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Aw: De septem secundeis ... 15 Jul 2011 21:34 #301

@UlrichM,

Beweise oder Nachweise liefern, Ingwer... aber dieses Spielchen hatten wir doch schon ein paar Male. Wozu also Zeit verplempern?

Da muss man sich eben mit "Unserer Dame" beschäftigen! Beschäftigen kommt übrigens von "Schaft"

Selbst W. Zannoth zeigt dies auf seiner Seite! Das wusste ich schon längst.

Der Link zu Zannoth kam doch von Ihnen! Lesen Sie dessen Beiträge nicht?

Das zeigt mir, dass Sie nicht unbedingt gute Absichten hegen und warum sie hier im Forum sind!
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Aw: De septem secundeis ... 15 Jul 2011 21:44 #302

  • UlrichM
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@ Ingwer

Mir zeigt diese Antwort auf einfache Fragen, dass Sie nicht einen Deut selbstständig dazu in der Lage sind, behauptetes zu argumentieren, geschweige denn, Nachweise oder Beweise zu liefern. Mit Zannoth zu kommen ist nichts weiter als ein kindisches Ablenkungsmanöver.

Wer also hat wann verändert, dazugemacht oder manipuliert? Aber bitte nicht im Oberschülerniveau sondern fundiert und nachprüfbar!
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 13:02 #303

@ UlrichM
haben Sie mal ein kurze Zusammenfassung Ihrer Theorie?
Mir fehlt mittlerweile der Zusammenhang.
Ihre Links hatte ich nicht studiert. Sehen sie es mir nach.
Aber ich bin damit nicht allein, und denke es wäre nett, wenn Sie mal einen Abriss Ihrer Erkenntnisse liefern würden.
So das möglich ist.
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 13:13 #304

  • UlrichM
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@ Ron

Der Aufhänger dieser Debatte sind die "septem secundeis" von Johannes Trithemius.
Diese wiederum spielen eine zentrale Rolle in der Beantwortung der Frage, ob die Nostradamschen Prophezeiungen datierbar überliefert wurden.
Zu diesem Thema habe ich 2004 ein Buch publiziert, das Sie heute als Ebook lesen können.
Dort finden Sie alles vor, um dieser Debatte folgen zu können.

Die verlorene Welt der Planetenengel
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 13:19 #305

Wie das denn? Den Begriff "anaragonisch" werden Sie in keinem etymologischen Wörterbuch welcher Sprache auch immer auffinden - und schon gar nicht als astrologischen Fachbegriff. Dieser erklärt sich ausschliesslich in einem geschlossenen inhaltlichen Kontext, der wiederum ebenfalls nur zugänglich ist, wenn man die entsprechenden Parameter kennt und diesen folgt.


Selbst der von Ihnen zitierte Roesch schreibt auf S. 171:
"dass vermöge einer anaragonischen, d.h. "zurückgehenden" Umwälzung...
Aus dem Kontext heraus ergibt sich auch für mich völlig logisch diese Interpretation.

Als Wort rückwärts gelesen haben wir: Nogar-Ana und das ist die Jahres (=ana) Schlange Nagar, die sich in den Schwanz beißt, ähnlich der Uroboros Schlange.
www.sgipt.org/galerie/tier/schlang/urob0.htm

Das hört sich ja fast so an, als hätte Nostradamus seinen Todeszeitpunkt nach kabbalistischen Kritreien festgelegt. Und just zu diesem Zeitpunkt hat er sich dann vom Acker gemacht? Indiskutabel...! Und darüber hinaus hat er uns sein Werk mit weltliterarischer Bedeutung vermacht, an dem sich schon zig Generationen die Zähne ausbeissen. Der Mann muss echt Klasse gehabt haben!


Ich würde sagen, dass niemand seinen Todeszeitpunkt in einem makabren Schreiben verfasst, es sei denn, er ist ein Selbstmörder oder jemand, der zum Selbstmord aufgefordert wird.
Das ist bei "satanischen" bzw. verbotenen magischen Riten, auf die sich Nostradamus explizit bezog, denn er verbrannte danach diese Bücher, gut möglich.

Das Todesdatum ist eindeutig kabbbalistisch.
Entweder starb Nostraddamus nicht an diesem Tag und es wurde einfach nur literarisch behauptet, was am wahrscheinlichsten ist oder er beging Selbstmord. Zugegeben: Das hätte auch Klasse!

Zu den Scaligers:
Zumindest Justus Scaliger ist immer noch in allen Chronologien immanent präsent, auch wenn ihn viele nicht mehr kennen. Von ihm stammt angeblich das Julianische Datum 1.1.4713 BC = Tag 0 und die Julinaische Periode von 7980 Jahren. Sie ist heute noch Grundlage jeder astronomischen und chronoolgischen Zählung!

Es steht außer Frage, dass Nostradamus diese Zahl 4713 zuhauf in seinen Centurien wie auch in der seinen Briefe bzw. deren inneren Struktur genannt und permutiert hat. Mir geht es in diesem Zusammenhang auch nicht um Prophezeiungen, sondern um kabbalistisch berechnete Konstruktionen der Zukunft. In diesem Punkt hat Nolan ganz sicher recht, ohne ihn hier über Gebühr erwähnen zu wollen.

nostradamus-prophezeiungen.de/einblicke/4713-alt.html

Dazu ein kurzer Hinweis, weshalb Nostradamus 1056 mit 1506 verdreht:
1056 + 600 = 1656 Sintflut MT statt 2242
1506 des Nostradamus + 600 = 2106, die erwartete Permutation von 2016.
Weiterer Grund: Die erste Tempelzerstörung war -586, das ist 3760 - 586 = 3174 AM.
3174 ist eine Permutation von 4713.

Auch Kubina komt mit ganz anderen Methoden zum Ergebnis 4173, in dem er die Worte des Briefes an Henry zählt:
nostradamus.kubina.at/ENGLISH/3_Brief_H/gliederung-H.html
nostradamus.kubina.at/ENGLISH/3_Brief_H/bibel2.html
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 14:09 #306

Zu Heinrich dem II. zitiere ich zunächst Pfändler:

home.datacomm.ch/jean-claude.pfaendler/d...n/012heinrichii.html

Wir haben demnach den 27.6.1558 als Datum für die letzte, verschollene Buchveröffentlichung zu Lebzeiten von Nostradamus, sowie die anscheinend richtigen Horoskope zum Turnierunfall von Gauricius aus den Jahren 1559/1569 und 1556. Leider weiß ich nicht, wo diese Horoskope abgebildet sind.

Bereits 1556 soll Katharina von Medici über den Vers I/35 mit Nostradamus gesprochen haben.
Dies würde sich auf die Erstveröffentlichung im Jahre 1555 beziehen. Ich frage mich allerdings, woher man wissen will, was die Beiden besprochen haben.

Im Prinzip, und das könnte bedeutsam sein, starb Nostradamus genau 7 Jahre nach dem Turnierunfall am 1.7.1559.

Sein Sterbedatum wollte er dann aber doch auf den Vollmondtag 2.7.1566 gelegt wissen.

Heut haben wir auch wieder Vollmond.

Ansonsten erkenne ich keine kabbalistische Zahlenkonstruktion im Erscheinungsdatum 27.6.1558, außer dass 1558 den 82. Metonzyklus seit dem Jahr 0 abschließt.

Übrigens:
Die erste Ausgabe 1555 hatte 353 Quatrains.
Da er jüdischer Kabbalist war, zählte er noch das Kolel (das Buch als Einheit)oder der Cäsarbrief hinzu, sodaß wir auf 354 kommen, die Engelszeit.
Er wählte den 1. März.
Das hat auch Trithemius gemacht. Denn sein 24.6.354 führte uns bekanntlich zum 24.2.0.
Das römische Jahr endete am 23.2.
In einem Jahr ohne Schaltung war der 24.2 automatisch der 1. März!
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 16:23 #307

Weitere Gründe für die Vertauschung von 1056 zu 1506 durch Nostradamus.

1506 = 2 x 753, womit er auf den erneuten Untergang des römischen Reiches anspielt.
Die jüdischen Kabbalisten aber auch die jüdischen Bibelfreaqus beziehen dies auf die Geschichte von Edom:

www.jewish-history.com/cresson/cresson25.html

Die Spiegelzahl von 1506 ist 6051.
6051 = 3 x 2017, 2017 als Jahreszahl gelesen ist 5777 jüdisch und fällt in der vorherberechneten Zeitrahmen 2016 bis 2018.

Desweiteren ist die Bibelzahl 1056, die über Noahs 600 Jahre zur Sintflut führt, zugleich eine Jesus- und Merkurzahl, denn 1056 : 12 = 88.
1056 : 888 = 44/37 oder 88/74, wobei wir wieder beim XK-Startdatum wären.
Dies belegt erneut, dass alle Historie auf diesen Startpunkt gelegt und von dort aus berechnet wurde.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 17:29 #308

Sie heute als Ebook lesen können

wenn ich es bezahlen muss (auch gern ein weinig mehr) dann möchte ich es in mein Regal stellen können ...
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 19:14 #309

Es ist kostenlos Ron. Du musst nur auf den richtigen Knopf drücken.
Allerdings läuft ein nur gering störender Copyright Hinweis durch den Text.
Das Buch solltest Du auf jeden Fall lesen!
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 20:32 #310

mach ich
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 20:35 #311

  • UlrichM
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@ Tuisto

In einigen sachlichen Fragen werden wir wohl nicht überein kommen, was auch nicht weiter tragisch ist. Als Beispiel sei hier der Begriff "anaragonique" erwähnt. Roesch gibt weder auf Seit 171 noch auf Seite 251 an, weshalb es sich dabei um eine "zurückgehende Umwälzung" handeln soll - er erklärt den Begriff mit keinem Wort.

Ray Nolan's Datierung des Vierzeilers V, 98 hingegen, den Sie als Referenz angaben, bewirkte bei mir noch nicht einmal ein gelangweiltes Gähnen. Denn er begeht dabei den schon fast sträflichen Fehler zu behaupten, dass ein Tierkreiszeichen, in diesem Fall Krebs, rückläufig sein kann. Dies trifft ausschliesslich auf einige Planeten unseres Sonnensystems zu.

Aber Ihre letze Ausführungen geben mir ein besseres Gespür darüber, was Sie eigentlich umtreibt.

Mir geht es in diesem Zusammenhang auch nicht um Prophezeiungen, sondern um kabbalistisch berechnete Konstruktionen der Zukunft.


Das Problem ist dabei aber, welche Fragen dieser umständliche Kabbalismus eigentlich beantworten kann. Was für konkrete Aussagen über die Zukunft bietet dieser denn? Zumal über die Jahre 2016 bis 2018 hinaus!!!
Bei Nostradamus verhält sich alles wesentlich handlicher und konkreter. Ob man seinen Einlassungen Glauben schenkt steht auf einem völlig anderen Blatt geschrieben.


@ Ron
Herunterladen, ausdrucken, binden, ins Regal stellen, fertig ist die Laube!
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 23:13 #312

@UlrichM:
"Denn er begeht dabei den schon fast sträflichen Fehler zu behaupten, dass ein Tierkreiszeichen, in diesem Fall Krebs, rückläufig sein kann."

Die Rückläufigkeit bezieht sich auf den Frühlingspunkt, der kalibriert alle 2160 Jahre in ein anderes Sternzeichen eintritt, hier der Übergang von Krebs zu Zwilling.

Wie erklären Sie sich den Begriff: anaragonique?

Die Aussagen über das Jahr 2018 hinaus besagen, zunächst allgemein gesprochen, dass wir Menschen wieder zunehmend vom Geistigen statt vom Materiellen angezogen werden. Der Prozess verläuft über 125 Stufen oder Korrekturen.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass praktisch alle großen Religionen diesen Umbruchzeitpunkt mit dem Erscheinen eines "Messias" verknüpfen, der natürlich möglichst die eigenen Anliegen fördern soll.

Nostradamus hat nachgewiesenermaßen dort wo er konkret werden musste, nie korrekt prophezeit, obwohl er mit seinem Unsinn reich wurde. Jene Verse, die offensichtlich in die Zukunft gerichtet sind und zugleich wahr sein könnten, sind im Grunde allesamt Umformungen prophetischer, biblisch-jüdischer Überlieferungen, die wesentlich konkreter sind, als Nostradamus selbst zusammengebastelten nächtlichen Schauungen auf dem eisernen Dreifuß.

Als da wären: Daniel, Hesekiel, Apokalypse, Buch Esther und ähnliche Werke.

Wer hat für Nostradamus die wichtigen, örtlich und zeitlich eingrenzbaren Vierzeiler geschrieben? Das waren mit höchster Wahrscheinlichkeit kabbalistische Juden aus Safed.
Was kein Nostradamus Forscher wirklich untersucht, geschweige denn je verstanden hätte, ist die Tatsache, dass dieser Einfluß aus Safed im 16. Jhdt. zu allen Juden in Europa getragen wurde. Außerdem erhielten natürlich die Herrscherhäuser von solchen Schreiben manchmal Kopien oder persönliche Unterweisung durch ihre hochgebildeten Haus- und Hofjuden.

Ich habe im Moment vergessen, wer das war, aber irgendein Nostradamusforscher war der Ansicht, Nostradamus sei auch in Persien gewesen. Das dürfte eher unwahrscheinlich sein, zumal das damals wichtigere Safed schnell übers Mittelmeer erreichbar war. Richtig hingegen ist, dass diese Prophezeiungen aus dem jüdisch-babylonischen (Un-?)Geist und dessen Überlieferungen heraus entstanden.

Noch eine Ergänzung zu 1506 gespiegelt 6051.
6051 - 273 (Die Kabbalazahl) = 5778 Jüd = 2018 AD.

Biblisch richtig: 1056 + 962 = 2018.
Es wurden nur 962 Verse zusammengestellt.

Die 51 wird nicht nur als Zeitzahl verstanden; man betrachtet auch die Trennung in 6000 Jahre und die Zahl 51. Ich habe hier schon des Öfteren erklärt, dass die Kabbalisten die Zahl 222 von den 6000 Jahren abziehen, um zu 5778 Jüd = 2018 AD zu kommen, weil Gott, bevor er sprechend handelte, zuerst sprechen musste, dass er sprechen wollte. In der Bibel steht deshalb: “ Und Gott sprach:...“, das an bestimmten Stellen als VY DBR wiedergegeben wurde. Gematrisch ist das 6+10+4+2+200 = 222.

Die Zahl 51 wird seit längerem auch dahingehend interpretiert, dass Israel zum 51. Staat der USA gemacht werden soll. Aber das ist moderne Spekulation.
politik-news.net/israel-der-51-staat-der-usa/
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis ... 16 Jul 2011 23:58 #313

  • UlrichM
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Tuisto schrieb:

@UlrichM: Wie erklären Sie sich den Begriff: anaragonique?


Ist minutiös in meinem Ebook nachzulesen.

Nostradamus hat nachgewiesenermaßen dort wo er konkret werden musste, nie korrekt prophezeit, obwohl er mit seinem Unsinn reich wurde. Jene Verse, die offensichtlich in die Zukunft gerichtet sind und zugleich wahr sein könnten, stammen im Grunde allesamt aus den biblisch-jüdischen Überlieferungen, die wesentlich konkreter sind, als Nostradamus eigene Schau.


Ich muss Sie mal, da Sie nunmehr Farbe bekennen, an folgende Einlassung Ihrerseits erinnern. Ich frage mich allerdings, wie das mit der obigen einhergehen soll!?

Zweifellos und da bin ich eben auf der Seite von Herrn Maichle. Denn man könnte ja auch auf die Idee kommen, was hier im übrigen für alle möglichen Autoren und Geschichten ständig und gerne getan wird, auch Nostradamus´ Werk im 18. oder gar erst 19. Jahrhundert anzusiedeln. Seine Vierzeiler und Buchausgaben: rückdatierte, perfekt gemachte Fälschungen!

Nun gänzlich auszuschließen ist es mit unseren Methoden bislang leider nicht. Aber es ist eben extrem unwahrscheinlich.

Da war es schon wesentlich einfacher, sämtliche biblischen Prophezeiungen rückwirkend zu schreiben.

Auch CD wird wohl kaum umhinkommen, Nostradamus in das secundeische System einzureihen.
Wenn er das nur für ihn als Geschichtsschreiber, nicht aber als Seher tun will, bitte schön.
Wahrscheinlich bringt er die rund 300 Jahre für England im Hundertjährigen Krieg unter. Und für die eindeutige Prophezeiung von Trithemius bezüglich der Juden für das Ende des 19. Jahrhunderts findet sich sicher auch noch eine passende Synoche.


Wer hat für Nostradamus die wichtigen, örtlich und zeitlich eingrenzbaren Vierzeiler geschrieben? Das waren mit höchster Wahrscheinlichkeit kabbalistische Juden aus Safed.
Was kein Nostradamus Forscher wirklich unterscuht geschweige denn je verstanden hätte, ist die Tatsache, dass dieser Einfluß aus Safed zu allen Juden in Europa getragen wurde.
Außerdem erhielten natürlich die Herrscherhäuser davon Kopien oder persönliche Unterweisung durch ihre hochgebildeten Haus- und Hofjuden.


Juden aus Safed? Weisen aus Safed? Um wen handelt es sich da konkret? Was haben diese an Schriften hinterlassen? Safed, eine Stadt in Nordisrael, die ausgerechnet von Flavius Josephus gegründet wurde? Ein unheiliger Ort noch dazu, da jener ein römischer Kollaborateur. Diese kabbalistischen Autoritäten haben die Vierzeiler geschrieben und Nostradamus hat den Reibach mit diesem Unsinn eingesackt?
Wenn aber diese Prophezeiungen barer Unsinn sein sollen, was ist dann die Kabbalistik? Die schrägste Ausgeburt aus der humanoiden brainbox? Dann stammt also beides aus dem gleichen abgefuckten Sumpf?

Ich habe im Moment vergessen, wer das war, aber irgendein Nostradamusforscher war der Ansicht, Nostradamus sei auch in Persien gewesen.


Es handelt sich dabei um Emir Nosrateddine Ghaffary, schauen Sie mal in meinem Ebook auf S. 13 nach.

Biblisch richtig: 1056 + 962 = 2018.
Es wurden nur 962 Verse zusammengestellt.


Falsch geraten, es waren 942.

Die Zahl 51 wird seit längerem auch dahingehend interpretiert, dass Israel zum 51. Staat der USA gemacht werden soll. Aber das ist moderne Spekulation.
politik-news.net/israel-der-51-staat-der-usa/


Und wenn schon, selbst wenn es so wäre. Zuerst fällt der eine Dominostein und danach der andere, wenn sich die Götter den Menschen zeigen.
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 04:46 #314

  • UlrichM
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Tuisto schrieb:

Die Rückläufigkeit bezieht sich auf den Frühlingspunkt, der kalibriert alle 2160 Jahre in ein anderes Sternzeichen eintritt, hier der Übergang von Krebs zu Zwilling.


Das macht die Sache mit dem Vierzeiler V, 98 auch nicht besser. Aber so ist das eben, wenn man mit FOX-Tabellen rumhantiert, anstatt die astronomischen und! astrologischen Fakten zu ermitteln, um eine unbestechliche Gegenkontrolle zu haben. Entsprechende Anwenderprogramme sind schliesslich für jedermann, jederzeit beziehbar.

Am 21.07.2016 befindet sich der ekliptikale bzw. äquatoriale Frühlingspunkt um 12:00 GMT +1 bei 241° ekliptikaler Länge. Im astronomischen Sinne also im Tierkreizeichen Fische, umgerechnet auf den astrologischen Tierkreis bedeutet dies im Tierkreiszeichen Schütze.
Also denkbar weit entfernt vom Übergang Krebs/Zwillinge. Dieser befindet sich nämlich zwischen 90°00'01" und 90°00'00" ekliptikaler Länge.


Dies mal als exemplarisches Beispiel dafür wie man extreme Pfuscherei widerlegt.

Nachtrag: Hier der Abgleich zwischen Astronomischen Zodiak und Tropischen Tierkreis

Astronomischer Zodiak

Widder 28,8°–53,5°
Stier 53,5°–90,2°
Zwillinge 90,2°–118,1°
Krebs 118,1°–138,2°
Löwe 138,2°–173,9°
Jungfrau 173,9°–218,0°
Waage 218,0°–241,0°
Skorpion 241,0°–247,7°
Schlangenträger 247,7°–266,3°
Schütze 266,3°–299,7°
Steinbock 299,7°–327,6°
Wassermann 327,6°–351,6°
Fische 351,6°–28,8°


Tropischer Tierkreis

Widder 0°–30°
Stier 30°–60°
Zwillinge 60°–90°
Krebs 90°–120°
Löwe 120°–150°
Jungfrau 150°–180°
Waage 180°–210°
Skorpion 210°–240°
Schütze 240°–270°
Steinbock 270°–300°
Wassermann 300°–330°
Fische 330°–360°
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 11:33 #315

Die Rückläufigkeit bezieht sich auf den Frühlingspunkt, der kalibriert alle 2160 Jahre in ein anderes Sternzeichen eintritt, hier der Übergang von Krebs zu Zwilling.


Das macht die Sache mit dem Vierzeiler V, 98 auch nicht besser. Aber so ist das eben, wenn man mit FOX-Tabellen rumhantiert, anstatt die astronomischen und! astrologischen Fakten zu ermitteln, um eine unbestechliche Gegenkontrolle zu haben. Entsprechende Anwenderprogramme sind schliesslich für jedermann, jederzeit beziehbar.

Am 21.07.2016 befindet sich der ekliptikale bzw. äquatoriale Frühlingspunkt um 12:00 GMT +1 bei 241° ekliptikaler Länge. Im astronomischen Sinne also im Tierkreizeichen Fische, umgerechnet auf den astrologischen Tierkreis bedeutet dies im Tierkreiszeichen Schütze.
Also denkbar weit entfernt vom Übergang Krebs/Zwillinge. Dieser befindet sich nämlich zwischen 90°00'01" und 90°00'00" ekliptikaler Länge.

Dies mal als exemplarisches Beispiel dafür wie man extreme Pfuscherei widerlegt.

Das heutige Wissen zeigt:
Zeit ist keine Konstante, welche einfach linear über Jahrtausende tranportiert werden kann. Weder vorwärts noch rückwärts!
Dies gilt für Kalender und Astronomie gleichfalls.
Man kann dies theoretisch so abhandeln. Dies ist aber eigentlich nicht richtig!
Das kosmische Werden und Wachstum, wie deren Abläufe, welchem wir als Bewohner des kleinen
"blauen" Planeten unterliegen, lässt sich nicht mit Formeln und Kalendern bewerkstelligen.
Maximal kann man die Spezie Mensch damit in den Zahlen verändern bzw. beeinflussen!

Astrologen und Astronomen wissen nach jahrelanger Praxis nur zu genau: Der Kosmos ist ständig in Veränderung begriffen!
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 12:43 #316

  • UlrichM
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Ingwer schrieb:

Dies ist aber eigentlich nicht richtig!


Sondern morgen war eigentlich gestern und vorgestern könnte vielleicht in 20 Jahren sein?
Zeit verläuft also nicht linear, sondern schlägt Haken wie ein Hase auf der Flucht und torkelt
im Raum umher wie ein Matrose im desolatesten Zustand? Soll das etwa die Quintessenz der Geschichts- und Chronologiekritik sein?

Wenn ich admin dieses Forum wäre, dann würde ich wohl darauf antworten:

Ron schrieb:

Nun reicht es aber wirklich. Ich will nicht, dass GA für die Welt so dumm und lächerlich aussieht.

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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 13:39 #317

@UlrichM,

Wenn ich admin dieses Forum wäre, dann würde ich wohl darauf antworten:

Ron schrieb:
Nun reicht es aber wirklich. Ich will nicht, dass GA für die Welt so dumm und lächerlich aussieht.


Sie können den Menschen Vieles andrehen, aber nicht die Physiker für unfähig erklären!
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 13:47 #318

  • UlrichM
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Ingwer schrieb:

Sie können den Menschen Vieles andrehen, aber nicht die Physiker für unfähig erklären!


Was jetzt nun einer detaillierten Ausführung Ihrerseits darüber bedarf, weshalb Sie die Physik als exakte Wissenschaft anerkenen, aber nicht die Historiographie! Nun haben Sie die Gelegenheit zu beweisen, was Sie drauf haben.

Aber nicht in diesem Diskussionsfaden, weil nicht das Thema!
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 14:05 #319

@UlrichM:

Lesen Sie bitte die 4 Teile: Das goldene Zeittalter: das leuchtende Zfath (Safed):

www.hagalil.com/judentum/kabbala/5767/safed-02.htm

Zu „anaragonsich“ habe ich bei Ihnen folgendes gefunden:

„Mittels eines spezifischen Zeitrechnungssystems w ird beispielsw eise der Beginn des
1000-jahrigen Friedens aus der Offenbarung des Johannes, die Herabkunft einer Erlosergestalt, von allen grosen Weltreligionen erw artet, die Auferstehung der Toten und die
Bedeutung der „anaragonischen Revolution“ aus der Epistel Casar unmisverstandlich
datier- und erklarbar. Die Erschliesung des Begriffes „anaragonique“ aus der Epistel
Heinrich II. w are mit historischen, orthographischen und etymologischen Standartwerken
der franzosischen, lateinischen und griechischen Sprache ein vergebliches Unterfangen.
Dieser stellt eine poetische Eigenschopfung Nostradamus’ dar, w elche eine zentrale Bedeutung einnimmt und ausschlieslich im inhaltlichen Gesamtkontext verstandlich w ird. In
einer schriftlich uberlieferten Vision der Hildegard von Bingen w ird dieser Prozes, den
Nostradamus im Vierzeiler II, 46 indirekt als „Zweite Erschutterung der Menschheit“ bezeichnete, sehr detailliert erlautert und illustriert.“

„Die Gegenkontrolle mit der Secundeischen Zeitrechnung bestätigt, daß auf den Mond, der zu Nostradamus’ Lebzeiten die Herrschaft bis 1880 inne hatte, die Sonne und auf die Sonne
Saturn folgt. Dies kann nur als unverhohlene Aufforderung verstanden w erden, den in Vergessenheit geratenen Secundeis w ieder etw as mehr Beachtung zu schenken. Der Hinw eisdarauf, daß die Herrschaft des Mondes noch vor Vollendung seines vollständigen Umlaufes endet, w ird im w eiteren nachvollziehbar, da sich zeigt, daß Nostradamus den starren Zyklusvon 354 Jahren und 4 Monaten aus unbekannten Gründen nicht exakt einhielt.

Ein w eitere Textpassage, die einen sichtbaren secundeischen Charakter trägt, findet sich unter C, XLVI:
(C, XLIV) Car selon les signes celestes le regne de Saturne sera de retour, que le tout calculé,
le monde s’approche, d’vne anaragonique reuolution:
(C, XLIV) Denn nach den Himmelszeichen wird das Reich des Saturns zurückkehren, und,
nachdem alles berechnet wurde, wird sich die Welt einer anaragonischen Revolution nähern:
Der Secundeischen Zeitrechnung folgend verweist dieser Textabschnitt in das Jahr 2235 n.
Chr. Zu dem äußerst merkw ürdigen Begriff „anaragonisch“, der nicht in den Standartwerken
der frz. Sprache verzeichnet ist, sei an dieser Stelle nur bemerkt, daß eine kurze Begriffserläuterung nicht möglich ist – dazu mehr im weiteren Text.
Im Brief an Heinrich II. finden sich zw ei w eitere Hinw eise auf die Secundeis, die jedoch sehr unterschiedliche inhaltliche Qualitäten aufw eisen. H, CIV ermöglicht die Fortführung der Secundeischen Zeitrechnung in Nostradamus Sinne und der Abschnitt H, CXXI – H, XXIII erregt ungeteilte Aufmerksamkeit, da hier eine neutestamentarische Prophezeiung aus der Offenbarung des Johannes zeitlich bestimmbar w ird.“

Hierzu ein kurzes Statement von mir:
Ich habe gezeigt, dass Trithemius von -5206 und von -5199 rechnet.
Man kommt daher nach 21 Revolutionen sowohl in das Jahr 2235 als auch in das von Nostradamus bestimmte Sintflutjahr 2242, wo Saturn erneut mit seiner Herrschaft beginnt.
Die Herrschaften laufen aber rückläufig durch die Woche, wie die Präzession durch den Tierkreis.
2235 ist zahlenmystisch der Hinweis auf den Messias Jesus, der in römischer Konstruktion am 25.3. gezeugt und am 25.3. gekreuzigt wurde. Zugleich spiegelt die Zahl den Metonzyklus über 235 Monate und den großen Osterzyklus von 532 Jahren.

Weiter finde ich:
„Im kosmischen Reich der Erzengel neigt sich die Herrschaft von Sonne-Michael ihrem Ende zu, und im Jahre 2235 tritt Saturn-Oriphiel sein Regiment an. Im gleichen Jahr w ird das fränkische Land von einer Überschw emmungskatastrophe heimgesucht, bis schließlich im Jahre 2243 die Herabkunft des Messias die „anaragonische Revolution“ auslöst. Ein w eiterer, nicht datierbarer Vierzeiler, der das „seltsame Jahrhundert“ bestätigt, ist in der zweiten Zenturie zu finden: II,10

Lange Zeit bevor alles geordnet sein wird,
Erwarten wir ein finsteres Jahrhundert,
Die Lage der Masken und Alleinstehenden stark verändert,
Wenige werden sich an ihre Stelle wünschen“

Es folgt auf S.115:
„Sehr viel unkomplizierter ist dagegen die Datierung der „zweiten Erschutterung der Menschheit“, die in der Epistel an Heinrich II. unter „anaragonische Revolution“ konfiguriert

(C, XLIV) Denn nach den Himmelszeichen w ird das Reich des Saturns zurückkehren, und,
nachdem alles berechnet w urde, wird sich die Welt einer anaragonischen Revolution nähern:
Diese „anaragonische Revolution“, die sich nach den datierbaren Aussagen Nostradamus’
zufolge in zeitlich großer Nähe zum Herrschaftsende des Zweiten Antichristen, der Beendigung der Kirchenverfolgung, dem Beginn des 7. Millenniums und des 1000-jährigen Friedens ereignen soll, w ird in nicht datierbaren Vierzeilern ausführlich illustriert. Diese poetische Eigenschöpfung ist bei Unkenntnis der inhaltlichen Zusammenhänge zw ischen Episteln und Zenturien nicht zuverlässig deutbar und bezeichnet die irdischen und mystischen Geschehnisse unmittelbar vor und während der Herabkunft des Messias, den die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen unter vielerlei Namen verehren und seit Menschengedenken sehnsüchtig erwarten.“


Nun folgt der gesamte hochinteressante Komplex der die Wiederkehr des Messias beschreibt und chronologisch ordnet, wobei Sie noch Hildegard von Bingen hinzuziehen.

Beispiel: Schöpfungszeitpunkt des Nostradamus 4757 BC plus 2243 = 7000.
Auferstehung der Toten (X, 74) = 2243 (richtiger wäre 2242 bis 2244).

Nur ist 10-74 auch als 740 zu lesen, denn Zehn ist Keins, wie der Geheimrat Goethe zu dichten wusste. (Das Hexeneinmaleins ist allerdings älter).
Am 7.4.0 wurde der erste Messias geboren, der bislang auch als Erster und Einziger von den Toten auferstanden sein soll.

Lieber Herr Maichle, ich bin im Großen und Ganzen ganz bei Ihrer Interpretation, dass „anaragonisch“ die Herabkunft des Messias anzeigt. Deshalb bedeutet es ja rückläufig, weil zurückgegriffen wird auf Jesus, der schon einmal zur Zeitenwende als reinrassiger Gottes-Jude hier gewesen sein soll. Es wird zurückgegriffen auf die Sintflut 2242 -2244 AM.

Was Ihnen noch fehlt, sind lediglich die kabbalistischen Zusatzinfos zur Berechnung der Chronologie, denn all das, worüber wir uns hier unterhalten, stammt ursprünglich nicht von Christen, sondern von Juden. Sie haben die Deutungshoheit, nicht die Kirchen, die sich diese lediglich angemaßt haben.

Es liegt doch auf der Hand, dass gerade der jüdische Kalender das Jahr 2240 zu seinem Jahr 6000 macht, dem übrigens 1000 Jahre vorausgingen, die allerdings nur als 1 Tag berechnet wurden, sodass wir 6000 = 7000 setzen können. Insofern stimmen ihre Berechnungen im Prinzip.

Jedoch muß ich als gut unterrichteter Kabbalist, der keinerlei Geheimnisse für sich behalten muss, erneut darauf hingeweisen, dass von diesen Ergebnissen 222 Jahre abgezogen werden müssen, und zwar für das: „Und Gott sprach“.

Daher gilt: 2240 – 222 = 2018, das von den Kabbalisten aus Safed im 16. Jahrhundert vorherberechnete Messias-Ereignis, das Nostradamus in seine Quatrains einbauen durfte, nebst anderen vorherberechneten Ereignissen. Es war der Jude Ibn Ezra, der die anaragonischen Bewegungen der Secundeis zuerst veröffentlichte, keine Christen, auch nicht Trithemius. Es ist an der Zeit, sich dies endgültig klar zu machen.

2242 – 222 = 2020, dieses Datum rekursiert auf das Jahr 220 AD, das mit dem gregorianischen Jahr 0 AD identisch ist.

2244 – 222 = 2022. Das hat 2 Bedeutungen:

1. Jesus wurde gemäß älteren Chroniken in der 202.2 Olympiade = 4 x 202.2 = 808,8 Jahre seit Olympia = 33 AD gekreuzigt. 202.2 : 740 = 0,27324, die Kabbalazahl. 888 = der auferstandene Jesus.

2. Die Übergabe der Torah an die Juden an Schawuoth des Jahres -1311.
Pessach begann bei Vollmond am Montag, den 13.4.-1311

Jesus wurde in gemäß juden-christlicher komputistischer Berechnung am 13.4.0 gregorianisch oder am 13.4.222 (in diesem Jahrhundert sind gregorianischer und julianischer Kalender nicht unterscheidbar) beschnitten, bzw. wieder mit seinem göttlichen Vater verbunden. (Beschneidung = Bund mit Gott)

Das hat wiederum 2 Gründe:

Vom 6.1.1. (=6.1.221) seiner Geburt gemäß östlicher Lehre, bis zum 13.4.2 (=13.4.222) vergingen 462 Tage. Das ist die Anzahl der Buchstabenkombinationen des hebräischen Alphabets, die man als Schöpfungskombinatorik bezeichnet.

Jesus durchlief zweimal das AIN SOPH AUR = 2 x 414 Tage bis zu seiner Beschneidung am 13.4.2 (13.4.222). Er startete „kalendarisch“ seine Reise durch das En Soph am 6.1.-2, wurde am 6.1.1 geboren und am 13.4.2 schloss er wieder den Bund mit seinem Vater, 8 Tage nach dem 5.4., so wie es sich gehört.

Dieser Vorgang beschreibt die seelische Beschneidung und Bindung an seinen Gottvater.
Seine körperliche Beschneidung fand natürlich 8 Tage nach seiner Geburt statt und fiel entweder auf den 1.1.2 AD oder auf den 14.1.2 AD.

Fazit:
Der Beginn der anaragonischen Umwälzung muss für das Jahr 2016 ff. einkalkuliert werden.

Zu Nostradamus selbst:
Ich denke, es steht außer Zweifel, dass er nicht prophezeien konnte! Scaliger hat nicht gelogen, als er ihn beschimpfte.

Es können im Laufe der Zeit immer wieder neue Quatrains hinzugefügt worden sein. Solche Fälschungen wurden zuhauf entdeckt.

Zu Josephus und Safed: So ist die Welt: Ein Vexierspiel! Wenn wir Karfreitag trauern, feiern die Juden oftmals am selben Tag Purim, ihr Karnevalsfest und sind ausgesprochen lustig. Wussten Sie das?

Zu 962: Sie haben natürlich recht. Es sind 942 Verse. Ich hatte das nächtlich mit 962 verwechselt, wo Trithemius schreibt, das Otto Kaiser wurde.
Ich wollte nämlich etwas anderes schreiben, kam aber dann durch die versehentlich falsche Berechnung von 1058 + 962 = 2018 nicht mehr dazu.

Die tatsächliche Verszahl-Differenz zu 1000 ist 58.
58 ist der Zahlwert von Noach (N-CH = 50-8). Noach steht für das Ende der alten Welt und den Neubeginn: 2242 zu 2244 oder 1656 zu 1658. Hierüber schreibt sehr ausführlich beispielsweise Friedrich Weinreb, der die Umwälzung ebenfalls ins Ende des 58. Jahrhunderts nach jüdischer Zeitrechnung postulierte. 5778 fällt in das Ende des 58. Jahrhunderts. Ab 5800 Jüd = 2040 AD beginnt das 59. jüdische Jahrhundert.

Mit der Rückläufigkeit des Krebs meinte ich nicht, dass dieses Zeichen der Frühlingspunkt war oder künftig sein soll, sondern dass logischerweise alle Zeichen in der siderischen Astrologie mit dem Frühlingspunkt rückläufig durch die Ekliptik wandern. Ebenso wie die Planetenengel von Samstag rückläufig durch die Woche herrschen.

„Afin de Cancer“ könnte deshalb sowohl der 23.7. als auch der 22.6. bedeuten. Das wollte ich damit sagen. Lassen wir das zu berechnende Jahr aus dem Spiel.
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 15:23 #320

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Tuisto schrieb:

Lesen Sie bitte die 4 Teile: Das goldene Zeittalter: das leuchtende Zfath (Safed):

www.hagalil.com/judentum/kabbala/5767/safed-02.htm


Bin schon darüber gestolpert, aber richtig schlau bin ich daraus noch nicht geworden. Ausser dass hochrangige jüdische Gelehrte Ende des 15. Jhds von Spanien nach Galiläa flohen. Daraus ergibt sich jedoch noch lange nicht, dass zwischen Galilaä und dem europäischen Judentum eine enge Verbindung existierte. Und ob das Mittelmeer damals so einfach von West nach Ost zu durchqueren war, sei auch dahingestellt. Das mag schon eher nach der Schlacht von Lepanto im Jahre 1571 der Fall gewesen sein, als die osmanische Flotte von den Venezianern eingeäschert wurde. Aber zu diesem Zeitpunkt weilte Nostradamus schön längst nicht mehr unter den Lebenden. Dass er sich in Palästina aufgehalten haben könnte ist genauso indiskutabel wie die These, dass es ihn bis nach Isphahan verschlug.

Zu Nostradamus selbst:
Ich denke, es steht außer Zweifel, dass er nicht prophezeien konnte! Scaliger hat nicht gelogen, als er ihn beschimpfte.


Beim Schimpfen musste man noch nie zwangsläufig zu Lügen greifen. Es reichte bisher immer aus, möglichst weit seine Klappe aufreissen und noch lauter zeter und mordio zu schreien. Aber das täuscht auch nicht über den Umstand hinweg, dass selbst der grosse Scaliger zu doof war, um zu erkennen, dass und wie Nostradamus die "septem secundeis" in sein prophetisches Werk einbaute. Wäre dieser Fall eingetreten, so hätte man Nostradamus den Wölfen zum Frass vergeworfen, und zwar scheibchenweise!

Es können im Laufe der Zeit immer wieder neue Quatrains hinzugefügt worden sein. Solche Fälschungen wurden zuhauf entdeckt.


Selbst wenn das lückenlos nachzuweisen wäre, was ändert das an dem Gesamtinhalt, über den heute jeder verfügen kann?!!

Zu 962: Sie haben natürlich recht. Es sind 942 Verse. Ich hatte das nächtlich mit 962 verwechselt, wo Trithemius schreibt, das Otto Kaiser wurde.
Ich wollte nämlich etwas anderes schreiben, kam aber dann durch die versehentlich falsche Berechnung von 1058 + 962 = 2018 nicht mehr dazu.


Fehler unterlaufen uns allen, das macht uns schliesslich zu Menschen. Aber immerhin haben Sie es bewerkstelligt, die Zahl 962 mit einem scheinbar richtigen Resultat und darüber hinaus auch noch plausibel einzubauen.

Biblisch richtig: 1056 + 962 = 2018.
Es wurden nur 962 Verse zusammengestellt.

Die tatsächliche Verszahl-Differenz zu 1000 ist 58.
58 ist der Zahlwert von Noach (N-CH = 50-8). Noach steht für das Ende der alten Welt und den Neubeginn: 2242 zu 2244 oder 1656 zu 1658. Hierüber schreibt sehr ausführlich beispielsweise Friedrich Weinreb, der die Umwälzung ebenfalls ins Ende des 58. Jahrhunderts nach jüdischer Zeitrechnung postulierte. 5778 fällt in das Ende des 58. Jahrhunderts. Ab 5800 Jüd = 2040 AD beginnt das 59. jüdische Jahrhundert.


Und auch mit der Zahl 58 scheint das kein Problem zu sein. Aber das stimmt mich äusserst misstrauisch, denn ich rieche dabei sofort einen vergifteten Braten. Sie führen damit die Kabbalistik tendenziell selber ad absurdum, indem sie anhand eines konkreten Beispieles aufzeigen, dass innerhalb dieses "Berechnungssystems" derart viel Zahlenmaterial vorhanden ist, dass man damit jedes gewünschte Resultat erzielen kann.

Ich habe bei mir im Bücherregale ein sehr aufschlussreiches Buch mit dem Titel "Das Geheimnis der heiligen Zahlen" zu stehen. Unter der Überschrift "666 für den Teufel!"- Ein nicht ganz ernst gemeintes Zahlenspiel" schafft es der Verfasser Jürgen Werlitz doch tatsächlich anhand der gematrischen Zahl 666, Martin Luther, Gehard Schröder, Helmut Kohl und Edmund Stoiber als die Satane der biblischen Apokalpyse zu identifizieren.

Nicht ganz ernst gemeint? Wohl doch, denn auch Werlitz zeigt auf, mit welch simplen Mitteln man mit der "Kabbalistik" fröhlichen Schindluder treiben kann.
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 16:27 #321

dass innerhalb dieses "Berechnungssystems" derart viel Zahlenmaterial vorhanden ist, dass man damit jedes gewünschte Resultat erzielen kann.


Natürlich, deshalb wird die Kabbala von Vielen, die sich damit beschäftigt haben, abgelehnt.
Tatsächlich verhält es sich aber so, dass die Zahlen mit bestimmten Wörtern, Sätzen oder Ideen aus der Bibel korrespondieren, wie z.B. 58 mit Noach oder Chen, die Liebe oder die Gnade auch im Sinne des Akronyms Chochmah nistara, die verborgenen Weisheit.
kabbala-info.net/deutsch/einleitung.htm


Die Vielheit der (für den Laien scheinbar vorhandenen) Deutungsmöglichkeiten ändert nichts an der Tatsache, dass das den kabbalistisch ausgebildeten führenden Juden und Rabbis der jeweiligen Epoche piepschnurz egal war. Sie haben das chronologische Grundprinzip für die Geschichtsschreibung konstruiert, von ihnen hat es die halbe Welt übernommen. Auch unsere Kultur basiert nunmal nicht nur auf dem NT (das übrigens auch jüdisch ist, auch wenn es von Juden auf Griechisch geschrieben wurde), sondern auf der Torah, die angeblich einem der Sklaverei gerade erst entflohenen Wüstenhaufen von einem JHVH an einen Moses zur Weitergabe an eben diesen wüsten Haufen übermittelt wurde.

Man werfe einen Blick in das Jahr 1948, wo Israel gegründet wurde.
Frühlingsvollmond war am Gründdonnerstag, dem 25.3.1948. "Zufälligerweise" fiel er auf das Geburts- und Kreuzigungsdatum unseres Herrn. Die Juden feierten "zufälligerweise" in diesem Jahr am gleichen Tag (Donnerstag Abend bis Freitag Abend) lustig ihr Purim und an Karfreitag Shushan Purim. Ich erinnere, dass Shushan den Zahlwert 656 hat, der gleiche Zahlwert, den die griechisch schreibenden Juden des NT dem Messias gaben. Susa (=656), die alte Hauptstadt Persiens, ist Dreh- und Angelpunkt dieser Prophezeiungen.
www.hagalil.com/kalender/monate.htm
de.wikipedia.org/wiki/Purim

Apropos: Wer war Esther?
Mythisch ist sie Aster, der Stern, somit als Planet die Venus, Isis, oder Maria. Als Sternbild Jungfrau und als Stern Sirius.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 17:32 #322

666 für den Teufel

Mit Luther liegt Werlitz nicht daneben, denn Luther ist der Teufel!
Ansonsten sollte man das Geheimnis der 666 kennen, wenn man das Wissen der Welt
überhaupt erfassen will!
Dies gilt auch uneingeschränkt für die Kabbala!
Ohne diese geht nichts und wer sie belächelt ist am Ziel der Reise unbemerkt
vorbeigegangen und wandert in der Einöde.

Aber dies ist nicht so schlimm, denn Jeder muss für sich entscheiden, wo sein Ziel liegt.
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 17:52 #323

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Tuisto schrieb:

Natürlich, deshalb wird die Kabbala von Vielen, die sich damit beschäftigt haben, abgelehnt. Tatsächlich verhält es sich aber so, dass die Zahlen mit bestimmten Wörtern, Sätzen oder Ideen aus der Bibel korrespondieren, wie z.B. 58 mit Noach oder Chen, die Liebe oder die Gnade auch im Sinne des Akronyms Chochmah nistara, die verborgenen Weisheit.

Die Vielheit der (für den Laien scheinbar vorhandenen) Deutungsmöglichkeiten ändert nichts an der Tatsache, dass das den kabbalistisch ausgebildeten führenden Juden und Rabbis der jeweiligen Epoche piepschnurz egal war. Sie haben das chronologische Grundprinzip für die Geschichtsschreibung konstruiert, von ihnen hat es die halbe Welt übernommen.


Wobei der ultimative, nicht zu toppende hype der "Bibel-Code" darstellt? Mathematisch und statistisch nachgewiesenermassen existent...
Seltsam aber auch, dass deren Entdecker der gähnende Abgrund entgangen ist, vor dem das Judentum unmittelbar steht. Die Erben der Weisen aus Safed scheinen seit den glorreichen alten Zeiten in ihren ureigensten Angelegenheiten wahrnehmungsunfähig geworden zu sein. Sind so Nostradamus Worte zu verstehen, als er von der Unfruchtbarkeit der Synagoge sprach und von den Flügeln, die man ihr stutzen wird?
Nach Ihrer Logik haben die Weisen aus Safed ihr eigenes unrühmliches Ende vorausgesagt, als diese die Centurien abfassten, welche dann von Nostradamus verbreitet wurden. Hätten die nicht besser einfach ihre Klappe gehalten? Und Nostradamus' Motiv als Erzkabbalistiker?

Auch unsere Kultur basiert nunmal nicht nur auf dem NT (das übrigens auch jüdisch ist, auch wenn es von Juden auf Griechisch geschrieben wurde), sondern auf der Torah, die angeblich einem der Sklaverei gerade erst entflohenen Wüstenhaufen von einem JHVH an einen Moses zur Weitergabe an eben diesen wüsten Haufen übermittelt wurde.


Ich denke, Sie überschätzen den jüdischen Kultureinfluss, weil Sie kabbalistsisch eingleisig fahren.
Auf dieser Welt spielen Millionen Faktoren zusammen, die unsere Existenz erklären.
Weshalb es nie von Vorteil sein kann,, wenn man die Gesamtheit der Dinge anhand eines Wissensgebietes versucht zu erfassen und zu begreifen.. Denn das erzeugt zwangsläufig den sturen Tunnelblick. Wir wissen doch, wo dieses Symptom in der menschlichen Geschichte schon ungezählte Male hinführte, und dass es dabei nie ein happy end gab?

Das gilt nicht nur für Michel, das gilt auch für Shlomo, das gilt für alle!
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 19:17 #324

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Ingwer schrieb:

Mit Luther liegt Werlitz nicht daneben, denn Luther ist der Teufel!


Martin Luther kann allenfalls als ein deutsches Musterexemplar eines korinthenscheissenden Rassisten gelten, der nicht zu Ende brachte, was er anfing. Ein Judenhasser der allerschlimmsten Sorte, der es liebte, bei Tisch zu rülpsen und zu furzen, aber er hasste auch die Bauernaufständischen nicht minder, weil er die Aristokratie als Gott gegegebene Institution sah. Uneigennützigkeit? Fehlanzeige, denn er wurde von dem reformwilligen sächsischen Herrscherhaus protegiert.

Wie geht das eigentlich, Ingwer? Man leugnet die Geschichte, aber in Luther sieht man den Teufel in persona? Weil einem das gerade in den Kram passt, um einen nichtssagenden Kommentar schreiben zu können? Ich habe doch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Werlitz mit der "Methode" Beliebigkeit zu der Aussage Teufel kam. Um die Gematrie ad absurdum zu führen!

Ne, ich lerne immer noch nicht jiddisch, weil ich nicht mit Toten zu kommunizieren pflege!
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 21:34 #325

Prinzipiell ist die Idee des Bibel-Codes richtig.
Die Frage ist nur, welche Informationen darin verborgen sein könnten, denn nur nach diesen würde es sich lohnen zu suchen.

Übrigens war Casanova noch tausendmal besser als Werlitz.
Er hat nicht nur die Kabbala intensiv studiert, sondern sie auch ganz praktisch an seinen vielen Liebschaften ausprobieren können. Die Mädels waren immer ganz rot vor Scham, wenn er ihnen seine Geheimnisse preisgab. Nicht umsonst heißte es: Kabale und Liebe.

Natürlich haben die Weisen ihr bzw. das jüdische Ende vorhergesagt.
Darum geht es doch im Heilsplan. Man geniesst es, sich holocaustieren zu lassen.
Und diejenigen, die es nicht geniessen, werden schlechterdings nicht danach gefragt.
Sie hatten es versäumt, den Wahnsinnigen den tödlichen Knopf aus der Hand zu reissen.

Den jüdischen Kultureinfluß kann man allenfalls unterschätzen. Auf diesem Trick ist er nämlich aufgebaut. Oder kennen Sie einen Germanen, Kelten, Skythen, der die Geschichte seit Anbeginn aufgezeichnet hätte? Ich leider nicht. Ich kenne auch keinen christlichen oder muslimischen Herrscher, der nicht auf die biblische und damit jüdische Vergangenheit setzte.

Aus wessen Feder stammen nun die Prophezeiungen?
Eindeutig von Rabbi Mosche Cordovero und seinen Schülern. Zugegeben, Nostradamus war sehr intelligent. Möglicherweise hat er die in Klarschrift abgefassten Berechnungen mit den historischen Ereignissen selbst in die Vierzeiler gepackt und das Ganze mit weiteren Quatrains versehen, die er mit seinem eigenen prophetischen Nonsense versah.
Wenn Sie au fjüdischen seiten im Internet etwas nachforschen, werden Sie schnell fündig zu Ihrer Frage, wie schnell und umfassend deren Gedanken um die ganze Welt gingen.
Die Juden waren Händler. Sie sassen überall und sprachen sehr einheitlich.

www.de.chabad.org/library/article_cdo/ai...devero-1522-1570.htm

www.kabbala-info.net/deutsch/ari.htm

"Der ARI erklärte jedoch, dass der Affe ein "trügerisches Bild" des Menschen sei. Wie der Mensch besitze der Affe fünf Finger an jeder Hand. Aber anders als beim Menschen könne er seinen Daumen nicht so präzise gebrauchen. Der Daumen entspricht dem höchsten Maß einer zehndimensionalen Wirklichkeit, einem Niveau, welches die Kabbalisten Kether nennen. Gemäß dem ARI ist der Daumen der Schlüssel zur menschlichen Intelligenz. In dem 4-zu-1-Verhältnis der Finger der menschlichen Hand und deren Möglichkeit, jeden Finger auf die Daumenspitze zu bewegen, verbirgt sich das g-ttliche Muster der Einsmachung der Viel(Vier)heit, welches sich auch als immer wiederkehrendes Muster durch die gesamte Torah bewegt."

Dahinter verbirgt sich womöglich der Grund für den Namen Unserer Adamsdame, dem an Ostern wiedergeborenen Adamszwitter, denn Jesus war der Zweite Adam.
ADAM ist im deutschen, jiddischen und neuem griechischen Alphabet 1414 oder Wurzel aus 2. Jiddisch sprachen die meisten Juden in Safed. Zudem verwendeten sie neben der hebräischen die griechische Gematrie. (A=1 , D=4, a=1, M=13=4).

PS: Heute las ich mal wieder in der Chronique de Michel le Syrien und entdeckte auch dort auf Seite 142 (erstes Buch) eindeutig die hebräische Jahreszahl 4000 für das Jahr 0!
www.archive.org/stream/ChroniqueDeMichel...1#page/n149/mode/1up

en.wikipedia.org/wiki/Michael_the_Syrian
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Aw: De septem secundeis ... 17 Jul 2011 23:00 #326

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Tuisto schrieb:

Prinzipiell ist die Idee des Bibel-Codes richtig.
Die Frage ist nur, welche Informationen darin verborgen sein könnten, denn nur nach diesen würde es sich lohnen zu suchen.


Und was ist die zentrale Intention der kabbalistischen Bibelcode-Genies, die nach dem Drosnin-Desaster unter Ausschluss der Öffenlichkeit weitermachen?
Richtig, die Erforschung der Zukunft, von der behauptet wird, diese sei vollständig in der Thora niedergeschrieben. Dies wiederum sei der Beweis dafür, dass dieses Buch ausschliesslich von Gott stammen könne. Aber weshalb sollte die Bibelcode-Idee für Sie annehmbar sein, da es Ihnen doch gar nicht um Prophezeiungen geht?

Übrigens war Casanova noch tausendmal besser als Werlitz.
Er hat nicht nur die Kabbala intensiv studiert, sondern sie auch ganz praktisch an seinen vielen Liebschaften ausprobieren können. Die Mädels waren immer ganz rot vor Scham, wenn er ihnen seine Geheimnisse preisgab. Nicht umsonst heißte es: Kabale und Liebe.


Würde Casanova heute leben, dann würde sein Lebenswandel wahrscheinlich dazu führen, dass er sich früher oder später die ganz fiese Krätze einfangen würde. Kabbala schützt weder vor Aids noch vor Hepatitis C. Aber was muss er doch für ein Schlappschwanz gewesen sein, wenn er die kabbalistische Erektionsprothese benötigte, um zu Tode gelangweilte Barockstuten aus bestem Hause zu beglücken?

Man geniesst es, sich holocaustieren zu lassen.


Das ist immerhin die Legitimationsgrundlage dafür, selber ohne Scham und Skrupel auszuteilen, was man einstecken musste.Aber mal abgesehen davon - nach Norman Finkelstein gilt: kein Holocaust, keine Industrie.

Den jüdischen Kultureinfluß kann man allenfalls unterschätzen. Auf diesem Trick ist er nämlich aufgebaut.


Ich darf doch sehr darum bitten, jetzt nicht auch noch mit den "Protokollen der Weisen von Zion" zu kommen.

Oder kennen Sie einen Germanen, Kelten, Skythen, der die Geschichte seit Anbeginn aufgezeichnet hätte? Ich leider nicht. Ich kenne auch keinen christlichen oder muslimischen Herrscher, der nicht auf die biblische und damit jüdische Vergangenheit setzte.


Stimmt - Schriftüberlieferungen gibt es von den oben genannten keine. Und die mündliche Überlieferungen sind nun mal seit langer Zeit ausgestorben. Aber dafür erzählt die Archäologie sehr zuverlässig eine ganze Menge über diese. Und ausserdem war die Welt schon immer sehr viel grösser als Europa und der Nahe Osten. In Asien, insbesondere in China, Japan und Indien stellt sich das alles sehr viel anders dar.
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Aw: De septem secundeis ... 18 Jul 2011 10:18 #327

Die Intention der Bibelcodeforscher ist natürlich, die Zukunft kennen zu lernen.
Wie weit sie damit gekommen sind, weiß ich leider nicht.

nach Norman Finkelstein gilt: kein Holocaust, keine Industrie

Ich denke, dafür gibt es genügend Belege.

Ich darf doch sehr darum bitten, jetzt nicht auch noch mit den "Protokollen der Weisen von Zion" zu kommen.


Nein, mir ging es um die real vorhandene Geld- und Handelsmacht der reichen Judenfamilien, die sich bis zur Gründung des ersten Bankhauses Egibi in Babylon nachweisen läßt. Außerdem haben die Juden als Erben Persiens und Ägyptens die Macht über die monotheistische Religionsidee. Sie sind das von JHVH auserwählte Volk, nicht wir. Was uns nicht im Geringsten jucken müsste, wäre da nicht unsere Herrschaftsschicht. Das Volk hat oft genug gegen den verkirchlichten Religionswahn, der mit dem Feudalismus einherging, aufbegehrt.

Bezüglich der Länder China und Indien muß gesagt werden, dass auch dort seit nahezu 2000 Jahren offizieller Geschichtsschreibung jüdischer Einfluß herrschte. Beispiel Kerala und das Thomasevangelium.

Wir müssen uns folgendes klar machen. Niemand hat uns je im Geschichtsunterricht vom großen Einfluß der weisen Kabbalisten aus Safed und deren weltweiten Anhängern erzählt. Wir haben auch nie etwas von Sabbatai Zwi gehört, von den Frankisten usw.
Im Grunde wurden uns die Juden als Aussätzige präsentiert, die in allen Ländern , in denen sie Dank der Gnade irgendeines Herrschers verweilten, über kurz oder lang doch in Ungnade fielen und des Landes verwiesen wurden. Der Rest wurde holocaustiert oder zwangsgetauft.
Die Wahrheit sah wohl doch ein wenig anders aus: Überall dort, wo sie waren, herrschte Wohlstand, wenn sie das Land verließen, sank dieser oftmals drastisch!
Das 16. Jahrhundert war ein unvergleichlich kreatives Jahrhundert, das viele Genies hervorbrachte und das in einem schwierigen religiösen und machtpolitischen Umfeld. Der größte philosophische und prophetische Einfluß kam jedoch eindeutig aus der Schule des RaMaK.
Deshalb muss man zwingend davon ausgehen, dass Nostradamus, der nach allen Aussagen seiner Zeitgenossen nicht zur Prophetie geeignet war und auch ein schlechter Astrologe gewesen sein soll, von dieser Gruppierung die prophetischen Schreiben erhielt, die er in Quatrains umwandelte und dann vernichtete. Der Grund, weshalb man ihn auswählte, mag seine Nähe zum Königshaus gewesen sein, die ja auch seine Familie schon pflegte.
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Aw: De septem secundeis ... 18 Jul 2011 10:38 #328

@Tuisto,

Bezüglich der Länder China und Indien muß gesagt werden, dass auch dort seit nahezu 2000 Jahren offizieller Geschichtsschreibung jüdischer Einfluß herrschte.

China - 2000 Jahre offizieller Geschichtsschreibung?
Die gab es mit Sicherheit nicht!
Einige Anmerkungen vom Forengründer: Hier

Indien - gab es auch keine offizielle Geschichtsschreibung!
Wahr ist wohl: Indien ist ein faszinierendes Land und in seiner Vielschichtigkeit auch
mit Überlieferungen gesegnet (Veden, Palmblattbibliotheken). Diese sind wohl aber mehr mythischer Natur.

Jesuiten waren es wohl, welche in beiden Ländern die Geschichte passend schrieben!

In Indien waren die Engländer die Ersten, welche nach deutscher Gründlichkeit Alles erfassten
und niederschrieben, was diese vorfanden. Der Beginn lag mal eben vor ca. 150 Jahren.

Wer oder was sind eigentlich Juden bzw. was ist eigentlich die richtige jüdische Geschichte?

Babylon ist doch wohl nur eine Momentaufnahme! Aber darum geht es hier ja nicht.
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Aw: De septem secundeis ... 18 Jul 2011 11:40 #329

Ich kehre nochmals zu Lilly zurück:

This method observed by Trithemius, hath found some obstruction, for why the Angels of the Planets should not in order succeed one another, hath much stumbled the understanding of some few in Europe versed in this manner of traditional learning; I shall not now in this discourse deliver my further opinion hereof, leaving that to the discourse I have prepared to publish of the Subject myself in a more copious manner, if God prolong my life. In the mean time, I thought fit to acquaint thee, that some (versed in the more secret learning) do say, and with great reason affirm, that every Angel doth rule in order successively, and hath 354. years, and odd months, but only 286 years and nine months, and they affirm Orifiel began in the first year of the world, on the 18th of March, by a continual addition, of 286. years and nine months, by it cause for any to finde under whose Government we now are: For if Gabriel, whom they call the Angel of Mercury, not of the Moon, began the 11. of July 1466, then we are in 1647 in the 181st year of Gabriel’s Government, perhaps a sign we are afflicted with so many Novell opinions, & c.

With great reason affirm bedeutet, dass wir von Saturn = Samstag aus beginnend, die Planetenengel in der Riihenfolge der Wochentage erscheinen lassen sollen.

Nach 21 Umläufen sind wir jedoch vorwärts wie rückwärts wieder bei Saturn angekommen, der den 22. Umalauf, das T-Kreuz als 22. Buchstabe mit dem Zahlwert 400 und als QRST mit dem Zahlwert 1000, beginnt und vollendet.

21 x 354.333 = 7441 Jahre - 5199 = 2242 Sintflutdatum LXX (15. Zyklus = Saturn fällt in das Jahr 0 AD) aber es gilt:

21 x 286,75 = 6021 Jahre - 3982 = 2040 -22 wie vielfach gezeigt = 2018 AD
(14. Zyklus = Venus fält in das Jahr 0 AD, aber im Jahr 33, dem Jahr der Auferstehung, beginnt der 15. Zyklus erneut mit Saturn! -3982 + 4015 = 33 AD)

Ingwer:
Ich sprach hier von "offizieller" Geschichtsschreibung. Die existiert selbstverständlich für China und Indien, egal von wem sie erstellt wurde.
Die "Inoffizielle" der GCK ist noch längst nicht durchdacht und schon garnicht anerkannt.
Es liegt doch wohl auf der Hand, dass die Chinesen und Juden (weisst Du nicht, wer die Juden sind?) und Araber und etwas später Holländer und Engländer schon mindestens 500 Jahre in Cochin lebten. Ich war selbst da und jeder kann sich davon überzeugen. Da gab es chronologisch nichts zu fälschen, höchstens historische Begebenheiten.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis ... 18 Jul 2011 14:42 #330

@Tuisto,

Da gab es chronologisch nichts zu fälschen, höchstens historische Begebenheiten.

Da liegt schon der Hase im Pfeffer:
Beides wurde zerissen und verbogen: Chronologie und! vorhandene bzw. erfundene
Begebenheiten.
Sicher ist es verdammt schwer, diese zu entwirren!

(weisst Du nicht, wer die Juden sind?

Ich meine, dies wissen wir Beide Bestens!

etwas später Holländer und Engländer schon mindestens 500 Jahre in Cochin lebten.

Das halte ich für eine Verdrehung!
Woher die Oranjes kommen, kann man unter Orang Laut lesen!
Die Orang Laut sind / waren die Piraten des Ostens. Man nennt sie auch Bajau Laut →
Bajau! Bajuwaren ?)
Ein Wunder ist es nicht, dass man in den indonesischen Gewässern (Inseln) auch
die Überreste der Iwans und der Kalinkas findet.
Soweit in Kürze zu Arabern bzw. Russen oder Oranjes usw.
Die Bajau Laut (laut evtl. Jahut?) nennt man auch Suku Laut. (Suku evtl. Saku?)

Dies muss genügen!
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