Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion

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28 Dez. 2018 13:20 - 28 Dez. 2018 13:25 #11805 von kronos
Ein Disclaimer vorweg: Ich habe nichts mit Hancock zu tun, bin nicht sein Anhänger oder Evangelist und kenne seine Videos erst seit einigen Tagen. Vor Kurzem habe ich mich mit den großen nordamerikanischen Fluten beschäftigt, bin über HUGEfloods.com auf einige sehr schöne Videos über die Geographie des Nordwestens der USA und Lake Missoula gestoßen, in denen die Mainstream-Auffassung der Landschaftsentstehung beschrieben wird (80 bis 100 wiederholte Fluten durch einen einen auslaufenden Staussee, der erst durch einen Eisdamm angestaut wurde und dann, wenn der Druck zu groß wurde, den Damm duchbrach - wenn man will, eine Art von Minikatastrophen, die auch für den Mainstream akzeptabel sind). Eine weitere Suche bei YouTube führte zu Randall Carlson und Graham Hancock (siehe mein Beitrag #11786 . In den Videos sah ich zum ersten Mal Graham Hancock, den ich bis dato nur dem Namen nach kannte. Er machte auf mich einen sehr nüchternen, vernünftigen und nicht missionieren-wollenden Eindruck, Grund genug für mich, mir einige seiner Videos anzuschauen (Serenpidät eben). Und da wären wir...

Tuisto schrieb: ...
"Das sehe ich geringfügig anders. Die Bibel gibt den zeitlichen Rahmen für den Beginn der Hochkulturen vor, der auch nach allen heutigen Untersuchungen frühestens etwa 4000 vor Christus datiert.
An diesem Framing hat sich bis heute nichts geändert. Weiter zurückreichende Hochkulturen wie Göbekli Tepe sind offensichtlich fehl datiert, da sie solitär dastehen..."

Über die Datierungen habe ich mir kein endgültiges Urteil gebildet, aber ob Göbekli Tepe "offensichtlich fehl datiert" ist und "solitär dasteht", stellt sich aufgrund der Evidenz, die Hancock in seinem Video präsentiert, anders dar. Auf jeden Fall bietet er ein ganz anderes Framing an...

Tuisto schrieb: ...
Die Archäologie der letzten 150 Jahre hat belegt, dass die genannten Orte in den alten Überlieferungen, wie sie z.B. von den ersten Tabellenautoren im 16. Jh. bis hin zu Scaliger und Petavius, um nur die Bekanntesten von Hunderten Geschichtsschreibern zu nennen, tastsächlich existierten, meist aber ausgegraben werden mussten...."


Die Orte in den alten Überlieferungen, ihre relativen Datierungen und die innere Konsistenz der Tabellenwerke werden doch gar nicht angezweifelt. Ich habe nur zur Diskussion gestellt, ob nicht Zeitrahmen der Bibel zu kurz greift. Und den Archäologen mag ich nicht so einfach trauen.
Es gibt keinen allhgemein akzeptierten Konsens in der Archäologie. Archäologie und Geologie waren und sind genauso in verbissene Grabenkämpfe mit Außenseitern verwickelt wie Historiker mit Chronologiekritikern. Wenn Mainstream-Archäologen Abweichlern den Zugang zu archäologischen Stätten verbieten lassen wollen, um eigenständige Untersuchungen zu verhindern, dann stimmt was nicht. Gilt sicher nicht für alle Archäologen. Hancock berichtet in einem seiner Videos von seinem guten Verhältnis zum Entdecker von Göbekli Tepe.

Tuisto schrieb: ...
"...Nur die absolute Chronologie führt zu Widersprüchen, da diese mittels Astronomie und damit einhergehender astrologischer Beweisführung ermittelt wurde..."

Ohne absolute Chronologie kommen wir aber nicht aus. Angenommen wird hätten keine Dokumente und Ruinen, sondern nur Baumringe und Eisbohrkerne. Selbst dann könnten wir von einer angenommenen Epoche (etwa von 1.1.1970, der Epoche des UNIX-Betriebssystems) rückwärts rechnend auf dem so entstehenden Zeitstrahl Tage und Jahre abzählen und einzelnen Abschnitten auf dem Zeitstrahl anhand der Bauringe und Bohrkerne gewisse Eigenschaften (etwa Klimawerte) zuordnen. Alle Widersprüche entstehen nur dann und dadurch, wenn und dass man versucht, die historisch existierenden Kalender auf diesem Zeitstrahl abzubilden und die existierenden Dokumente, Ruinen usw. Punkten auf dem Zeitstrahl zuzuordnen.

Tuisto schrieb: ...
Wir können uns der Klärung dieser Fragen nicht nur auf positivistischem Wege nähern. Es existieren unzählige Belege dafür, dass Menschen - aufgrund des kollektiven Bewusstseins - in die Vergangeheit sehen können. Lese nur die beiden Beiträge von Bisquit. Ethnologen haben recht viele Beobachtungen dokumentiert, wo z.B. Schamanen oder Priester solche Erlebnisse hatten, bis hin zu Reisen entlang des genetischen Codes. Natürlich, wer in diese Welten nicht eindringen will oder kann, weil sie ihm zu fremd und unwirklich erscheinen, ist auf die sich weiter zu entwickelnden wissenschaftlichen Auswertungsmöglichkeiten der archäologischen und geologischen Befunde angewiesen...


Dazu möchte ich nur bemerken, dass Hancock selbst ein großer Befürworter der Bewusstseinserweiterung und Erkenntnisgewinnung mittels alternativer Methoden ist und extensiv darüber in Form von Fiction und Nonfiction publiziert hat (leicht zugänglich über seine Website Graham Hancock ).

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28 Dez. 2018 13:52 #11806 von kronos
Was in der Erde liegt, konnte man auch nicht sehen - bis das erddurchdringende Bodenradar erfunden wurde.

Danach liegen z.B. von Göbekli Tepe noch 95% vergraben unter der Erde.

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28 Dez. 2018 21:01 - 28 Dez. 2018 21:43 #11808 von Tuisto
Kronos, nochmals danke für den Hinweis auf Hancocks Website.
Hier ein aufgeführter Autor, der ähnlich wie ich argumentiert.
Mögen die unverständigen Luftikusse hier für immer verstummen:
grahamhancock.com/williamsa1/

Die Tatsache, dass von Göbekli Tepe noch 95% vergraben unter der Erde liegen, von denen ein Großteil übrigens nie ausgegraben werden soll, ist noch kein Beleg dafür, dass es so alt ist wie angegeben.
Auch unter der gut begründeten Annahme, dass es vor dem "Urknall" der uns bekannten Hochkulturen ab etwa -4000/-5000 "lost civilizations" existierten, muss es nicht in diese weit entfernte Vorzeit verbracht werden.
Dagegen sprechen einfach viel jüngere Funde im Umfeld und die Tempel von Malta, die ähnlich sind.
Ich tendiere dazu, dass derzeit ist die absolute Datierung noch Glaubenssache ist.

Aber einmal angenommen, es wäre tatsächlich so alt. Intendierten die Erbauer mit der Verschüttung der gesamten Anlage, dass sie erst in ferner Zukunft, z.B. in unserer Zeit, wieder ausgegraben werden sollte?
Ich vermute übrigens mit guten Gründen, dass die Tiere auf den T-Stelen die damals am nächtlichen Himmel gesehenen Sternbilder waren.

Ergänzung: Aufgrund der Vorarbeiten des Orientalisten Jules Oppert entdeckte ich schon vor etwa 25 Jahen folgende Relation:

432.000 : 1656 = 6000 : 23

In Worten:
Die 10 "sumerischen" Herrscher bis zur Flut (432.000 Jahre) verhalten sich zu den 10 biblischen Patriarchen bis zur Flut (1656 Jahre gemäß MT) wie die 6000-jährige Schöpfung zu 23, der humangenetischen Schöpfung. 1656 = 23 x 72, das sind 23 Grad Präzession oder der Mensch (23) im Angesicht des 72-buchstabigen Namen Gottes.
Schon damals wies ich hier im Forum auf die 800 Einherier hin, die durch 540 Tore Walhalls schreiten.

540 ist die Analogie zum 5.4.0, der gregorianischen Christusgeburt.
Man beachte Nostradamus (und die Analogien im gelinkten Artikel zu 540):
Seine beiden Summen der zweiten biblischen Zeitreihe, 4713 und 4173, haben als Differenz 540!

Seine Chronologie basiert ebenfalls auf der Zahl 23, wie ich noch detailliert erläutern werde.

Hier ein erster Auszug:
1656 = 72 x 23 (als Spiegel 2732 oder die 4:Pi Kabbala)
1242 = 54 x 23 (Sein falsches Sintflutdatum statt 2242, 54 ist der gregorianische Jesus als Mensch 23)
621 = 27 x 23 (Die islamische Epoche 1 AD + 621 = 622 = 2 x 311 (Aish), gleichfalls ein Spiegel von 4 : Pi)

Tatsächlich geht es um die Zahl 9 x 23 = 207 und verdoppelt 414 = AIN SOPH und AIN SOPH AUR bzw. deren negativen Spiegel, die Qlipoth als Flutdrama.
Ich zeige hierzu noch wesentlich mehr Verbindungen unter Verwendung der von Nostradamus offen genannten Zahlen.

Unter Flut versteht er übrigens nicht nur die Wasserflut, sondern auch Hitzefluten und vor allem moslemische Menschenfluten.

Luria und Nostradamus waren Zeitgenossen, er kannte definitiv seine kabbalistischen Ansichten:
de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Luria
Qlipoth:https://de.wikipedia.org/wiki/Qlīpōt

Qlipah = 225 oder 45 x 5, das ist Adam (45) als gefallener Mensch (5)
Qlipoth (Mehrzahl) = 626 oder 2 x 313, das ist der verdoppelte Davidstern, das Magen, Positiv und negativ.

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28 Dez. 2018 22:46 #11809 von Tuisto

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28 Dez. 2018 22:50 #11810 von Allrych
Wer in diesem Forum liest diesen "Tuisto"-Jesus-Konstruktions-Scheiss`?

Niemand!

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28 Dez. 2018 22:50 - 29 Dez. 2018 09:48 #11811 von Tuisto

Ingwer schrieb:

Wenn die Geschichte erst im 18. Jahrhundert beginnt, ist eh schon alles gesagt.


Unsere heutige gelehrte Weltsicht stammt in wesentlichen Teilen tatsächlich aus dem 18/19. Jahrhundert!
Mit Napoleon und dem Ende von dessen Ära wurde neu gewürfelt. Was vorher war, liegt im Nebel.


Hier muss ich Dir widersprechen Ingwer:
Ich kenne Dutzende Geschichtswerke aus der Zeit von 1500 bis 1700
Im Internet findet man mittelweile Abertausende Bücher aus dieser Zeit.

Natürlich haben die Historiker seit Napoleon versucht, die Geschichte umzuschreiben.

Die alten Bücher aber konnten sie nicht mehr so umfassend vernichten wie die Inquisitoren des falsch benamten Mittelalters.

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30 Dez. 2018 09:10 - 30 Dez. 2018 09:13 #11829 von kronos
@Tuisto
Ich habe einen separaten Thread zu Göbekli Tepe angelegt, in dem Antworten auf Deine diesbezüglichen Argumente direkt aus der Quelle gegeben werden.
Ich bin damit Deinem Beispiel gefolgt, einzelne Unterthemen (z.B. Nostradamus) aus diesem immer unübersichtlicher werden Thread herauszulösen.

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30 Dez. 2018 13:16 #11832 von Ingwer

Hier muss ich Dir widersprechen Ingwer:
Ich kenne Dutzende Geschichtswerke aus der Zeit von 1500 bis 1700
Im Internet findet man mittelweile Abertausende Bücher aus dieser Zeit.


Warum auch nicht. Allerdings sollte man das Wissen und den Aktionsradius der Jesuiten nicht unterschätzen!

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30 Dez. 2018 19:36 - 01 Jan. 2019 23:09 #11843 von Tuisto
@Ingwer:
Mich würde mal grundsätzlich interessieren, welche napoleonische Geschichtsrevision Dir am meisten auf den Magen schlägt.
Vielleicht könnte man darüber dann mal diskutieren.

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13 Jan. 2019 11:22 - 13 Jan. 2019 11:23 #11879 von Tuisto
Zwischendurch - Als der deutsche Kosmos noch weitestgehend blond und der moderne Slip schon erfunden war:

"Das Heidelberger Schickalsbuch von 1491"

Unbedingt alle Bilder anschauen - Es lohnt sich!

digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg832/0080/image
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