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THEMA: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters

Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 04 Okt 2010 13:50 #2863

1)
Die Namen der römisch-deutschen Könige und Kaiser des Hochmittelaters (10.Jh. - Ende 12. Jh.) folgen einem recht einfachen Schema.
Es gibt in dieser Zeit drei Herrscherdynastien, die über mehrere Könige nacheinander herrschen: die Ottonen, die Salier und die Staufer.

Jeder Abschnitt besteht aus vier Teilen:
1) Er beginnt mit einem Konrad,
2) gefolgt von einem Heinrich.
3) Danach folgen ein bis mehrere Könige mit beliebigen Namen.
4) Am Ende eines Abschnitts steht wieder ein Heinrich, der von einem König/Kaiser aus einer anderen Dynastie gefolgt wird.


a) Die Ottonen:
Konrad I. (911) (obwohl selbst kein Ottone, wurde Heinrich I. nach vorheriger Absprache sein Nachfolger)
Heinrich I.
Otto I. -> Otto II. -> Otto III.
Heinrich II.

b) Die Salier:
Konrad II. (1024)
Heinrich III.
Heinrich IV. -> Konrad III. -> Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden -> Gegenkönig Herman von Salm
Heinrich V

Lothar III. (fällt gewissermaßen "aus der Reihe")

c) Die Staufer:
Konrad III. (1138)
Heinrich VI.
Friedrich I.
Heinrich VI.

Damit endet das Schema.
danach:
Otto IV. (1198), sowie
Philipp von Schwaben (nach Otto IV. gekrönt, zudem "am falschen Ort" und von der "falschen Person")

Eine solche Regelmäßigkeit der Namen gibt es zu keiner anderen Zeit und in keinem anderen Land (soweit ich bisher gesehen habe).
Das ist ein deutliches Indiz für erfundene Geschichte. Ganz eindeutig erfunden !
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_r%C3%B6m...-deutschen_Herrscher

2)
Danach folgt Friedrich II. (1212). Friedrich II. war wohl auch 1212 in Rom, und wurde dort 1220 vom Papst zum Kaiser gekrönt. Das ist ziemlich genau 800 Jahre nach dem Einzug von Alarich in Rom (410) und dem Beginn der Germanenherrschaft über Italien in der offiziellen Geschichte.
Friedrich II. ließ sich auf Münzen auch völlig untypisch für seine Zeit im Profil abbilden:
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0a/Augustale.jpg
Diese Darstellung kam eigentlich in der römischen Antike ab dem "5. Jh." außer Mode - bis zum Ende des Mittelalters wurden die Herrscher frontal dargestellt.

Es folgen die Wirren des 13. Jh./14.Jh. mit dem Hunnen/Mongoleneinfall und der Pestseuche - 800 Jahre nach denen des 5./6.Jh..
Ab 1273 sind mit Rudolf I. die Habsburger römisch-deutsche Könige.
797 Jahre zuvor, im Jahre 476, wird Odoaker westgotischer König. Damit wird die Gotenherrschaft über Noricum(Österreich), Pannonien(Ungarn), Illyrien, Italien und Spanien auch von Konstantinopel anerkannt, und das weströmische Reich endet.
Im Jahre 472 (801 Jahre vor Rudolfs Krönung, und 4 vor Odoakers), findet laut offizieller Geschichte der größte Vesuvausbruch nach 79 und vor 1631 statt.
www.volcano.si.edu/world/volcano.cfm?vnu...01-02=&volpage=erupt
"Die wohlstrukturierte Geschichte"
www.HistoryHacking.de
Letzte Änderung: 04 Okt 2010 17:09 von Basileus.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 04 Okt 2010 15:55 #2864

Danke "Basileus" für die hoch interessante Zusammenstellung der Namen der deutschen Herrscher des Hochmittelalters.

Mir ist schon seit Jahren aufgefallen, dass sich die vier Konrad-Namen in einem Intervall von ungefähr 100 Jahren wiederholen.

Und dass jede Dynastie ihre Heinriche enthält, macht ebenfalls stutzig.

Gegenüber den Kaisern des römischen Altertums fällt allgemein auf, dass die römischen Herrscher des Hochmittelalters viel stereotyper und blasser ausgestaltet sind - obwohl sie Parallelitäten darstellen.

Also (nach Fomenko): Heinrich I. = Septimius Severus
Heinrich II. = Augustus, Diocletian
Heinrich III. = Tiberius + Caligula
Heinrich IV. = Tiberius, Caligula, Claudius, Nero
Heinrich V. = Claudius + Nero
Heinrich VI. = Antoninus Pius
Heinrich VII. = ?

Albrecht I. = Caracalla

Friedrich II. ist als Salomo-Parallelität speziell. Aber er hat deutliche Anklänge an Odoaker und Theoderich den Grossen.

Speziell ist auch der Vesuv-Kaiser Lothar von Supplinburg (= Plinius der Vesuv-Chronist!), eine absolute Parallelität zu Vespasianus Titus. Der hochmittelalterliche Vesuv-Ausbruch fand nach seinem Tod 1138/39 statt.

Die angeblich glorreiche deutsche Kaiserzeit des Hochmittelalters ist im Grunde liederlich und hastig zusammengezimmert, neben Chroniken vor allem mit Urkunden (Monumenta Germaniae Historicae!) garniert.

www.dillum.ch/html/inhalt.html
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 04 Okt 2010 16:31 #2865

Die Konrads folgen genau genommen jeweils im Abstand von 113 Jahren (+/- 1 Jahr) !
(den Salier Konrad III., der nur Mitkönig neben Heinrich IV. war, mal außen vor gelassen)

Konrad IV. folgt im Jahre 1250 nach Friedrich II.
Vor Konrad IV. wurde aber noch ein Heinrich zum König ernannt: Heinrich VII., der jedoch bereits 1242 starb.
Man könnte also den Teil c) mit den Staufern auch so sehen:
c) Die Staufer:
Konrad III. (1138)
Heinrich VI.
Friedrich I. -> Heinrich VI. -> Otto IV. -> Philipp von Schwaben -> Friedrich II.
Heinrich VII.

Wieder mit einem Heinrich am Ende.
Damit wäre dann Abschnitt c) zeitlich genauso lang wie die Abschnitte a) und b) (Lothar III. eingeschlossen) :
jeweils 113 Jahre (+/- 1 Jahr).
Der letzte Konrad, Konrad IV., beginnt dann ab 1250 den nächsten Abschnitt, wo dann aber keine Muster wie zuvor erkennbar sind.

Also:
Die Geschichte der römisch-deutschen Könige/Kaiser des Hochmittelalters von 911 bis 1250 (339 Jahre) besteht aus 3 Abschnitten mit je 113 Jahren (+/- 1 Jahr) Länge, in denen sich die Namen nach obigem Muster regelmäßig wiederholen.
"Die wohlstrukturierte Geschichte"
www.HistoryHacking.de
Letzte Änderung: 09 Okt 2010 09:48 von Basileus.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 14 Okt 2010 20:52 #2879

Das kann man dann aufgrund der Überfülle an Fehlern doch nicht unkommentiert stehenlassen.

1.
Wenn jeder Abschnitt mit einem Konrad beginnen soll, warum ist dann Konrad I. nicht explizit auch ein Ottone? Wenn man Geschichte schon nach diesem angeblichen Schema erfunden hätte, dann hätte es keine Mühe gemacht Konrad auch noch zum Ottonen zu machen!

2.
Waum existiert überhaupt Lothar III.? Warum erfinde ich nach einem System und füge dann Leute ein, die nicht passen?

3.
Warum enden die Staufer mit Heinrich VI.? Nur, weil jede Reihe angeblich mit einem Heinrich geendet haben soll - laut System?
Wer ist bitte der Heinrich VI. nach Konrad III.?

4. Warum wurden die Könige nach Heinrich VI. nicht mehr nach System erfunden?

5. Allgemeine Frage: Warum wurden von den vielen Königen dieser Zeit nur manche in das System gepresst, andere nicht?
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 14 Okt 2010 21:13 #2880

Was dieser "Michael Wagner" schreibt, darf nicht unwidersprochen bleiben.

Könige werden in der Geschichtsanalyse nicht "in ein System gepresst", wie Wagner uns das unterschiebt. Es wird einfach festgestellt, dass sich Konrade und Heinriche in auffälliger Weise und in regelmässigen Abständen wiederholen.

Und die Staufer enden mitnichten mit Heinrich VI. Dieser ist Vater von Friedrich II. - Das Geschlecht der Staufer endet bekanntlich "1268 AD" mit Konradin, dem Sohn Konrads IV.

Das "System" haben die Geschichtserfinder erfunden. Aber die ersten Chronisten haben das nicht richtig verstanden, für sie war das zu kompliziert.

Beispielsweise wurden anfänglich Friedrich I. und Friedrich II. nicht auseinandergehalten.

Und es gab sogar zwei Friedrich Barbarossa.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 14 Okt 2010 21:45 #2881

1. Eine zufällige Abfolge von Königen wird von euch in ein angbliches System gepresst. Das System hat Basileus doch genannt. Erst ein Konrad, dann ein Heinrich, dann mehrere Könige, dann wieder ein Heinrich zum Ende. Das ist ein System, nachdem die Dynastien des Mittelalters stattgefunden haben sollen. Von Basileus so entdeckt.

2. Die Staufer enden bei Basileus mit Heinrich VI., müssen ja auch enden, denn am Ende einer Dynastie soll ja ein Heinrich stehen.
Dass die Staufer noch weitergehen ist klar, nur passen die nachfolgenden Staufer überhaupt nicht in das angebliche System, das Basileus entdeckt haben will. Warum beendet Basileus die Staufer mit Heinrich (VII.) und schreibt, dass mit Konrad ein neuer Abschnitt aber ohne erkennbares System beginnt? War Konrad IV. kein Staufer mehr?

Warum nennt ihr euch Geschichtsanalytiker? Was Basileus macht ist Geschichtsfälschung erster Güte!

3. Sie wollen wirklich behaupten, dass das System, das Basileus entdeckt haben will, so kompliziert war, dass man unfähig war, die Geschichte gemäß diesem System zu erfinden? Wollen Sie mich verarschen? Das System ist doch wohl wirklich super einfach. Die Geschichte danach zu erfinden, wäre ein Kinderspiel gewesen.
Dass das von Basileus angebotete System überhaupt nicht auf die mittelalterlichen Könige passt, beweist nur eines: Wenn die mittelalterlichen Könige nach einem System erfunden wurden, dann nicht nach dem, das Basileus uns angeboten hat. Denn da passt es hinten und vorne nicht. Weder bei den Ottonen, noch bei den Staufern, noch hat Lothar III. einen berechtigten Platz darin!

Wenn Basileus das nächste Mal ein System in irgendeiner Liste finden will, dann sollte er sich mehr Mühe geben und ein System finden, was auf die vorgefundene Liste wenigstens ein kleines bischen passt!

4. Warum funktioniert das System nicht auch bei den Karolingern? Warum nicht bei den Königen nach dem Interregnum?
Letzte Änderung: 14 Okt 2010 21:50 von Michael Wagner.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 15 Okt 2010 12:01 #2884

An "Michael Wagner":

1) "Basileus" gehört zu denen, die mitunter die interessantesten Beiträge für dieses Forum schreiben. - Ich lasse nicht zu, dass Sie ihn versuchen herabzusetzen.

2) Es ist dies hier ein Forum, das sich den Themen der Geschichts- und Chronologiekritik widmet, in dem Sinne, wie es Gabowitsch selig u.a. formuliert haben.

Wenn Ihnen (M.W.) diese Thematik nicht passt, dann verlassen Sie diese Seite!
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 15 Okt 2010 15:12 #2886

Michael Wagner schrieb:
Das kann man dann aufgrund der Überfülle an Fehlern doch nicht unkommentiert stehenlassen.
Selbstverständlich erkläre ich Ihnen Unklarheiten (von Ihnen irrtümlicherweise als "meine Fehler" bezeichnet), die sich aufgrund meines knapp gehaltenen Beitrags ergeben können, und gebe Ihnen natürlich auch Quellen an.

Ich beginne noch einmal mit den Ergebnissen meiner Analyse. Es sind explizit zwei Ergebnisse, die zusammengefügt das Schema des Hochmittelalters von 911-1250 (339 Jahre) ergeben:

Mein 1.Ergebis war die Liste mit folgenden regelmäßigen Namenswiederholungen der Königskrönungen:
1. Konrad
2. Heinrich
3. Liste beliebiger (bzw. dynastietypischer) Namen
4. Heinrich

Mein 2. Ergebnis war die Unterteilung des Hochmittelalters in drei gleich lange Abschnitte mit jeweils 113 Jahren (+/- 1), die jeweils mit einem allein herrschenden König Konrad beginnen, (dem jeweils Königsnamen nach dem 1.Ergebnis folgen,) und dessen Folge-Abschnitt wieder mit einem allein herrschenden König Konrad beginnt.


Nun gehe ich auf Ihre Einwände ein.

Michael Wagner schrieb:
1.
Wenn jeder Abschnitt mit einem Konrad beginnen soll, warum ist dann Konrad I. nicht explizit auch ein Ottone? Wenn man Geschichte schon nach diesem angeblichen Schema erfunden hätte, dann hätte es keine Mühe gemacht Konrad auch noch zum Ottonen zu machen!
Konrad I. wurde an Stelle von Herzog Otto I. von Sachsen(877-912, Vater von Heinrich I.) zum König gewählt, da dieser zu alt war. Die Ottonen herrschten aber zu der Zeit praktisch schon. Daher kann man mit Recht diese Zeit zu der der Ottonen zählen.
Siehe Widukind v.Corvey: Res gestae Saxonicae/Sachsengeschichte, Buch 1.16:
"Regi autem Hluthowico non erat filius, omnisque populus Francorum atque Saxonum quaerebat Oddoni diadema inponere regni. Ipse vero quasi iam gravior recusabat imperii onus; eius tamen consultu Cuonradus quondam dux Francorum ungitur in regem. Penes Oddonem tamen summum semper et ubique fiebat imperium."
www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/L...dukind/wid_sa1t.html
Frei übersetzt: "König Ludwig hatte keinen Sohn, und das gesamte Volk der Franken und Sachsen wollte Otto die Königskrone aufsetzen. Dieser lehnte aber ab, da er zu alt war. Auf seinen Rat wurde der bisherige Frankenherzog Konrad zum König gesalbt. Trotzdem befand sich immer bei Otto die höchste Macht, immer und überall."

Allerdings ist dies für meine oben genannten Ergebnisse ohnehin nicht relevant.

Michael Wagner schrieb:
2.
Waum existiert überhaupt Lothar III.? Warum erfinde ich nach einem System und füge dann Leute ein, die nicht passen?
Der Abschnitt b) vom Salier Konrad II. bis zum Staufer Konrad III. dauert 112 Jahre(113-1).
Die Reihe der Namen der Salier lautet ebenso wie die der Abschnitte a) und c):
1. Konrad
2. Heinrich
3. Liste beliebiger (bzw. dynastietypischer) Namen
4. Heinrich

Dieser Liste ist im zweiten Abschnitt noch Lothar III. angefügt worden.
Warum weiß ich noch nicht. Ein Grund könnte sein, trotz der (aus welchen Gründen auch immer) zeitlich zu kurz geratenen Liste den Abschnitt auf 113 Jahre (+/- 1) aufzufüllen. Wenn Sie wissen möchten, weshalb bestimmte Züge der Deutschen Bahn nicht immer nach Fahrplan ankommen (obwohl es den zweifellos gibt) werden sie vermutlich auch nur dann eine Erklärung bekommen, wenn diese bekannt ist.

Wenn Sie sich schon einmal mit Fälschungen, speziell im Mittelalter, beschäftigt hätten, wüßten Sie, daß man diese nicht auf den ersten Blick als Fälschungen erkennen kann und soll. Der Sinn einer Fälschung ist nämlich, daß man diese für echt hält.
Trotzdem kann man viele Fälschungen erkennen, und zwar an Auffälligkeiten, z.B. Regelmäßigkeiten und Mustern, die es bei zufällig ablaufender Geschichte nicht geben dürfte.

Michael Wagner schrieb:
3.
Warum enden die Staufer mit Heinrich VI.? Nur, weil jede Reihe angeblich mit einem Heinrich geendet haben soll - laut System?

4. Warum wurden die Könige nach Heinrich VI. nicht mehr nach System erfunden?

Diese oben genannte Reihenfolge der Namen gibt es in jedem der drei gleich langen Abschnitte des Hochmittelalters.
Man könnte die Liste des Abschnitts c
1.) mit Heinrich VI. enden lassen, oder
2.) mit Heinrich VII. enden lassen.

Das System ist aber vollständiger, wenn man den Abschnitt c mit Heinrich VII. enden läßt. Dieser wurde nach Friedrich II. zum König gekrönt, starb aber vor Friedrich II., so daß Friedrichs Tod 1250 hier das Ende markiert. Dies ergibt, beginnend von Konrad III. einschließlich des zuletzt gekrönten Königs der Reihe Heinrich VII., für alle Könige dieses Abschnitts 112 Jahre (113-1).
Zudem folgt danach wieder regelmäßig ein König Konrad.
Aber, wie schon geschrieben, gibt es danach keine Regelmäßigkeiten und Muster mehr, wie zuvor (jedenfalls für mich nicht erkennbar).

Michael Wagner schrieb:
Wer ist bitte der Heinrich VI. nach Konrad III.?
Zitat MGH, Band 9, S.519:" Der älteste Sohn Konrads III. wurde 1147 auf dem Reichstag zu Regensburg, ..., im Alter von zehn Jahren zum König gewählt. Seine Krönung erfolgte zu Aachen am 30. März 1147."
daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb000...d=00000455&seite=549

Michael Wagner schrieb:
5. Allgemeine Frage: Warum wurden von den vielen Königen dieser Zeit nur manche in das System gepresst, andere nicht?
Es passen alle Könige in das System der sich wiederholenden Namen, die jeweils mit einem König Konrad beginnen - mein 1. Ergebnis..
Es passen alle Könige in das System der gleich langen Abschnitte von je 113 Jahren (+/- 1), die mit einem König Konrad beginnen - mein 2. Ergebnis.
Bei der Zusammenfügung beider Ergebnisse gibt es eine Ausnahme, Lothar III., den ich bereits zu Beginn erwähnt hatte.

Michael Wagner schrieb:
... Was Basileus macht ist Geschichtsfälschung erster Güte! ...
Leider haben Sie bislang nicht erklärt, worin Sie meine "Geschichtsfälschung" sehen.
Sie haben lediglich klar gemacht, daß Ihnen die Ergebnisse meiner Analyse nicht gefallen oder daß Sie diese nicht verstehen.
Ich bitte Sie deshalb, von solchen unsinnigen Bemerkungen in Zukunft abzusehen.

Michael Wagner schrieb:
4. Warum funktioniert das System nicht auch bei den Karolingern? Warum nicht bei den Königen nach dem Interregnum?
Für diese Frage können Sie vielleicht selbst die Antwort finden. Sie geht so ähnlich wie die Antwort auf: "Warum funktioniert der Fahrplan der Deutschen Bahn nicht bei der Lufthansa ?"
"Die wohlstrukturierte Geschichte"
www.HistoryHacking.de
Letzte Änderung: 15 Okt 2010 18:11 von Basileus.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 17 Okt 2010 01:19 #2887

Off - Topic

Hallo, Basileus.

Ich möchte mich bei Ihnen für die ausführliche und freundliche Antwort (trotz Frechheit der Frage von Wagner) bedanken.

Ich hoffe, Wagner und andere neue Besucher dieser Webseite übernehmen den Stil von Basileus, eine Diskussion zu führen.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 06 Nov 2010 02:16 #2915

1. Warum endet das Hochmittelalter 1250? Nur, damit Sie 3x113 Jahre darin unterbringen?
2. Konrad I. ist trotz Ihre Quelle (nebenbei: Kompliment! Sie arbeiten mit Quellen!) kein Ottone, kein Sachse, sondern ein Franke. Ist es nicht fragwürdig ihn dennoch an die erste Stelle der Ottonen zu setzen? Oder anders gefragt: Hätte man ihn nicht genauso gut und einfach zu einem Sachsen und Ottonen machen können, gemäß dem vermeintlichen System?
3. Ihre Erklärungen zu Lothar III. überzeugen mich nicht. Konrad III. wollte auch schon 1125 König werden. Warum ließen ihn die Fälscher nicht erfolgreich sein? Dann wäre zwar der 113-Jahre Rhythmus unterbrochen, dagegen aber die Königsliste richtig geblieben!

Sie schreiben: Trotzdem kann man viele Fälschungen erkennen, und zwar an Auffälligkeiten, z.B. Regelmäßigkeiten und Mustern, die es bei zufällig ablaufender Geschichte nicht geben dürfte.

Wenn Auffälligkeiten, Regelmäßigkeiten und Muster aber nur dann erscheinen, wenn man die Listen frisiert, dann finde ich das nicht überzeugend. Und Ihre Liste ist manipuliert. Sorry, ist so.

4. Dass die Staufer überhaupt nicht ins System passen ist auch seltsam. Weder war man fähig den 113-Jahre Rhythmus mit den Staufern richtig fertigzustellen (Ende bei Heinrich VI.) noch passen die späteren Staufer ins Namenssystem. Wenn der letzte König einer Reihe Heinrich heißen sollte, dann hätte man doch wenigstens Konradin Heinrich nennen können. So aber passt es nicht.

5. Ich verstehe Ihre Analysen besser als Leute wie Ingwer, die zu allem Ja und Amen sagen. Ich erkenne, was Sie tun.

6. Ihre Antwort, warum das System nicht bei allen Königen funktioniert, ist nicht überzeugend. Oder nur überzeugend für Leichtgläubige Geister. Leider bin ich nicht leichtgläubig genug Ihre manipulierten Listen zu glauben.

Bringen Sie doch beim nächsten Mal bitte eine Liste mit, die besser ist als diese hier.

@Pfister: Wenn basileus schon ein Star ihres Forums ist, dann ist es mit der Qualität hier nicht sonderlich weit her.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 06 Nov 2010 15:27 #2918

Michael Wagner schrieb:
1. Warum endet das Hochmittelalter 1250? Nur, damit Sie 3x113 Jahre darin unterbringen?
Die Einteilung der Geschichte der Alten Welt in Antike, Mittelalter und Neuzeit sowie des europäischen Mittelalters in Früh-, Hoch- und Spätmittelalter ist eine Konstruktion des Menschen. Daher kann es auch kein allgemeingültiges exaktes Datum der Abgrenzung geben. Ich habe das auch nie zum Thema gemacht.
In die Zeit, die man üblicherweise als Hochmittelalter bezeichnet, passen diese 3 x 113 Jahre perfekt hinein. Wenn Sie das Hochmittelalter mit einem anderen Jahr enden lassen wollen, tun Sie das ! Das ist aber für das Muster der gekrönten Könige irrelevant.

Michael Wagner schrieb:
2. Konrad I. ist trotz Ihre Quelle (nebenbei: Kompliment! Sie arbeiten mit Quellen!) kein Ottone, kein Sachse, sondern ein Franke. Ist es nicht fragwürdig ihn dennoch an die erste Stelle der Ottonen zu setzen? Oder anders gefragt: Hätte man ihn nicht genauso gut und einfach zu einem Sachsen und Ottonen machen können, gemäß dem vermeintlichen System?
Für das Muster der gekrönten Könige ist es irrelevant, ob Konrad I. nun Sachse, Franke oder Alemanne war. Die Dynastien der offiziellen Geschichte stimmen weitgehend mit dem Schema überein - aber das spielt, wie schon gesagt, keine Rolle.

Michael Wagner schrieb:
3. Ihre Erklärungen zu Lothar III. überzeugen mich nicht. Konrad III. wollte auch schon 1125 König werden. Warum ließen ihn die Fälscher nicht erfolgreich sein? Dann wäre zwar der 113-Jahre Rhythmus unterbrochen, dagegen aber die Königsliste richtig geblieben!
Da fragen Sie am besten die Fälscher !
Ich beschreibe hier nur das vorhandene System der Königskrönungen im Hochmittelalter in der Zeit von 911-1250.

Michael Wagner schrieb:
Sie schreiben: Trotzdem kann man viele Fälschungen erkennen, und zwar an Auffälligkeiten, z.B. Regelmäßigkeiten und Mustern, die es bei zufällig ablaufender Geschichte nicht geben dürfte.

Wenn Auffälligkeiten, Regelmäßigkeiten und Muster aber nur dann erscheinen, wenn man die Listen frisiert, dann finde ich das nicht überzeugend. Und Ihre Liste ist manipuliert. Sorry, ist so.
Sie behaupten hier einfach irgend etwas über mich, ohne das zu belegen. Ich habe Sie schon einmal gebeten, das zu unterlassen. Ich muß Sie daher noch einmal auffordern, zu belegen, wo "die Liste manipuliert ist", oder mit diesem Unsinn aufzuhören.

Michael Wagner schrieb:
4. Dass die Staufer überhaupt nicht ins System passen ist auch seltsam. Weder war man fähig den 113-Jahre Rhythmus mit den Staufern richtig fertigzustellen (Ende bei Heinrich VI.) noch passen die späteren Staufer ins Namenssystem. Wenn der letzte König einer Reihe Heinrich heißen sollte, dann hätte man doch wenigstens Konradin Heinrich nennen können. So aber passt es nicht.
Ich habe nie behauptet, daß "die Staufer" in irgend ein System passen sollen.
Die Reihe der Königskrönungen im dritten 113-Jahres-Abschnitt (1138-1250) ist gemäß dem Schema endgültig mit dem Staufer Heinrich VII. abgeschlossen (Krönung 1222 in Aachen). Er starb aber vor Friedrich II., so daß Friedrichs Tod 1250 hier das Ende aller gekrönten Könige dieses Abschnitts markiert.

Im Übrigen waren weder Konrad IV. noch Konradin gekrönte römisch-deutsche Könige (Rex romanorum).
Insofern ist tatsächlich Heinrich VII. der letzte gekrönte staufische Rex romanorum , so wie dieser dritte Abschnitt auch mit einem Staufer begann (Konrad III.).

Michael Wagner schrieb:
5. Ich verstehe Ihre Analysen besser als Leute wie Ingwer, die zu allem Ja und Amen sagen. Ich erkenne, was Sie tun.
Den Eindruck habe ich nicht.

Michael Wagner schrieb:
6. Ihre Antwort, warum das System nicht bei allen Königen funktioniert, ist nicht überzeugend. Oder nur überzeugend für Leichtgläubige Geister. Leider bin ich nicht leichtgläubig genug Ihre manipulierten Listen zu glauben.
Das System paßt bei allen 21 gekrönten Königen von 911-1250 - einzige Ausnahme ist König Luther, auch Lothar genannt, worauf ich ja gleich zu Beginn hingewiesen habe. Manipuliert ist hier überhaupt nichts, was ich Ihnen auch schon wiederholt nachgewiesen habe.
Ganz kompakt noch einmal das hier bestrittene Muster der regelmäßigen Namenswiederholungen bei Königskrönungen:

Anno Domini 911:
Konrad I.
Heinrich I.
O -> O -> O
Heinrich II.

+ 113 (+/- 1) Jahre (A.D. 1024):
Konrad II.
Heinrich III.
H -> K -> R -> S
Heinrich V.

(Lothar)

+ 113 (+/- 1) Jahre (A.D. 1138):
Konrad III.
Heinrich VI.
F -> H -> O -> P -> F
Heinrich VII.

sowie danach:
+ 113 (+/- 1) Jahre (A.D. 1250):
Konrad IV.

Bei Gelegenheit werde ich mal eine Grafik dazu erstellen. Solche Darstellungen sind für viele ja übersichtlicher, als eine rein sequentielle Liste.

Übrigens: Beginnend vom Ende 1250 (Tod von Friedrich II. vor Konrad IV.) stirbt exakt alle 113 Jahre zuvor der König, der vor einem allein herrschenden König Konrad regierte, das insgesamt dreimal.
Lothar III. (1137) -> Heinrich II. (1024) -> Ludwig IV. (911)
"Die wohlstrukturierte Geschichte"
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Letzte Änderung: 06 Nov 2010 16:02 von Basileus.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 06 Nov 2010 19:41 #2921

Zunächst sollte man sich darüber klar werden, dass die Chronologie auf kabbalistischen Grundlagen beruht und prinzipiell nach dem Muster: Durchmesser : Kreis : Quadrat aufgebaut wurde.

Eines der wichtigsten gematrisch verschlüsselten Geschichts-Muster lautet:
Shana : Aish = Pi oder
siderisches Mondjahr : Mann/Mensch = Pi oder
355 : 113 = Pi und
20612 : 6561 = Pi

Der 113-jährige Rhythmus (prinzipiell sind Abweichungen von +/- 1 in der kabbalistischen Kalkulation gestattet, das ist das wichtige Prinzip des Kollel) symbolisiert den männlichen Stamm (= Durchmesser 113), der sich kreisförmig entwickelt. Aber nur bis zum 355ten Jahr, dann ist der gesamte Kreislauf vollendet. 3 x 113 sind 339 Jahre, es fehlen 16 Jahre bis zur zur Zahl 355.

Der Kreislauf endet deshalb auch tatsächlich im Jahr 1266 mit Konradin (911 + 355 = 1266), wo Karl I. von Anjou seinen Onkel und Stellvertreter Manfred besiegt und die Herrschaft über Sizilien antritt. Damit war der Zyklus historisch beendet.

Wegend er Zweijahresverschiebung erhält Konradin 2 Jahre Zeit, gegen Karl von Anjou im Kampf anzutreten, zu verlieren und mit einigen seiner Begleitern geköpft zu werden.

Ein paar werden für die weitere Historie noch gebraucht, wie Heinrich von Kastilien.
Der Glückliche wurde deshalb nicht geköpft. Prozessakten existieren eh keine!

Also: 911 Beginn des 355er Zyklus (= Shana) mit dem solitären Konrad I. und nach 355 Jahren 1266 Ende mit dem gleichermaßen solitären Konradin + 2 Jahre, wie prinzipiell konstruktiv gehandhabt. Dass er 1266 per procurationem die "8"-jährige Tochter "Sophia" und spätere Äbtissin des Markgrafen Dietrich von Landsberg heiratet passt wunderbar ins Konzept!

Außerdem ist er eine Jesusfigur: Geboren am 25. März, wie Jesus, 1252 = 4 x 313, der gekreuzigte Davisstern und 31 Jahre und 3 Monate war die Lebenszeit von Jesus.
Ich könnte noch etwas von 1000 + 2 x 126 erzählen, aber das bleibt derzeit im Verborgenen.

Aish = 1-10-300 => 113 oder 311 ist Adam, nach dem er Eva aus seiner Rippe geschwitzt hatte.

311 ist der Rhythmus der Epochen, die jeweils als Jahr 0 zählen:
-311 = 0 Seleukos +311 = 0 Jesus-Christus + 311(312/313) Christentum wird staatlich akzeptiert, +311 = 622 = 0 Hijra, +311 = 933 + 311 = 1244, in Toledo findet lt. Trithemius ein Jude ein Buch, das viele zum Christentum bekehrt, 1555 = Jahr 0 des Nostradamus.

Das "I" in Aish (I=J=Y=10) symolisiert den lebendigen Menschen, während der Tote "Ash" heißt. Ashes to Ashes oder Verbranntes, das heißt das vom Lebensgeist Entseelte!

Aus diesem Grund folgt nun ein Interregnum (eine Art Fegefeuer) bis 1272 (= Wurzel aus Phi).Der erste wirklich folgende König Rudolf von Habsburg, wurde gemäß der 4 : Pi Kabbala "1273" gewählt.

Mit den Habsburgern begann ja auch die ganze Scheiße!

Dahinter steht ein weiteres altes juden-christliches Geheimnis. Die Zahlen 1272 und 1273 wurden über den geheimen gnostischen Zahlennamen "318" von Jesus verborgen.

Es gilt:
318 x Pi = 999
1272 : 0,999 = 1273
Wurzel aus Phi : (318 x Pi)/1000 = 4 : Pi

318 x 4 = 1272
318 x 22/7 x 22/7 = 3141 = Pi
4 x Pi x 318 = 3996 = 6 x 666
3996 : 1272 = Pi

Das ist ein Teil der ursprünglich "geheimen" Konstruktionsprinzipien.

Übrigens Basileus:

529 - 221 (Geburt des Jesus lt. Hippolytustafel) = 308 = 44 x 7!
Wir haben eine 112-jährige Ostertafel von 222 bis 333.
Geboren wurde Jesus aber 221, das wäre eine 113-jährige Ostertafel.
Er wurde auch 220 geboren, nun haben wir die korrekte 114-jährige Ostertafel: 6 x 19.
Deshalb schwanken auch die Kaiserzyklen von 112 bis 114.


Der Lichtkaiser Lothar III wird 1125 zum König gewählt. Dies ist deshalb die Ausnahme, weil er zahlenmytisch 45 (Adam) x 25 (Jesus) verkörpert, das wird betont durch seine Kaiserwahl 1133. Man beachte: 113-3 gibt 113 x 3! Auch ist 1133 = 11 x 103.

Ach so, das hätte ich bei Lothar beinahe vergessen:

Das Schisma von 1130 (= 113 = Teilung des Kreises/Kirche)
In der Zwischenzeit war es 1130 in Rom bei der Papstwahl erneut zu einem Schisma gekommen. Nach dem Tod von Honorius II. gab es zwei aussichtsreiche Anwärter auf das Papsttum. Zuerst wählte eine Minderheit der Kardinäle Innozenz II. zum neuen Papst, bevor die übrigen Kardinäle Anaklet II. in einem tumultartigen Verfahren zum Papst ernannten. Beide Päpste beanspruchten für sich, rechtmäßig gewählt worden zu sein, doch anfangs konnte sich Anaklet durchsetzen und Innozenz musste Rom verlassen und nach Frankreich fliehen. Während sich Anaklet lediglich der Unterstützung durch Roger II. von Sizilien versichern konnte, gelang es Innozenz mit Hilfe Bernhards von Clairvaux, den französischen König Ludwig VI. und den englischen König Heinrich I. für seine Seite zu gewinnen.

Auch Lothar wurde von beiden Päpsten umworben, wobei ihm beide die Kaiserkrönung in Aussicht stellten. Erneut war es Bernhard von Clairvaux, der maßgeblich die Entscheidung Lothars III. zugunsten Innozenz’ lenkte. Im März 1131 trafen sich diese drei in Lüttich, wo Lothar dem Papst den Stratordienst leistete und ihm Hilfe im Kampf gegen Anaklet zusagte. Die ursprüngliche Bedingung, dass er als Gegenleistung das volle Investiturrecht zurückverlange, ließ er schließlich fallen.

Im folgenden Jahr machte sich Lothar, der sich immer noch im Konflikt mit dem staufischen Gegenkönig befand, mit einem kleinen Heer nach Italien auf. Da Anaklet erfolgreich die Peterskirche verteidigte, musste man für die Kaiserkrönung in die Lateranbasilika ausweichen. Dort nahm Lothar am 4. Juni 1133 die Kaiserkrone von Innozenz in Empfang. Kurz danach machte sich Lothar wieder auf die Heimreise, obwohl Innozenz sich noch nicht gegen Anaklet durchgesetzt hatte und nur kurze Zeit später von Roger II. erneut aus Rom vertrieben wurde.
de.wikipedia.org/wiki/Lothar_III._(HRR)

Es existiert hier eine Verbindung zu den "Mantelteilern und dem 11.11." wie St. Martin, Heinrich IV, Jan Hus und Martin Luther. Der Mantelteiler ist die Zahl 113, die den Kreis in 2 Teile teilt.

Am 11.3. war auch 1582 = 113 x 14 !!! (182,5 = Halbjahr)das Frühlingsäquinoktium, das ab 1583 wieder auf den 21.3. gelegt wurde.

Ich erhebe jedenfalls mein Glas und trinke mit Lust auf die Deppen und Querköpfe, die nichts, aber auch rein garnichts verstanden haben!
Letzte Änderung: 06 Nov 2010 23:26 von Tuisto.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 06 Nov 2010 21:55 #2923

@Herr Wagner,
Ich verstehe Ihre Analysen besser als Leute wie Ingwer, die zu allem Ja und Amen sagen. Ich erkenne, was Sie tun.

Arbeiten Sie sich erst einmal in die Grundlagen der CK ein!

Zudem sage ich zu vielen Dingen ja, wenn sie angenehm und erfreulich sind bzw.
in der CK gut durchdacht sind.

An sachgerechter Diskussion scheinen Sie keinesfalls zu denken. Und da sage ich. Nein!

Also Tschüss und einfach Ignorieren!
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 06 Nov 2010 22:32 #2924

Der Querulant M. Wagner ist zu alle dem auch noch überheblich:

Er hat die (historische) Weisheit mit Löffeln gefressen!

Man sperre diesen Typen. Der stiftet nur Ärger und Verdruss!
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 07 Nov 2010 23:32 #2929

Zu Lothar von Supplinburg oder Lothar III. oder König Luther:

König Lothar erreichte ein Alter von 62 Jahren.

Der Reformationskönig Luther erreichte ebenfalls ein Alter von 62 Jahren.

Zudem ist König Lother mit einer Regierungszeit von 12 Jahren ("1125 - 1137 AD") eine Parallelität zu Vespasian.

Und nach König Lothar (1139 AD) sei ebenfalls der Vesuv ausgebrochen - wie nach Vespasianus/Titus.

Ich meine, König Lothar ist ein Scharnier in der sagenhaften deutschen Kaiserzeit des Hochmittelalters.

www.dillum.ch/html/inhalt.html
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 07 Nov 2010 23:49 #2930

Ich meine, König Lothar ist ein Scharnier in der sagenhaften deutschen Kaiserzeit des Hochmittelalters.

Eindeutig!
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 08 Nov 2010 00:43 #2931

Allrych schrieb:
Ich meine, König Lothar ist ein Scharnier in der sagenhaften deutschen Kaiserzeit des Hochmittelalters.
Dem kann man nur zustimmen. Lothar wurde sicher gezielt als einzige Ausnahme eingefügt.
Die Schreibweise "Lutther" für Lothar III. ist übrigens verbürgt:
„Sein Vater, Graf Gebhardt der Andere, ist 1075 in der Schlacht bei Negelstedt (bekannt als die Schlacht bei Homburg an der Unstrut) gegen Kaiser Heinrich dem vierden gedienet, in der Schlacht umbkommen. Wenig Tage für derselben Schlacht ist Hertzog Lutther zu Lutterloh im Lüneburgischen Lande nicht weit von der Stadt Zelle in diese Welt geboren."
(Friedrich Bahrenscheer, Der Speicher Heimatbuch für den Landkreis Celle (1930))
de.wikipedia.org/wiki/Lothar_III._(HRR)#Leben
"Die wohlstrukturierte Geschichte"
www.HistoryHacking.de
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 08 Nov 2010 14:20 #2932

Die Schreibweise "Lutther" für Lothar III. ist übrigens verbürgt:
Er starb ja auch in Königslutter
de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigslutter
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 09 Nov 2010 16:52 #2935

Da hier sehr viel Numerologie betrieben wird:

Nach dem Vesuvkaiser Luther oder Lothar III. brach der Vesuv 1139 AD aus. Das sind genau 1060 Jahre nach dem plinianischen Ausbruch "79 AD".

Und Lothar hat mit seinem Beinamen Sup-Plin-Burg eine Beziehung zum Chronisten der Vesuvkatastrophe Plinius.

Hier scheint eine hochmittelalterliche religiöse Wende angedeutet zu werden.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 09 Nov 2010 17:15 #2936

religiöse Wende angedeutet
Bei dem Namen Luther am heutigen 9. November noch eine Anmerkung zum
9.11

Es gab bekanntlich eine Reihe beachtenswerter geschichtlicher Ereignisse in Deutschland, die auf dieses Datum fallen.
Eines möchte ich noch hinzufügen, dass in diesem Zusammenhang zumeist unbeachtet bleibt:

Am Tag vor Allerheiligen 1517 - mithin am 31.10 - nagelte Luther seine 95 Thesen an das Portal.
Der 31. Oktober julianisch ist aber der 9. November gregorianisch.

Zumindest, wenn man 1517 schon mit dem gregorianischen Kalender gerechnet hätte :-)
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 09 Nov 2010 21:30 #2939

1. Sie schrieben: Für das Muster der gekrönten Könige ist es irrelevant, ob Konrad I. nun Sachse, Franke oder Alemanne war. Die Dynastien der offiziellen Geschichte stimmen weitgehend mit dem Schema überein - aber das spielt, wie schon gesagt, keine Rolle.

In Beitrag 1 schreiben sie aber: Es gibt in dieser Zeit drei Herrscherdynastien, die über mehrere Könige nacheinander herrschen: die Ottonen, die Salier und die Staufer.

Daraus geht eben doch hervor, dass Konrad I. zu den Ottonen gezählt werden soll. Schreiben Sie im ersten Beitrag ja auch.

Konrad I. war aber weder Ottone noch Sachse, also hat er in der Liste der Ottonen-Dynastie nichts verloren. Ihn da hineinzubringen ist eine der Manipulationen der Liste, die ich Ihnen vorwerfe. Da haben Sie einen Beleg für die Manipulation. Oder erklären Sie, warum es keine ist!

Damit passt bei den Ottonen weder 113 Jahre Schema noch Namensschema.

2. Lothar III.

Warum bitte hat man ihn eingefügt. Man hätte Heinrich V. auch einfach 13 Jahre älter werden lassen. Dann hätte sowohl 113 Jahre Schema als auch Namensschema gepasst.

3. Sie schreiben: Im Übrigen waren weder Konrad IV. noch Konradin gekrönte römisch-deutsche Könige (Rex romanorum).

Er war aber gewählter deutscher König. Wahl 1237. Also dürfte er doch wohl auch in die Liste reinkommen? Oder darf er es nicht, weil es das System sprengt?

Spielen Sie weiter mit Ihren Listen. Sonnen Sie sich in der kritiklosen Anerkennung Ihrer Gesinnungsgenossen. Leben Sie damit, dass sonst niemand interessiert, was sie machen.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 09 Nov 2010 22:08 #2941

Ingwer schrieb:

Arbeiten Sie sich erst einmal in die Grundlagen der CK ein!

Sie meinen: Wie manipuliere ich am besten bestehende Listen. Wie betrüge ich leichtgläubige Menschen? Danke, kein Bedarf. Das überlasse ich getrost Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen. Die können das bestens.
Zudem sage ich zu vielen Dingen ja, wenn sie angenehm und erfreulich sind bzw.

Das stimmt. Sie sagen sogar zu vielen Dingen ja, wenn sie absolut unlogisch sind.
in der CK gut durchdacht sind.

Solche Dinge gibt es in der CK nicht.
An sachgerechter Diskussion scheinen Sie keinesfalls zu denken. Und da sage ich. Nein!

Gibts in diesem Forum sachgerechte Diskussionen? Wo bitte? Das Aufstellen unbeweisbarer und unbewiesener Behauptungen und das gegenseitige Beweihräuchern (Ach wie sind wir klug und so viel klüger als alle anderen Menschen, insbesondere alle Wissenschaftler) hat mit sachgerechten Diskussionen aber sowas von gar nichts zu tun!
Also Tschüss und einfach Ignorieren!

Sie können Kritik durchaus ignorieren. Sie verschwindet dadurch aber nicht. Eigentlich machen das doch nur kleine Kinder, dass sie glauben etwas sei nicht mehr da, wenn sie es nicht mehr anschauen. Macht es Spaß sich wie ein kleines Kind zu verhalten, Ingwer?
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 10 Nov 2010 01:58 #2944

Schon wieder dieser verdammte Wagner. - Und die Moderation sagt aus Feigheit nichts dazu!

Wo bleibt die korrekte CK-Kritik?
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 10 Nov 2010 08:56 #2945

Wer weiß, vielleicht ist dieser Wagner der Clon und junger Ego des Nonames Tosten Ritter, alias Kritiker der CK? Oder ein Double von Minger?

Mal abwarten, ob er jemals etwas substantielles zuwege bringt.

Bald brauchen wir wieder ein zweites Forum, wo sich solche Freaqus auskotzen können.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 10 Nov 2010 10:53 #2947

Michael Wagner schrieb:
1. Sie schrieben: Für das Muster der gekrönten Könige ist es irrelevant, ob Konrad I. nun Sachse, Franke oder Alemanne war. Die Dynastien der offiziellen Geschichte stimmen weitgehend mit dem Schema überein - aber das spielt, wie schon gesagt, keine Rolle.
In Beitrag 1 schreiben sie aber: Es gibt in dieser Zeit drei Herrscherdynastien, die über mehrere Könige nacheinander herrschen: die Ottonen, die Salier und die Staufer.
Daraus geht eben doch hervor, dass Konrad I. zu den Ottonen gezählt werden soll. Schreiben Sie im ersten Beitrag ja auch.
Konrad I. war aber weder Ottone noch Sachse, also hat er in der Liste der Ottonen-Dynastie nichts verloren. Ihn da hineinzubringen ist eine der Manipulationen der Liste, die ich Ihnen vorwerfe. Da haben Sie einen Beleg für die Manipulation. Oder erklären Sie, warum es keine ist!
Damit passt bei den Ottonen weder 113 Jahre Schema noch Namensschema.
Ihre Argumentation ist zirkelschlüssig und Ihr Vorwurf der "Manipulation" ist unsinnig, um es einmal höflich zu formulieren.

Sie wollen unbedingt, daß sich alle an Ihre Einteilung nach Dynastien halten.
Wenn dann einmal jemand diese Einteilung zwar übernimmt, aber darüber hinaus die Dynastien nur als grobes Raster für ein anderes System erkennt wie ich, wollen Sie das nicht nachvollziehen, da es ja nunmal ihrer Meinung nach nur die Dynastieneinteilung gibt. Und wer das nicht tut, der "manipuliert".

Um das einmal ein für alle Mal klarzustellen: Ich habe weder die Namen oder die Reihenfolge der Könige noch irgendwelche Daten abgeändert !

In Wirklichkeit gibt es in der mittelalterlichen Geschichte nicht nur die genannten wichtigsten Dynastien, sondern von 911-1250 drei Abschnitte mit je 113 Jahren (+/- 1), in denen die Namen der gekrönten Könige sich nach einem System wiederholen, in der Reihenfolge wie beschrieben.
(Außerdem: Beginnend vom Ende 1250, Tod von Friedrich II. vor Konrad IV., stirbt exakt alle 113 Jahre zuvor der König, der vor einem allein herrschenden König Konrad regierte, das insgesamt dreimal.)

Ich hatte das in meinen letzten Beiträgen präzisiert, da zugegebenermaßen mein Startbeitrag bezüglich der Dynastien hier mißverständlich gewesen sein könnte (wenn man die Absicht hat, es so zu verstehen).
(z.B. in diesem Beitrag am Anfang: de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...catid=4&id=2863#2886 ,
und hier das letzte Drittel: de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...catid=4&id=2863#2918
)

Michael Wagner schrieb:
2. Lothar III.

Warum bitte hat man ihn eingefügt. Man hätte Heinrich V. auch einfach 13 Jahre älter werden lassen. Dann hätte sowohl 113 Jahre Schema als auch Namensschema gepasst.
Die Frage hatte ich Ihnen schon beantwortet:
"Da fragen Sie am besten die Fälscher !
Ich beschreibe hier nur das vorhandene System der Königskrönungen im Hochmittelalter in der Zeit von 911-1250."

Vermutungen zu König Luther/Lothar wurden ja auch hier im Thread schon geäußert.

Michael Wagner schrieb:
3. Sie schreiben: Im Übrigen waren weder Konrad IV. noch Konradin gekrönte römisch-deutsche Könige (Rex romanorum).
Er war aber gewählter deutscher König. Wahl 1237. Also dürfte er doch wohl auch in die Liste reinkommen? Oder darf er es nicht, weil es das System sprengt?
Ein Beispiel, daß Ihnen helfen soll, das zu verstehen: Wenn Sie eine Liste der getauften Personen eines Dorfes erstellen, mit Namen und Taufdatum , und erkennen wollen, ob es da Regelmäßigkeiten gibt, können Sie die Personen, die nicht getauft sind, nicht einfach mit ihrem Geburtsdatum hineinnehmen.

Wenn Sie ein System erkennen wollen, müssen Sie schon bei allen Personen gemeinsame Merkmale nehmen, und nicht bei den einen dieses und bei anderen jenes. Wenn es also um die gekrönten Könige geht, dann gehören da die ungekrönten nicht hinein.

Wenn Sie möchten, können Sie natürlich auch eine Liste aller gewählten Könige (einschließlich der gekrönten und der Kaiser) erstellen.
Sie werden dann feststellen, daß sich an meinen Ergebnissen nichts Wesentliches ändert - die einzige Änderung beträfe Konrad IV. ganz am Ende.

(Exkurs:
Es ergäben sich konkret folgende Konsequenzen:
Die Liste der gewählten Könige des dritten und letzten Abschnitts endet dann wie beschrieben mit dem letzten König Heinrich VII. 1222. Da der zuvor gewählte Friedrich II. zu diesem Abschnitt gehört, aber erst 1250 stirbt, ist dieser Abschnitt wie beschrieben 1250 zu Ende.

Nach System folgt dann dem letzten gewählten König eines Abschnitts mit Namen Heinrich ein Konrad des Folgeabschnitts, Konrad IV.. Dies allerdings schon vor Ende des dritten Abschnitts, im Jahre 1237. Das System würde dadurch nicht erschüttert werden. Dieser Konrad gehört zwar noch "halb" zum System der sich wiederholenden Königsnamen dazu (gewählt, aber nicht gekrönt), paßt aber zeitlich nicht mehr in das 113-Jahres-Muster.
Wenn Sie wollen, können Sie auch noch den nächsten gewählten (Gegen-) König in ihre Liste hineinnehmen. Das wäre dann wieder ein Heinrich nach dem Schema, Heinrich Raspe, gewählt 1247.

Da gibt es allerdings noch das Kuriosum, daß der letzte römisch-deutsche König mit Namen Heinrich in der Geschichte ausgerechnet im Jahre 1313 stirbt !

Man sieht also einen vierten Abschnitt der gewählten (nur zum Teil gekrönten) Könige mit gleichem Namensmuster:
Konrad IV.
Heinrich Raspe
diverse Könige
Heinrich VII. bis 1313

Dieser Abschnitt folgt aber nicht der Einteilung in 113-Jahres-Raster wie die drei zuvor.
Was danach kommt, folgt keinen erkennbaren Regelmäßigkeiten mehr.

Auch Konrads gibt es weder zuvor noch nachher.
Aber das ist nicht deswegen so, weil ich es so will, sondern weil es einfach in der Wirklichkeit so ist, d.h. in der offiziellen Geschichte.)

Aber es ging ja, wie explizit und wiederholt geschrieben, nicht das System der gewählten Könige, sondern um das der gekrönten, und zwar aller. Und da gehört Konrad IV. nicht hinein, und Heinrich Raspe auch nicht.
Einschließlich der gewählten gibt es allerdings eine interessante Erweiterung bis 1313, was ich erst jetzt gesehen habe.
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Letzte Änderung: 10 Nov 2010 11:52 von Basileus.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 10 Nov 2010 18:08 #2948

So wie der letzte König vor dem erweiterten System aller Könige von 911-1313 (402 Jahre) ein Ludwig IV. war (900-911),
so ist auch ein Ludwig IV. der erste König nach dem System (1314-1347).


Aber diese Könige haben noch mehr erstaunliche Gemeinsamkeiten außer dem gleichen Namen und der gleichen Nummerierung:
1) Beide waren Herzöge von Bayern.
2) Zudem stammen beide auch noch aus Oberbayern - die offiziellen Geburtsorte München und Altötting liegen 90 Kilometer auseinander.
3) Der Wittelsbacher Ludwig IV. starb ca. 25 km westlich von München, der Todesort des letzten karolingischen Ostfrankenkönigs Ludwig IV., genannt "das Kind", ist unbekannt.
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Letzte Änderung: 10 Nov 2010 18:09 von Basileus.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 10 Nov 2010 19:17 #2949

Nicht nur das. Der erste Ludwig hat 11 Jahre, der letzte 33 Jahre.
1133 wird der große sinngemäß mittig platzierte Lothar zum Kaiser gewählt.

Man könnte auch daran denken, dass die 11 für den Beginn vor der 113-er Serie steht und die 33 für die 3 x 113 Jahre und den Abschluss danach.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 12 Nov 2010 12:45 #2952

Mittlerweise habe ich aufgehört, mich über das schöne System der römisch-deutschen Könige des Mittelalters zu wundern.
Es steigt nämlich auch die Anzahl der Könige in jedem der vier Abschnitte jeweils um 1,
d.h. die Differenz von Abschnitt x zu Abschnitt x+1 ist immer 1:

Im 1. Abschnitt ab Konrad I. liegen zwischen dem 2. König (Heinrich) und dem letzten König (Heinrich) drei Könige: Otto I.-III..
Im 2. Abschnitt ab Konrad II. sind es vier: Heinrich IV., Konrad (III.), Rudolf von Rheinfelden und Hermann von Salm.
Im 3. Abschnitt ab Konrad III. sind es fünf: Friedrich I., Heinrich VI., Philipp von Schwaben, Otto IV. und Friedrich II..
Im 4. Abschnitt ab Konrad IV. sind es sechs: Wilhelm von Holland, Richard von Cornwall, Alfons von Kastilien, Rudolf I., Adolf von Nassau und Albrecht I..

Insgesamt sind es übrigens (einschließlich König Luther/Lothar) 31 Könige in dieser Zeit.

Das System umfaßt 403 Jahre von 911 bis 1313.

Da überrascht es fast gar nicht, wenn man feststellt, daß auch 13 x 31 = 403 ist.

403 Jahre nach dem Tod des letzten Königs Ludwig IV. vor dem System im Jahre 911 beginnt König Ludwig IV. nach dem System im Jahre 1314 seine Herrschaft.

Da kann ich nur meinen Respekt vor den verbeamteten Historikern bekunden,
die es doch tatsächlich geschafft haben, diese schöne Geschichtskonstruktion jahrhundertelang erfolgreich zu ignorieren !


P.S.: Übrigens stirbt der letzte König des Systems Heinrich VII. im Jahre 1313 am 1. 13. - im Jüdischen Kalender (1. Elul) - julianisch der 24.8.
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Letzte Änderung: 12 Nov 2010 14:56 von Basileus. Begründung: Ergänzung
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 12 Nov 2010 20:21 #2953

"Basileus" gebührt Dank für die numerologische Neueinteilung des römisch-deutschen Reichs des Hochmittelalters.

Dabei berichtigt er in einem gewissen Sinne auch Fomenko, welcher diese Epoche mit der kaiserlosen schrecklichen Zeit, dem Interregnum zwischen 1250 und 1273 enden lässt. - Tatsächlich ist also "1313" die Zäsur zwischen Hoch- und Spätmittelalter.
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Aw: Die Namen der römisch-deutschen Könige des Hochmittelalters 12 Nov 2010 20:50 #2954

Ergänzend:

3+4+5+6 = 18
3x4x4x6 = 360

360 + 43 = 403

1314 = 36 x 18
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