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Aw: Nach Gutdünken 07 Jul 2010 11:59 #31

Werben = вербен
вербен serbisch bedeutet auf deutsch "Eisenkraut"
(nicht dass ich mir da einen Reim drauf machen kann!)

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Aw: Nach Gutdünken 07 Jul 2010 12:11 #32

@Ron,

Nicht umsonst nennt man die Deutschen auch die "Crowd's" > die Horde. Damit ist sicher die Eisenhorde gemeint. Die Ritter!

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Aw: Nach Gutdünken 07 Jul 2010 15:55 #33

Eisenkraut die "Crowd's" > die Horde. Damit ist sicher die Eisenhorde gemeint. Die Ritter!

Und ich dachte immer die Crowd's-Man seien die Sauerkrautfresser :-)
So bekommt auch der Re-Crowd und die Re-Crowd-ierung einen Sinn.
Die Verortung von Johannitern und Schweden in einer Stadt Namens Werben hat kaum noch etwas Zufälliges.

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Aw: Nach Gutdünken 10 Jul 2010 22:43 #34

Die Verortung von Johannitern und Schweden in einer Stadt Namens Werben hat kaum noch etwas Zufälliges.


der ort werben / wenden liegt strategisch sehr günstig an der elbe
mit dem namen hat das wohl nicht sehr viel zu tun
ansonsten hätten sie ja eine reiche auswahl
im 100km - bereich um berlin gehabt

zweifelsfrei ging es um die
elbanbindung

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Aw: Nach Gutdünken 11 Jul 2010 11:00 #35

der ort werben / wenden liegt strategisch sehr günstig an der elbe
mit dem namen hat das wohl nicht sehr viel zu tun

Richtig, die Lage ist entscheidend für die Bedeutung.
Werben liegt gegenüber des Einlaufes der Havel/Spree in die Elbe. Im sicheren Alten Land.
Lage
Ein idealer Rückzugsplatz.
Aus dem südlichen Mecklenburg, Brandenburg oder Berlin kann man sich einfach auf dem Fluss treiben lassen und kommt nach Werben.

(Werben links in der Karte)
Gleiches gilt für die Lausitz über die Spree und Bömen über die Elbe.

Ausgangs- und Endpunkt ist der Zusammenfluss.
Wie aber nennt man den Ort, an dem die Ritter sich sammeln?

Wann aber waren die Johannieter in Werben ??
M.E. kann dies kaum mehr als hundert Jahre vor den Schanze bauenden Schweden gewesen sein (wenn diese jene nicht von den Rittern übernommen haben). Der große Rückzug der Johannieter aus dem östlichen Mittelmehr, der sie auch nach Malta führte, wird einen anderen Teil in das abgelegene Werben geführt haben. Im 16. Jh. könnte von dort die Ostkolonisation gestartet sein, womit man natürlich die Kreise der Schweden störte

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Letzte Änderung: von ron.

Aw: Nach Gutdünken 11 Jul 2010 12:05 #36

&
was hat das alles mit den werben /wendeorten
im umkreis von berlin zu tun ?

also im wendenland des großen bel

wobei
werben an der elbe
3 km von wendemark entfernt
(vom wendland ganz zu schweigen)

es läßt sich doch die ganze vergangenheit
nicht nur auf ritter und sch - weden
eindampfen

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Aw: Nach Gutdünken 12 Jul 2010 10:17 #37

es läßt sich doch die ganze vergangenheit
nicht nur auf ritter und sch - weden
eindampfen

Die Vergangenheit war so vielfältig wie die Gegenwart. Jeder hat seine Brille auf und sieht Teile davon deutlicher als andere. Darum ist es gut, dass es das Forum gibt und der Blick geweitet wird.


3 km von wendemark entfernt

Was ist für Dich eine Mark??
Mark ist für mich eine Markierung.
Marken, wie die Altmark oder die Mark Brandenburg sind markierte Gebiete. Also Gebiete mit einer exakt bestimmten Außengrenze (keie Grenzlande). Die "Mark" hatte immer eine bekannte Bedeutung. Als Gewicht ebenso, wie als Geldstück oder Markenprodukt heute.
Ein Markgraf war mithin kein Grenzgraf sondern ein Territorialherr.
Territorialherrschaft war nämlich keinesfalls etwas gewöhnliches - wie es uns aus Sicht des 20./21. Jh. vorkommt. Ein Reich hatte i.d.R. keines Schlagbäume, an denen der König erkennen konnte wo es aufhört. Es war mal größer mal kleiner, je nach seinem oder seiner Vasallen Kriegs- Diplomaten- oder Heiratsglück.
Die Mark allerdings blieb die Mark. Erwarb der Markgraf eine Herrschaft hinzu, wurde auch sein Titel länger.
Erst mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges hatte sich m.E. Territorialherrschaft als Prinzip durchgesetzt.
Der König ´in´ Preußen (terr. begrenzt) wollte gerne König ´von´ Preußen werden. Als er König "von" war, sagte dies aber nichts darüber, wo er etwas zu sagen hatte.
Drum nannte er sich:
König von Preußen, Markgraf zu Brandenburg, souveräner und oberster Herzog von Schlesien, Großherzog vom Niederrhein und Posen, Herzog zu Sachsen, Westphalen und Pommern, zu Lüneburg und Bremen, zu Holstein, Schleswig und Lauenburg, Burggraf zu Nürnberg, Landgraf zu Hessen, Fürst zu Ostfriesland, Osnabrück und Hildesheim, zu Nassau und Fulda, Graf zu Hohenzollern, Herr von Frankfurt. Erst als das keiner mehr in Frage stellte machte er es kurz und nannte sich "König von Preußen etc. etc. etc."

Mark deutet immer auf etwas abgeschlossenes, allgemein bekanntes und akzeptiertes hin.
Die Gemarkung war und ist bis heute etwas Festes. Dabei ist es egal, ob sie eine Allmende, bäuerliches Separateigentum oder adlige Grundherrschaft umschloss. Auch bei heutigen Gemeindegebietsreformen bleiben die Gemarkungen unberührt.

Das -lieber Wolfgang- fällt mir (mal eben so hingeworfen) zum Thema Mark ein.
Du hast andere und sicherlich interessante Assoziationen. Markierungen innerhalb eines großflächigen Vermessungssystems sind auch ein interessantes Thema.

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Aw: Nach Gutdünken 13 Jul 2010 11:11 #38

zu werben / wenden wieder kein wort
soviel zum geweiteten blick

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Aw: Nach Gutdünken 13 Jul 2010 16:41 #39

zu werben / wenden wieder kein wort

Allein das Wort: WENDEN
kann wohl nicht zur Diskussion anregen. Dazu gehört auch eine gute oder provokante Theorie.

Zu Wenden, Venetern, Vandalen, Slaven ... ist hier und auch Anderswo schon viel geschrieben worden. Eine plausible Erklärung zu diesem Themenkreis fehlt aber m.E.
Hast Du einen Vorschlag?

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Aw: Nach Gutdünken 13 Jul 2010 17:32 #40

auch
werben - wenden im umkreis von berlin
sind ortsgründungen der wenden
also vorfeudal-klerikal

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