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THEMA: Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion

Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 30 Dez 2017 12:24 #11377

Natürlich!
Deshalb forschen und schreiben wir!

Du kannst aber auch gerne Deinen Senf dazu geben.
Hast doch ein Buch über Sternzeichen und Beziehungen geschrieben, wenn ich mich recht entsinne?
Letzte Änderung: 30 Dez 2017 12:29 von Tuisto.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 02 Jan 2018 21:43 #11397

Tuisto schrieb:
wenn ich mich recht entsinne?

Entsinnung vom Selberlesen oder doch nur vom Hörensagen?
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 04 Jan 2018 12:29 #11403

Muss man es gelesen haben, um zu verstehen, dass die 12 Apostel Analogien zum Tierkreis und zu nördlichen Sternbildern sind?
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 07 Jan 2018 13:32 #11408

Für CD:

Nothaft hat einen lesenswerten Beitrag zu Cusanus Kalenderreform geschrieben:

www.academia.edu/32586004/Strategic_Skep...ndar_Reform_Treatise
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 07 Jan 2018 16:12 #11410

Danke Tuisto! Durchaus interessant, obschon die Absicht dieser Arbeit etwas gar durchsichtig erscheint: Nämlich die Bedeutung des Kusaners in der Wissenschaftsgeschichte herabzusetzen - geschenkt!

Die Frage bleibt allenfalls noch, wer das neuerliche Interesse an einem so abwegigen Thema wie dem nicht umgesetzten Vorschlag einer mittelalterlichen Kalenderreform geweckt hat...

Auch geschenkt ;-)
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 16 Jan 2018 21:29 #11417

Tuisto schrieb:
Käme eigentlich auch der Südliche zusätzlich in Frage?... "Kenner der Materie"
Die Gegend um den Himmelssüdpol ist scheinbar in Erinnerung an den Untergang von Pompeji strukturiert worden:
Tafelberg, Goldfisch etc. pp. Hatten wir hier mal erwähnt, als unser Freund noch lebte,
der mit der Wasserleitung, Ihr wisst schon.
Natürlich habe ich seinen Namen nicht parat (Tschurilow?).

Was nützt es, die "Materie zu kennen", wenn der Geist nur mühsam folgt.

Der 2-Tagesshift im Jahre 0 wurde wohl
aus der Hieroglyphe "Gans+Kreis mit Mittelpunkt" hergeleitet ("Sohn des Re").
Freilich war ich wohl der erste seit langem,
der diese Zeichen nicht nur begrifflich hinnahm,
sondern auch kosmisch+irdisch+mathematisch zu deuten versuchte.

Was übrigens nur Achselzucken, Hohn, Spott oder Missachtung einbrachte.

Nachtrag:

Zum Himmels-Südpol findet man auch was in meinem Buch "Schwan der Ostsee"
in dem Kapitel über die Stadt Wismar.
Kurz gesagt, rückt das Himmelsschiff, die "Argo", an die "pole position",
im Jahr 8.000.

Wenn Pompeji wirklich bei der Benennung der Sternbilder Mensa und Dorado

Argo8000.PNG

sowie der Großen Magellanschen Wolke eine Rolle spielte,
dann natürlich später, im Nachgang zur Schiffsdefinition.
Dazu gehört übrigens auch die Große Magellansche Wolke.

Das Jahr 8.000 als Stichwort führt zurück zu den Erkenntnissen der Jesuskonstruktion:
Jesus muss ja irgendwann Weltenrichter werden,
(was wohl im Koran steht?) und das scheint im Jahr 8.000 zu passieren,
wenn der Stern iota des Schwans (der Gans der Hieroglyphe) zum Polarstern wird,
der "Sohn" /Chephre/ also "Vaters" /Cheops, des Chauffeurs/ Lenkrad übernimmt.

Wenn in Ägypten wirklich so gedacht wurde, ist die Wahrscheinlichkeit
des großen Rucks (im "XIII. Jahrhundert") eher gering.
Letzte Änderung: 18 Jan 2018 22:34 von prusak2. Begründung: Bild eingefügt
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 14 Mai 2018 20:36 #11437

Nebenbei bemerkt frage ich mich, ob Genesis 11,1 (Aleph) bis 11,9 ebenfalls für das elende 9/11 Ereignis als Vorlage diente:


Der Turmbau zu Babel

Gen 11,1
Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte.

Gen 11,2
Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar und siedelten sich dort an.

Gen 11,3
Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel.

Gen 11,4
Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen.

Gen 11,5
Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.

Gen 11,6
Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.

Gen 11,7
Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.

Gen 11,8
Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.

Gen 11,9
Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.



Zum Jahr 8000 fand erst vor wenigen Tagen Ulrich Voigt auch dank meiner Unterstützung heraus, dass die Oktaeteris, die in 8 Jahren 99 Monate (z.B. Vollmonde) mit einer Differenz von ca. 1,5 Tagen prognostiziert, über viele Jahrzehntausende ihr Optimum in einer Periode von 8808 julianischen Jahren hat.

Ich erinnere daran, dass sowohl der griechische Jesous, als auch der jüdische Messias auf der Zahl 888 basieren, die aus dem AYoN, mit der Bedeutung = 0 gezeugt wurden oder noch werden.

Beweis:
8808 x 365,25 = 3.217.122 Tage
3.217.122 Tage : 29,5305942 (babylonische Lunation, Geminos bekannt) = 108.942 Monate.

Ein Traumergebnis!

Darauf zu kommen ist allerdings höchst schwierig und kompliziert. Dies gilt auch für den Beweis, dass Geminos dies sogar relativ einfach hätte berechnen können. Ich möchte hier aber auf keinen Fall Ulrich Voigt vorgreifen, sondern nur den Hinweis geben, dass die Brüder Brätz mit ihren 8000 Jahren eindeutig richtig liegen.

8808 = 24 x 367.
367 war in der Antike die 74. Primzahl, die damals ab 1 gerechnet wurden.
74 aber ist Jesus, sowohl in unserer Gematrie als auch in Bezug auf seinen julianischen Zeugungstag 7.4.0

Heute ist 367 die 73. Primzahl, deren Spiegel 37 Zohe/Eva ist.
Verdoppelt wiederum 2 x 37 = 74.

Jesus ist aber auch das Gemeinjahr von 5 (Pentagramm/Mensch) x 73 = 365.
Sein Vater, das AYoN, ist das göttliche Schaltjahr gemäß dem göttlichen 3 + 1 Gesetz: 6 x 61 = 366

Dafür liefere ich noch weitere (antike mathematische) Belege, falls ich nochmals Lust dazu habe.
Letzte Änderung: 14 Mai 2018 20:46 von Tuisto.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 15 Mai 2018 07:48 #11439

Der Bezug zu Gen 11,9 ist wohl die vernünftigste Erklärung
für die "Liebe" zu diesem Datum 11/9 bzw. 9/11.
Tuisto schrieb:
29,5305942 (babylonische Lunation, Geminos bekannt)
Ein Traumergebnis!

Vielleicht erinnert sich jemand noch an meinen letzten sachlichen Beitrag
in diesem Forum (2010):
Da ging es um das Grabmal des Lunatius Munatius Plancus in Gaeta.

Es hat einen Durchmesser von 29,5 Metern=100 römischen Fuß.
In der Tafel an diesem Grabmal wird neben dem Mond im Namen
dieses legendären Gründers von Basel und Lyon (=Munatius=Lunatius)
auch Saturn erwähnt, dessen Umlaufzeit um die Sonne ca. 29,5 Jahre beträgt.

"Geminos" war also das gleiche bekannt wie den Baumeistern von Gaeta.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 17 Mai 2018 10:45 #11441

Obwohl 29,5 Jahre für den Saturnumlauf relativ optimal sind, hat er doch eine Schwankungsbreite von 28 bis 30 Jahren.
Nachweislich seit der Spätantike, z.B. auch bei Beda Venerabilis im "frühen" Mittelalter, verwendeten die Astronomen/Astrologen jedoch meist den 30-jährigen Zyklus und für Jupiter eine 12-jährige Revolution.

Damit gelang z.B. Kardinal D´Ailly Anfang des 15. Jahrhunderts (1414?) eine tolle Vorhersage.
Ausgehend von -311 (312 BC), der seleukidischen Epoche, jüdisch auch Ära der Kontrakte genannt, rechnete er 70 (70 ist bekanntlich die Endzeitzahl) x 30 Jahre, und kam so in das Jahr 1789, für das er die große Revolution prophezeite.
Das war ein echter Volltreffer.

Ibn-Ezra u.a. hingegen optimierten auch im Hinblick auf die Analogie mit dem Mondlauf von ca. 29,53 Tagen die Zeitengelherrschaft auf 29,5 Jahre (Saturn) x 12 Jahre (Jupiter) = 354 Jahre und optimierten erneut auf 29,53 Jahre x 12 = 354 Jahre und 4 Monate, die ihrerseits ungefähr einem Mondjahr in Tagen entsprechen.
Letzte Änderung: 17 Mai 2018 12:26 von Tuisto.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 17 Mai 2018 20:32 #11443

Angelika Müller fand den Text von Uehlinger über den Turmbau zu Babel.
www.zora.uzh.ch/id/eprint/149989/1/Uehli...ch_und_eine_Rede.pdf

Ich war schon lange auf der Suche nach dem Jahr 0/1 im Zeitengelrhythmus von 354 bzw. 354,3 Jahren, der über die Anno Mundi Daten
-5206 (Trithemius) -5200 und -5199 der bekannten spätantiken christlichen Autoren nicht zu handeln war.

Der Text öffnete mir die Augen.
Vor mir hat meines Wissens noch keiner die Lösung gefunden.

Hier ist der Text mit meinem Aha-Erlebnis:

3.24. Die verschiedenen Motive der Turmbauer

Talmud und Midrasch wissen von ganz verschiedenen Motiven, welche die Menschen zu ihrem Vorhaben, einen Turm bis zum Himmel zu errichten, inspiriert hätten. An erster Stelle ist die Angst der Menschen vor einer neuen Sintflut zu nennen:
In der Schule R. Schelas (in Nehardea in Babylonien, 1. Hälfte 3. Jh. p) sagten sie:"(Die Turmbauer sprachen:) Bauen wir einen Turm und steigen wir zum Firmament und zerschlagen wir es mit Äxten, damit seine Wasser ausfliessen." Im Westen (d.h. in Palästina) lachte man darüber:"Dann hätten sie doch einen (Turm) auf einem Berg (nicht in der Ebene, Gen 11,2) bauen müssen!" Dass es in den Alluvialebenen Mesopotamiens nicht so einfach war, einen Turm auf einem Berg zu errichten, wussten die babylonischen Lehrer natürlich besser als ihre palästinischen Kollegen. Nach ihrer Interpretation wurde ja gerade das Fehlen von Bergen, das Ausgeliefertsein im Falle einer neuen Flut als Problem empfunden. Die Hypothese ist angesichts der Tatsache, dass die Babel-Episode v .a. durch Genealogien von Gen 6-9 getrennt ist und deshalb leicht als narrative Fortsetzung der Fluterzählung verstanden werden kann, gar nicht so abwegig, wie dies die Lehrer im Westen meinten. Dass sie auch im Westen ihre Vertreter hatte, bezeugt (neben Flavius Josephus) der Midrasch:

Was sagten sie (die Turmbauer)? "Nach 1656 Jahren wird eine (neue) Flut in die Welt kommen, und der Himmel und die oberen Wasser werden auf uns herabkommen. Bevor diese kommen, machen wir uns Festungstürme, damit, wenn der Himmel fällt, er durch sie gestützt wird"

Sie sprachen:"Einmal in 1656 Jahren wird das Firmament wanken. Kommt, bauen wir uns Stützen, eine von Norden her und eine von Süden her und eine von Westen her; und die hier stütze ihn (den Himmel) von Osten her."


Der 'Turm zu Babel' war diesen Texten zufolge nur eine von vier Himmelsstützen!


Hier steht die nackte Angst der Menschen vor einem mit mathematischer Gewissheit drohenden Verhängnis im Vordergrund, die Unfähigkeit, dem Noach von Gott gegebenen Versprechen, keine Flut mehr zu verursachen (Gen 9,11. 15; vgl. 8,21), Glauben zu schenken. In den bereits zitierten Nimrod-Texten ist diese Angst zusätzlich mit der Feindschaft des Despoten gegen einen vermeintlich ebenfalls despotischen Gott gepaart. Dort geht es beim Turmbau auch um einen Anschlag auf Gott, dessen angeblich einziges Machtinstrument die Wasser der Flut sind, mit denen er jederzeit eine ihm lästig gewordene Menschheit vernichten könnte.

1656 Jahre betrug nach Gen 5,3etc. und 7,6MT die Zeitspanne von der Schöpfung bis zur Sintflut. Die Menschen fürchten also eine feste Periodizität von Flutkatastrophen.

Da ging es mir wie dem nach kurzer Erblindung wieder sehenden Paulus und es fiel mir wie Schuppen von den Augen: 1656 ist eine Periodizität, wie auch 2242 in der LXX und bei Nostradamus.

Zugleich ist natürlich klar, dass eine Zeitengel-Chronologie über das Jahr 0 eine Spiegelchronologie war; ja, in realer Konstruktion tatsächlich sein musste!

Die Rechnung:

Anno Mundi war -5199 (5200 BC), das z.B. Gauricus zusammen mit -5200 nach Ablauf dieser Zeit als gemeinsames Jahr 5199 und 5200 zum Schaltjahr und Geburtsjahr für Jesus als 0/1 AD annahm.

-5199 + 1656 Flut = -3543.
Das sind 10 Zeitengelzyklen zu 354,3 Jahren (bzw. 354 Jahre und 4 Monate), exakt bis zum Jahr 0!

Die Flut überlebt dank JHVH und der gebauten Arche nur Noach (= Nachen) und seine Familie.
-3543 ist somit das neue Anno Mundi Datum.

Weiter gilt:
-3543 + 1656 = -1887/-1888 oder gespiegelt 1887/1888, wenn man von +5199 rückwärts in unsere Zeit geht.

Von -5199 bis 1887,6 AD vergehen 7086,6 Jahre = 20 x 354,3.
Siehe hierzu die Prophezeiung von Trithemius bezüglich der Juden in seinen "Septem Secundeis".

1887 + 354,3 = 2242 AD! Das Flut- und Untergangsdatum von Nostradamus und der LXX.

Also nochmal:
5200/5199 - 1656 = 3543 - 1656 = 1887/1888 + 354,3 = 2241/2242.

5199 + 2242 = 7441 = 21 x 354,3 Jahre für je einen der 7 Zeitengel. 3 Durchläufe sind demnach vollendet.
21 ist Shin.
22 ist Tav, die Kreuzigung.

Ich fasse es kaum, dass ich nicht schon früher auf diese einfache Rechnung gestoßen bin!

Unfassbar bleibt allerdings, dass -5199 ebenso wie im Jahr 0 am 7.4. Frühlingsvollmond im JK war.
Ein solch "göttliches" Zusammenspiel erfassen nur inspirierte und bestens ausgebildete Kabbalisten.

Wie das alles mit der 8, der Okateteris und der Torah zusammenhängt, folgt demnächst.

Hier nur der Hinweis auf Noah und die 8 Überlebenden der Flut:

"Noah, ist einer der bekanntesten Propheten des Alten Testamentes. Er war der Der Zehnte von Adam an, in der ersten Generation der Menschheit, und verkündigte 120 Jahre, das kommende Gericht Gottes. Er war auch der einzige, der in jener Zeit an das Wort Gottes glaubte und zusammen mit seiner Familie (Ehefrau, 3 Söhne und deren Frauen = 8 Personen) dem göttlichen Gericht, der Sintflut, in der Arche entkam. Diese 8 Überlebenden, symbolisieren den Überrest der Gemeinde der durch die Trübsal geht, genau so, wie es Noah mit seiner Familie erging. Henoch (http://localhost/wordpress/bibel/henoch/), der Siebte, war ein Schattenbild auf die endzeitliche Braut, die aus der Gemeinde heraus, zu Gott entrückt wird, bevor das Weltgericht hereinbricht."
www.messageland.org/der-prophet-noah/
Letzte Änderung: 18 Mai 2018 08:55 von Tuisto.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 18 Mai 2018 15:14 #11444

Tuisto schrieb:
Der Text öffnete mir die Augen.
Vor mir hat meines Wissens noch keiner die Lösung gefunden.
Ja, wie auch?
Tuisto schrieb:
Hier steht die nackte Angst der Menschen vor einem mit mathematischer Gewissheit drohenden Verhängnis

Auch in Japan wird heutzutage empfohlen, sich bei einem Tsunami in
Hochhäuser zu retten, wenigstens bis zum 4. Stock, trotz der Gefahr,
dass die Bude zusammenbricht.
Im großen Sterbejahr, daishinsai, also 2011,
war das für viele der einzige Rettungsort.
Aber das schreibe ich hier nur, weil ich nie auf die o.g. Lösung gekommen wäre...
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 20 Mai 2018 20:37 #11445

Oh ja, in der Ebene ist Hochwasser tödlich!

Man fragt sich natürlich, wieviel Menschen in oder auf diesem Turm Platz gefunden und wie lange die Nahrungsmittel ausgereicht hätten.

Liest man allerdings genauer, dann ging es bei Turmbau anscheinend darum, mit der Spitze des Turms die Schlange(n) mit dem himmlischen Wasser so aufzuspießen, dass das Wasserreservoir ein für alle mal ausgeschüttet worden wäre.
Dies ist nicht gelungen, weil JHVH eingriff. Daher konnte und kann bis heute die Menschheit zurecht nicht an den göttlichen Bund glauben, der versichern soll, dass sich solch ein Ereignis nicht wiederholt.

Man blieb bei der berechtigten Annahme, dass die kataklysmischen himmlischen Wasser zyklisch wiederkehren würden.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 20 Mai 2018 21:07 #11446

Die beiden wichtigsten Flutdaten 1656 und 2242 wurden auch deshalb so konstruiert, weil 1656 (= 8 x 207) auf der 8-jährigen Oktaeteris und 2242 auf dem 19-jährigen Zirkel basiert. (2242 = 19 x 118)

Für die Anzahl der Verse der Torah gibt es grundsätzlich 2 Versionen:

Version 1: 5888 Verse = 5888 Jahre.
Grundlage ist hier ebenfalls die Oktaeteris, aber basierend auf dem 365-tägigen ägyptischen Wandeljahr.

Die Juden hatten ja je nach Region in der sie lebten, ein 364-, 365- oder 365,25 tägiges Sonnenjahr, unabhängig vom 354/355-tägigen Mondjahr.

5.888 Jahre x 365 Tage = 2.149.120 Tage
2.149.120 Tage : 72.776 Monate = 29,5306144 Tage für die durchschnittliche Lunation. Das ist ein sehr guter Näherungswert.

Er läuft parallel mit dem 4-fachen Flutzyklus von 1656 Jahren = 6624 Jahren.

5888 = 8 x 736 und 6624 = 9 x 736.
Die durchschnittliche Lunation bleibt folglich im 365-Tagejahr unverändert, da sie auf Vielfachen von 736 ägyptischen Jahren zu 9097 Monaten basiert.

Der jüdische Kalender hat zudem 2240 Jahre bis zur Vollendung der 6000 Jahre, im Seder Olam aber sind es 2242 Jahre, da die Epoche nicht -3760, sondern -3758 fällt.

19 x 354 = 6726.
3 x 2242 = 6726.
Gespiegelt +3760 - 2240 = 1520 AD
1520 + -5206 (Trithemius) = 6726 Jahre.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 05 Jun 2018 15:08 #11450

In dem Buch "Über verschiedene Einteilungen der heiligen Schrift" 1892 von Dr. Otto Schmid finden sich auf den S. 12 und 13 interessante Hinweise darauf, wie Verseinteilungen mit Menschenjahren und diese wieder mit Kalenderjahren, hier zu 364 Tagen analog verknüpft wurden:

archive.org/stream/berverschiedene00schmgoog#page/n20/mode/2up

Seite 13 unten steht "...dass die Torah 5888 Verse, die Psalmen 8 Verse mehr, und die beiden Bücher der Chronik um 8 weniger als der Pentateuch habe.

Dies ist ein weiterer, eindeutiger Hinweis darauf, dass man noch in der Renaissance die Einteilung nach der Oktaeteris bzw. nach der doppelten Oktaeteris von 16 Jahren vornahm.

Ulrich Voigt hat bewiesen, dass die ältere und angeblich schlechter prognostizierende Oktaeteris im Vergleich zum 19-jährigen Zirkel, den z.B. die Moslems im Koran verarbeitet haben, aber auch die Christen seit Exiguus in ihrer Osterrechnung, in leicht berechenbarer Wahrheit die besten Prognosen über Jahrzehntausende abwirft, s.o. zu 8808.

Es geht im Buch interessant weiter:
"Eine eigenthümliche Verszählung berichtet der Midrasch Jalkuth. Das Leben des Menschen heißt es daselbst, ist 70 Jahre, das ist 25.486 Tage (um 6 Tage zuviel), das Jahr zu 364 Tage gerechnet, nun hat die Thora 15.842 Verse, die Propheten 2294, die Hagiographen 5063, zusammen 23.199 P´suquim (Verse = Jahre, Tage, Monate etc), mit Ausnahme der Äußeren.

Der Autor war damals außerstande, das dahinterliegende Prinzip zu erklären, was ich nun in Teilen hier nachhole.

6 Tage mehr als 70 Jahre bezieht sich auf die Schöpfung, die Sonntags begann. Der Mensch wurde aber erst am 6. Tage erschaffen, weshalb diese 6 Tage den 70 Jahren hinzugezählt wurden.

Da die Torah zwischen 5.844 und 5.848 oder 5.888 Verse hat, scheinen bei den 15.842 Versen ca. 10.000 hinzugezählt worden zu sein. Ohne weitere Hinweise ist es schwierig, die genaue Zahl zu ermitteln.

Leicht erklärbar hingegen sind die 2294 Verse/Tage der Propheten.

8 Jahre der Oktaeteris sind 2922 Tage.
Abzüglich 2294 Tage verbleibt ein Rest von 628 oder 100 x 2 x Pi.

Das Ergebnis erhält man erstaunlicherweise auch, wenn man 2294 der Propheten durch 365,25 teilt: 6,28 = 2 x Pi

Rechnet man wie üblich die doppelte Oktaeteris, hat man 2 x 2922 = 5.844 Tage (Verse der Torah).
5844 - 2294 (Verse/Tage der Propheten) = 3550, das sind 10 Mondjahre.
Das Jahr heißt auch hebräisch "ShaNaH"und hat den Zahlwert 355! (Sh=300, N=50, H=5)


355 : 113 = Shanah : Aish = Jahr : Mensch = Pi!

Wie ist nun die Zahl 23.199 als Addition dieser Äpfel und Birnen zu verstehen?

Nun, sie führt uns zu den unterschiedlichen Lunatioenen in Bezug auf das essenische Jahr zu 364 Tagen, das ägyptische Wandeljahr zu 365 Tagen und das griechisch-ptolemäische 365,25 Tagejahr.

23.199 x 4 x 364 = 33.777.744 Tage.
33.777.744 Tage : 29,53 Tage des Mondmonats = 1.114.845 Lunationen


23.199 x 4 x 365 = 33.870.540 Tage.
33.870.540 Tage : 29,5305 Tage = 1.146.968 Lunationen


23.199 x 4 x 365,25 = 33.893.739 Tage
33.893.739 : 29,530594 Tage = 1.147.750 Lunationen. (= babylonische Lunationszahl)

Wie man sieht, wird mit jedem Tag der Verbesserung des Sonnenjahres, multipliziert mit der 23.199, auch die durchschnittliche Lunation optimiert.

Das führt uns zurück zu Geminos, der über die 16-jährige Periode schreibt, dass der Mond 3 Tage länger braucht, um voll zu werden: 16 x 365,25 = 5844 Tage, 198 Monate brauchen 5847 Tage, beide Zahlen werden als Anzahl der Verse für die Torah genannt, üblicherweise 5844 + 1 für das Kollel = 5845.

Hier das Bild mit dem Text aus der ältesten Bibel (Leningrader Codex): archive.org/stream/Leningrad_Codex/Leningrad#page/n244/mode/2up

Hier die Übersetzung:
auslegungssache.at/5279/die-mitte-der-tora/

Geminos schreibt weiter, dass folglich in 160 Jahren ein Monat zu 30 Tagen abzuziehen sei.

Statt 10 x 198 = 1.980 Monate rechnet man nur 1.979 Monate:
58.440 Tage : 1.979 Monate = 29,53 Tage der Lunation.

Doch dann schreibt er, außer von Ulrich Voigt von allen Kommentatoren bislang unverstanden, im Text weiter, dass man einmal in 16 Jahren (innerhalb der 160 Jahre) 4 statt 3 Tage hinzufügen müsste.

Mathematisch heißt das natürlich ganz einfach, dass statt 58.440 Tagen 58.441 Tage genommen werden müssen:
58.441 Tage : 1.979 Monate = 29,53057 Tage, das ist bereits eine sehr gute Annnährung an die präzise babylonische Lunation von 29,530594 Tagen, die Geminos als Hexadezimalwert kannte und in seinem Buch auch nannte.

Weiter schreibt er, dass die 19-jährige Periode besser sei. Kombiniert man sie mit der Oktaeteris, erhält man 19 x 8 = 152 Jahre. Statt 19 x 99 = 1881 Monate hat die bessere 19-jährige Periode nur 1880 Monate.

Am Anfang seines Artikels über die Mondrechnung wünscht er sich eine glatte Anzahl von 365,25 Tagejahren, die, dividiert durch eine ebenso glatte Anzahl an (Voll-)Monden zur optimalen Lunation führt.

Er nennt diese nicht, wohl weil er meinte, dass mit der Angabe, dass in 160 Jahren 1 Tag hinzuzufügen sei, diese Zahl jeder seiner Leser problemlos im Kopf berechnen kann.

Ich mache das mal für uns:
Zuerst hat er mit mathematischen Methoden den 152-jährigen Mondlauf berechnet:
1880 Monate x 29,5305942 Tage = 55.517,5 Tage statt 55.518 Tage.
Es fehlt 1/2er Tag!

Der Rest ist einfach:
In 8 Jahren verspätet sich der Mond um 1,5 Tage.
152 Jahre = -0,5 Tage + 8 Jahre und 1,5 Tage = 160 Jahre + 1 Tag, genau wie von ihm für 160 Jahre beschrieben.

In 3 x 160 Jahre haben wir folglich 480 Jahre und 3 Tage.
Nun geht in 16 Jahren der Mond um 3 Tage nach.

Ich muss also nur noch 16 Jahre von 480 abziehen und gelange so weiter per Kopfrechnen zum optimalen Wert von 464 Jahren und 3 x 1979 - 198 = 5.739 Monaten.

464 x 365,25 = 169.476 Tage

169.476 Tage : 5.739 Monate = 29,530580 Tage für die durchschnttliche Lunation!!!

Q.E.D.

Geminos auf Deutsch, Kapitel 8, ab Seite 115 bis 123:
www.wilbourhall.org/pdfs/GeminusElementaAstronomiae.pdf
Letzte Änderung: 05 Jun 2018 21:33 von Tuisto.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 18 Jul 2018 03:19 #11457

Hi Tuisto
Was meinst du mit Jesus Konstruktion? wann er geboren und gestorben ist ?
Jedenfalls sind es interessante Dinge die du schreibst.
Ich gehe den gegensätzlichen Weg. Ich als Astrologin kann rein über das Ansehen der Aspekte der Planeten, Bilder und Geschichten sehen ( Divination ). So sah ich die Kreuzigung die durch Symbolik in mir so stark verinnerlicht ist das ich das Geschehen auch emotional wahrnahm.
Letzte Änderung: 18 Jul 2018 03:20 von Bisqit.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 21 Jul 2018 20:56 #11462

In meinen Thread geht es nur am Rande um den (pseudo-)historischen Jesus.
Ich betrachte den Kalendergott Jesus-Christus, dessen Feste nach bestimmten Prinzipien und Formeln ins Kalenderrund integriert wurden.

Gekreuzigt wurden viele Menschen, noch heute durch den IS.
Jesus ist letztlich deren schreckliche Synthese, die impliziert, dass es für Individuen keinen handelnden "guten" Gott gibt. Vielleicht für das System, doch die Frage ist offen.

Die Schoah ist ein weiteres Beispiel.
Letzte Änderung: 13 Sep 2018 11:02 von Tuisto.
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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion 13 Sep 2018 11:09 #11500

Die jüdische Kabbala stand wohl doch Pate für die Jesuskonstruktion, die im 19-jährigen Osterzirkel des Exiguus mit dem Frühlingsvollmond am 5.4.1 vor Christus startet und mit der Geburt am 6.1.1 nach Christus nach 9 Monaten gewissermaßen endet!

Israel hat den Zahlwert 541=> 5.4.1 vor Christus, Zeugung von Jesus bei Vollmond
Torah hat den Zahlwert 611 => 6.1.1 nach Christus, Geburt von Jesus

611 - 541 = 70 oder Ayin, das göttlich Auge des Diesseits, das dem AYN = 61 des unerkennbaren negativen Gottes entspringt. Die Differenz 9 (70 - 61) entspricht den 9 Monaten von der göttlichen Zeugung bis zur göttlichen Geburt, der Epiphanie und dem göttlichen Menschen, verkörpert im Enneagramm.
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