen Teil der menschlichen Existenz. Prophetie hingegen ist ein Begriff, der mir zu sehr religiös besetzt ist. Aber wie Präkognition zustande kommt, will ich gar nicht wissen. Auch interessieren mich die jeweiligen Personen, die gewisse Aussagen treffen meist nicht wirklich. Nur auf die Inhalte kommt es mir an.

Ich möchte Sie nicht widerlegen, sondern ergänzen bzw. erweitern um die 2016 bis 2018 Prophetie.


Ok, ich bin gepannt

Sie umgehen noch immer Maimondes, der offensichtlich eine Art Alter Ego von Nostradamus ist.

"Maimonides als Astronom [Bearbeiten]Maimonides verfasste keine systematische Abhandlung über Astronomie, war aber mit dem Thema gründlich vertraut, wie einige Stellen im „Führer der Unschlüssigen“ und in seiner Schrift über die Kalenderberechnung „Die Heiligung des Neumondes“ aufzeigen. 1194 schrieb er in einem Brief, der an einige Rabbiner in Südfrankreich adressiert war, dass er Astrologie als erstes weltliches Fach studiert und sämtliche verfügbaren arabischen Quellen zum Thema gelesen habe, wobei er gleichzeitig Astrologie als Pseudowissenschaft verurteilte."


Maimonides steht schon seit einiger Zeit auf meiner Liste. Aber Yehuda ben Barzelai und Pietro d'Abano haben im Moment Vorrang. Denn da muß irgend etwas abgelaufen sein, was so gar nicht mehr richtig zusammen passt. Pietro d'Abano ist die Schnittstelle, an der die "septem secundeis" ins Christentum transferiert werden. Aber weshalb täuschte er absichtlich einen arabischen/islamischen Ursprung vor, obwohl sein Bezug zum philosophischen Judentum sehr viel ausgeprägter war?

Vielleicht waren bei den Adressaten Vorfahren von Nostradamus dabei?


Vielleicht, unter Umständen, möglicherweise... aber diese hatten sicher die besten Verbindungen ins sephardische Spanien; ein Katzensprung vom Süden Frankreichs aus gesehen.
Oder sind von dort aus zwangsweise emigriert.

Kennen Sie schon die Schrift "Heiligung des Neumondes?"


Nein, kenne ich nicht.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 13 Aug 2011 23:11 #40

Pietro d'Abano ist die Schnittstelle, an der die "septem secundeis" ins Christentum transferiert werden. Aber weshalb täuschte er absichtlich einen arabischen/islamischen Ursprung vor, obwohl sein Bezug zum philosophischen Judentum sehr viel ausgeprägter war?


Diese Täuschung gilt auch für Averroes. Er kann nie und nimmer ein geborener Muslim gewesen sein. Er war garantiert Jude, vielleicht ein konvertierter Jude oder er war einer der noch im Gebiet lebenden islamisierten arianischen Goten.

Ibn Ruschd bedeutet Sohn des R-Sh-D. Resh ist der Kopf, Rosh das neue Jahr (= Kopf des Jahres wie bei E-Sag-Il in Babylon: Erhebung des Hauptes = Neujahr), Reshid ist der Anfang (Be-Reshid = Im Anfang).

Mit anderen Worten:
Ibn Ruschd ist somit der "Sohn der Anfangs". Der fiktive Christian Rosenkreuz studierte 200 Jahre später in Marrakesch seine Lehren bei unbekannten Meistern.

Maimonides schrieb:
"Each level of angel has a different name. The highest level consists
of the Holy Chayot, then come the Ophanim, the Erelim, the Chashmalim,
the Seraphim, the Malachim, the Elohim, the Cheruvim and the Ishim. The
highest level is that of the Holy Chayot and there is none other above it,
except that of God. Therefore, in the Prophecies, it is said that they are
underneath God's throne. The tenth level consists of the Ishim, who are the
angel who speak with the Prophets and appear to them in prophetic visions.
They are therefore called Ishim - `men' - for the reason that their level is
closest to that of the intellect of Man."

Die Ishim oder Menschen/Männer sind hebräisch Aish = 311.
Für Pythagoras war der Mensch 5.
5 x 311 = 1555 = 1000 Gott und 555 ADAM. Das wusste Nostradamus sehr genau.
Deshalb beginnt sein Anno Mundi mit 1555. (+ 2 = 1557)

Nostradamvs wird in den Überschriften mit "V" geschrieben, wegen der FOX-Tabelle.
Dadurch lautet seine Gematrie für ADAMVS = 141441.

Ich komme noch darauf im Detail zurück.

Maimonides:
"These twelve forms [of the Zodiac]
were in conjunction with the appropriate divisions, but after the Flood, when
they were named, they shifted slightly".


"All the stars and spheres possess souls, intellect and understanding,
and they are alive, exist and recognise their Creator. Like the angels, all of
them praise and laud their Creator, and do so according to their importance
and level. Just as they recognise God so do they recognise themselves and
the angels who are above them. The intellect of the stars and spheres is less
than that of the angels, but greater than that of men."

"Secondly, the other Prophets received their prophecies via an angel."

"Enchanters and diviners also predict the future, so how do they differ
from a prophet? Of what enchanters and diviners say some comes true and
some does not, as it is written, "Let now the astrologers, the stargazers, the
monthly prognosticators, stand up, and save you from these things shall
come upon you" - it says, "from these things", and not, "from all these
things", so it is possible that not all of what they said will come true, and
that they were mistaken in everything, as it is written, "...that frustrates
the omens of imposters, and makes diviners mad".

"If a prophet predicts something bad, such as that so-and-so will die,
or that this year will be one of war or famine, et cetera, and his prediction
did not come true, then it is not a disproof of his prophecy and we do not
label him as a false prophet, for the reason that God is exceedingly merciful
and [often] revokes bad decrees, so it is possible that those on whom evil
had been decreed had, like the citizens of Ninenveh, repented, or had had
their decree suspended, as with Hezekiah. But if, however, the prophet
decreed good things and his prediction did not come true, then he is
definitely a false prophet, for whenever God makes a good decree, even if
it is conditional, He does not revoke it

Nichts anderes predigten Nostradmaus, Trithemius oder Nettesheim, um nur einige Wenige zu nennen.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 13 Aug 2011 23:51 #41

Anaragonique ist noch nicht gänzlich etymologisiert.
Sicher scheint, dass Nostradamus Tetragonique als Ausgangsbegriff für den Gottestetraeder (Merkaba) verwendete. (Hesekiel 1,4 in Bezug auf ADAM 1414)

Ägyptisch beschrieb ich schon Tet als Thot und Ra als Sonnenstrahl.
Gonique = gonisch ist das weiblich-erzeugende, Gyn oder Genesis.

Hebräisch ist TET der 9. Buchstabe, mit der Bedeutung Schlange oder Gebärmutter mit Embryo.
In dem Wort wiederholt sich "gonique" oder Ragon = Nogar, die Schlange.

Trithemius entwicklet sein enneagrammatisches kryptographisches Alphabet in seiner Polygraphia auf Basis von TET = 9.

Nun ersetzt Nostradamus TET durch ANA.
ANA bedeutet im Hebräischen "Bitte".
Anaragonique bedeutet in diesem Zusammenhang: Ana-Reckoning: Bitte Rechnen!

ANA ist bei den Juden zudem ein bekanntes Akronym für ADAM, NOAH, ABRAHAM.
An diesem Akronym wird das ganze Elend der Menschheit deutlich. Das Ziel heißt daher Messias und Geula (Erlösung)

Die Geula ist die kurze Zeitspanne von anaragonique.

Der Mittelteil agon ist Noga, die Venus, welche als Klipa Noga gemäß Kabbala dafür zuständig ist, dass auch der böse Teil, die "sündigen" (Sin = Mond), dem TOT/TET/MOND geweihten Hüllen, Schalen oder Klippen, die den Menschen zwingen, zu nehmen statt zu geben, vom höheren Licht empfängt.

Kabbala ist nicht Religion. Kabbala ist (Er-)Kenntnis von Tikkun. Das ist etwas vollkommen anderes. Ich wäre dafür, Religion, vor allem organisierte Religionsformen ins Nirvana zu schicken. Sie bringen meist nur Leid. Religion ist gewissermaßen rein körperlich-diesseits. Sie beschäftigt sich nicht mit der Seele, schon gar nicht mit dem Geist.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 00:48 #42

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
UlrichM schrieb:

Pietro d'Abano ist die Schnittstelle, an der die "septem secundeis" ins Christentum transferiert werden. Aber weshalb täuschte er absichtlich einen arabischen/islamischen Ursprung vor, obwohl sein Bezug zum philosophischen Judentum sehr viel ausgeprägter war?



Tuisto schrieb:

Diese Täuschung gilt auch für Averroes. Er kann nie und nimmer ein geborener Muslim gewesen sein. Er war garantiert Jude, vielleicht ein konvertierter Jude oder er war einer der noch im Gebiet lebenden islamisierten arianischen Goten.


Dieser Gedankensprung ist mir zwar ein bisschen suspekt, aber die Averroes-Forschungsprojekte der Uni Köln und Uni Cordoba dürften an Ihren Erkenntnisse größtes Interesse zeigen.

Siehe

Siehe

Spaß beiseite: Averroes' "De substantia orbis" liegt mir in zwei unterschiedlichen Druckversionen aus dem Jahre 1482 vor, die ich mit einer Handschriftenversion aus dem 14. Jhd abgleichen konnte. Alle drei Texte sind nahezu identisch und weisen keinerlei Bezug zu den "septem secundeis" auf. Somit ist Averroes definitiv aus dem Rennen.

Pietro d'Abano hat massiv manipuliert was die "septem secundeis" betrifft, aus welchem Grunde auch immer. Aber er verknüpft diese als erster mit einem 354-jährigen und 4-monatigen Zyklus! Damit schuf er sich ein Denkmal, das von großen Teilen der Renaissance-Elite verehrt wurde. Die Möglichkeit der manipulativen Transferierung darf schon fast als Beweis dafür gelten, daß den Autoritäten der jüdischen Kabbala Grenzen gesetzt wurden. Ich habe zumindest keine Kenntnis davon, daß die christlichen "septem secundeis" von jüdischen Autoritäten jemals massiv angegriffen oder verworfen wurden.
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 01:00 #43

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Anaragonique ist noch nicht gänzlich etymologisiert.


Das ist mittlerweile der driite oder vierte Anlauf "anaragonisch" zu etymologisieren?
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 02:30 #44

Das ist mittlerweile der driite oder vierte Anlauf "anaragonisch" zu etymologisieren?


Natürlich, das war wahrscheinlich noch nicht die letzte Ausdeutung!
Averroes ist für unseren Zusammenhang in der Tat ohne Belang.

Nun, Abano starb leider als Ketzer in der Engelsburg.
Seine Kenntnisse aber hatte er wohl von Albumasar:
de.wikipedia.org/wiki/Albumasar
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 02:33 #45

Nostradamus selbst liefert uns den „Schlüssel“ zu seiner Startposition für die septem secundeis.

Im Vorwort an seinen Sohn Cäsar schreibt er von der Regentschaft des Mondes, der folgenden Sonne und des ihr folgenden (rückläufigen) Saturn. Dann folgt die anaragonische Revolution.

Dies schreibt er mit Datum 1. 3.1555.
„Vom jetzigen Zeitpunkt an, in dem dies geschrieben wird, wird die Welt vor dem Ablauf von 177 Jahren 3 Monaten und 11 Tagen, durch Pest, lange Hungersnot und Krieger, mehr noch durch Überschwemmungen …“.
(Übersetzung Kurt Allgeier).
Uns interessieren hier nur die 177 Jahre, die mal 2 genommen, die 354 Jahre der septem secundeis Herrschaft ergeben.

Vom 1.3.1555 an gerechnet, ist das Zieldatum der 12.6.1732.
Der 21.6.2016 = JK = 4.7.2016 GK ist das nächste Ziel. Dazwischen liegen 284 Jahre, wie zwischen 0 AD und der Epoche des Märtyrerkalenders der Kopten oder zwischen 1492, der Entdeckung Amerikas und dem 4.7.1776, dem offiziellen Tag der Unabhängigkeitserklärung, zu der ja die fehlenden 240 Jahre hinzugezählt werden müssen, macht wieder 21.6./4.7.2016!

Nostradamus verwechselt nicht umsonst 1056 mit 1506, dem Todesjahr von Kolumbus.
1474 hatte er in zwei Briefen mit Paolo dal Pozzo Toscanelli über seinen Plan korrespondiert und von diesem Zustimmung erhalten.“ (Wiki)

Da Kabbalisten prinzipiell halbieren oder verdoppeln, nennt uns hier Nostradamus seinen 19. End- bzw. 20. Startpunkt: Das Jahr 1732.
Eigentlich wären es 177 Jahre und 2 Monate. Die Differenz ist 1 Monat und 11 Tage oder
111 = Aleph = Beginn.

3 Monate und 11 Tage sind 311, Aish oder 5 x 311 = 1555.

Tatsächlich beginnt ja auch Trithemius am 24. Februar, sodass der 20. analog 2. Starttermin in den Juni fällt.

Nun gelten folgende wichtige und unbedingt zu beachtende kabbalistische Prinzipien:

ADAM = 1,4,40 im Hebräischen, aber 1,4,1,4 im Griechischen und im deutschen Alphabet, gemäß FOX-Tabelle.
ADAMVS = 1,4,1,4,4,1.
141 und 1414 sind Wurzel aus 2.
ADAM wurde aus einer Vesica geboren, die aus ¼ und ¼ Kreis zusammengefügt war, deren Längsachse den Durchmesser von 1,414 = Wurzel 2 hat.

ADAM ist AISh = 311, gespiegelt im Mond-Jahr Shana: 355 : 113 = Pi.

Jesus wurde als Sieger in der Wurzel 3 Mandorla wiedergeboren:
1/3 + 1/3 Kreis, Längsachse 1,732 oder Wurzel aus 3.
Er ist zugleich 318 x Pi = 999, dann sind die beiden 1/3 Kreise zusammen 666.
Er ist Ho Nikon = 1000, der Sieger oder QRST.
Er ist 656, der Messias, der nach 656 x Pi = 2061 – 45 ADAM = 2016 erscheinen soll.

Nostradamus startet nun mit dem Jahr 1732, das ist Jesus als Sieger in der Mandorla.

19 x 354,333 = 6732,33 Jahre.

1732 – 6732 = -5000.

Nostradamus beginnt seine septem secundeis Perioden also genau im Jahre –5000, abzüglich 1000 für Saturn, macht 4000 für Anno Lucis der Hebräer und Freimaurer!!!

Nach dem Jahr 2000 beginnt demnach das 8. Jahrtausend bzw. das 7. Jahrtausend, da das erste Saturn-Jahrtausend wegen der Sabbatruhe nicht wirklich zählt.

So baute er seine Rechnung auf:

1273: 4 : Pi Kabbala und Beginn der Habsburger Herrschaft.
1273 + 141 = 1414: ADAM und Wurzel 2
1414 + 141 = 1555: NostraDAMVS, AISH und die Ishim-Vermittlungsgeister des Maimonides.
1555 ist sein Jahr 0, das allerdings die 354,333 Jahre halbiert.
1555 + 141 = 1696: 4 x 424 oder Moshiach Ben David, in den 4 Elementen und Regionen dieser Welt. (Gekreuzigt)
1555 + 177 = 1732: Der auferstandene Messias in der Mandorla als Weltenrichter und Sieger.
1732 + 354 = 2086 – 70 = 2016. Es ist die gleiche Differenz wie zwischen 0 Messias und 70 AD, Tempelzerstörung durch TITUS (TET).
+ 2 Jahre (nächster Startpunkt 1557) ist 2088 + 3760 = 5848, die Zahl der Torahverse inklusive dem Kollel. Abzüglich 70 = 2018 – 70 = 1948, Gründung von Israel.

Tatsächlich hat die Torah 5844 Verse + 4 für das Kollel, das sind die 4 Buchstaben des Wortes TORaH (= 611)
5844 : 16 (die Welt) = 365,25, das julianische Jahr!
5844 : 3 = 1948, Geburtsjahr von Abraham ab Anno Mundi und von Israel im XK.
5848 – 2016 = 3828, das Jahr, wo nach Seder Olam der 2. Tempel von TITVS zerstört wurde. (68 AD)

1732 + 1000 für das Millenium = 2732 oder (4 – Pi) / Pi = siderischer Mondlauf (x 13 = 355 = Shanah), Schwangerschaft, absoluter Nullpunkt etc.
2732 – 2016 = 716 : 2 = 2 x 358 für die 2 Moshiachs: Ben Joseph und Ben David.

5778 (= 2018) = 107 x 54 (5.4. Startdatum Exodus und XK im GK) oder 214 x 27
214 x 27,324 = 5847 bzw. 5848, die ideale Torahzahl abzüglich 70 = 5778 = 2017/2018.
198 x 29,53058 (synodischer Monat) = 5847.

1732 + 6732 = 8464 = 8000 + 464: die Vollendung und David, der Geliebte.
David = DVD = 464 = 14.
ADAMVS = 14-14-41 = 555 = ADM als 1,4,40 + 400,100,10 = Standard Gematrie + Athbash.

Zu diesen Berechnungen fügen sich nahtlos die vorhergehend gezeigten an, die sich direkt auf Trithemius beziehen:

-5206 + 6732 = 2235, die sich aufteilen lassen in 2000 + 235; 235 ist der Metonzyklus in Monaten x 2 = 470.
1880 = 4 x 470 begann der heutige Sonnenzirkel.
-747 begann der solare ägyptische Kalender mit dem Wandeljahr. Epoche Nabonassar.
747 + 474 = 1221 = ABBA, der Gott, den Jesus anruft.

Er sitzt im tetragonischen Tetraeder: ADAM/HOMO oder DEUS = 61/366 sowie 2017 und 414 (non) est ABBA = 72/360(non) est FILIUS = 73/365 (non) est SPIRITUS = 71/355

747 – 474 = 273 + 1000 = 1273 s.o.
1273 und 1732 sind Permutationen

1555 – 355 (354,333) = 1200 x 360 = 432.000, das AION des Kali-Yuga.

Quatrain 3,94
De cinq cens ans plus compte lon tiendra,
Celuy qu'estoit l'ornement de son temps:
Puis a` vn coup grande clarte' donra,
Qui par ce siecle les rendra trescontens.

MD = 1500 + 500 Jahre = 2000 AD.
Genauer gesagt rechnete er wohl von seinem Geburtsjahr 1503 + 500 = 2003.
3/94 => 3 x 94 = 282 = 2 x 141, s.o.; q.e.d.

177 + 141 = 318, der geheime Zahlenname von Jesus:
318 x Pi = 999 und 318 x 22/2 x 22/7 = 3141 oder 3,141 oder Pi.
3141 = 3000 + 141, s.o.; q.e.d.

-4005 + 6021 (21 x 286,75) = 2016.
6021 und 2016 sind Permutationen.
Nostradamus: 1506 + 600 = 2106 = Sintflut.
-4003 (Ussher) + 6021 = 2018.

-5199 + 7441 = 2242 Flut
-5199 + 6732 = 1533 + 22 = 1555

-3982 + 22 = - 4004
-3982 – 22 = -3960, Anno Mundi des Aitsingeri mit seinen 792-jährigen Zyklen

5206 – 1656 (Flut MT) = 3550
5199 – 1656 (Flut MT) = 3543 > 354,3 der 12fache-Mond und der septem secundeis Zyklus.
Der Mond verursachte (zumindest etymologisch) die Sintflut. Der Sund ist noch heute das Ende eines Flusses, wo er im Übergang zum Meer seinen mitgebrachten "Schutt" ablädt.

Ich denke, diese Aufstellung sollte für´s Erste genügen, um die mathematisch-kabbalistischen Prinzipien hinter dem ganzen System sichtbar zu machen.

Die 72-jährigen Geister der Babylonier und die 792-jährigen des Aitsingeri haben wir ja schon zuvor ausführlich besprochen.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 13:02 #46

Nostradamus rechnet wie Trithemius taggenau.

Beginn: 12.6.1732 abzüglich 6732 1/3 Jahre.
-5000 war ein Schaltjahr im proleptischen Kalender.

366 : 3 = 122 Tage, das sind genau 4 Monate im Schaltjahr.
122 : 2 = 61, das AIoN.

21.6. - 122 Tage = 10.2.-5000

Das Datum sagt uns nichts? Nein?

Oh doch, das Datum sagt uns ganz Erstaunliches! Es beweist erneut, dass Nostradamus genau wie Trithemius den gregorianischen Kalender kannten, lange vor seiner Einführung!

Der 10.2.-5000 im proletischen JK ist der 1.1.-5000 im proleptischen GK!!!!!

Die Venus - hebräisch Noga - ist der fünfte Planet (Saturn-Jupiter-Mars-Sonne-Venus).
Ihr Tag ist der Freitag. Das Jahr - 5000 begann an einem Freitag mit Vollmond!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 13:43 #47

1732 - 1414 = 318.
Wurzel aus 3 abzüglich Wurzel aus 2 = 318.
318 x Pi = 999.

Das wussten auch die Macher der Bibel:

"Aus heutiger Sicht bedenklich ist eine Entwicklung, die im 2. Jh. n. Chr. einsetzt: die das Judentum ausschließende Beanspruchung von Schrift und Verheißung Israels durch das Christentum. So wird auch Abraham zum Christuszeugen. Durch exzessive Anwendung der typologisch-allegorischen Schriftauslegung deutet z.B. der Barnabasbrief (Barn) in 9,7-8 die Beschneidung Abrahams und seiner

318 Männer (Gen 17,23 in Verbindung mit Gen 14,14) (Tuisto: 1723 ist eine Permutation von 1732)

auf Jesus: 300 stehe für den griechischen Buchstaben Tau, der das Kreuz symbolisiert, zehn und acht für Jota und Eta, die Anfangsbuchstaben des Namens Jesus

(siehe auch Ambrosius, De Abraham 1,3,15). Auf diese Weise wird Abraham vom Judentum und dessen ureigensten Traditionen (der Beschneidung!) abgekoppelt und für christliche Zwecke funktionalisiert (s. auch Barn 13,7; Ambrosius, De Abraham 1,4,29). Ähnliches geschieht in den Briefen des Ignatius von Antiochien. Im Brief an die Philadelphier (9,1) bezeichnet Ignatius (den präexistenten) Christus als die Tür zum Vater, durch die Abraham, Isaak, Jakob, die Propheten, die Apostel und die Kirche eintreten. Die Darstellung des Christentums als das bessere Judentum ist auch das beherrschende Thema in Justins Dialog mit Tryphon (dial.). In dial. 119,5-6 wird der Ruf an Abraham auf alle Christen ausgeweitet, die wie Abraham glauben. Die Landverheißung wird für die Christen reklamiert, der Glaube Abrahams an die Verheißungen Gottes wird mit dem Glauben der Christen an die Verkündigung der Apostel Christi parallelisiert, während den Juden abgesprochen wird, das Abraham verheißene Volk zu sein. In ähnlicher Weise bezieht Augustinus die Verheißungen an Abraham als Vater aller Völker vor allem auf die Christen (De civitate Dei 16,16.21)."

www.bibelwissenschaft.de/nc/wibilex/das-...7c8230557870bd13d2f/

Nebenbei: Augustinus wurde angeblich 354 AD geboren!

Eine der einfachsten Übungen für Anfänger in der Kabbala ist deshalb die Kenntnis von den 318 Knechten des Abraham in Verbindung mit den 3 x 14 (=Pi) oder 141414 Geschlechtern bis zu Jesus:

"Die Gematria ist ein Phänomen, das uns in der altorientalischen und jüdischen, genauso wie in der griechischen, christlichen und arabischen Überlieferung begegnet. In Talmud und Kabbala dient die Gematria oft der Schriftexegese (Schriftauslegung).

Ein einfaches Beispiel für die Gematria im Alten Testament ist der Name David. Er besteht aus drei hebräischen Konsonanten: ["Daleth"] - ["Waw"] - [" Daleth"] (DWD). Da [" Daleth"] der 4. und [" Waw"] der 6. Buchstabe des hebräischen Alphabetes ist, enthält der Name David die Quersumme 4 + 6 + 4 = 14. Die Zahl 14, die Summe der Zahlenwerte von [" Daleth"], [" Waw"] und [" Daleth"], wird somit zur Zahl Davids.

Nur wer sich das vor Augen hält, wird im Neuen Testament etwa den Stammbaum Jesu in der von Matthäus überlieferten Form verstehen. Hier handelt es sich keineswegs um eine historische Aufzählung der Vorfahren Jesu. Wir haben es hier vielmehr mit einer auf der Grundlage der Gematria kunstvoll zusammengestellten Aufzählung zu tun, die der Autor im Schlusssatz selbst erklärt:

"Alle Geschlechter also von Abraham bis David sind vierzehn Geschlechter, und von David bis zur Wegführung nach Babylon sind es vierzehn Geschlechter, und von der Wegführung nach Babylon bis zu Christus vierzehn Geschlechter." (Matthäus 1:17)

Matthäus konstruiert hier einen Zusammenhang mit der Zahlenmystik. Um dies zu erreichen lässt er einige Namen weg (vgl.1. Chronik 3:11-12). So kommt er zu den 3 x 14 Generationen sind, 3 mal die Davidszahl. Damit wird Jesus Christus auch tatsächlich als aus dem Geschlecht Davids stammend erwiesen. Und gleichzeitig - dafür steht die 3 - mit Gott in Verbindung gebracht.

Schon komplizierter ist die Verwendung der Gematria in

1. Mose 14,14:

Als Abram hörte, sein Bruder sei gefangen, musterte er seine ausgebildete Mannschaft, dreihundertachtzehn Mann, die alle in seinem Haus geboren waren (wörtlicher: seine hausgeborenen Sklaven), und nahm die Verfolgung auf bis nach Dan.

Kann man wirklich davon ausgehen, dass Abraham 318 Sklaven hatte? Und sollten es tatsächlich exakt 318 gewesen sein? Würde man, bei den sonstigen Gepflogenheiten der Schrift, hier nicht erwarten, dass es heißt, Abram hätte 300 Mann, oder auch viele hundert Mann ausgesandt?

Des Rätsels Lösung bietet der in dem - wenn auch verderbten - Vers 1. Mose 15:2 genannte Hauptknecht des Abram [">æli<æsær"]. Elieser war Hauptknecht Abrams. Und wenn Abram seine Knechte ausgesandt hat, dann natürlich unter seiner Leitung und Führung. Elieser aber schreibt sich mit den hebräischen Konsonanten:


["Aleph"] = 1
["Lamed"] = 30
["Jod"] = 10
["Ajin"] = 70
["Sajin"] = 7
["Resch"] = 200

Zählt man diese Zahlwerte zusammen, ergibt sich exakt die Zahl 318. Wenn Abram also in 1. Mose 14:14 318 Knechte aussendet, dann heißt das nichts anderes, als dass er seine Knechte unter der Führung des Hauptknechtes Elieser ausgesandt hat.

Mit Hilfe der Gematria hat man nun auf die Zahl der Knechte geschlossen, was nun nicht heißt, dass man auch damit sagen wollte, dass es so viele gewesen sind. Das war nicht die Absicht der Gematria. Es ging viel eher um die kunstvolle Angabe der Zahl der Knechte, die man hinter dem Namen Eliesers verborgen sah."

www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/zahlensymbolik.htm
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 14:56 #48

@Tuisto,

Das Datum sagt uns nichts? Nein?

Oh doch, das Datum sagt uns ganz Erstaunliches! Es beweist erneut, dass Nostradamus genau wie Trithemius den gregorianischen Kalender kannten, lange vor seiner Einführung!

Der 10.2.-5000 im proletischen JK ist der 1.1.-5000 im proleptischen GK!!!!!

Die Venus - hebräisch Noga - ist der fünfte Planet (Saturn-Jupiter-Mars-Sonne-Venus).
Ihr Tag ist der Freitag. Das Jahr - 5000 begann an einem Freitag mit Vollmond!

Dies ist in der Tat interessant!

Bestärkt es doch meine Vermutung, dass deren Schriften jünger sind, als angegeben!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 19:47 #49

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Natürlich, das war wahrscheinlich noch nicht die letzte Ausdeutung!


Wenn ich weiß, daß ich bei 150 Kg Bankdrücken meine physische Grenze erreicht habe, dann
versuche ich mich nicht an 200 Kg. Dann steht erstmal das entsprechende Training auf dem Programm. Insofern sind mehrfache Ausdeutungen legitim, aber ein Endresultat werden Sie nicht erzielen, wenn Sie all jene Vierzeiler ignorieren, die die Bedeutung der "anaragonischen Revolution" unmißverständlich erläutern - mal ganz abgesehen von Hildegard von Bingen's Visionen.

Averroes ist für unseren Zusammenhang in der Tat ohne Belang.


Das macht die ganze Angelegenheit umso reizvoller.

Nun, Abano starb leider als Ketzer in der Engelsburg.
Seine Kenntnisse aber hatte er wohl von Albumasar:

de.wikipedia.org/wiki/Albumasar


Wikipedia nutze ich nur, um mir anfängliche Gesamteindrücke zu verschaffen. Bei offenen Fragen greife ich immer auf die Profis zurück - in diesem Fall auf den unschätzbaren Lynn Thorndike.
Bei ihm ist über Pietro d'Abano nichts zu finden, was den Schluß zulassen würde, seine Schriften wären überproportional arabisch beeinflußt. Der Hauptschwerpunkt seiner Übersetzungsarbeit sind aber in jedem Fall die Handschriften von Abraham ibn Ezra.

Kennen Sie übrigens Rabbi Louis Ginzberg's Bände: The Legends of the Jews?
Der ist als Wissenschaftler in der gleichen Kategorie einzuordnen wie Lynn Thorndike:

Unschlagbar!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 19:49 #50

Bestärkt es doch meine Vermutung, dass deren Schriften jünger sind, als angegeben!


Oder der GK ist älter als angegeben.
Nach meinen Berechnungen sollte er um 1248 entworfen und um 1258 im Geheimen fixiert worden sein. Die Kalenderkommission verwendet eine tropische Jahreslänge von 365,2425 Tagen, die bereits um 1252 von gelehrten Juden um Jehuda Ben Mose in den alfonsinischen Tafeln angegeben wurde. Die aktuellen Messungen um 1580 ergaben jedoch einen Wert von ca. 365,2422 Tagen, Warum wurde dieser aktuelle Wert nicht überommen, obwohl man bis heute scheinheilig so tut, als wäre das der Fall gewesen, was übrigens die Protestanten, die diesen Wert mit ermittelt hatten, damals so richtig in Rage brachte.

Der Grund liegt eindeutig darin, dass der GK eben 1258 und nicht 1582 verabschiedet wurde.
Vielleicht stecken darin ja auch die 297 Jahre, die Illig vermisst?
de.wikipedia.org/wiki/Tropisches_Jahr

Kennen Sie übrigens Rabbi Louis Ginzberg's Bände: The Legends of the Jews?
Der ist als Wissenschaftler in der gleichen Kategorie einzuordnen wie Lynn Thorndike:


Kenne ich leider nicht, werde ich mir aber gerne besorgen. Existiert eine Internetausgabe?

Natürlich dient Wiki immer nur dem ersten schnellen Überblick.

Aber Sie weichen den Tatsachen aus.
Nostradamus rechnet wie bewiesen eindeutig ab dem 10.2./1.1.-5000.
Hierzu erwarte ich Ihren Kommentar!

Da die Planeten rückläufig-vorläufig sind, gilt:
Venus: 31.12.-5999 bis 1.1.-5000
Saturn: 31.12.-4999 bis 1.1.-4000
Sonne bis 1.1.-3000
Mond bis 1.1.-2000
Mars bis 1.1.-1000
Merkur bis 1.1.0
Jupiter bis 1000
Venus bis 2000
Saturn: ab 2001

Warum beginnt Nostradamus mit der Venus?
Weil ihr in der Kabbbala wie in den Geheimlehren die höchste Priorität zukommt, denn sie ist mythologisch EVA, unsere (gefallene) Urmutter.

Ich denke es macht Sinn, dort nachzuhaken, wo wir sicher wissen, dass die Kabbalisten in der Tradition der originalen Lehren und Überlieferungen stehen:

www.chabad.org/library/article_cdo/aid/3...-and-Sitra-Achra.htm

The Key to Kabbalah
By Nissan Dovid Dubov

Kelipot and Sitra Achra

Kabbalah further delineates two distinct types of Kelipah: Kelipat Nogah—literally Kelipah that can be illuminated, and Shalosh Kelipot Hatmayot—“three totally impure Kelipot.” Kelipat Nogah can be uplifted and refined, while the only form of reformation or redemption for the three impure Kelipot is their destruction.

In the chariot (= tetragonique, Tuisto) of the prophet Ezekiel, the three unclean Klipot are called “whirlwind,” “great cloud,” and a “blazing fire,” while Kelipot Nogah is described as the “translucence [nogah] around it.” From the three impure Kelipot flow and derive the souls of all living creatures that are not kosher as well as the existence of all forbidden food in the vegetable kingdom, such as Orlah (the first three year’s fruit of a tree). The existence and vitality of all actions, utterances, and thoughts pertaining to the 365 negative commandments and their offshoots also flows from these Kelipot. Everything in the realm of holiness has its opposite in the realm of the profane. Similarly, everything in the physical world has its spiritual counterpart from which it derives its existence and vitality. The Nefesh HaBehamit of the Jew, the souls of the kosher creatures, and the existence and vitality of the entire inanimate and entire vegetable world permissible for consumption, and the existence and vitality of every act, utterance, and thought in mundane matters that contain no forbidden aspect, whether performed for the sake of Heaven or not, all stem from Kelipat Nogah.

G-d created “one thing opposite the other.” A Jew is composite of two distinct souls. His Nefesh Elokit, which is comprised of ten soul powers whose source is in the supernal Sefirot, is juxtaposed with the Nefesh HaBehamit, also possessing ten soul powers. The soul powers of the Nefesh Elokit strive for Kedushah and the soul powers of the Nefesh HaBehamit long for Kelipah. These two souls vie for control of a person’s thoughts, speech, and action, which are often referred to as “garments” of the soul. A person is constantly faced with a choice to either flood the soul garments with Kedushah or garments of Kelipah. If a person allows the Nefesh HaBehamit control of the mind, then the soul garments may be contaminated by the impurities of the animal drive. These impurities are vain and ruin the spirit."

Ich hoffe, man versteht nicht nur Bahnhof.

Angels and Mazalot (Engel und Konstellationenen):
www.chabad.org/library/article_cdo/aid/3...gels-and-Mazalot.htm

In order of their distance from Earth, the planets are; Saturn, Jupiter, Mars, Sun, Venus, Mercury, Moon. Saturn is furthest from the earth and the moon the closest. In Genesis it states that the creation of the stars and the planets were on the fourth day of creation. Counting from Sunday, this means they were made on Wednesday. In Biblical reckoning, night always precedes the day. Therefore the planets were placed in position on the eve of the fourth day, i.e. on Tuesday night.

They were placed one at a time, an hour apart in order of their distance from the earth. Thus in the first hour 6 p.m., Saturn was placed in position. In the second hour, 7 p.m., Jupiter was placed in position; Mars 8 p.m., Sun 9 p.m., Venus 10 p.m., Mercury 11 p.m., Moon 12 p.m. Each planet then dominated the hour in which it was positioned. After the first seven hours, their dominance began a new cycle, with the planets in the same order. This seven hour cycle continues through the week, and it is the same every week. One immediately notices following this order that the first hour of each evening is dominated by a different planet. Sunday-Mercury, Monday-Jupiter, Tuesday-Venus, Wednesday-Saturn, Thursday- Sun, Friday-Moon, Saturday-Mars. So too the first hour of each day is dominated by each planet as follows; Sunday- Sun, Monday-Moon, Tuesday-Mars, Wednesday-Mercury, Thursday-Jupiter, Friday-Venus, Saturday-Saturn. We see clearly that the name of each day is associated with the planet that dominates its first hour in the morning. Sunday is dominated by the Sun, Monday (Moon day) by the Moon, Tuesday (Mardi – Mars day) by Mars, Wednesday (Mercredi – Mercury’s day) by Mercury, Thursday (Jeudi – Jupiters day) by Jupiter, Friday (Vendredi – Venus’s day) by Venus and Saturday by Saturn. In Hebrew Saturn is called Shabbatai after the word Shabbat.

The ultimate refining of the world will take place in the days of Mashiach and thereafter in the time of Resurrection in which G-d “will remove the spirit of impurity from the world.” In that era, all Kelipot will be removed and the Divine service will be elevated ad infintum in the realm of Kedushah. That period is often referred to as Shabbat, the day of rest. According to Jewish law, one may eat only that which is prepared before Shabbat, and one is forbidden food that was prepared on the day of rest. The time of Mashiach and beyond is comparable to Shabbat, and therefore at present, we are living in the “weekday.” Now is the time that we should be preparing for the ultimate Shabbat, when the work of today—our building of a dwelling place for the Divine in this world—will be enjoyed.

Nogah schreibt sich übrigens NGH = 50-3-5 oder 58, wie Noach, der die alte Welt überlebt: Nogah = Noach.
Man kann es auch mit VAV=6 schreiben, dann kommt man zu folgenden Schlüssen:
www.psyche.com/psyche/lex/sy/nogah.html

Nogah ist männlich Luzifer, ursprünglich jedoch androgyn wie Adam Kadmon.
Die Venus hat 4 x 146 = 584 Tage synodische Umlaufzeit. Als Zoe ist sie das Spiegelbild von 73, nämlich 37.

NOGAH:King David’s son Nogah was born inJerusalem. (1 Chronicles 3:5-7; 14:3-6)
(1 Chronicles 3:7 NSB)Nogah, Nepheg, Japhia,
(1 Chronicles 14:6 NSB)Nogah, Nepheg, Japhia,
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 22:37 #51

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Kenne ich leider nicht, werde ich mir aber gerne besorgen. Existiert eine Internetausgabe?


Muß man aber unbedingt kennen, wenn man die Spuren der "septem secundeis" zurück verfolgen will. Insbesondere Band V! Internet-Ausgabe gibt es nicht, aber die Möglichkeit der Fernleihe!

Aber Sie weichen den Tatsachen aus.
Nostradamus rechnet wie bewiesen eindeutig ab dem 10.2./1.1.-5000.
Hierzu erwarte ich Ihren Kommentar!

Da die Planeten rückläufig-vorläufig sind, gilt:
Venus: 31.12.-5999 bis 1.1.-5000
Saturn: 31.12.-4999 bis 1.1.-4000
Sonne bis 1.1.-3000
Mond bis 1.1.-2000
Mars bis 1.1.-1000
Merkur bis 1.1.0
Jupiter bis 1000
Venus bis 2000
Saturn: ab 2001

Warum beginnt Nostradamus mit der Venus?
Weil ihr in der Kabbbala wie in den Geheimlehren die höchste Priorität zukommt, denn sie ist mythologisch EVA, unsere (gefallene) Urmutter.

Ich denke es macht Sinn, dort nachzuhaken, wo wir sicher wissen, dass sie in der Tradition der Origninale stehen:

www.chabad.org/library/article_cdo/aid/3...-and-Sitra-Achra.htm


Sie haben erstmal nur ein Postulat zur Diskussion gestellt (wie so oft), das im Kern die folgenden Thesen beinhaltet:

1. Nostradamus' Millenienrechnung begänne mit -5000,
2. daß Nostradamus' "septem secundeis" einem 1000-Jahresrythmus folgen.

Damit kann ich aber nichts anfangen! Nach all dem was wir hier durchgehechelt haben, bin ich doch einigermaßen überrascht.

Ist das der User "Tuisto", der das geschrieben hat?


Oder ein Chabad-Lubawitsch-Guru? Der kriegt von mir keine Antwort - der kriegt gar nichts von mir! Ich habe doch sehr klar zu verstehen gegeben, was ich von dieser Endzeit-Messias-Mischpoke halte, oder?
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 23:08 #52

Ich bitte Sie: Ich verweise auf kabbalistische Texte, die die Ursprungsgedanken der Kabbalisten seit dem 13. Jahrhundert richtig wiedergeben. Ich selbst bin völlig unabhängig.
Chabad hat sich hier neben Bnei Baruch oder Weinreb und einigen anderen sehr positiv hervorgetan. Ansonsten hat jeder Gläubige das Recht (und die Pflicht) an die jederzeitige Ankunft des Messias zu glauben und darauf vorbereitet zu sein. Das nimmt doch auch keiner den Kirchen, Muslims, Hindus oder Buddhisten.
Ich sagte bereits und ich wiederhole es gerne: ich bin vollkommen areligiös.
Mich interessiert aber die Gedankenwelt jener, die die Welt damit beweg(t)en.
Folglich lese und zitiere ich sie auch.


Nur, was sagen Sie da im Weiteren?
Nostradmaus würde nicht von 7 oder 8 Millenien sprechen?
Sorry, haben wir 2 verschiedene Ausgaben?

Die septem secundeis haben verschiedene Herrschaftsdauern.
Gerne zähle ich nochmals auf:
1000 Jahre,
792 Jahre
354,333 Jahre
333,333 Jahre für die auf 6 reduzierten secundeis
286.75 Jahre lt. Lilly
285,71 Jahre lt. (hab ich gerade vergessen)
72 Jahre

Wer weiß, vielleicht existieren noch mehr Varianten? Man muss dieser Tatsache ins Auge sehen.

Die mathematische Beweisführung anhand der Angaben von Nostradamus ist definitiv evident.
1732 - 6732 = -5000.
Er spricht vom 7. und vom 8. Millenium. Beide sind identisch, weil er einmal von -5000 und das andere Mal von -4000 aus rechnet.

Damit kann man sehr viel anfangen. Zum Beispiel erkennt man daran sofort, dass unsere Geschichte korrumpiert wurde und die gelehrte Chronologie nebst Ereignissen bis ins 16. Jahrhundert hinein höchst fragwürdig ist.

Was Sie partout nicht verstehen und nicht nachrechnen wollen, ist die Tatsache, dass eben nicht auf die Jahre 2242/3797 abgestimmt wurde, sondern immer nur auf 2000 und 2016 bis 2018.
Das ist für jeden in der prophetisch-klakulierenden Kabbala Unterrichteten ganz einfach Fakt.
Ebenso ist sichtbar, dass Nostradmaus Teil dieses Manövers war.

Desweiteren bergen die Endzeitberechnungen 2016 bis 2018 auch ein enormes Gefahrenpotential.
Es ist besser, man versteht, dass es um diese Zeit geht.

Natürlich muss in diesen Jahren nichts passieren. Es ist ja nur eine Hochrechnung aus der Renaissancezeit. Es könnte aber sein, dass manche wollen, dass etwas passiert. Das wäre dann möglicherweise ein Problem. Diejenigen, die das Problem dann haben, wissen gleichwohl immer noch nicht, warum sie es haben. Weil ihr Blick in falsche Richtungen schweift(e).

Unabhängig davon ist es natürlich wichtig, nach den weiteren Quellen für diese kalkulierten Prophezeiungen zu suchen.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 14 Aug 2011 23:28 #53

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Die septem secundeis haben verschiedene Herrschaftsdauern.
Gerne zähle ich nochmals auf:
1000 Jahre,


Damit haben Sie ja Ihren Fahrplan festgelegt. Definieren Sie alle Textpassagen der Episteln und Vierzeiler secundeischen Charakters nach dem 1000er-Schema.
Am besten unter Zuhilfenahme der unsäglichen FOX-Tabelle! Aber das ist bei weitem harmloser als sich in die Obhut von politischen Brandstiftern und Rassisten zu begeben!

Ich mache mich derweil in die Bibliotheksarchive auf und erfreue mich an altehrwürdigen Handschriften.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 15 Aug 2011 01:25 #54

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Chabad hat sich hier neben Bnei Baruch oder Weinreb und einigen anderen sehr positiv hervorgetan.


Entweder habe ich es hier mit einem Wolf im Schafspelz oder mit einem Milchmädchen zu tun.
Chabad Lubawitsch ausschließlich als unpolitischen Lehrmeister kabbalistischer Traditionen darstellen zu wollen, entspricht systematischer Sektenstrategie, oder aber ist als hoffnungslos naiv zu werten.

In solchen Situationen drängt sich mir immer das Bild des bekifften, weißhäutigen Treadlockträgers im deutschen Großstadtdschungel auf, der ein rot-gelb-grünes T-shirt mit der Aufschrift "Rastafari" trägt. Spricht man ihn an, um etwas über die Rastafari-Bewegung und deren Messias Haile Selassie zu erfahren, so hört man meist: Interessiert mich nicht, ich finde eben die Musik geil!

Die einen finden Rasta-beats geil, die anderen ergötzen sich an der Kabbala.
Aber beides wurzelt in abartigen Auserwähltheits-Ideologien mit hegemonialen, politischen Machtansprüchen, die nur mit militärischer Gewalt und Hekatomben von Toten zu erobern sind. Das nicht wahrhaben zu wollen, entspricht exakt dem, was man zu Recht als "geistige Verelendung des Westens" anprangert.

Gegenmittel: Politische Bildung!
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 15 Aug 2011 11:02 #55

Ich kenne diese Petition.

Das spielt alles keine Rolle, die Führer der Menschen sind eh verrückt, wie Nostradamus sagt und was jeder gesunde Menschenverstand erkennen sollte. Deshalb mögen ja die Muselmanen den großen spanischen Philosophen Averroes nicht.

Im Übrigen müssen wir Deutschen uns nicht beklagen. Unsere Väter und Großväter haben schon ihre unglückliche Rolle in diesem elenden Spiel gespielt.

Wenn Sie sich vor der Kabbala fürchten und diese nicht studieren, können Sie die alten Schriften nicht wirklich entschlüsseln, geschweige denn richtig verstehen.

Zu den 5000 Jahren.
Nostradamus schrieb gegen Ende des Briefes an Henri II:

"Dass alle diese Visisonen sehr genau mit der Heiligen Schrift und den sichtbaren himmlischen Dingen abgestimmt sind, das läßt sich erkennen an Saturn, Jupiter Mars und an übrigen Konstellationen."

Von Saturn bis Mars herrschen 5 Geister, das sind biblisch gerechnet 5 Millenien bis Christus.

"Doch zur Vollmondzeit wird es stattfinden und eingesehen werden. Und die Zusammenhänge werden auf der ganzen Erde vestanden werden, mein Sohn."

Das war der 7.4.0/5.4.0 oder allgemein der 7.4. respektive 5.4.

Der dritte Abschnitt waren genau 2000 Jahre vom 7.4.0 JK bis zum 5.4.2000 JK, jeweils Vollmond. Der erste und zweite Abschnitt lief von -5199 (7.4. Vollmond) bis zum 7.4.0 (Vollmond) Es kommt bald der Mond, von dem Nostradamus sprach.

1414 ist Adam + 141 =
1555 ist Gott und Adam + 177 (Halbmond) =
1732 ist der auferstandene Christus

Dazwischen liegen 318 Jahre x Pi = 999 Jahre.

Er zählt von 1000 (Gott-QRST) an 555 Jahre hinzu (Adam) und dann 444 Jahre (der halbe Jesous-Christus, denn er kommt zweimal bis er die 888 vollendet)und landet folglich 1999.

Diese Zahl 1999 nannte er auch in seinem Vers X/72 = 2017, der auch 10 Regentschaften zu 72 = 720 Jahre der septem secundeis wiedergeben könnte. Der siebte Monat kann auch der 7. Regent sein, Saturn oder Sonne, nach der das Saturnzeitalter erneut anbricht.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 15 Aug 2011 23:16 #56

Viele vertreten die Ansicht, dass das Jahr der Supernova 1604 der eigentliche kosmisch indizierte Beginn der Neuzeit war. Kepler sprach von Reformation.

Wir haben hier kürzlich über den Beitrag zur Staatssymbolik der USA diskutiert, der von der gut begründeten Annahme ausging, dass die Supernova im Ophiuchus zu deren Symbol wurde.

Bis heute wird kontrovers diskutiert, ob zu dieser Zeit nicht auch bei uns noch nach Mondjahren gerechnet wurde und die Umstellung auf Sonnenjahre erst um 1700 erfolgte.

Hierbei ist nun die Tatsache von Interesse, dass das postulierte keplersche "Mond"jahr 1604 (von 0 AD an gerechnet) dem nostradamischen "Sonnen"jahr 1555 entspricht.

Der erste Nachweis der Supernova erfolgte am 9./10.Oktober 1604. Das entspricht dem 1.1.1555 im islamischen Kalender, dessen Epoche auf den 15./16. Juli im JK fiel.

Analog gerechnet: 1.1.1604 Islam = 9.10.2177 JK = 7 x 311, während 1555 = 5 x 311 ist.
Kabbalistisch kann man 2177 in 2 x 177 = 354, das Mondjahr, zerlegen.

Ein weiterer Zusammenhang besteht zwischen:
-4713 Scaliger Sonnenjahr = 5500 islamisch vor der Zeitrechnung
-5500 Beginn Anno Mundi Africanus

-3950/-3949 Anno Mundi Scaliger/Calvisius = 4713 islamisch vor der Zeitrechnung

Übrigens hat auch der große Kabbalist Newton die Zahl 1260 für den Weltuntergang gekannt.
Er setzte die 1260 Jahre nach 800 von Karl dem Großen, eigentlich 801, denn der Krönungstag 25.12.800 war damals der 1.1.801.
1260 + 801 = 2061, eine Permutation von 2016 wie 1260 auch.
1260 war ja auch das Datum von Jopachim von Fiore, dem Liebling unseres aktuellen Papstes.
www.welt.de/wissenschaft/article956955/I...uer_2060_voraus.html
translate.google.de/translate?hl=de&lang...cording-to-newton.do

2060 A.D.Main article: Isaac Newton's occult studies
Over the years, a large amount of media attention and public interest has circulated regarding largely unknown and unpublished documents, evidently written by Isaac Newton, that indicate he believed the world could end in 2060 AD. (Newton also had many other possible dates e.g. 2034)[10] The juxtaposition of Newton, popularly seen by some as the embodiment of scientific rationality, with a seemingly irrational prediction of the "end of the world" would invariably lend itself to cultural sensationalism.

To understand the reasoning behind the 2060 prediction, an understanding of Newton's theological beliefs should be taken into account, particularly his nontrinitarian beliefs and those negative views he held about the Papacy. Both of these lay essential to his calculations, which are themselves based upon specific chronological dates which he believed had already transpired and had been prophesied within Revelation and Daniel, books within the Christian Bible.

Despite the dramatic nature of a prediction of the end of the world, Newton may not have been referring to the 2060 date as a destructive act resulting in the annihilation of the earth and its inhabitants, but rather one in which he believed the world was to be replaced with a new one based upon a transition to an era of divinely inspired peace. In Christian theology, this concept is often referred to as The Second Coming of Jesus Christ and the establishment of Paradise by The Kingdom of God on Earth.[10] In Judaism it is often referred to as the Messianic era or the "Yamei Moshiach" (Days of the Messiah).
en.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton%27s_religious_views

Ich befinde mich also in allerbester politischer Gesellschaft, zumal ich völlig unabhängig von Newton ebenfalls den 3.4.33 JK als Kreuzigungsdatum errechnet habe. (Jedes andere Datum ist übrigens definitiv auszuschließen)

Das Prinzip von Newtons Berechnungen ist folgendermaßen zu verstehen:

800 = 0 AD wird Karl der Große zum INRI = Christlich-Römischer-Jüdischer Kaiser in der Nachfolge König Davids.

Er gründet das römische Reich neu. 44 Jahre zuvor wurde der julianische Kalender eingeführt. Das war 756 AD = -44.

800 + 1260 = 2060
756 + 1260 = 2016.

"His scientific fame notwithstanding, Newton's studies of the Bible and of the early Church Fathers were also noteworthy. Newton wrote works on textual criticism, most notably An Historical Account of Two Notable Corruptions of Scripture. He also placed the crucifixion of Jesus Christ at 3 April, AD 33, which agrees with one traditionally accepted date.[71] He also tried, unsuccessfully, to find hidden messages within the Bible."
en.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton#Religious_views
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Aw: De septem secundeis, Teil II 16 Aug 2011 09:30 #57

Natürlich machen sich auch andere Wissenschaftler Gedanken über die Beziehungen zwischen Mond- und Sonnenkalendern und den verschiedenen Epochen.

So gibt es einen stringenten Zusammenhang zwischen den Zahlen 47, 19, 12, 72 und 1410 (= Nostradamus)in Bezug auf den islamischen Kalender, den Jüdischen und Nabonassar - 747:

"The Moslem calendar consists of years of 12 lunar months. A reform effected by the Prophet Muh.ammad dispenses with attempts at intercalation. The Moslem year is therefore short, only 354 or 355 days, and the calendar runs fast. The Era for the calendar begins on the evening of the Prophet's Flight from Mecca to Medina. That occurred at the time of the first visible crescent of the New Moon, on the first day of the month of Muh.arram, or 16 July 622 AD (Julian reckoning). The "Flight" in Arabic is the H.ijrah, so the Era of the Moslem calendar is called that of the H.ijrah or, in English, the Hegira -- "AH," the Anno Hegirae.

The problem of the Moslem clalendar is then simply to add days to keep it accurate with the moon. This is accomplished with a calendar cycle that adds 11 days every 30 years -- in years 2, 5, 7, 10, 13, 16, 18, 21, 24, 26, and 29. The extra day comes at the end of the calendar year, making the month of Dhuu lH.ijjah 30 days long instead of 29. There are 360 months in the cycle, and 354 days in a common year. The gives 10620 + 11 = 10631 days for the cycle, or an average of 29.53055556 days for the month. That will be off a day against the mean synodic month (29.530588) every 2568.5 (Moslem) years, or just slightly less accurate for the moon than the Gregorian calendar is for the sun (off a day in 3320 years).

Since the Jewish calendar adds a month every two or three years, the correspondence between Jewish and Moslem months shifts at those times. Muh.arram of year 1 of the Hegira Era corresponded to Abh in the Jewish calendar. Muh.arram moves entirely around through the seasons and returns to being Abh in 32 or 33 years. If we ask how long it would take for the 19 year Jewish cycle and the 30 year Moslem cycle to commensurate, this turns out to be 1368 solar (Jewish) or 1410 Moslem years. The following table shows how these numbers break down into prime (or small multiples of prime) factors.

235 m x 72 = 16920 m
47 x 5 x 6 x 4 x 3
x 30 y x 12 m
1410 y

The number of months in a 19 year cycle is 235, which is simply 47 times 5. 47 is then the smallest number of Moslem 30 year cycles (360 months) that is commensurate with an integer number of 19 year cycles (72). 47 30-year cycles is 16920 months, or 1410 Moslem years. 16920 months is 72 19-year cycles, or 1368 (72 times 19) Jewish years. In Iran a "solar" Hegira Era is also used, so 1410 lunar Moslem years would equal 1368 solar Iranian Moslem years (at least on the approximation of the 19 year cycle).

1368 is a number that turns out to have a curious property. 1368 years before 622 AD puts us in 747 BC, the first year of the Era of Nabonassar. An interesting coincidence. The year 1 AH is thus the year 1369 AN. The full Jewish/Moslem cycle brings us from 622 AD down into our own time: 622 plus 1368 is 1990. The year 1990 thus corresponds to 1411 AH and to 2737 (1368 x 2 + 1) AN. This may be of no practical importance, but it is a curiosity of history that the Era of a Babylonian King, as used by a Greco-Roman astronomer with the Egyptian calendar, fits in with the Era of the Moslem calendar on the basis of a cycle generated by the interaction of the Moslem calendar 30 year cycle and the Babylonian 19 year cycle as used by the Jewish calendar. Since the chronology of ancient history is based on the Era of Nabonassar in Ptolemy's Canon of Kings anyway, it makes one wonder if the Era of Nabonassar should be used as the proper, neutral Common Era between the religions of Judaism, Christianity, and Islam."

www.friesian.com/calendar.htm#nabo

Übrigens setzte auch Newton auf -4000 für Anno Mundi.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 16 Aug 2011 17:19 #58

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Ich kenne diese Petition.


Dachte ich mir schon...

Im Übrigen müssen wir Deutschen uns nicht beklagen. Unsere Väter und Großväter haben schon ihre unglückliche Rolle in diesem elenden Spiel gespielt.


Wer zieht sich denn heute noch die verrotteten Schuhe der Väter und Großväter an. Diese Generationen sind in spätestens 10 Jahren ausgestorben und vergessen - Staub und Schatten!

Wenn Sie sich vor der Kabbala fürchten und diese nicht studieren,


Stimmt vor der Kabbala sollte man Angst haben. Sie führen hier nämlich vorbildlichst deren Beliebigkeit vor. Diese kann aber dazu fühten, daß man unversehens zu tief in den Hades seiner eigenen Hirnwindungen abgleitet. Wer davor keine Angst hat muß ein Vollpfosten sein.

Ansonsten wünsche ich allen noch ein nettes Plauschen.
Ich melde mich wieder, wenn Hänsel und Gretel ihr Geschichtsbuch veröffentlicht haben.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 16 Aug 2011 18:28 #59

die kabbala soll kunsttexte mit wirklichkeit aufladen
an die stelle von wirklichkeit treten banale konstrukte
forschung wird durch lächerliche geheimniskrämerei ersetzt

sie ist eine etappe der vollendung traditionsloser verblödung
werkzeug in den händen feudal - faschistoider neurotiker
die das wissen der welt zu ihrem eigentum umgestalten

ohne einen funken verantwortung im leib
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Aw: De septem secundeis, Teil II 16 Aug 2011 18:58 #60

Zu Chabad: Ich habe mit dieser Strömung nicht das Geringste zu tun und zitiere daher gern die Ansicht des Gaon von Wilna aus Wiki:

Der Gaon war ein vehementer Verfechter der orthodoxen Lehre, die der wortgetreuen, rationalen Auslegung der Tora und der Gesetze der Halacha Vorrang gab. Die neu entstandene Lehre des Chassidismus, der darüber hinaus das Gefühl und die Mystik auf dem Weg zur Erkenntnis bemühte, lehnte er scharf ab (Misnagdim). Er hielt sie für eine libertinistische, pantheistische und dem Tora-Lernen feindliche Strömung und ließ 1772 und 1782 sogar den Bann über die Chassidim aussprechen, dem sich sämtliche litauischen Gemeinden anschlossen. Versuche von Rabbi Schneor Salman von Ljadi, ihn für eine Diskussionen über die Legitimität der chassidischen Bewegung zu treffen, wies er ab. Darüber hinaus bezeichnete er von chassidischen Rabbinern geschächtetes Fleisch als unkoscher, verbot Ehen zwischen chassidischen Juden und Mitgliedern seiner eigenen Gemeinde und ließ 1794 das Buch Zawaat Ribasch („Testament des Rabbi Israel Baal Schem Tow“, des Begründers des Chassidismus) in Vilnius öffentlich verbrennen. Nach seinem Tod 1797 kam es in Vilnius zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der beiden Richtungen, die in der Einrichtung eigener Gemeinden der Chassidim resultierten.

Der Gaon sah die Naturwissenschaften als unabdingbar für das Verständnis der Tora an. Jegliche Änderung der Halacha, wie sie die Haskala anstrebte, wies er zurück. An der Tora und ihrem Wortlaut dürfe nicht gerüttelt werden."

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer der Tatsache, dass jeder das Recht zur eigenen Interpretation hat. Deshalb interessiere ich mich auch für den Chassidismus und stelle fest, dass dort eben jene prophetischen Konstrukte wie wir sie z.B. von Nostradmus kennen, intensiv diskutiert und mit kabbalistischen Methoden entschlüsselt und erklärt werden.

Wer sich aber nicht gleichzeitig mit Kalendern und Komputistik beschäftigt, wird den Hintergrund sowieso nicht verstehen können. Maimonides Hauptwerk dreht um fast nichts anderes! Die Emendatione von Scaliger, bei dessen Vater Nostradamus doch einige Zeit lebte und gemeinsam forschte, beschreibt auf hunderten Seiten ebenfalls nichts anderes als die verschiedenen Kalendersysteme und deren Epochen. Gleiches gilt für Petavius, seinen Nachfolger.

Als jüdisches Beispiel der Renaissance sei Mordechai Jaffe genannt:
"An seinem Hauptwerk Lewusch Malchut arbeitete Jaffe fast 50 Jahre. Im Vorwort dazu beschreibt er das Werk als "mittleren Weg zwischen zwei Extremen: Karos Bet Josef und auf der anderen Seite dessen Schulchan Aruch und Isserles' Mappa, die beide zu kurz gehalten sind." Das Werk enthält zehn Bände, die Lewuschim ("Bekleidungen") genannt werden. Die ersten fünf befassen sich mit den halachischen Gesetzen in Bet Josef, der sechste mit Raschis Bibelkommentar, der siebente enthält Predigten anlässlich von Hochzeiten und Feiertagen, der achte ist ein Kommentar zum Führer der Unschlüssigen, der neunte kommentiert eine Abhandlung über die Gesetze des jüdischen Kalenders von Maimonides, und der letzte befasst sich mit Menachem Recanatis kabbalistischem Bibelkommentar. Die letzten drei Bände wurden von Jaffe als "rabbinische Amtskleider" bezeichnet, wobei er hinzufügte, dass sie "von jedem Studenten in der entsprechenden Reihenfolge studiert werden sollten: Philosophie, Astronomie und Kabbala." Aus dem Munde einer führenden Persönlichkeit des polnischen und litauischen Judentums im 16. Jahrhunderts bezeugen diese Worte den Einfluss der Renaissance auf damalige jüdische Gelehrte. Jaffe betrachtete die Kabbala als "das krönende Juwel der Spiritualität".

Wer nicht begreifen will, dass auch Scaliger, Nostradamus, Newton u.v.a. selbstverständlich im XK nicht nur in Sonnen- sondern definitiv auch in (islamischen) Mondjahren rechneten, kommt mit der Entschlüsselung nicht weiter.

"„Der Moreh Nebuchim: Ein Buch, mit dessen Lob man nicht aufhören kann."

Ausspruch des Leon da Modena (1571-1648). "Non potest satis laudatur“ "Er kann nicht genügend gelobt werden." Ausspruch des Joseph Scaliger (1540-1609)

Selten sind von einem Buche so starke Wirkungen ausgegangen. wie von dem Moreh. Diese Schrift brachte Aufklärung in die Studierstuben wie in die Gotteshäuser aller Religionen. Trotz verschiedenen Religionsauffassungen haben die arabischen Theologen und Philosophen dem "Führer der Verirrten" ihre Bewunderung gezollt, und an der mohammedanischen Hochschule von Fez wurde ein Jude beauftragt, den Studenten Vorlesungen über den "Moreh" zu halten. Allmählich wird auch die christliche Geisteswelt mit der Philosophie des Maimonides vertraut. Albertus Magnus, der Meister der Theologie aus dem Dominikanerorden, steht stark unter dem Einfluss des Moyses Aegyptius, und noch stärker beeinflusst ist Thomas von Aquino, dessen ganzes theologisches Gebäude auf Maimonides' Ansichten Bezug nimmt.

Eine ganz besondere Beachtung hat Friedrich II., der Hohenstaufe, dem "Führer der Verirrten" geschenkt. Durch jüdische Gelehrte, die er an seinen Hof zog, hat er eine lateinische Übersetzung des „ Moreh" anfertigen lassen. Aber auch von anderen Gelehrten wurden lateinische Übersetzungen des berühmten Werkes angefertigt. Der Moreh Nebuchim erschien unter den verschiedensten Titeln: Doctor perplexorum Demonstrator errantium, Directio dubitantium usw. Im Jahre 1629 hat Johann Buxtorf der Jüngere, der berühmte Hebraist von Basel, eine neue selbständige lateinische Übersetzung angefertigt auf Grund der hebräischen Übersetzung von Samuel ibn Tibbon. Aus dieser lateinischen Übersetzung hat Leibniz den "Führer der Verirrten" kennen gelernt, desgleichen Justus Scaliger, der bekennt, dass Moses Maimonides ein bedeutender Philosoph, Mathematiker und Arzt gewesen ist."

Es bringt auch nichts, ein Begriff wie "anaragonique" auf nur eine Bedeutungsebene reduzieren zu wollen. Wir wissen sicher, dass die kabbalistischen Autoren, zu denen selbstverständlich auch Nostradamus zählt, immer solche Begriffe (teil-)anagrammatisch aufgebaut haben.

Ana-Gramm => Ana-Ragonique, nur zur Info.

www.sibiller.de/anagramme/

Anagramm = Umschreibung bzw. Umstellung

Ana-Ragonique = Umrechnung!

auch Umgarnen.

Es geht um Permutation!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und um Verschlüsselung, wie sie von den alten Astronomen/Astrologen prinzipiell vorgenommen wurde. Ohne Klartext existiert keine Möglichkeit, ein Anagramm sicher zu entschlüsseln. Also muss man immer alle Variationen durchspielen!:

"Anwendung als Verschlüsselungsmethode [Bearbeiten]Anagramme wurden auch in der Wissenschaft benutzt. Hier diente das Anagrammieren nicht als Kunstform sondern zur Verschlüsselung von wichtigen Informationen, die der Öffentlichkeit zunächst noch nicht mitgeteilt werden sollten. Dazu wurde der geheimzuhaltende Klartext anagrammiert, das heißt, seine einzelnen Buchstaben wurden beliebig umgestellt. In der Kryptographie wird dies als Transposition bezeichnet. Eine Möglichkeit ist, die Buchstaben des Klartextes schlicht in alphabetischer Reihenfolge zu sortieren. Der durch Anagrammieren entstandene Geheimtext wurde veröffentlicht.

Anders als bei den üblichen kryptographischen Verfahren bestand der Zweck dieser Art der Verschlüsselung nicht darin, eine Nachricht von einem Sender an einen Empfänger so zu übermitteln, dass dieser sie mit seinem Schlüssel wieder entschlüsseln und lesen konnte, ohne dass dies einem Dritten möglich wäre. Ein Schlüsselaustausch fand nämlich nicht statt. Zweck dieser Verschlüsselung war es vielmehr, zunächst nur den Geheimtext zu veröffentlichen und erst Jahre später den dazugehörigen Klartext publik zu machen. Dann konnte jedermann leicht den Klartext noch einmal anagrammieren und feststellen, dass er den identischen Geheimtext erhielt. Somit war klar, dass der Autor des ursprünglich veröffentlichten Anagramms schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Geheimtextes im Besitz der im Klartext enthaltenen Information war. Diese Vorgehensweise diente dazu, die Priorität von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu sichern und so auch zweifelsfrei beweisen zu können, ohne die wissenschaftliche Aussage selbst frühzeitig offenbaren zu müssen und die eigene Priorität zu gefährden.

Eine Entzifferung, also das Knacken des Geheimtextes, ohne über den Schlüssel zu verfügen, war praktisch nicht möglich. Selbst mit modernen kryptanalytischen Methoden ist das aufgrund der Vielzahl möglicher Anagramme außer in Ausnahmefällen nicht zu schaffen. Das bestätigt auch Bauer in seinem Standardwerk der Kryptographie: „In der Tat zeigt die Erfahrung, bestätigt durch Shannons Theorie, daß es für ein Anagramm keine Unizitätslänge gibt.“[1] Das bedeutet, dass ein durch Anagrammieren erzeugter „Buchstabensack“, sei es die schlichte alphabetische Sortierung oder eine kunstvolle Umstellung, nicht mehr eindeutig in den ursprünglich zugrundeliegenden Text zurückverwandelt werden kann. Diese Unfähigkeit hat nichts mit mangelnder Geschicklichkeit, Zeit oder Rechenkraft zu tun, sondern ist prinzipieller Natur. Zwar kann es gelingen, aus dem Anagramm durch Umstellen der Buchstaben einen anderen Text zu erzeugen. Man kann aber nicht sicher sein, dass dies die einzige und damit die richtige „Lösung“ ist. Beispiel: Das Anagramm AELX kann möglicherweise durch Anagrammieren des Namens AXEL gebildet worden sein, möglicherweise lag ihm aber auch der Name ALEX zugrunde.

Historische Beispiele für Anagramme sind:

Galileo Galilei veröffentlichte seine wissenschaftliche Erkenntnis Cynthiae figuras aemulatur Mater Amorum (deutsch: „Die Mutter der Liebe [gemeint ist der Planet Venus] ahmt die Gestalten der Mondgöttin [also die Mondphasen] nach“), mit der er seine Entdeckung der Phasen der Venus beschrieb, nicht als Klartext in lateinischer Sprache sondern in verschlüsselter Form als Anagramm: HAEC IMMATURA A ME IAM FRUSTRA LEGUNTUR OY.
Ein anderes Anagramm, das Galilei veröffentlichte, lautete SMAISMRMILMEPOETALEVMIBVNENVGTTAVIRAS. Niemand konnte darin einen Sinn entdecken, bis Galilei den Klartext nannte: Altissimvm planetam tergeminvm observavi (deutsch: „Ich beobachtete den höchsten Planeten [Saturn] in dreigestaltiger Form“). Er beschrieb damit seine Beobachtung der Saturnringe, die er irrtümlich für zwei Objekte links und rechts der Saturnkugel gehalten hatte.
Christiaan Huygens beschrieb 45 Jahre später die Saturnringe korrekt und zwar ebenfalls in Form eines Anagramms, bei dem er statt des ursprünglichen Satzes Annulo cingitur, tenui plano, nusquam cohaerente, ad eclipticam inclinato (deutsch: „Er ist von einem Ring umgeben, welcher dünn und flach ist, nirgends mit ihm zusammenhängt und gegen die Ekliptik geneigt ist“) nur die sortierte Buchstabenreihe veröffentlichte: AAAAAAA CCCCC D EEEEE G H IIIIIII LLLL MM NNNNNNNNN OOOO PP Q RR S TTTTT UUUUU.
Auch Robert Hooke veröffentlichte sein später nach ihm benanntes Hookesches Gesetz, die Elementargleichung der Elastizitätslehre, auf diese Weise. Statt des Klartextes Ut tensio sic vis (deutsch: „Wie die Dehnung, so die Kraft“) gab er zunächst nur preis: CEIIINOSSSTTUV.[2]
Am Ende von Carl Gustav Jungs Septem Sermones Ad Mortuos steht ANAGRAMMA: NAHTRIHECCUNDE GAHINNEVERAHTUNIN ZEHGESSURKLACH ZUNNUS. Dieses Anagramm ist bis heute ungelöst; auf Webseiten findet man verschiedene Hinweise und Lösungsversuche. Eine mögliche Lösung ist: CARL GUSTAV IUNG, IN KUESNACH, IAHR NEUNZEHNHUNDERTSECHZEHN."

de.wikipedia.org/wiki/Anagramm

Stimmt vor der Kabbala sollte man Angst haben. Sie führen hier nämlich vorbildlichst deren Beliebigkeit vor. Diese kann aber dazu fühten, daß man unversehens zu tief in den Hades seiner eigenen Hirnwindungen abgleitet. Wer davor keine Angst hat muß ein Vollpfosten sein.


Dummerweise waren fast alle großen Entdecker, Künstler und Erfinder der letzten Jahrhunderte nachweislich in der einen oder anderen Form mit kabbalistischen und heuristischen Methoden während ihrer Ausbildung konfrontiert oder interessierten sich dafür. Dabei geht es um die Methodik der Permutation von Zahlen, Zeichen, Wörtern und Ideen, völlig losgelöst von persönlichen religiösen, ethischen oder moralischen Überzeugungen.

de.wikipedia.org/wiki/Heuristik

Man beachte Leibniz characteristica universalis.

Wer nicht in das Denken und die Wahrnehmung des 16. und 17. Jahrhunderts eintreten will, wird sowieso nicht eingelassen. Der kabbalistische Esel Pegasus, auf dem Dekanstuhl sitzend, von Apoll beschützt und nur ehrfurchtsvoll mit "Eure erhabene Spektabilität" angeredet, sähe so etwas niemals vor und würde den Zutritt verwehren.
Letzte Änderung: von Ron++.
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