Pompeji - nicht der letzte Tag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: genographic   
Dienstag, den 26. Mai 2009 um 17:04 Uhr
Rein zufällig bin ich auf der Fantomzeit.de auf etwas sehr interessantes gestoßen:

"Die FAZ, in der Person des Bielefelder Historikers Uwe Walter, schreibt über uns, aber nimmt uns nicht wahr. Oder sie nimmt uns sehr wohl wahr, aber schreibt nicht über uns. Das klingt widersprüchlich, könnte aber beides stimmen: Man lese diesen Beitrag über eine angebliche “geschichtsrevisionistische Subkultur im WWW”. Dort geht es um Pompeji, den “Letzten Großen Ruck”, Fomenko, Topper (der ausgiebig zitiert, aber nicht namentlich erwähnt wird) und allerlei sonst aus der chronologiekritischen Ecke."

Dem dort gegebenen Link folgend:

http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2009/04/20/weiterlebendes-pompeji-untote-seelen-fingiertes-mittelalter-eine-geschichtsrevisionistische-subkultur-im-www-macht-sich-ihren-reim-auf-invented-traditions.aspx

landete ich bei einem FAZ Blog wo ich neben den anderen Chronologiekritikern zu "verkehrten Köpfen dieser Art" ohne
namentlcih genannt zu werden von einem Bielefelder Historiker Uwe Walter zugeordnet worden bin.

"Eingang eines Manuskripts, das für eine wissenschaftliche Zeitschrift, an der ich mitwirke, zu begutachten ist. Der Autor - kein Historiker, sondern offenbar Techniker oder Ingenieur - will beweisen, daß Pompeji und Herculaneum bei dem Vesuv-Ausbruch des Jahres 79 n.Chr. gar nicht ausgelöscht und zugeschüttet wurden, sondern bis ins 17. Jahrhundert weiterblühten. Er stützt sich u.a. auf eine Inschrift aus dem Jahr 1635 mit der blumigen Beschreibung eines Vesuvausbruchs vier Jahre zuvor, in der die beiden Städte erwähnt werden, auf die Ähnlichkeit pompeianischer Wandmalereien mit Gemälden aus der Zeit der Renaissance und des Barock, Instrumente mit Schraubtechnik im Archäologischen Nationalmuseum Neapel, klares Glas, das angeblich erst um 1550 produziert werden konnte, und eine Wasserleitung, die im späten 16. Jahrhundert angelegt wurde, nach Technik und Materialien aber antiken Bauwerken dieser Art exakt entspreche. Alles ziemlich wirr formuliert und keiner Widerlegung in der Sache wert. Der von Plinius dem Jüngeren in zwei berühmten Briefen an Tacitus beschriebene Ausbruch wird nicht geleugnet, aber in seiner Bedeutung heruntergespielt; auch die gesamte schriftliche Überlieferung steht unter Pauschalverdacht: widersprüchlich, durch mehrfaches Abschreiben verfälscht, in der Chronologie unsicher, durch ein Gelehrtenkartell gegen jede kritische Nachfrage abgeschirmt......"


http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/uwalter1/engagement.html
So sieht er also aus der Bielefelder Historiker Uwe Walter den FAZ ganz auf ihre Art und Weise presentiert:

"...Mitglied im Beirat der „Historischen Zeitschrift". Er schreibt seit 1998 Rezensionen, Geburtstagsartikel und andere kleinere Stücke für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, mit Karl Christ und anderen in dem Wissen verbunden, daß wir auf den Schultern von Riesen stehen und dennoch oft genug nicht weiter sehen als diese."

Na, ja... Uns bleibt nichts anderes übrig als zu hoffen, dass Historiker und andere von den Schultern des Riesens irgend wann mal auch absteigen werden um doch ein bischen weiter sehen zu können als diese.

Ich bin aber dem Bielefelder Historiker Uwe Walter eigentlich sehr dankbar! Zwar hat er meinen Artikel über Pompeji nicht veröffentlicht, was zu erwarten war, dafür aber popularisiert!

Es fehlt nun nur ein Link in seinem Blog um den von ihm kritisierten Artikeln für die Leser zugänglich zu machen.
Ich denke es wird für uns kein Problem sein Fehler auszubessern, oder?
 

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